Warum Katzen besser sind als Frauen

Du mußt deiner Katze nicht sagen, daß du sie liebst – sie weiß, daß du es tust.
Eine Katze will immer und überall gestreichelt werden.
Eine Katze nörgelt niemals.
Katzen brauchen wenig Platz – ein sonniger Platz am Fenster reicht.
Du mußt ihr nicht sagen, daß sie schön ist.
Einer Katze ist es egal, ob du dich seit 2 Tagen nicht rasiert hast.
Deine Katze fragt dich niemals um Geld.
Du mußt deiner Katze keine teuren Geburtstagsgeschenke kaufen.
Du mußt der Mutter deiner Katze keine teuren Geburtstagsgeschenke kaufen.
Du kannst ruhig mehrere Katzen haben.

Aus dem Tagebuch einer Blondine

Januar
Habe den neuen Schal zurück in den Laden gebracht, er war zu eng.

Februar
Wurde von der Bäckerei gefeuert, weil ich keine Torten beschriften kann.
Halllooo?!? … Die Torte passte einfach nicht in die Schreibmaschine!

März
War sehr aufgeregt, habe ein Puzzle in 6 Monaten fertig gestellt. Auf der Schachtel stand 2-4 Jahre!

April
Auf der Rolltreppe für Stunden Festgesessen. Der Strom war ausgefallen!

Mai
Habe versucht Marmelade zu machen. Ist das anstrengend, all die Pfannkuchen zu schälen!

Juni
Wollte Wasserski fahren. Habe keinen See mit Abhang gefunden.

Juli
Habe beim Brustschwimm-Wettbewerb verloren. Später ist mir aufgefallen, dass die anderen Schwimmer betrogen haben, die haben ihre Arme benutzt!

August
Habe mich während eines Gewitters aus meinem Auto ausgesperrt. Das Auto ist vollgelaufen, weil das Cabrio-Dach offen war.

September
Ich suche immer noch den Heinz in der Ketchupflasche.

Oktober
Ich hasse M&M’s. Die sind übel zu schälen.

November
Habe die Weihnachtsfeier auf dem Dach verbracht – auf der Einladung stand: „Alle Getränke gehen aufs Haus“…

Dezember
Konnte die 112 nicht anrufen … pah … Es gibt keine „Elf“-Taste auf diesem blöden Telefon!

Tagebuch eines Kleinkinds – Ein ganz normaler Wochentag

8:30 h
Kölnisch Wasser auf Teppich gespritzt.
Riecht fein.
Mama böse.
Kölnisch Wasser ist verboten.

8:45 h
Feuerzeug in Kaffee geworfen.
Haue gekriegt.

9:00 h
In Küche gewesen.
Rausgeflogen.
Küche ist verboten!

9:15 h
In Papas Arbeitszimmer gewesen.
Rausgeflogen.
Arbeitszimmer auch verboten!

9:30 h
Schrankschlüssel abgezogen.
Damit gespielt.
Mama wußte nicht, wo er war.
Ich auch nicht.
Mama hat geschimpft.

10:00 h
Tollen Rotstift gefunden.
Tapeten prima bemalt.
Ist verboten!

10:15 h
Stricknadel aus Strickzeug gezogen und krumm gebogen.
Zweite Stricknadel in Sofa gesteckt.
Stricknadeln sind verboten!

11:00 h
Sollte Milch trinken.
Wollte aber Wasser!
Wutgebrüll ausgestoßen.
Haue gekriegt.

11:15 h
Hose naß gemacht.
Naßmachen verboten.

11:30 h
Zigaretten zerbrochen.
Tabak drin.
Schmeckt nicht.
Sehr verboten!

11:45 h
Tausendfüßler bis unter Mauer verfolgt.
Dort Kakerlaken gefunden.
Interessant, aber verboten!

12.15 h
Erde mit Sand gegessen.
Witziger knirschender Geschmack,
aber verboten!

12:30 h
Salat ausgespuckt.
Ungenießbar.
Ausspucken dennoch auch verboten!

13:15 h
Mittagsruhe im Bett.
Nicht geschlafen.
Aufgestanden und auf Decke gesessen.
Gefroren.
Frieren ist verboten!

