Wunderschön… über Juist

Vor einigen Wochen sah ich im WDR eine Reportage aus der Reihe „Wunderschön…“. In der Regel schaue ich mir so gut wie jede Folge an, die ich zu Gesicht bekomme. Immer sehr schön und informativ, und dabei nie langweilig in Klischees schwelgend, hat man jedesmal am Ende das Gefühl, selber dort gewesen zu sein. Diese Folge jedoch faszinierte mich besonders, habe ich doch selber einige Jahre auf Borkum gelebt und liebe bis heute die Nordsee mit ihren vielen Gesichtern sehr. Von der Nachbarinsel Juist allerdings kannte ich bis zu diesem Tag nur den Namen.

Begleitet wurde der Reporter von einer äußerst charmanten und liebenswerten Dame, deren Name ich mir einprägte. Uta Jentjens beschrieb ihre Wahlheimat so liebevoll und schön, dass ich mir auch unbedingt ihren Blog anschauen wollte, was an diesem Abend allerdings nicht gelang. Offensichtlich war ich nicht der Einzige, der neugierig geworden war… 😉

Wer sich ihre wunderschönen Berichte und Bilder der Insel anschauen möchte… ich verspreche Euch, es ist wirklich kurzweilig und nett! 🙂 Nach dem Klick findet Ihr Euch in einer Beschreibung über die erwähnte Sendung wieder. Mit dem Public Viewing hat man auf der Insel ein Fieber entfacht. Ach, guckt es Euch einfach an.

Wunderschön – Juist!

Viel Vergnügen und vielleicht sieht man sich ja einmal, auf diesem „ganz besonderen Sandhaufen mitten in der Nordsee“!

EINMAL mit dem Hubschrauber fliegen… :)

Johann und seine Frau Käthe fuhren jedes Jahr zum größten Jahrmarkt des Umkreises, und jedes Jahr sagte Johann:
“Käthe, ich würde so gerne mal mit dem Helicopter fliegen”
und Käthe antwortete immer, “ich weiß Johann, aber der Helicopterflug kostet 50 Euro! Und 50 Euro sind 50 Euro!!”

Ein Jahr später fuhren sie wieder zum Jahrmarkt und Johann sagte
“Käthe, ich bin jetzt 85 Jahre alt, wenn ich jetzt nicht mit dem Helicopter fliegen kann, vielleicht bekomme ich nie wieder eine Chance!”

Auch diesmal sagte Käthe:
“Johann, es kostet 50 Euro! Und 50 Euro sind 50 Euro!!!”

Der Pilot des Hubschraubers hörte zufällig der Diskussion zu und meinte:
“Leute, ich mach Euch einen Vorschlag. Ich lade Euch beide zu einem Rundflug ein. Wenn ihr still seid und auf dem ganzen Flug keinen Ton sagt, braucht Ihr keinen Cent zu zahlen, ist das ein Angebot? Aber falls doch einer von Euch ein Wort spricht, muss ich 50 Euro verlangen!”

Freudig akzeptierten Käthe und Johann und sie flogen los.

Der Pilot flog rasant und machte alle Eskapaden, die man machen kann, aber er hörte kein Wort. Er flog waghalsige Manöver, immer und immer wieder, aber kein Wort kam.

Als sie landeten drehte der Pilot sich zu Johann um fragte:
“Mein Gott, ich bin geflogen wie die Hölle, das hätten noch nicht mal junge Leute ausgehalten, die hätten geschrien, aber Ihr wart verdammt still! Ich bin total beeindruckt!”

Johann entgegnete: “Also um die Wahrheit zu sagen, ich hätte fast etwas gesagt als Käthe hinausstürzte, aber wissen Sie – “50 Euro sind 50 Euro!!!

Heldentaten… und was die Presse daraus macht

Ein Motorradfahrer fährt zum Schönbrunner Zoo.

Im Zoo angekommen sieht er, wie sich ein kleines Mädchen an den Löwenkäfig lehnt. Plötzlich krallt sich der Löwe an ihrer Jacke fest und versucht sie unter den Augen ihrer schreienden Eltern in den Käfig zu ziehen.

Der Biker springt vom Motorrad, macht eine Rolle über die Absperrungen am Eingang, rennt zum Käfig und verpasst dem Löwen einen kräftigen Faustschlag auf die Nase.

