Weisheit des Tages | 18.06.2019

Dostojewski_1872
Fjodor M. Dostojewski

Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis Gottes in allen Dingen offenbaren, und du wirst schließlich alle Welt mit Liebe umfassen!

Fjodor Dostojewski

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Landschaftsschutzgebiet Bolmke wiederherstellen

Auch ich möchte mich diesem Aufruf anschließen.Man sollte doch glauben, dass Landschaftsschutz vor Geldgewinn geht!
Ihr schützt nicht nur die Natur, sondern letzten Endes auch Euch selbst! Bitte, unterschreibt! Es tut nicht weh und geht ganz schnell. 😉

Liebe Grüße
Werner

Ruhrköpfe

Ruhrköpfe in eigener Sache: #Bolmke schützen

Es ist noch nicht geschafft. Bitte unterstützt auch die zweite Petition, um unseren kleinen Wald dauerhaft zu erhalten. Danke! 

Foto: Dieter Menne

Über diesen Link kommt ihr zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/landschaftsschutzgebiet-fuer-die-bolmke-festsetzen

und hier findet ihr im Newsletter der „Allianz für die Bolmke“ die Hintergrundinformationen, weshalb nun eine zweite Petition erforderlich ist: bolmke-newsletter.pdf

Ursprünglichen Post anzeigen

Aus den Gerichten

Heirat

Die ältere Anwältin hält ein brillantes Plädoyer für den schönen Gentleman-Einbrecher. Ein Freispruch liegt in der Luft, da läßt sich die Dame zu dem Satz hinreißen:
“Ich bin so sehr von der Unschuld meines Mandanten überzeugt, dass ich ihn auf der Stelle heiraten würde.
“In diesem Falle möchte ich die Tat lieber gestehen”, erklärt der Angeklagte erschrocken.

Unbestimmt

Der Richter: “Arbeiten Sie?”
Angeklagter: “Ja, hin und wieder.”
Richter: “Und was?”
Angeklagter: “Dies und das.”
Richter: “Nun, jetzt geht es ins Gefängnis!”
Angeklagter: “Wann komme ich wieder raus?”
Richter: “Früher oder später.”

Besucher

Richter: “Was macht denn Ihr Mann?”
Angeklagte: “Och, der sitzt seit Jahren im Knast.”
Richter: “Und Ihr Sohn?”
Angeklagte: “Der besucht ihn ab und zu für ein paar Monate.”

Geordnete Verhältnisse

Richter: “Ja, haben Sie denn nie in geordneten Verhältnissen gelebt?”
Angeklagter: “Schon, aber nach 6 Jahren wurde ich begnadigt.”

Schlägerei

Verteidiger zu seinem Klienten: «Jetzt können wir nur noch hoffen, dass wir mit einem blauen Auge davonkommen!» Ängstlich zuckt sein Mandant zusammen: «Glauben Sie wirklich, dass es zu einer Schlägerei kommen wird…?»

Eid

Richter zum Zeugen: “Können Sie darauf einen Eid leisten?”
Zeuge: “Den Eid möchte ich sehen, den ich nicht leisten kann.”

Urteil

“Angeklagter, wollen Sie noch etwas sagen, bevor ich das Urteil verkünde?”
“Ja, Herr Richter, es wäre mir angenehm, wenn Sie in Ihrer Rede das Wort Freispruch unterbringen könnten.”

Ich war jung, und …

Schild im Wartezimmer eines Pariser Strafverteidigers:
“Man ist nur einmal jung – später braucht man Ausreden.”

Betrogen

“Sie geben zu, Ihren Gatten erschossen zu haben?”
“Wissen Sie, Herr Richter, das war so: Mein Mann behauptete, tot umfallen zu wollen, wenn er mich schon einmal betrogen hätte. Von allein fiel er aber nicht.”