16:00 h Nachgedacht und festgestellt:
Alles ist verboten!

Warum Katzen besser sind als Männer

Eine Katze weiß nicht, was eine Fernbedienung ist.
Eine Katze liebt dich bis zu ihrem Tod.
Eine Katze erwartet sich kein Frühstück.
Der Katze ist es egal, ob du zugenommen hast.
Alles was du tust interessiert sie.
Katzen rauchen und trinken nicht.
Deine Katze braucht nie Zeit um über eure Beziehung nachzudenken.
Du mußt keinen Kochkurs für sie besuchen.
Du mußt keine Ausreden erfinden, wenn du nur mit ihr kuscheln willst.
Katzen haben von Natur aus einen perfekten Körper.

Dinge, die man unbedingt in einem Aufzug ausprobieren sollte

Wenn jemand einen Stock drücken will, seien sie schneller, täuschen aber nur an und ziehen den Finger sofort wieder weg (wiederholen Sie das so oft es geht und führen Sie ihre eigene Highscore-Liste).
• Stellen Sie sich verkehrt zur Ecke und tun sie so als würden Sie sich einen runterholen und bitten anschließend um ein Taschentuch.
• Steigen Sie ein und drücken alle Stockwerke. Wenn sich jemand aufregt, sagen Sie ihm oder ihr, dass jeder Stock das Recht hat gesehen zu werden.
• Halten sie den Aufzug während der Fahrt an und bedanken Sie sich, dass so viele Zuseher zu ihrem ersten Selbstmordversuch erschienen sind.. Knien Sie sich anschließend hin und beginnen Sie zu beten.
• Wenn jemand etwas über die Sprechanlage sagt. Springen sie in die Ecke, schauen blitzartig umher und schreien: „Diese Stimmen immer diese Stimmen!!!“
• Nehmen Sie ein Furzkissen mit und drücken Sie es im 10 sek Takt.
• Stellen Sie sich zur Tür und begrüßen Sie alle einsteigenden Leute mit einem lauten: “ Fahrscheine bitte!!!“ (ein Locher in der Hand, ist dann natürlich das Tüpfelchen auf dem i)
• Ziehen sie während der Fahrt ein Kreuz aus ihrer Tasche, halten sie es Richtung Aufzugtür und schreien: „NEIN, ich will nicht in die Hölle! Ich befehle dir Satan, HALTE EIN!!!“
• Gehen Sie zu einer Frau und erklären Sie ihr, dass sie schwerste sexuelle Störungen haben und nur in Aufzügen wirklich geil werden (Tipp: sehen Sie ihr dabei sehr tief in die Augen).
• Wenn jemand aussteigt stellen Sie ihm ein Bein. Sobald sich die Person umdreht, scheißen Sie die Person neben ihnen wie die letzte Sau zusammen, was Sie sich überhaupt einbildet und was da nicht alles passieren kann.
• Wenn sie dann aussteigen (vermutlich unter tosendem Applaus der Menge), drehen sie sich um, starren die Leute an und sobald sich die Türen schließen werfen sie eine Spielzeughandgranate hinein.


Katzenhumor

Treffen sich zwei Katzen. „Na, wer bist denn du? – Ich bin adelig und heiße Mieze vom Schloßpark und du?“ – Darauf die Andere: „Dann bin ich wohl auch adelig, ich heiße Runter vom Sofa!“

Behauptung eines Mathematikers: Eine Katze hat neun Schwänze. Beweis: Keine Katze hat acht Schwänze. Eine Katze hat einen Schwanz mehr als keine Katze. Deshalb hat eine Katze neun Schwänze.

