Seit heute bin ich wieder zu Hause.

Zehn Tage lag ich auf der Intensivstation. Blut wurde erneuert, und die Ärzte mitsamt dem netten und fürsorglichen Pflegepersonal taten alles mögliche, dem Gevatter sein Spiel zu verderben und ihm auf die knochigen Finger zu klopfen.

Für Eure guten Wünsche möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken! Noch bin ich etwas zu müde, um lange zu schreiben – aber auch das wird sich bald wieder ändern… Meine Engel stehen jedenfalls Gewehr bei Fuß.

Ganz liebe Grüße und noch einmal den besten Danke für Euch alle! Es tut gut zu wissen, dass man Freunde hat! ❤ ❤ ❤

 

In Liebe, Euer Werner.

Liebe Freunde, Besucher und Leser…

…ganz kurz nur ein Bericht. In wenigen Minuten kommt der Krankentransporter und bringt mich ins Krankenhaus.

Näheres werde ich mitteilen, wenn ich wieder ins Netz komme.

Füt Eure rege Anteilnahme danke ich von Herzen! ❤

Ich werde versuchen, aus dem Khaus mein Blog weiterzuführen.

Denkt an mich, bleibt mir treu und denkt daran:

„Et is noch immer jot jejange!!!

Herzlichst, Euer Werner

Die Engel

Sie haben alle müde Münde
und helle Seelen ohne Saum.
Und eine Sehnsucht (wie nach Sünde)
geht ihnen manchmal durch den Traum.

Fast gleichen sie einander alle;
in Gottes Gärten schweigen sie,
wie viele, viele Intervalle
in seiner Macht und Melodie.

Nur wenn sie ihre Flügel breiten,
sind sie die Wecker eines Winds:
als ginge Gott mit seinen weiten
Bildhauerhänden durch die Seiten
im dunklen Buch des Anbeginns.

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Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Die Katzen und der Hausherr

Tier und Menschen schliefen feste,
Selbst der Hausprophete schwieg,
Als ein Schwärm geschwänzter Gäste
Von den nächsten Dächern stieg.

In dem Vorsaal eines Reichen
Stimmten sie ihr Liedchen an,
So ein Lied, das Stein erweichen,
Menschen rasend machen kann.

Hinz, des Murners Schwiegervater,
Schlug den Takt erbärmlich schön,
Und zween abgelebte Kater
Quälten sich, ihm beizustehn.

Endlich tanzten alle Katzen,
Poltern, lärmen, dass es kracht,
Zischen, heulen, sprudeln, kratzen,
Bis der Herr im Haus erwacht.

Dieser springt mit einem Prügel
In dem finstern Saal herum,
Schlägt um sich, zerstößt den Spiegel,
Wirft ein Dutzend Schalen um.

Stolpert über ein’ge Späne,
Stürzt im Fallen auf die Uhr
Und zerbricht zwo Reihen Zähne:
Blinder Eifer schadet nur.

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Magnus Gottfried Lichtwer (1719-1783)

1000 lustige Einzeiler | 501-600

Jahresgedenktag der Weight Watchers: Naschermittwoch.
501.

Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
502.

Je größer das Konfekt, desto größer die Konfektion.
503.

Je schlechter das Hirn, desto teurer der Zwirn.
504.

Je weniger einem einfällt, um so …
505.

Je weniger Haare man hat, desto mehr Gesicht muß man waschen.
506.

Jede Bindung, die man eingeht, kann mit einer Entbindung enden.
507.

Jeden Tag ’ne gute Tat: Heute scheiß‘ ich auf den Staat.
508.

Jeder hat seine eigene Sicht, aber nicht jeder sieht etwas.
509.

Jeder ist seines Glückes Henker.
510.

Jeder ist seines Glückes Störenfried.
511.

Jeder macht, was er will. Keiner macht, was er soll – aber alle machen mit.
512.

Jeder wird so lange befördert, bis er mit Sicherheit unwirksam ist.
513.

Jedes Mal wenn mein Chef rot sieht, ärgere ich mich schwarz und mache blau.
514.

Jodelt laut die Magd im Stall, kriegt die Kuh nen Herzanfall.
515.

Junge, laß deinen Mund zu, sonst läuft dein Hirn aus.
516.

Kannst Du Dein Haus nicht mehr erspähen, wird’s höchste Zeit zum Rasenmähen.
517.

Kein Bauer wankt nach Hause, nach einem Gläschen Brause.
518.

Kein kluger Mann widerspricht seiner Frau. Er wartet, bis sie es selbst tut.
519.

Kein Schwein wird so heiß geliebt, wie es gegessen wird.
520.

