Fundstücke | belauscht.de

Verden. In einer Disco.

Ein junger Mann macht eine junge blonde Frau an.

Er: “Na, bist du alleine hier?”
Sie: “Ja, du?”
Er: “Ja, ich auch.”
Sie: “Bei deinem Aussehen wird das auch so bleiben.”

belauscht von Philip S.



Miltenberg.

Ein offensichtlich frisch verliebtes Pärchen turtelt am Nebentisch herum. Sie fragt ihn, was er sich von ihr zum Geburtstag wünscht.
Mit eindeutigem Blick flüstert sie ihm zu: “Du kannst dir wünschen, was du willst…”
Er fröhlich überrascht: “Echt? ‘nen Navi!”

belauscht von Stefan


Kiel, Restaurant Arkaden Café.

Im vollbesetzten Restaurant sagt eine ältere Dame zum vorbeieilenden Kellner.

Dame: “Hören Sie mal, ich sitze jetzt schon seit einer Viertelstunde hier!”
Kellner: “Na, da könnense mal seh´n, wie schnell die Zeit bei uns vergeht.”

belauscht von barbamama


Ein Landgasthof im Südschwarzwald.

Ein älteres Ehepaar aus der Schweiz erkundigt sich nach dem Mittagessen bei der Bedienung nach den hausgemachten Spezialitäten, die zum Verkauf angeboten werden.
Das Ehepaar ist vom angepriesenen, hauseigenen Honig sehr angetan und möchte gerne ein paar Gläser mit nach Hause nehmen.

Bedienung: “Möchten Sie Wald-, Blüten- oder Kieferhonig?
Ältere Frau (bestimmt): “Mir hättet scho gärn Bienli-Honig!!”

belauscht von Stefan


Wiesbaden. Eisdiele am Dernschen Gelände.

Ich betrete die Eisdiele, halte der freundlichen Bedienung hinter der Theke mein 50-Cent-Stück hin und frage höflich:

“Darf ich mal kurz Ihre Toilette benutzen?”
Sie strahlt mich an und antwortet: “In der Waffel?”

belauscht von Nellie


 

Leben nach der Geburt

Gespräch von ungeborenen Zwillingen…
Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt??

Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet.

Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?

Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?

So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz.

Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt?. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.

Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?

Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein!

Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….

Gebet für die Gestressten

Gib mir die Kraft, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht akzeptieren kann
und einen Weg, die Körper derer verschwinden zu lassen,
die ich heute umbringen musste, weil sie mich nervten.

Hilf mir aufzupassen, auf wessen Füße ich heute trete,
da sie eventuell zu dem Hintern gehören könnten,
in den ich möglicherweise morgen reinkriechen muss.

Hilf mir, bei der Arbeit immer 100% zu geben…
12% am Montag
23% am Dienstag
40% am Mittwoch
20% am Donnerstag
5% am Freitag

Und wenn ich mal einen richtig schlechten Tag habe,
und es scheint, als wolle mich jeder anmachen,
dann hilf mir nicht zu vergessen,
dass es 42 Muskeln braucht, um ein verärgertes Gesicht zu machen,
jedoch nur ganze 4, um meinen Mittelfinger auszustrecken,
und ihnen zu sagen, wo sie’s hinstecken können.

Amen

Brief eines Mannes an seine Frau in Kur

Alles in Ordnung, liebe Gerda!

Herzlichen Dank für Deinen lieben Brief. Du brauchst Dir wirklich keine Sorgen um mich zu machen. Es ist alles in Ordnung. Das Essen koche ich selbst, und ich staune täglich mehr, wie gut es doch klappt. Mittlerweile kann ich es essen ohne dass mir anschließend im Krankenhaus der Magen ausgepumpt werden muss.

Da es oft schnell gehen muß, habe ich mir gestern Bratkartoffeln gemacht. Weiterlesen „Brief eines Mannes an seine Frau in Kur“

Zu klug für die erste Klasse?