Ein Besucher schlendert über die Ausstellung. An einem Stand bleibt er stehen und fragt den Besitzer: „Was sind das für Katzen?“ – „Siamesen“ – lautet die Antwort. „Donnerwetter – sauber getrennt!“

Karl erzählt seinem Freund: „Unsere Katze hat auf der Vogelausstellung den ersten Preis geholt!“ – „Wie denn das?“ – „Die Käfigtür war offen!“

Zwei Katzen sitzen vor einem Vogelkäfig und beobachten den Vogel. Sagt die eine:“Das ist kein Kanarienvogel, der ist ja grün.“ Sagt die andere:“Vielleicht ist er noch nicht reif?“

Markus sagt zu seinem Freund Antonio: „Unser Lehrer weiß nicht, was Katzen sind!“ Antonio sagt entsetzt: „Das gibt`s nicht!“ Markus sagt: „Doch! Ich habe heute in Zeichnen eine Katze gemalt und er hat mich gefragt, was das sein soll.“

Ein Mann sitzt mit seinem Kater vor der Glotze und schaut einen Western an. Nach einer Weile sagt er: „Schau mal Felix, der blöde Cowboy spricht mit seinem Pferd!“

Eine alte Frau geht durch den Wald und trifft eine gute Fee. Die Fee sagt zu ihr: „Mütterlein – du warst dein Leben lang ein guter Mensch, deshalb hast du nun 3 Wünsche frei.“ Die alte Frau überlegt und meint:“Ich wär gern wieder 20.“ schwups…und sie ist wieder jung. „Ich hätte gern ein schönes Haus“ schwups…und sie steht vor einem schönen Haus. „Und ich wünsch mir, daß mein lieber alter Kater ein junger, fescher Mann ist.“ schwups…und der Kater ist ein hübscher, junger Mann. Als die beiden dann am Abend ins Bett gehen, meint der junge Mann: „Ich wette, du wünscht dir jetzt, daß du mich vor 5 Jahren nicht hättest kastrieren lassen.“

Was sieht wie eine halbe Katze aus?
Die andere Hälfte

Warum hat die Katze die Straße überquert?
Weil das Huhn heute frei hatte.

Wie kann man Mausefalle mit fünf Buchstaben schreiben?
K-a-t-z-e

Der tanzende Affe und der schwimmende Pinguin

„Mami, ich möchte gerne den tanzenden Affen haben. Der ist so witzig“
„Fragen wir mal die Verkäuferin, was der kostet…“
„Es gibt die Home-Version, mit der Ihr Kind allerdings nur eingeschränkt spielen kann. Der Affe hüpft nur manchmal.“
„Und was haben Sie sonst noch so?“
„Die Professional-Version. Der Affe hüpft immer auf Knopfdruck. Aber es gibt noch bessere Ausführungen.“
„?“
„Ja, da gibt es die MediaCenter-Edition. Der Affe hat Zimbeln, die er beim Hüpfen zusammenhaut. Ihr Kind wird sich freuen.“
„Das hört sich ja alles gut an. Wieviel soll die MediaCenter-Edition kosten?“
„Ach, nicht der Rede wert. Sie können auch Erweiterungen bekommen, damit der Affe auf einem Bein hüpft…“
„Mama, den möchte ich haben!“
„Still, Kind. Ich glaube, die MediaCenter-Edition ist richtig für meine Tochter.“
„Gut. Schauen Sie mal hier unter dem Fuß, da hat der Kleine ein Hologramm, damit man gleich erkennt, daß er echt ist. Damit er tatsächlich tanzt, müssen Sie allerdings noch einmal beim Hersteller anrufen. Ihr Kind darf den Affen nur alleine benutzen und darf ihn auch nicht weitergeben. Sonst muss das Kind, das nach Ihrem Kinde damit spielt, ebenfalls beim Hersteller anrufen. Sonst tanzt der Affe nicht mehr.“
„Häh???!“
„Das ist nur zur Sicherheit Ihres Kindes.“
„Sicherheit?“
„Na klar. Der Hersteller denkt mit und lässt sich tolle Sachen einfallen, damit Ihr Kind sicher mit seinem Affen spielen kann. Im nächsten Jahr soll eine Version rauskommen, bei der Ihr Kind beim Hersteller anrufen muss, wenn es nur den Spielplatz wechselt, auf dem es mit dem Affen spielt. Aber der Erscheinungstermin ist noch nicht fest.“
„Halten Sie das nicht für übertrieben?“
„Nein, keinesfalls.“
„Na gut. Ich nehme dann auch einmal die Hüpfebein-Erweiterung.“
„Okay. Die Erweiterungen sind auch klasse: Zuerst wird überprüft, ob Ihr Kind bereits wegen des Affen beim Hersteller angerufen hat. Sollte das so sein, muss Ihr Kind nochmal beim Hersteller anrufen, sonst hüpft der Affe nicht und kann nach einiger Zeit nicht einmal mehr auf dem Bein stehen.“
„Was???“
„Alles zur Sicherheit Ihres Kindes.“
„So sicher muss der Affe nicht sein. Ist doch nur ein Spielzeug…“
„Nix da, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viel Sicherheit ein Kind in der heutigen Zeit benötigt. Es kann viel passieren, woran Sie jetzt gar nicht denken mögen.“
„Und was kostet der Affe jetzt mit dem Beinchen?“
„Ach, nur 119 Euro, das Beinchen ist in einem PLUS-Paket enthalten, das kostet extra.“
„Dann lassen wir das Hüpfebein weg. Aber 119 Euro kommt mir viel vor… haben Sie nicht was günstiges? Ohne diese Sicherheitssachen? Mir kommt das zu kompliziert vor.“
„Da drüben auf dem Tisch könnten noch ein paar Pinguine sein.“
„Und was habe ich von irgendwelchen Pinguinen? Haben die Zimbeln?“
„Nicht nur das, die haben ein ganzes Orchester-Paket, können mit beiden Beinen springen und tanzen, alle Gliedmaßen sind abnehmbar, …“
„Aber die müssen doch ein Vermögen kosten!“
„Nein, die können Sie so mitnehmen.“
„Und diese komplizierten Sicherheitssachen? Irgendwo muss doch ein Haken sein?“
„Nein, Sicherheit ist grundsätzlich beim Pinguin. Er ist wesentlich weicher, läuft immer und überall, wenn Ihr Kind es will und Ihr Kind kann sogar mehrere mitnehmen und an seine Freunde verteilen.“
„Warum verkaufen Sie dann überhaupt noch Affen???“

