Daran erkennst du, dass dein Hund eine Dogge ist

• Du gibst das Sitzkommando und er rennt rückwärts, bis er einen Stuhl findet.

• Du benötigst drei Leute beim Tierarzt, um ihn auf die Waage zu stellen.

• Alle Leute, die du beim Spazierengehen triffst, kennen deinen Hund mit Namen und du hast keine Ahnung, wer diese Leute sind.

• Du musst beim Zähneputzen zur Seite treten, weil dein Hund trinken will.

• Du zeigst ein Bild von deinem Hund und deinen Kindern, und die erste Person, auf die du hinweist, ist dein Hund.

• Deine Schenkel sind grün und blau, weil sie permanent von einem fröhlich wedelnden Schwanz gepeitscht werden.

• Du hast gelernt, gezwungen zu lächeln, wenn dich einer fragt, ob du denn einen Sattel für „das Ding“ hast.

• Deine monatlichen Hundeausgaben übersteigen deine Kreditkosten um ein wesentliches.

• Aller Krimskrams im Haus wird über der Zweimetermarke aufgestellt.

• Du hast ein extra Sofa angeschafft – nur für den Hund.

• Du hast immer ein Bandmass dabei, wenn du ein neues Fahrzeug kaufen gehst.

• Du wirfst deinem Hund einen Ball zu und erschrickst zu Tode, wenn er mit dem Kopf am oberen Türrahmen hängen bleibt.

• Du verstaust dein Lieblingsgebäck auf dem obersten Regal in der Küche und wenn du nach Hause kommst ist alles weg und dein Hund hat Puderzucker um die Nase.

• Du fährst mit deinem Hund spazieren und da sein Kopf auf deinem rechten Arm ruht, steuerst du vornehmlich ungeplante Rechtskurven.

• Jegliche Zulieferungen zu deinem Haus müssen von dir auf der Strasse abgeholt werden.

• Deine Freunde benehmen sich immer höflich in deinem Haus, denn keiner traut sich, sich mit dir zu verfeinden.

• Das Geräusch von fliessendem Wasser lässt dich aufspringen und laut „RAUS !!!!“ rufen.

• Dein Hund kann einen ganzen Klumpen Butter mit einem Haps runterschlucken.

• Du hast es mit den Wasserschüsseln längst aufgegeben, denn dein Hund bevorzugt die Badewanne.

• Deine Freunde und Kollegen haben längst aufgegeben dich zu fragen, wo denn das blaue Auge herstammt.

• Dein Freund platziert einen Gegenstand an einen Ort, „wo der Hund es nicht erreichen kann“, und der einzige, der hinlangen kann, ist der Hund.

• Du kaufst noch immer einen Kleinbus, obwohl deine Kinder schon längst ihre eigenen Familien haben und schon vor Jahren ausgezogen sind.

• Du deckst den Tisch für fünf Personen und hast nur vier Stühle.

• Du benutzt die Mikrowelle als Versteck für dein Essen.

• Du hörst dieses schwere Atmen in deinem Ohr und es ist nicht dein Ehepartner.

• Deine Einkaufsrechnung ist über 100 Euro und du hast nur eine Packung Eier für dich selber gekauft.

• Während du an einer roten Ampel stehst, wirst du von anderen Verkehrsteilnehmern komisch angeschaut, weil dein Auto auf und ab wippt, im Gleichtakt mit dem hechelnden Hund, der zum Fenster raushängt.

• Du unterhältst dich mit jemanden und die Nase deines Hundes ist fest zwischen deinen Beinen verankert.

• Dein Hund imstande ist einen ganzen Tennisball (und viele andere Dinge) in seinen Lippen zu verstecken und schaut dich mit diesem Unschuldsblick „Na ich fresse doch gar nix…“ an.

• Du hast speziell markierte „Sabber-Tücher“ im ganzen Haus verteilt.

• Du gehst mit einer Freundin und Hund spazieren, und sie meint später, du solltest doch mal eine Untersuchung anstellen, inwiefern dein Hund zur Umweltverschmutzung beiträgt.

• All deine Gäste dein Haus betreten und bedecken ihre empfindlichsten Körperteile schützend mit den Händen.

• Du staubsaugst dein Auto und findest die meisten Haare unter dem Dach verteilt.

• Du versuchst, dich aus dem Haus zu schleichen, weil du Angst hast, deine Hunde werden dein Make-up verschmieren.

• Dein Tierarzt ist plötzlich stolzer Besitzer eines Swimming-Pool’s, einer Villa, eines Urlaubschalet’s in der Schweiz und eines Privatflugzeuges.

• Dein Hund kann genau sehen, was du zum Abendessen kochst und er versucht eifrig, dir bei der Vorbereitung zu helfen.

• Du versuchst krampfhaft, ihn zwischen den Beinen zu halten, während es an der Tür klingelt und du stattdessen im gestreckten Galopp zur Tür „reitest“.

• Du kaufst einen Fernseher mit Grossbildschirm und du kannst noch immer nicht sehen, was im Fernsehen läuft, weil dein Hund davor steht.

• Dein gelangweiltes Hundchen entschliesst sich nach einer Operation plötzlich dazu, aufzustehen und durch die Praxis beim Tierarzt zu düsen – natürlich ist das Gerät mit der intravenöser Flüssigkeit hinter ihm auf Rollen…

• Du siehst auf der Strasse einen Chihuahua und leise murmelst vor dich hin: „Mein Hund macht grössere Sch…häufen.“

• Dein Nachbar ruft dich ganz aufgeregt an und teilt dir mit, dass er Bärenspuren in seinem Garten gefunden hat.