Keine Milch und keinen Mist gibt die Kuh, die nicht mehr ist.
521.

Keinen Alkohol am Steuer: Wenn Sie jemanden anfahren, verschütten Sie alles!
522.

Keiner ist so schnell wie wir. Wenn die einen noch gähnen, schlafen wir schon.
523.

Keiner ist unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
524.

Kippt der Bauer Milch in‘ Tank, wird der Trecker sterbenskrank.
525.

Kleine Bosheiten erhalten die Feindschaft.
526.

Kleine Diebe hängt man auf – vor großen zieht man den Hut.
527.

Klofrauen, organisiert Euch in der IG Druck und Papier!
528.

Kocht die Bäurin faule Eier, kotzt der Bauer wie ein Reiher.
529.

Kommt der Gockel untern Trecker, gibt’s frühmorgens keinen Wecker.
530.

Kommt der Knecht mit Chorgesang, sucht die Magd den Notausgang.
531.

Kommt der Regen schräg von vorn, kriegt die Kuh ein nasses Horn.
532.

Kommt im März die Sommerzeit, ist’s länger hell für Schwarzarbeit.
533.

Kommt Januar vor Februar, wird’s Jahr wie es immer war.
534.

Kommt Zeit, kommt Rat. Kommen Zeiten, kommen Ratten.
535.

Können sie auch durch Volltanken den Wert ihres Autos verdoppeln?
536.

Kosmetik ist die Kunst, aus der Not eine Jugend zu machen.
537.

Kotzt der Bauer auf den Trecker, war die Brotzeit nicht sehr lecker.
538.

Kotzt der Bauer in das Heu, stinkt es bald wie Katzenstreu.
539.

Kräht der Bauer auf dem Mist, hat sich wohl der Hahn verpißt.
540.

Kräht der Hahn erst nach vier Uhr, gehört er in die Reparatur.
541.

Kräht der Maulwurf auf dem Dach, liegt der Hahn vor Lachen flach.
542.

Kreise sind sogenannte Unecke und verkehren hauptsächlich in Zirkeln.
543.

Kriegen die Kühe schlechtes Futter, wird’s Margarine anstatt Butter.
544.

Kühe tragen Glocken, weil ihre Hörner nicht funktionieren.
545.

Lakritz macht spitz, Pizza macht spizza.
546.

Laßt den Krieg in Frieden!
547.

Läßt der Bauer einen fahren, flieht das Vieh in großen Scharen.
548.

Läßt der Hahn die Arbeit ruhn, kriegt er’s mit dem Huhn zu tun.
549.

Läßt die Bremse sich nicht treten, mußt nicht fluchen, sondern beten.
550.

Laut Statistik fällt der erste April gerne auf den dummen August.
551.

Laut Statistik ist die Ehe die Hauptursache aller Scheidungen.
552.

Legt die Nordsee trocken, wir wollen nach England.
553.

Leute, kauft Deckel. Die Welt ist bald im Eimer.
554.

Leute, mit denen man Pferde stehlen kann, sind Diebe.
555.

Liebe deinen Nächsten, aber steck dich nicht an.
556.

Liebe geht durch den Magen, Pils durch die Blase.
557.

Lieber ’n Bier im Magen, als Stroh im Kopf.
558.

Lieber ’n Glas Dortmunder als ’ne Wanne Eikel.
559.

Lieber ’n leeren Magen als ’ne volle Hose.
560.

Lieber ’n totes Gummibärchen als ’n lebender Dauerlutscher.
561.

Lieber ’ne Laus auf der Leber als ein Spiegelei auf dem Kopf.
562.

Lieber 5 vor zwölf als eine nach eins.
563.

Lieber Alkohol im Blut, als Luft im Darm.
564.

Lieber am Busen der Natur, als am Arsch der Welt.
565.

Lieber an der Quelle sitzen als vor einer Mündung stehen.
566.

Lieber Anatomie als Anna to you.
567.

Lieber auf dem falschen Dampfer, als mit allen in einem Boot.
568.

Lieber aussteigen als eingehen.
569.

Lieber Bier im Bauch als Wasser im Kopf.
570.

Lieber Bier zapfen, als Eiszapfen.
571.

Lieber blond und eng als black and white.
572.

Lieber Cheeseburger als Spießbürger.
573.

Lieber den Hund in der Pfanne als die Katze auf dem Dach.
574.

Lieber die Sau rauslassen, als die Bullen holen.
575.

Lieber durch Reichtum dümmer, als durch Schaden klug.
576.

Lieber ein Blatt vor dem Mund als ein Brett vor dem Kopf.
577.