Rotkäppchen und das Klavier

Es war einmal ein allerliebstes, niedliches Mädchen, das hatte eine Mutter, die war gut und hatte das kleine Kind so lieb. Sie schenkte ihm auch immer dies und das und hat ihm auch ein feines Käppchen aus rotem Kunststoff geschenkt, das stand ihm so hübsch. Es hatte auch so frische rote Wangen und wollte nichts anderes mehr tragen als das rote Käppchen, und darum hieß es bei jederman nur das ‘Rotkäppchen’. Das Rotkäppchen und seine Mutter wohnten im neunten Stock der ‘Wufu Mansion’ in der Nähe von Shimending, Taipei.
Eines Tages fühlte sich die Mutter nicht wohl. Da nahm sie das Rotkäppchen beiseite und sprach zu ihm: „Liebes Rotkäppchen, ich fühle mich nicht wohl heute. Nimm diese Plastiktüte, geh’ zum Apotheker und kaufe eine Flasche Ginseng-Schnaps. Aber hüte dich wohl! Weiche nicht vom Weg ab! In der Stadt ist es gefährlich, und es gibt darin viele schlechte Leute!“
Aber das Rotkäppchen lachte nur. Es ging fröh-lichen Schritts in die Stadt hinein. Wie staunte es, als es das Gewimmel auf den Straßen sah. Von allen Ecken lärmte und schrie es und stank auch nach den verschie-densten Sachen. Nachdem das Rotkäppchen die Flasche Ginseng-Schnaps gekauft hatte, bummelte es noch etwas hin und her und schaute sich verschiedene Schaufenster an. Wie es so völlig arglos in ein Geschäft spazierte, näherte sich plötzlich aus der Ecke ein großes, böses, schwarzes Klavier. Das klappte den Deckel auf und grinste hämisch mit seinen weißen und schwarzen Zähnen (offensichtlich hatte es sich lange nicht die Zähne geputzt). Doch das gute Kind kannte noch keine Klaviere und hatte keine Furcht.
„Wo soll es denn hingehen, so in aller Frühe, mein liebes Rotkäppchen?“ fragte das Klavier.
„Zur Mutter, die sich nicht wohl fühlt!“ antwortete Rotkäppchen. „Und schau – da ist ja auch eine Plastiktüte. Du willst ihr wohl ‘was bringen?“
„Sicherlich, ich habe eine Flasche Ginseng-Schnaps. Davon wird sie wieder stark werden.“
„Sage mir doch noch, mein liebes charmantes Rotkäppchen, wo wohnt denn Deine Mutter? Ich möchte sie doch wohl einmal besuchen.“
„Ach, gar nicht weit von hier. Gleich um die Ecke, im neunten Stock der ‘Wufu Mansion’!“ plauderte das naive Kind. „Aber was sind denn dies noch alles für Sachen im Geschäft hier?“
„Dies“, sagte das Klavier, „ist ein Klavierstuhl. Darauf müssen die kleinen Kinder viele Stunden, Tage, ja sogar Jahre sitzen und Klavier üben. Und das dort ist ein Metronom. Da müssen die Kinder immer schön artig im Takt spielen und dürfen keine eigene Phantasie entwickeln.“
„Ach wie schrecklich!“ rief das Rotkäppchen. „Das müssen aber arme Kinder sein!“
„Das kann man wohl sagen“, grinste das Klavier mit seinem breiten Haifischmaul. „Aber du mußt mich jetzt entschuldigen, denn ich habe noch eine Verabredung!“ Das böse, schwarze Klavier verabschiedete sich plötz-lich, und während das Rotkäppchen noch herumspazierte, rollte das Klavier auf dem schnellsten Wege zur „Wufu Mansion“, bestach den Portier, fuhr mit dem Aufzug zum neunten Stock und klingelte an der Tür. Die Mutter jedoch lag krank im Bett, konnte nicht aufstehen und rief: „Wer ist draußen?“
„Das Rotkäppchen!“ rief das Klavier mit verstellter Stimme. „Ich bringe eine Flasche Ginseng-Schnaps!“