Eine Grundschullehrerin geht zu ihrem Rektor und beschwert sich:
„Mit dem kleinen Uwe aus der ersten Klasse ist es kaum auszuhalten! Der weiß immer alles besser! Er sagt, er ist mindestens so schlau wie seine Schwester, und die ist schon in der dritten Klasse. Und jetzt will er auch in die dritte Klasse gehen!“

Der Rektor: „Beruhigen Sie sich. Wenn er wirklich so schlau ist, können wir ihn ja einfach mal testen.“

Gesagt, getan, und am nächsten Tag steht der kleine Uwe zusammen mit seiner Lehrerin vor dem Rektor. Weiterlesen „Zu klug für die erste Klasse?“

Wusstest Du schon…

    • daß eine Alpenüberquerung auf der Strecke Hannover-Hamburg ein enormer Umweg wäre?
    • daß die Autoindustrie lediglich Zwei- und Viertürer hervorbrachte, das Christentum hingegen auch Märtyrer?
    • daß ein Kellermeister ohne Kellerschlüssel nicht mehr ein noch aus weiß?
    • daß der Quadratkilometer schon kurz nach seiner Erfindung über die ganze Welt verbreitet war?

Weiterlesen „Wusstest Du schon…“

Der Autouser

Was wäre, wenn sich die Menschen bei der Bedienung ihres Autos genauso verhalten würden wie bei der Bedienung ihres Computers?

Im Autohaus Schulze klingelt das Telefon. Ein Kunde ruft an. Herr Schulze redet persönlich mit ihm.

Schulze:
„Autohaus Schulze, guten Tag.“

Kunde:
„Ja, guten Tag, Müller hier. Ich habe doch da dieses Auto von Ihnen…“

Schulze:
„Jaaa…“

Kunde:
„Es geht nicht.“

Schulze:
„Was heißt es geht nicht? Springt er nicht an?“

Kunde:
„Hmm, was meinen Sie denn damit? Es fährt einfach nicht.“

Schulze:
„Naja, das kann ja viele Gründe haben. Läuft der Motor?“

Kunde:
„Woran sieht man das?“

Schulze:
„Nun, das kann man am Motorengeräusch hören. Und aus dem Auspuff müßten dann die Abgase kommen. Können Sie die sehen?“

Kunde:
„Wo ist denn der Auspuff?“

Schulze:
„Hinten.“

Kunde:
„Nee, da sehe ich nix. Und hören tue ich auch nix.“

Schulze:
„Na, dann stecken Sie doch jetzt mal den Schlüssel in das Zündschloß und drehen sie ihn herum.“

Kunde:
„Ohje, schon wieder ein neuer Begriff…“

Schulze:
„Das kleine, verchromte Loch rechts neben dem Lenkrad. Wissen Sie, wo das Lenkrad ist?“

Kunde:
„Klar doch, meinen Sie ich bin blöd? Moment… öttl öttl öttl öttl…ist das das Geräusch?“

Schulze:
„Nein, das ist der Anlasser. Hmm, scheint nicht anzuspringen. Ist denn Benzin drin?“

Kunde:
„Keine Ahnung. Sie haben mir das Auto doch verkauft, was weiß ich was da alles drin ist.“

Schulze:
„Da gibt es hinter dem Lenkrad eine Anzeige dafür.“

Kunde:
„Ohje, da gibt es so viele Anzeigen… welche denn? Die, bei der die Skala bis 220 geht? Oder die mit 8000?“

Schulze:
„Nein, das sind der Tacho und der Drehzahlmesser. Ein kleineres Instrument, unterhalb des Tachos.“

Kunde:
„Dazwischen ist noch ein kleineres, allerdings oberhalb. Das hat gleich zwei Zeiger. Einer steht auf 10, der kleinere, und der größere auf 1.“

Schulze:
„Das ist die Uhr. UNTEN!!“

Kunde:
„Ah ja, hier ist noch was… steht ganz unten auf 50 Grad.“

Schulze:
„Das ist das Kühlwasserthermometer. Rechts daneben.“

Kunde:
„Ah, ja hier. Das mit der kleinen Zapfsäule?“

Schulze:
„Ja, genau. Was zeigt es an?“

Kunde:
„Steht auf 0.“

Schulze:
„Na also, da haben wir schon das Problem. Ist kein Benzin drin.“

Kunde:
„Hee, hören Sie mal, ich habe 45.000 Mark für das Auto gelöhnt. Dafür haben Sie mir versprochen, daß alles drin ist, was es für das Modell überhaupt gibt. Und daß mehr drin ist als im Auto meines Nachbarn.“