Idiot

“Angeklagter, Sie haben den Kläger einen Idioten genannt! Haben Sie noch etwas hinzuzufügen?”
“Noch eine ganze Menge! Aber das würde zu teuer werden!”

Freunde im SPAM-Filter?

Das geht ja nun mal gar nicht!

Als ich gestern Ankes Beitrag las, wurde mir gleich etwas schummrig, und ich schaute rasch einmal nach, was Akismet dazu sagt. Verdammt! Eine Reihe ganz lieber Kommentare lümmelten dort herum und langweilten sich fürchterlich.

Nachdem ich sie befreit hatte, dachte ich kurz nach (doch! Das kann ich!) und mir wurde auf einmal bewusst, wo die vielen Kommentare gelandet sind, welche ich selbst geschrieben habe.
Möglicherweise liegt es bei manchen an einem zu streng eingestellten Filter, das erklärt aber immer noch nicht eine andere Unart, die mir bei manchen Freunden schon auffiel: Kommentar geschrieben, brav auf das Knöpfchen Kommentar absenden gedrückt um erstaunt die Nachricht zu lesen, ich hätte exakt diesen Kommentar schon abgesendet!  What is? 🙄

Wenn WP Langeweile hat, sollen sie „Mensch ärger dich nicht“ spielen, und nicht irgendwelche Einstellungen verändern!

Meine Bitte an Euch: Guckt einfach einmal in Euren Filter. Und dass das nicht zur Mammut-Aufgabe wird, empfehle ich, diesen spätestens alle zwei Tage zu leeren. Das hilft den Überblick zu behalten. 😉

Aber das wisst Ihr ja schon selber, oder? 😆

Liebe Grüße
Werner 🙂

 

Johanna Sebus 1)

Zum Andenken der siebzehnjährigen Schönen, Guten aus
dem Dorfe Brienen, die am 13. Januar 1809 bei dem
Eisgang des Rheins und dem großen Bruche des Dammes
von Cleverham Hilfe reichend unterging.


Der Damm zerreißt, das Feld erbraust,
Die Fluten spülen, die Fläche saust.

„Ich trage dich, Mutter, durch die Flut,
Noch reicht sie nicht hoch, ich wate gut.“ –
„Auch uns bedenke, bedrängt wie wir sind,
Die Hausgenossin, drei arme Kind!
Die schwache Frau! . . . Du gehst davon!“ –
Sie trägt die Mutter durch das Wasser schon.
„Zum Bühle 2) da rettet euch! Harret derweil 3);
Gleich kehr‘ ich zurück, uns allen ist Heil.
Zum Bühl ists noch trocken und wenige Schritt;
Doch nehmt auch mir meine Ziege mit!“

Der Damm zerschmilzt, das Feld erbraust,
Die Fluten wühlen, die Fläche saust.

Sie setzt die Mutter auf sichres Land,
Schön Suschen 4), gleich wieder zur Flut gewandt.
„Wohin? Wohin? Die Breite schwoll,
Des Wassers ist hüben und drüben voll.
Verwegen ins Tiefe willst du hinein!“ –
„Sie sollen und müssen gerettet sein!“

Der Damm verschwindet, die Welle braust,
Eine Meereswoge, sie schwankt und saust.

Schön Suschen schreitet gewohnten Steg,
Umströmt auch, gleitet sie nicht vom Weg,
Erreicht den Bühl und die Nachbarin;
Doch der und den Kindern kein Gewinn!

Der Damm verschwand, ein Meer erbraust’s,
Den kleinen Hügel im Kreis umsaust’s.

Da gähnet und wirbelt der schäumende Schlund
Und ziehet die Frau mit den Kindern zu Grund;
Das Horn der Ziege fasst das ein‘,
So sollten sie alle verloren sein!
Schön Suschen steht noch strack und gut:
Wer rettet das junge, das edelste Blut!
Schön Suschen steht noch wie ein Stern;
Doch alle Werber sind alle fern.
Rings um sie her ist Wasserbahn,
Kein Schifflein schwimmet zu ihr heran.
Noch einmal blickt sie zum Himmel hinauf,
Dann nehmen die schmeichelnden Fluten sie auf.