„Der Schlüssel ist unter der Matte!“ rief die Mutter, und das Klavier nahm sofort den Schlüssel, öffnete die Tür, rollte ins Apartment und verschlang die arme Mutter mit Haut und Haaren. Dann zog es die Kleider der Mutter an, legte sich in ihr Bett und zog die Decke über sich.
Nach einer Weile kam das Rotkäppchen – es war verwundert, alles so offen zu finden, da doch sonst die Mutter immer die Türe zusperrte. Es war ihm plötzlich ganz unheimlich zu Mute, und eine beklemmende Angst befiel es.
Wie nun das Rotkäppchen an das Bett trat, da lag die kranke Mutter, war völlig eingehüllt in eine Decke, und war nur wenig von ihr zu sehen, und das Wenige sah gar schrecklich aus. „Ach Mutter, was hast du für goldene Füße!“ – „Daß Du mehr Pedal üben mußt!“ war die Antwort.
„Ach Mutter, was hast Du für einen breiten Mund!“ – „Daß Du mehr Tonleitern üben mußt!“
„Oh Mutter, was hast du so viele weiße und schwarze Zähne!“ – „Daß du mehr Czerny Etüden üben mußt!“
Und damit sprang das Klavier grimmig aus dem Bett, stellte sich mitten ins Wohnzimmer, und das arme Rotkäppchen mußte sich sofort davorsetzen und mit Beyer Übungen anfangen. Danach kamen Czerny Etüden, Cramer und Clementi, auch viele Tonleitern, Dreiklänge und Kadenzen. Das arme Kind mußte viele Stunden vor dem bösen, schwarzen Klavier hocken, und wenn die anderen Kinder draußen spielten, so mußte es drinnen bei geschlossenen Vorhängen in den verschiedensten Taktarten dem Klavier die Zähne putzen. Und während das Rotkäppchen übte, konnte es aus dem Bauch des Klaviers die jammernde Stimme der Mutter hören. Die lebte nämlich noch (das Klavier war so hungrig gewesen, daß es nicht einmal gekaut und die arme Mutter ganz verschluckt hatte). Sieben Jahre lang sollte nun das Kind fleißig üben. Erst dann versprach das Klavier, die Mutter wieder auszuspucken. Und während das Kind seinen Czerny übte, hörte es immerfort die Mutter drinnen jammern: „Ach Rotkäppchen, so spiel doch schneller, schneller, schneller! Und kannst du nicht eine schwierigere Etüde spielen?“
Auch ein Klavierlehrer kam bald. Der jammerte zu-sammen mit der Mutter im Duett: „Schneller, schneller, schneller!“ Das Rotkäppchen verlor bald seine roten Wangen. Es wurde immer blasser und mußte eine Brille tragen. Auch mußte es eine Uniform mit einer Nummer darauf anziehen und die Haare unter dem roten Käppchen wurden ihm so kurz geschoren, daß es gar nicht mehr niedlich aussah. Dann mußte es noch an vielen Wettbewerben und Prüfungen teilnehmen.
Eines Tages, als das Rotkäppchen schon alle Hoffnung aufgegeben hatte und bekümmert übte, kam plötzlich ein berühmter amerikanischer Klavierlehrer vorbei. Der hörte das Rotkäppchen üben und rief voll Entzücken: „My god! What a wonderful prodigy! Never did I hear Czerny that fast!“ Er lud das Rotkäppchen sofort nach Amerika ein. Es bekam ein ‘I-20’ und konnte an der Juilliard School in New York studieren. Auch kaufte es sich Kontaktlinsen, schminkte sich die Wangen rot und trug eine Dauerwelle, so daß es fast noch niedlicher ausschaute als einst. Später heiratete es einen Mediziner, und beide leben heute glücklich und zufrieden in Los Angeles.
Die Mutter aber wurde vom Klavier wieder ausgespuckt. Sie reiste sofort ihrer Tochter hinterher und verbringt jetzt einen angenehmen Lebensabend in Kalifornien. Und da sie niemals sterben werden, so leben sie für immer.