Lieber ein buddhistisches Standesamt als ein statistisches Bundesamt.
578.

Lieber ein Bund für’s Leben, als ein Leben für den Bund.
579.

Lieber ein Ende mit Scheck als ein Wechsel ohne Ende.
580.

Lieber ein erregter Bekannter, als ein unbekannter Erreger.
581.

Lieber ein Fünfer in bar als ’ne Eins in Mathe.
582.

Lieber ein Haus im Grünen, als die Grünen im Haus.
583.

Lieber ein Lied auf den Lippen, als ein Pfeifen im Ohr.
584.

Lieber ein Loch in der Hose als ein Gewitter im Anzug.
585.

Lieber ein Schwimmbecken, als ein Tennisarm.
586.

Lieber ein Stuhlbein das wackelt, als ein Holzbein das brennt.
587.

Lieber ein wackeliger Wirtshaustisch als ein fester Arbeitsplatz.
588.

Lieber ein Zepter in der Hose, als eine Krone im Mund.
589.

Lieber eine breitbeinige Sekretärin, als einen engstirnigen Chef.
590.

Lieber eine Fliege im Porzellan-Laden, als ein Elefant in der Suppe.
591.

Lieber eine gesunde Verdorbenheit, als eine verdorbene Gesundheit.
592.

Lieber eine Latte in der Hose, als ein Brett vor dem Kopf.
593.

Lieber eine Schäferstunde als zwei Überstunden.
594.

Lieber eine schmutzige Unterhose als eine saubere Uniform.
595.

Lieber eine Stumme im Bett, als eine Taube auf dem Dach.
596.

Lieber einen Bandwurm als gar kein Innenleben.
597.

Lieber einen Blauen in der Tasche, als einen Grünen im Nacken.
598.

Lieber einen Koffer in Berlin, als den Führerschein in Flensburg.
599.

Lieber einen Trecker auf dem Hof, als einen Hänger in der Hose.
600.

Blühende Bäume

Was singt in mir zu dieser Stund
Und öffnet singend mir den Mund,
Wo alle Äste schweigen
Und sich zur Erde neigen?

Was drängt aus Herzensgrunde
Wie Hörnerschall zutag
Zu dieser stillen Stunde,
Wo alles träumen mag
Und träumend schweigen mag?

An Ästen, die sich neigen,
Und braun und dunkel schweigen,
Springt auf die weiße Blütenpracht
Und lacht und leuchtet durch die Nacht
Und bricht der Bäume Schweigen,
Dass sie sich rauschend neigen
Und rauschend ihre Blütenpracht
Dem dunklen Grase zeigen!

So dringt zu dieser stillen Stund
Aus dunklem, tiefem Erdengrund
Ein Leuchten und ein Leben
Und öffnet singend mir den Mund
Und macht die Bäum erbeben,
Dass sie in lichter Blütenpracht
Sich rauschend wiegen in der Nacht!

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Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)

Daran erkennst du, dass dein Hund eine Dogge ist

• Du gibst das Sitzkommando und er rennt rückwärts, bis er einen Stuhl findet.

• Du benötigst drei Leute beim Tierarzt, um ihn auf die Waage zu stellen.

• Alle Leute, die du beim Spazierengehen triffst, kennen deinen Hund mit Namen und du hast keine Ahnung, wer diese Leute sind.

• Du musst beim Zähneputzen zur Seite treten, weil dein Hund trinken will.

• Du zeigst ein Bild von deinem Hund und deinen Kindern, und die erste Person, auf die du hinweist, ist dein Hund.

• Deine Schenkel sind grün und blau, weil sie permanent von einem fröhlich wedelnden Schwanz gepeitscht werden.

• Du hast gelernt, gezwungen zu lächeln, wenn dich einer fragt, ob du denn einen Sattel für „das Ding“ hast.

• Deine monatlichen Hundeausgaben übersteigen deine Kreditkosten um ein wesentliches.

• Aller Krimskrams im Haus wird über der Zweimetermarke aufgestellt.

• Du hast ein extra Sofa angeschafft – nur für den Hund.

• Du hast immer ein Bandmass dabei, wenn du ein neues Fahrzeug kaufen gehst.

• Du wirfst deinem Hund einen Ball zu und erschrickst zu Tode, wenn er mit dem Kopf am oberen Türrahmen hängen bleibt.

• Du verstaust dein Lieblingsgebäck auf dem obersten Regal in der Küche und wenn du nach Hause kommst ist alles weg und dein Hund hat Puderzucker um die Nase.

• Du fährst mit deinem Hund spazieren und da sein Kopf auf deinem rechten Arm ruht, steuerst du vornehmlich ungeplante Rechtskurven.