Schulze:
„Ja, das haben Sie ja auch alles drin… Klimaanlage, Schiebedach, Ledersitze.“

Kunde:
„Und dieses Benzin? Wird das noch eingebaut? Was kostet denn das schon wieder? Dauert die Montage sehr lange?“

Schulze:
„Das bekommen Sie an der Tankstelle. Das ist der Betriebsstoff, sonst fährt es natürlich nicht.“

Kunde:
„Das hat mir aber beim Verkaufsgespräch keiner gesagt!“

Schulze:
„Sowas setzen wir voraus.“

Kunde:
„Aber… ich bin doch Fahranfänger, woher soll ich denn das wissen? Stand auch nicht in Ihrem bunten Prospekt! Wissen Sie was? Holen Sie Ihr tolles Auto wieder ab, ich fahre weiterhin mit dem Fahrrad, da weiß ich wenigstens, daß es geht.“

Die Kuh (Ein Aufsatz)

Die Kuh ist sehr nützlich, denn sie hat vier Beine, an jedem Eck eins.
Damit steht sie auf der Wiese herum.
Wenn die Wiese kein Gras mehr hat, nennt man das Heu.
Dann kommt ein großer Wagen und fährt das Heu in die Scheune, wo es im Winter gefressen wird.
Auf der Wiese sind Blumen, Ochsen und Kühe zu finden.
Der Hirte auch und noch viele andere Tiere, und abends schlafen sie alle im Stall.
Am anderen Morgen werden sie alle gemolken.
Von der Kuh haben wir die Milch, die Butter, die Ochsenschwanzsuppe und die gute Landluft.
Die Kuh ist ganz mit Rindsleder überzogen.
Die Kuh ist ein Säugetier, am Kopf hat das Maul Platz gefunden, nur die Hörner sind am Kopf angewachsen.
Hinten an der Kuh hängt der Schwanz.
Unter der Kuh hängt die Milch, die ist zum Ziehen eingerichtet.
Den Schwanz braucht die Kuh, damit die Fliegen nicht in die Milch fallen.
Die macht immer gute Milch, aber wenn es donnert, wird die Milch sauer.
Die Kuh ist ein Haustier.
Der Mann von der Kuh ist der Ochse.
Der gibt keine Milch, daher wird er zum Arbeiten gebraucht.
Die Kuh nährt sich von Butterblumen, Kartoffelschalen und Gras.
Die Kuh ist sehr sparsam.
Was die Kuh einmal gegessen hat, isst sie noch öfters, dann rülpst sie und hat das Maul wieder voll.

Mehr weiß ich nicht von der Kuh.

Aus dem Tagebuch einer Blondine

Januar
Habe den neuen Schal zurück in den Laden gebracht, er war zu eng.

Februar
Wurde von der Bäckerei gefeuert, weil ich keine Torten beschriften kann.
Halllooo?!? … Die Torte passte einfach nicht in die Schreibmaschine!

März
War sehr aufgeregt, habe ein Puzzle in 6 Monaten fertig gestellt. Auf der Schachtel stand 2-4 Jahre!

April
Auf der Rolltreppe für Stunden Festgesessen. Der Strom war ausgefallen!

Mai
Habe versucht Marmelade zu machen. Ist das anstrengend, all die Pfannkuchen zu schälen!

Juni
Wollte Wasserski fahren. Habe keinen See mit Abhang gefunden.

Juli
Habe beim Brustschwimm-Wettbewerb verloren. Später ist mir aufgefallen, dass die anderen Schwimmer betrogen haben, die haben ihre Arme benutzt!

August
Habe mich während eines Gewitters aus meinem Auto ausgesperrt. Das Auto ist vollgelaufen, weil das Cabrio-Dach offen war.

September
Ich suche immer noch den Heinz in der Ketchupflasche.

Oktober
Ich hasse M&M’s. Die sind übel zu schälen.

November
Habe die Weihnachtsfeier auf dem Dach verbracht – auf der Einladung stand: „Alle Getränke gehen aufs Haus“…

Dezember
Konnte die 112 nicht anrufen … pah … Es gibt keine „Elf“-Taste auf diesem blöden Telefon!