Lustige Sprüche rund um den Alkohol

Alkohol am Arbeitsplatz schafft so manchen wirren Satz.


Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin. Ohne Schnaps und Rauch stirbt die andre Hälfte auch.


Alkoholiker = Mitmensch der soviel trinkt wie Sie und ich, den wir aber nicht leiden können.


Alkohol verkürzt das Leben, besonders weil in der Kneipe die Zeit am schnellsten vergeht.


Alkoholiker werden zwar nur halb so alt, aber dafür sehen sie alles doppelt.


Als Beamter sollt man öfter mal einen Underberg trinken, damit wenigstens der Magen was zu tun hat.


Als Kaiser Rotbart lobesam
Besoffen aus der Kneipe kam
Da zog er mit dem ganzen Heer
Die Friedrichstraße hin und her.


Als Kind wurde ich bei jeder Gelegenheit rot. Heute werde ich bei jeder Gelegenheit blau.


Alte Matrosen-Weisheit: Lieber Rum trinken, als rumsitzen!


Des Säufer Abendgebet:
Müde bin Ich geh zu Ruh,
decke meinen Bierbauch zu.
Vater laß den Kater mein,
Morgen nicht so heftig sein.
Bitte gib mir wieder Durst,
alles andere ist Mir wurscht.


Sie haben ein ernsthaftes Problem mit Alkohol, wenn…

Sie müssen sich am Rasen festhalten, um nicht von der Erde zu fallen.
„Ich bin nockstüchtern, Herr Machtweister.“
Sie vermuten bei sich eine Lederallergie. Jedesmal, wenn Sie morgens mit Schuhen aufwachen, fühlen Sie sich sauelend.
In Ihrem Personalausweis steht „Harald Juhnke“
Schon wieder hat Sie ein rosa Elefant bis nach Hause verfolgt.
Beim Kampftrinken verliert ein Russe gegen Sie.
Sie haben einen eigenen Parkplatz vor dem Schnapsladen.
Jeder Barkeeper der Stadt weiß, was bei Ihnen „das Übliche“ ist.
Sie tasten sich an einer Litfaßsäule entlang. „Scheiße, eingemauert!“
Nachdem eine Mücke Sie gestochen hat, fliegt sie in Schlangenlinien.