Aus dem Archiv gezerrt | Besuch der Zeugen Jehovas

Besuch der Zeugen Jehovas

Heute Nachmittag klingelte es an der Tür. Genervt, weil ich eigentlich im dreitägigen Urlaub nicht gestört werden wollte und ich außerdem gerade vorhatte, den Rasen zu mähen, schleppte ich mich in den Windfang und warf durch die Glasfenster der Haustür einen misstrauischen Blick auf die zwei Gestalten vor mir.

Ein Mann, vielleicht Ende 20, groß, hager, schlaksig mit Brille und Pickeln und eine Frau, Ende 30, ziemlich unattraktiv mit einem prägnanten Leberfleck über der Oberlippe und strenger Frisur. Beide trugen akkurate, dunkle Anzüge und er eine kleine Aktentasche. Da dort kein Staubsauger hineinpasste, schwante mir schon, wer da vor mir stand.

Sie:„Guten Tag, mein Name ist (habe schon ich wieder vergessen), und das ist mein Begleiter, Herr (habe ich mir gar nicht erst gemerkt – ich und Namen…). Haben Sie Interesse an einem religiösen Gespräch?“

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Feriencamps für Kinder aus den von Hochwasser betroffenen Gebieten

Eine wunderbare Aktion, die ich soeben bei Hedwig las. Und ich komme ihrer Bitte sehr gerne nach, es zu teilen! 😍

Hedwig Mundorf

Das DRK Mecklenburg Vorpommern organisiert für Kinder aus den schlimm betroffenen Gebieten Feriencamps an vier Standorten im Land. Auf dem unten aufgeführten Link sind das komplette Anmeldeformular und die nötigen Informationen zu finden.

Bitte teilt den Beitrag, damit er möglichst viele Betroffene in den Gebieten der Flutkatastrophe erreicht. Oft wird hier wohl auch nur Mund zu Mund Propaganda helfen, denn in vielen Gebieten ist das Mobilfunknetz noch immer zumindest teilweise ausgefallen.

https://www.drk-mv.de/was-wir-tun/feriencamps/feriencamp-anmeldung.html

Ich hoffe, dass möglichst viele betroffene Familien erreicht werden und einige Kinder ein paar unbeschwerte Ferientage erleben können.

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H.C. Andersen | Wie’s der Alte macht, ist’s immer richtig

Wie’s der Alte macht, ist’s immer richtig

Eine Geschichte werde ich dir erzählen, die ich hörte, als ich noch ein kleiner Knabe war. Jedesmal, wenn ich an die Geschichte dachte, kam es mir vor, als würde sie immer schöner; denn es geht mit Geschichten wie mit vielen Menschen, sie werden mit zunehmendem Alter schöner.

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Woerny, do You remember? 😎

Die Mädchen der Vernon Academy tanzen am First Friday von Love Lane zu Tell Me Ma!
Diese reizenden Damen haben sich für den CRG Worlds-Wettbewerb in Dublin im Oktober 2018 qualifiziert!
Lied: Tell Me Ma- Sham Rock Vernon Academy of Irish Dance Befindet sich in Cutchogue, NY (631) 902-4279

Ich befürchte vermute, dass Schwiegerpapa John sein Versprechen wahr macht, bei meiner Rückkehr nach Irland würde die Geschichte vom „verlorenen Sohn“ aus der Bibel wie ein feuchter Abklatsch wirken!

Das Empfangskomitee jedenfalls hat er schon engagiert… sagt er. 😂
Das Lied „Tell me Ma“ ist ein uraltes Kinderlied. Lynn und ich gröhlten es nach jedem Pub-Besuch begeistert auf dem Heimweg. .. 😆
…zur Freude der Nachbarn. 🤣

I’ll Tell Me Ma ist ein im englischsprachigen Raum bekanntes Kinderlied. Im Refrain wird ein Mädchen beschrieben, das aus Belfast, in manchen Versionen auch aus Dublin oder anderen Städten kommt.Der Refrain lässt vermuten, dass es eher um junge Kinder geht, da Streiche wie „an den Haaren ziehen“ und das Stehlen eines Kammes beschrieben werden. Die Strophen deuten auf ein etwas höheres Alter des Mädchens hin, da beschrieben wird, wie sie einen bestimmten Jungen liebt, dies aber vor ihrer Mutter geheim hält, da diese sich jemand anderen für ihre Tochter vorstellt.

Text
(Refrain):
I’ll tell me ma when I go home
The boys won’t leave the girls alone
They pull my hair, they steal my comb
But that’s all right till I get home
She is handsome, she is pretty
She is the belle of Belfast city
She is courting one, two, three
Please, won’t you tell me, who is she?
Albert Mooney says he loves her
All the boys are fighting for her
Knock at the door and ring the bell
Saying, oh my true love, are you well?
Out she comes, white as snow
Rings on her fingers and bells on her toes
Old Johnny Murray says she’ll die
If she doesn’t get the fellow with the roving eye

(Refrain)

Let the wind and the rain and the hail go high
Snow come tumbling from the sky
She’s as nice as apple pie
She’ll get a fellow by and by
When she gets a lad of her own
She won’t tell her ma when she gets home
Let them all come as they will
It’s Albert Mooney she loves still

(Refrain)


Was mögen Enten wirklich ?

Einen wirklich wichtigen Beitrag fand ich gerade bei HOLLAHOLLE: Aus Langeweile mal schnell im Park Enten füttern gehen? 👀
Klasse! Gleich noch altes Brot zum „Entsorgen mitnehmen? Keine gute Idee… 😒 Bis vor wenigen Tagen wusste ich das ja selbst noch nicht, wie schädlich das ist!