• Jegliche Zulieferungen zu deinem Haus müssen von dir auf der Strasse abgeholt werden.

• Deine Freunde benehmen sich immer höflich in deinem Haus, denn keiner traut sich, sich mit dir zu verfeinden.

• Das Geräusch von fliessendem Wasser lässt dich aufspringen und laut „RAUS !!!!“ rufen.

• Dein Hund kann einen ganzen Klumpen Butter mit einem Haps runterschlucken.

• Du hast es mit den Wasserschüsseln längst aufgegeben, denn dein Hund bevorzugt die Badewanne.

• Deine Freunde und Kollegen haben längst aufgegeben dich zu fragen, wo denn das blaue Auge herstammt.

• Dein Freund platziert einen Gegenstand an einen Ort, „wo der Hund es nicht erreichen kann“, und der einzige, der hinlangen kann, ist der Hund.

• Du kaufst noch immer einen Kleinbus, obwohl deine Kinder schon längst ihre eigenen Familien haben und schon vor Jahren ausgezogen sind.

• Du deckst den Tisch für fünf Personen und hast nur vier Stühle.

• Du benutzt die Mikrowelle als Versteck für dein Essen.

• Du hörst dieses schwere Atmen in deinem Ohr und es ist nicht dein Ehepartner.

• Deine Einkaufsrechnung ist über 100 Euro und du hast nur eine Packung Eier für dich selber gekauft.

• Während du an einer roten Ampel stehst, wirst du von anderen Verkehrsteilnehmern komisch angeschaut, weil dein Auto auf und ab wippt, im Gleichtakt mit dem hechelnden Hund, der zum Fenster raushängt.

• Du unterhältst dich mit jemanden und die Nase deines Hundes ist fest zwischen deinen Beinen verankert.

• Dein Hund imstande ist einen ganzen Tennisball (und viele andere Dinge) in seinen Lippen zu verstecken und schaut dich mit diesem Unschuldsblick „Na ich fresse doch gar nix…“ an.

• Du hast speziell markierte „Sabber-Tücher“ im ganzen Haus verteilt.

• Du gehst mit einer Freundin und Hund spazieren, und sie meint später, du solltest doch mal eine Untersuchung anstellen, inwiefern dein Hund zur Umweltverschmutzung beiträgt.

• All deine Gäste dein Haus betreten und bedecken ihre empfindlichsten Körperteile schützend mit den Händen.

• Du staubsaugst dein Auto und findest die meisten Haare unter dem Dach verteilt.

• Du versuchst, dich aus dem Haus zu schleichen, weil du Angst hast, deine Hunde werden dein Make-up verschmieren.

• Dein Tierarzt ist plötzlich stolzer Besitzer eines Swimming-Pool’s, einer Villa, eines Urlaubschalet’s in der Schweiz und eines Privatflugzeuges.

• Dein Hund kann genau sehen, was du zum Abendessen kochst und er versucht eifrig, dir bei der Vorbereitung zu helfen.

• Du versuchst krampfhaft, ihn zwischen den Beinen zu halten, während es an der Tür klingelt und du stattdessen im gestreckten Galopp zur Tür „reitest“.

• Du kaufst einen Fernseher mit Grossbildschirm und du kannst noch immer nicht sehen, was im Fernsehen läuft, weil dein Hund davor steht.

• Dein gelangweiltes Hundchen entschliesst sich nach einer Operation plötzlich dazu, aufzustehen und durch die Praxis beim Tierarzt zu düsen – natürlich ist das Gerät mit der intravenöser Flüssigkeit hinter ihm auf Rollen…

• Du siehst auf der Strasse einen Chihuahua und leise murmelst vor dich hin: „Mein Hund macht grössere Sch…häufen.“

• Dein Nachbar ruft dich ganz aufgeregt an und teilt dir mit, dass er Bärenspuren in seinem Garten gefunden hat.

• Dein Hund weckt dich ganz nervös mitten in der Nacht auf, um dich vor der Gefahr eines Küchenstuhls zu warnen. Eine Woche später wacht er nicht mal auf, wenn Einbrecher alle deine Wertsachen klauen.

• Dich fragen Leute, ob dein Hund die Persönlichkeit eines Hundes oder einer Kuh hat.

• Dein Hund lässt in der Hundeschule in aller Öffentlichkeit einen lauten F…z und jagt dann sein Hinterteil im Kreis um zu sehen, wo denn das laute Geräusch herkam.

• Und jeder Doggenbesitzer wird nun mit einem Lächeln im Gesicht feststellen, wie normal sein Leben doch eigentlich ist und er nicht alleine auf der Welt ist!!!!