Der tanzende Affe und der schwimmende Pinguin

„Mami, ich möchte gerne den tanzenden Affen haben. Der ist so witzig“
„Fragen wir mal die Verkäuferin, was der kostet…“
„Es gibt die Home-Version, mit der Ihr Kind allerdings nur eingeschränkt spielen kann. Der Affe hüpft nur manchmal.“
„Und was haben Sie sonst noch so?“
„Die Professional-Version. Der Affe hüpft immer auf Knopfdruck. Aber es gibt noch bessere Ausführungen.“
„?“
„Ja, da gibt es die MediaCenter-Edition. Der Affe hat Zimbeln, die er beim Hüpfen zusammenhaut. Ihr Kind wird sich freuen.“
„Das hört sich ja alles gut an. Wieviel soll die MediaCenter-Edition kosten?“
„Ach, nicht der Rede wert. Sie können auch Erweiterungen bekommen, damit der Affe auf einem Bein hüpft…“
„Mama, den möchte ich haben!“
„Still, Kind. Ich glaube, die MediaCenter-Edition ist richtig für meine Tochter.“
„Gut. Schauen Sie mal hier unter dem Fuß, da hat der Kleine ein Hologramm, damit man gleich erkennt, daß er echt ist. Damit er tatsächlich tanzt, müssen Sie allerdings noch einmal beim Hersteller anrufen. Ihr Kind darf den Affen nur alleine benutzen und darf ihn auch nicht weitergeben. Sonst muss das Kind, das nach Ihrem Kinde damit spielt, ebenfalls beim Hersteller anrufen. Sonst tanzt der Affe nicht mehr.“
„Häh???!“
„Das ist nur zur Sicherheit Ihres Kindes.“
„Sicherheit?“
„Na klar. Der Hersteller denkt mit und lässt sich tolle Sachen einfallen, damit Ihr Kind sicher mit seinem Affen spielen kann. Im nächsten Jahr soll eine Version rauskommen, bei der Ihr Kind beim Hersteller anrufen muss, wenn es nur den Spielplatz wechselt, auf dem es mit dem Affen spielt. Aber der Erscheinungstermin ist noch nicht fest.“
„Halten Sie das nicht für übertrieben?“
„Nein, keinesfalls.“
„Na gut. Ich nehme dann auch einmal die Hüpfebein-Erweiterung.“
„Okay. Die Erweiterungen sind auch klasse: Zuerst wird überprüft, ob Ihr Kind bereits wegen des Affen beim Hersteller angerufen hat. Sollte das so sein, muss Ihr Kind nochmal beim Hersteller anrufen, sonst hüpft der Affe nicht und kann nach einiger Zeit nicht einmal mehr auf dem Bein stehen.“
„Was???“
„Alles zur Sicherheit Ihres Kindes.“
„So sicher muss der Affe nicht sein. Ist doch nur ein Spielzeug…“
„Nix da, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viel Sicherheit ein Kind in der heutigen Zeit benötigt. Es kann viel passieren, woran Sie jetzt gar nicht denken mögen.“
„Und was kostet der Affe jetzt mit dem Beinchen?“
„Ach, nur 119 Euro, das Beinchen ist in einem PLUS-Paket enthalten, das kostet extra.“
„Dann lassen wir das Hüpfebein weg. Aber 119 Euro kommt mir viel vor… haben Sie nicht was günstiges? Ohne diese Sicherheitssachen? Mir kommt das zu kompliziert vor.“
„Da drüben auf dem Tisch könnten noch ein paar Pinguine sein.“
„Und was habe ich von irgendwelchen Pinguinen? Haben die Zimbeln?“
„Nicht nur das, die haben ein ganzes Orchester-Paket, können mit beiden Beinen springen und tanzen, alle Gliedmaßen sind abnehmbar, …“
„Aber die müssen doch ein Vermögen kosten!“
„Nein, die können Sie so mitnehmen.“
„Und diese komplizierten Sicherheitssachen? Irgendwo muss doch ein Haken sein?“
„Nein, Sicherheit ist grundsätzlich beim Pinguin. Er ist wesentlich weicher, läuft immer und überall, wenn Ihr Kind es will und Ihr Kind kann sogar mehrere mitnehmen und an seine Freunde verteilen.“
„Warum verkaufen Sie dann überhaupt noch Affen???“