Der Löwe springt erschrocken zurück, der Biker schnappt sich das Mädchen und übergibt es seinen überglücklichen Eltern.

Zufällig hat ein Journalist vom “STANDARD” den gesamten Vorfall beobachtet.

Er sagt zum Biker: “Das war das erstaunlichste und mutigste was ich jemals gesehen habe!”

Der Biker: “Es war nicht so schlimm, der Löwe war eh’ hinter dem Gitter, und ich habe nur auf das Mädchen geschaut und das getan, was mir richtig erschien.”

Darauf der Journalist: “Ich arbeite für den “STANDARD” und bringe Sie morgen auf die Titelseite … was machen Sie und wo stehen Sie politisch?”

Der Biker: “Ich bin Zeitsoldat beim Bundesheer und FPÖ-Wähler ”

Am nächsten Tag kauft der Biker den Standard und sieht sich die Titelseite an. Da steht in großen Lettern:

RECHTSRADIKALER SOLDAT VERPRÜGELT AFRIKANISCHEN ASYLWERBER UND STIEHLT SEIN MITTAGESSEN !!!

Hurra! Ich lebe noch… (2)

Wie gut ich noch davongekommen war, zeigte sich mir erst so richtig, als ich in der Reha-Klinik „Passauer Wolf“ schon einige Zeit verweilte.

So hatte ich doch, ausser den (langsam abklingenden) Gleichgewichtsstörungen und den Schwindeanfällen, die auch langsam weniger wurden, keine nennenswerten Probleme. Ich konnte sprechen, lesen und auch mit meinem Netbook surfen; auch alleine ankleiden und zu den einzelnen Anwendungen gehen konnte ich. Langsam zwar, aber immerhin. Ich habe andere Menschen dort gesehen. Diese äusserst hübsche und freundliche junge Frau, zum Beispiel. Die war schon seit einigen Wochen dort, musste mühsam das Sprechen wieder lernen. Auch sie erwachte eines morgens, so wie ich, und auf einen Schlag war alles anders.

Wie gesagt, ausser meinem Schwindel ist bei mir nichts geblieben. Dankeschön, lieber Gott!

Und vor wenigen Tagen bekam ich die Nachricht, dass mein Antrag auf einen Schwerbehindertenausweis -wat´n Wort!- genehmigt wurde, damit kann ich zwar immer noch nicht besser laufen, aber umsonst mit allen Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Ist doch auch schon was… 😀

Liebe Grüsse bis zum nächsten mal! Und passt gut auf Euch auf!

Euer (mobiler) Werner 😉

Hurra! Ich lebe noch…

… dieses Lied von Milva geht mir seit August 2014 immer wieder durch den Kopf. Es heisst dort:

Hurra, wir leben noch! Was mussten wir nicht alles übersteh´n – und leben noch!

Was war geschehen?

Nun, eigentlich nichts besonderes, an diesem Abend im August – erstmal…

Ich war zu Besuch bei meiner Lieblingsnachbarin eine Etage tiefer. Ein schöner Spätnachmittag mit Kaffee, Keksen, ratschen und lachen. Am frühen Abend verabschiedete ich mich, ging hinauf in meine Wohnung und machte es mir mit einem Käsebrot vor dem Fernseher bequem, irgendeine Komödie lief gerade, die war sowas von dämlich, dass ich einschlief. Ich erwachte am frühen Morgen und wollte aufstehen, mir etwas zu trinken holen und dann weiterschlafen. Als ich aufstand,  -plumps-, lag ich auch schon wieder. Och nee, ich hatte doch schon seit ewigen Zeiten keinen Alkohol mehr getrunken… und nun war mir schwindlig?

Um das ganze ein wenig abzukürzen: Auch am nächsten Tag ließ der Schwindel nicht nach, ja, er wurde immer schlimmer. Die nächsten vier Tage bewegt ich mich auf allen Vieren auf die Toilette und zurück. ich trank nur Wasser, aß nichts und auch die Zigaretten hatten ihre Ruhe vor mir. Gabi, meine Nachbarin, rief mich am vierten Tag an und ich erzählte noch, was los war. Sie rief den Notarzt. Wenigstens konnte ich die Türe öffnen, kurzes abchecken seinerseits und schon lag ich im Sanka und wurde imm Krankenhaus in Landshut abgeliefert. Einige Stunden später stand das Ergebnis der Untersuchungen fest: Ich hatte einen Schlaganfall erlitten… What is?