Licht finden, mich finden

Enten

Naturschönheiten

Aus Wedischer Rundblick/telegram

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Aus dem Archiv: Franz aus Oppeln

Ich weiß nicht, warum. Aber in den letzten Tagen denke ich wieder einmal sehr oft an Franz, von dem ich vor ca. drei Jahren schon einmal berichtete.
Gute Menschen darf man einfach nicht vergessen! Niemals!

Werners Traumlounge

Er war alt. Sehr alt. Jeden Tag schlurfte er langsam durch diese große Stadt, warf hier ein paar Tauben einige Krumen hin, winkte dort spielenden Kindern zu oder setzte sich auf die Holzbank am Rheinufer, deren Holz schon ebenso grau und verwittert war, wie das Gesicht des Mannes, dessen Bartstoppeln ein schabendes Geräusch von sich gaben, wenn er mit der schwieligen Hand sein Kinn rieb.

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Kinder, Kinder… 😂

Eine Frau zur Nachbarin: „Entschuldigen Sie, ist das ihr Sohn, der da gerade Sand in meine Badetasche schaufelt?“ – „Aber nein, meiner steht da am Ufer und testet, ob Ihr Radio auch unter Wasser funktioniert!“

😎

Eine attraktive junge Frau kommt in die Apotheke und sieht in der Ecke eine Waage stehen. Sie verlangt einen Groschen, stellt sich auf die Waage und schreit entsetzt auf. Rasch verlangt sie noch einen Groschen, legt Hut und Mantel ab und wiegt sich erneut. Als dies wieder nicht zu ihrer Zufriedenheit ausfällt, nimmt sie noch einen Groschen und zieht Pullover und Schuhe aus. In diesem Moment kommt der Apotheker, stellt sich neben sie uns sagt: „Machen Sie ruhig weiter, gnädige Frau. Ab jetzt geht es auf Kosten des Hauses.“

😍

Zwei Frauen spielen Golf. Die eine macht einen Abschlag – kräftig, schnell, weit – und mitten in eine Gruppe Golfer hinein. Einer der Männer greift sich zwischen die Beine und fällt wie ein gefällter Baum um. Die beiden Frauen eilen hinzu, um zu helfen. Der arme Kerl wälzt sich stöhnend am Boden, die Hände immer noch zwischen den Beinen. Die eine Frau kniet sich hin und sagt zu dem Verletzten: „Ich bin Masseurin, vielleicht kann ich Ihnen helfen und Ihr Leiden lindern.“ Er lehnt stöhnend ab. Sie fühlt sich jedoch schuldig für die Verfassung des Mannes und schiebt mit sanfter Gewalt seine Hände zu Seite, öffnet vorsichtig seine Hose und fängt an, ihn im Genitalbereich zu massieren. Sein Gesichtsaudruck zeigt nach kurzer Zeit, dass es ihm offenbar besser geht. Auf ihre Frage wie denn sein Befinden nun sei antwortet er: „Da unten geht´s mir großartig, aber mein Daumen tut immer noch höllisch weh!“

Karl Valentin | Die Raubritter vor München | Szenen

Szenen

Die Raubritter vor München

Ein Stück alte Stadtmauer vor Morgengrauen zeigt Altmünchen beim Isartor, wie es früher war. Über eine ziegelgedeckte Mauer im Hintergrund rankt sich in der Mitte ein friedlich blühender Fliederbusch. Vor zwei Schießscharten schauen ein paar alte Spielzeugkanonen arglos ins Weite. Einsam brennt in der Mitte eine Straßenlaterne, die der gemütliche Nachtwächter »ausspuckt«. Die hölzernen Lafetten tragen die Aufschrift: I. Batterie und II. Batterie. Zur Linken erhebt sich ein kleiner Turm mit Zinnen, zur Rechten ein Fachwerkhaus mit dem bayerischen Wappen und der Aufschrift ›Wache‹, davor baumelt an einer Wäscheleine trocknende Wäsche. Neben den Kanonen sind Pyramiden von Kugeln aufgebaut. Unter dem Fliederbusch sieht man in einer Mauernische einen Maßkrug stehen und darunter einen Radi liegen. Ein Bänkchen steht davor hinter einem Rasenfleck, der durch einen der bühnenüblichen Rasenteppiche dargestellt wird. In dem Biedermeieridyll des aufdämmernden Morgens erkennt man ein Schilderhäusl beim linken Turm. Darin schlummert der »Wächter Münchens«: Karl Valentin, der in unserem Stück den Wachtposten Bene gibt. Er ist im Zivilberuf Bader und im Dienst Trompeter der Bürgerwehr, ein unbeholfener Mensch, angetan mit Waffenrock, weißer Hose, Säbel und Bandelier, geknöpften schwarzen Gamaschen, Tabakspfeife und einem Tschako oder Zweimaster mit Federbusch. Ein verblichener Duft von Bänkelsang und Leierkasten, von Wander- und Kasperlbühne, von Karussell und Panoptikum, von Bilder- und Märchenbuch, Struwwelpeter und Hans-Guck-in-die-Luft ist um ihn und seine Partnerin Liesl Karlstadt, die in dieser Komödie den Trommlerbua Michl spielt: Frisch und natürlich mit seinen sechzehn Jahren, listig und frech, im Waffenrock, einer Hose mit hellem Trommelgurt und einer altmodischen hohen Trommel.

Josef Kratzer, der Hauptmann der Bürgerwehr und Malermeister, ist ungefähr fünfzig Jahre alt. In seinem roten Schnurrbart und roten Vollbart, mit Epauletten, Zweimaster und Federbusch, großem Schleppsäbel, Feuersteinpistole und Ordensschnalle auf der Brust, schaut er ebenso gemütlich wie martialisch drein.

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