Kein Damm, kein Feld! Nur hier und dort
Bezeichnet ein Baum, ein Turn 5) den Ort.

Bedeckt ist alles mit Wasserschwall;
Doch Suschens Bild schwebt überall. –
Das Wasser sinkt, das Land erscheint,
Und überall wird schön Suschen beweint. –
Und dem sei, wer’s nicht singt und sagt,
Im Leben und Tod nicht nachgefragt!

Goethe_(Stieler_1828)
Johann Wolfgang von Goethe

Erläuterungen, Entstehung, Hintergrund:
1) Der einleitende Satz der Ballade 
wurde dem Gedicht von Goethe selbst 
vorangestellt. Die Altersangabe von 
17 Jahren beruht auf einer 
Fehlinformation Goethes durch Einwohner 
des damaligen Departements Cleve, 
welche ihn um die Ballade gebeten hatten. 
Johanna Sebus wurde am 28. Dezember 1792 
geboren. Als sie am 13. Januar 1809 
ertrank, während sie eine Familie 
vor dem eisigen Hochwasser des Rheins 
zu retten versuchte, war sie also 16 Jahre alt.

2)  Bühl, Bühel: Anhöhe, Hügel

3)  Harret derweil: 
Wartet solange (von "harren")

4)  Suschen (d. i. Sus-chen, 
von "Suse", "Susanne"): Gemeint ist 
Johanna Sebus. Es gibt zwei 
Erklärungsversuche dafür, 
dass Goethe diesen verniedlichenden 
Kosenamen anstelle des wirklichen 
Namens verwandte.
Zum einen kann man vermuten, 
dass man ihm den Namen des Mädchens 
zunächst nicht genannt hatte. Daher 
blieb er auch in der einleitenden 
Widmung unerwähnt und wurde durch 
die umständliche, allgemein gehaltene 
Formulierung "der siebzehnjährigen 
Schönen, Guten aus dem Dorfe Brienen" 
umschrieben.
Eine andere Erklärung lieferte 
die von Goethe geförderte junge Malerin 
Luise Seidler (1786−1866). Sie schrieb im 
Juni 1809 in einem Brief, Goethe habe den 
wahren Namen durch "Suschen" ersetzt, 
"weil ihm Hannchen nicht gefallen und 
Johanna wegen der von Orleans 
zu pathetisch 
gewesen" sei (zit. n. Esenwein/Gerlach, 
Goethe, Zeit, Leben, Werk, 1999).

5)  Turn: Altes (mittelhochdeutsches) 
Wort für "Turm"; von Goethe gerne benutzt.

Die Ballade wurde 1809 von Goethes Freund 
Carl Friedrich Zelter (1758–1832) vertont. 
Am 11.3.1810 hörte Goethe die Komposition 
zum ersten Male.

Hotelseife – ein Briefwechsel zum schmunzeln

Im Folgenden ein Schriftwechsel, der zwischen den Mitarbeitern eines Londoner Hotels und einem seiner Gäste hin- und herging. Die Namen sind natürlich frei erfunden.

 


Sehr geehrtes Zimmermädchen,

ich möchte Sie bitten, keine dieser kleinen Seifenstückchen mehr in meinem Badezimmer zurückzulassen, weil ich ein großes Stück meiner eigenen Lieblingsseife (Dial) mitgebracht habe. Bitte entfernen Sie die sechs ungeöffneten kleinen Seifenstücke von der Ablage unter dem Medizinschränkchen, ebenso wie die drei weiteren Stücke aus der Seifenschale in der Dusche – sie stören mich.

Danke. S. Berman

* * *

Sehr geehrter Gast in Zimmer 635, „Hotelseife – ein Briefwechsel zum schmunzeln“ weiterlesen