Drei Wochen Klinik und anschließend zwei Tage später auf dem Weg in die REHA nach Bad Griesbach. So, und später erzähle ich weiter, sollte es jemanden interessieren… Jetzt bin ich erstmal müde. 😉

5. Traum | Der schwarze Mann in der Schule

Eingesandt von: Gisela Saloma
Website: http://Saloma.blog.de/

Ich bin in der Nacht mit Y weck gefahren. Ich sollte etwas lernen.
Am Ziel angekommen wohnte ich getrennt von Y, also Y wohnte in einem
anderen Haus wie ich.
Nachts ging ich zur Schule bei einem schwarzen Mann, er war groß und
kräftig seinen Augen wahren groß und hell erleuchtet, magische
Energie kam aus seinen Augen geschossen . Er sagte mir, dass er mir
Liebe von innen lernen wolle, damit ich wieder gesund werde.

Nach der Schule befand ich mich mit Kindern auf einen Friedhof .Ein
Stein kippte um und ein Mädchen gab zu, dass sie davor gestoßen war,
sie weinte

In der nächsten Nacht ging ich wieder zur Schule , konnte aber noch
nicht leiben. Mir war klar, dass ich mich beeilen muss, denn ich hatte
nur noch einen Nacht zum lernen.

In der letzten Nacht ging ich wieder zur Schule , ich konnte auf
einmal lieben, ich war frei und glücklich. ich fühlte die Liebe in
meinem Körper.
Ich verabschiedete mich vom schwarzen Mann. Er nahm sich an einer
anderen stelle zeit und drückte mich lobenswert, weil ich jetzt in
der Lage war, zu lieben.
Er begleitete mich noch bis zum Zug.
Ich war sehr traurig als ich fuhr, weil es in seiner Gegenwart so
schön war.
Unterwegs rief ich Y auf seinem Handy an, aber ich konnte ihn nicht
erreichen, weil ich zu spät anrief. Ich hatte ein schlechtes
gewissen.
Doch dann sah ich Y auf mich zu kommen, ich nahm ihn in den Arm , weil
ich glücklich war, lieben zu können. Y freute sich.
Wir fuhren dann beide mit dem Zug nach hause.
Zuhause angekommen gab es streit mit meinem ex Exmann ( Tod 1986 ) er
wollte, meine gelernte Liebe wieder kaputt machen.

Dem Weihnachtsmann kann geholfen werden… :)))

Eine Blondine will sich von der Golden Gate stürzen!
Der Weihnachtsmann kommt grade noch rechtzeitig und sagt:
„Aber mein Kind, das hat doch keinen Sinn, dir das Leben zu
nehmen! Erzähl, was macht dich so missmutig?“ Daraufhin die
Blondine:“Lieber Weihnachtsmann, mein Freund hat mir heute
den Laufpass gegeben, außerdem hat mich der Chef der Modell-
agentur gefeuert, weil er meint, ich sei zu fett und
schlussendlich hat man mir auch noch den Porsche gestohlen,
den ich mir vor 2 Wochen von meinem gesamten Geld gekauft
hab! Ich seh keinen Ausweg mehr. Der Weihnachtmann beruhigt
die Blondine und sagt: „Zu Weihnachten hat keiner Grund,
sich das Leben zu nehmen! Um dir das zu beweisen, wird dein
Porsche vor der Haustür stehn, wenn du heimkommst, dein Freund
wird dich anrufen und sagen, dass es ihm Leid tut und dein Chef
wird dich auch wieder einstellen, weil die schlanken Leute
eh nicht im Trend liegen!“
Darauf die Blondine: „Oh, du lieber Weihnachtsmann! Du warst
so gut zu mir, kann ich dir irgendeinen Wunsch erfüllen?“
Der Weihnachtsmann entgegnet:“ Tja, du weißt – ich komm nur
einmal im Jahr von zu Hause weg, die Frau Weihnachtsmann
ist schon alt und hat nicht mehr Lust auf Sex! Ich vermisse
es, einen geblasen zu bekommen!“ Die Blondine entschließt
sich, dem dicken, fetten Mann die Ehre zu erweisen und bläst
ihm einen! Er kriegt den Mörderorgasmus. Als er die Hose
wieder raufzieht fragt er: „Wie alt bist du eigentlich?“
Die Blondine antwortet: “ 22 Jahre, wieso?“
Darauf der Weihnachtsmann: “ 22 Jahre und glaubt noch an
den Weihnachtsmann – HOHOHO!“

Gebt den Menschen eine Chance! Nicht nur in fernen Ländern – auch in Deutschland gibt es Leid und Elend…

Als ich vor wenigen Tagen über den Weihnachtsmarkt in Freising schlenderte, traf ich auf zwei Menschen, im Volksmund auch gerne Penner genannt. Einer sprach mich an, höflich, fast schon unterwürfig, bat er mich um eine Zigarette. Ich hielt an, drehte von meinem Tabak eine Zigarette und drückte ihm den Beutel samt Papierchen und Resttabak in die Hand.

„Es ist nicht ehr viel drin“, sagte ich, „aber für 10-15 Kippen sollte es schon noch reichen.“ Verblüfft nahm er das Geschenk an und streckte mir seine Hand entgegen, sich zu bedanken.

Ich hatte noch Zeit, ehe mein Zug nach Moosburg fuhr und so setzte ich mich zu den Beiden auf die Bank in dem kleinen Park.

Offebsichtlich froh, jemanden gefunden zu haben, der ihnen zuhörte, erzählten sie mir von ihrem beschwerlichen Leben auf der Straße. Beide hatten einen ordentlichen Beruf erlernt, waren verheiratet und der Eine, der sich mir mit Dieter vorstellte, hatte sogar zwei erwachsene Töchter. Ich weiß nicht, was sie so sehr ins gesellschaftliche Abseits warf, bruchstückhaft kam heraus: Alkohol spielte eine nicht geringe Rolle. Aber auch ein Bandscheibenvorfall bei Dieter, kostete ihn erst die Arbeit, dann seine Familie.

Gestern hatte ich in Freising zu tun und traf sie wieder. Kurzentschlossen begleitete ich sie zum Landratsamt. Sie bekamen ja beide weder Geld, noch sonst eine Unterstützung. Ich half ihnen, Formulare auszufüllen, spendierte jedem noch eine Leberkässemmel und ging anschließend weiter meines Weges.

Nach Weihnachten, das weiß ich genau, werde ich sie wieder treffen, vor der schäbigen Herberge, auf der Bank in dem kleinen Park. Und ich hoffe, ihnen wird die Unterstützung zuteil werden, die sie verdient haben. Es ist nicht das, was wir tun für unsere Mitmenschen, es ist wichtig, dass wir etwas tun.

Das Schlimmste und demütigendste für diese Menschen ist Missachtung.

Ich verstehe das nicht: Jeder Köter auf der Straße, erhält einen freundlichen Blick und ein liebes Wort.

Menschen, jedoch werden links liegen gelassen. Einfach so. Spendengalas im Fernsehen erzielen jedes mal Rekordeinnahmen, aber für Menschen im Umkreis reicht es nicht mal für ein Lächeln. Das ist armselig. Und traurig.

Bitte, denkt doch einmal darüber nach, wenn ihr das nächste mal schnell, mit abgewendetem Blick an solch einer armseligen Gestalt vorüber eilt. Sie sind für jedes freundliche Wort dankbar.

Ich wünsche Euch viel Liebe und Wärme, aber gebt auch ein klein wenig davon ab…

Klaus, Dieter und Traumschoepfer. Einfach nur quatschen hilft den armen Menschen schon viel.

Aus dem Archiv: 30 Tage bis zum Nervenzusammenbruch

Zum ersten mal postete ich diese Geschichte am Mittwoch, 16. September 2009, in einem alten Blog, das jetzt nicht mehr existiert. Im vergangenen Jahr fand ich es auch noch lustig, und postete es in meinem blog.de-Blog. Und nun, nach den ersten (noch zaghaften) Schneefällen, muss sie auch hier hinein.
Diese Geschichte, die zeigt, wie aus Freude Besessenheit, Frust und dann -zum Schluß- Wahnsinn werden kann. Leider weiß ich nicht, woher sie stammt, wer sie schrieb und wie ich sie fand. Deshalb auch hier nur kurz unter Fundstücke abgelegt.
Nota bene: Ich hasse den Winter und das weiße Zeuch, abgrundtief und ehrlich! Und das nicht erst, seit ich diese nette Geschichte kenne… :wacko:
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