• Dein Hund weckt dich ganz nervös mitten in der Nacht auf, um dich vor der Gefahr eines Küchenstuhls zu warnen. Eine Woche später wacht er nicht mal auf, wenn Einbrecher alle deine Wertsachen klauen.

• Dich fragen Leute, ob dein Hund die Persönlichkeit eines Hundes oder einer Kuh hat.

• Dein Hund lässt in der Hundeschule in aller Öffentlichkeit einen lauten F…z und jagt dann sein Hinterteil im Kreis um zu sehen, wo denn das laute Geräusch herkam.

• Und jeder Doggenbesitzer wird nun mit einem Lächeln im Gesicht feststellen, wie normal sein Leben doch eigentlich ist und er nicht alleine auf der Welt ist!!!!

Eine deutsche Verwaltung

Kreis Mettmann steckt gerade in einer Krise. Begonnen hatte alles mit der Damentoilette im Rathaus, die plötzlich und ohne Vorwarnung verstopft war.

Ein Verwaltungsbeamter des mittleren Dienstes wagte es daraufhin selbstherrlich und in völliger Überschätzung seiner Kompetenz, einen hiesigen Sanitärbetrieb mit der Schadensbeseitigung zu beauftragen.

Glücklicherweise war ein Beamter des gehobenen Dienstes zugegen, als die Handwerker eintrafen. Sofort erkannte er die Tragweite des Skandals.

Nicht nur, dass ein Schwippschwager des Untergebenen in der Firma arbeitete, nein, der Auftrag hätte ordnungsgemäß ausgeschrieben werden müssen – europaweit natürlich!

Der Inspektor veranlasste sofort die nötigen Schritte: Die Firma wurde des Hauses verwiesen, das Damenklo versiegelt, der Auftrag ausgeschrieben und gegen den Hauptsekretär ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Weiter verfügte der Inspektor, dass das Herrenklo bis zur Reparatur zum Damenklo umfunktioniert werde und die männlichen Beschäftigten ihre Notdurft an der nahe gelegenen Linde zu verrichten haben.

Die Betroffenen beschwerten sich daraufhin beim Personalrat, da diese Regelung ja auf das „große Geschäft“ kaum Anwendung finden könne.

Der Inspektor bestellte daraufhin einen ToiToiToi-Container, allerdings ohne Rücksprache mit seinem Dienstvorgesetzten und ohne Ausschreibung.

Ein zufällig an der Linde urinierender Beamter des höheren Dienstes ließ den eintreffenden Container sofort wieder abfahren und für das intakte Klo eine Art Dienstplan erstellen. Der Hausmeister wurde beauftragt, alle zwei Stunden das Geschlechtspiktogramm an der Toilettentür auszutauschen.

Der Inspektor bekam ein Disziplinarverfahren.

In der Tatsache, dass die Männer während der Damenbenutzungszeit ihr kleines Geschäft weiterhin an der Linde verrichteten, sahen die weiblichen Beschäftigten einen illegitimen Vorteil und intervenierten bei der Gleichstellungsbeauftragten. Der Bürgermeister ließ daraufhin die Linde fällen, ohne Rücksprache mit dem Umweltministerium und ohne europaweite Ausschreibung.

Inzwischen ist die ganze Führungsetage des Rathauses suspendiert.

Die Wurzel allen Übels hat sich dann vor dem Eintreffen des maltesischen Klempners und des Toilettencontainers aus dem nordfinnischen Rovaniemi erledigt.

Ein Praktikant hatte von zu Hause eine Handspirale mitgebracht und die Verstopfung beseitigt.

Diese beispiellose Eigeninitiative stellte die Verwaltung nun allerdings vor ein Riesenproblem: Vor der Einleitung eines Disziplinarverfahrens muss der junge Mann ja erst noch verbeamtet werden.

Anleitung für Grundwehrdienstleistende

Die Musterung
Dient zur ärztlichen Feststellung, ob Du wegen eines körperlichen Leidens vielleicht für den Bund untauglich bist. Dies geschieht allerdings sehr selten – zuletzt am 05. Juni 1984, als die Mutter von Benno Klotz mittels Sterbeurkunde und Exhumierung der Leiche nachweisen konnte, dass ihr Sohn seit drei Jahren tot ist. Er erhielt darauf die Note „bedingt tauglich“!

Die Einberufung
Irgendwann kommt die Nachricht, wann und wo Du einrücken musst. Den Zeitpunkt bestimmen die Behörden keineswegs zufällig, sondern wohl überlegt – um absolut sicher zu gehen, dass Du genau an jenem Tag zum Bund musst, an dem Du entweder Dein Studium beginnen, Deine erste Lehrstelle antreten oder mit Deiner neuen Flamme in den FFK-Urlaub wolltest.

Die Unterkunft
Die Bude mag vielleicht ein wenig klein und nüchtern sein, hat aber den Vorteil, dass Du niemals einsam bist. In der Freizeit legt man sich aufs Bett und hört Rockmusik, Punk oder Schlager. Wahrscheinlich aber alles zugleich, da kein Schwein auch nur im Traum bereit ist, sein Rekorder leiser zu stellen.

Das Wecken
Morgens um 05:00 Uhr betritt ein Herr Deine Bude, dessen Stimme die Lautstärke einer Concorde und die Lieblichkeit eines Schwachmaten-Rülpsers hat. Aber kein Grund zum Tanzen: Dieser Typ ist nicht der Sänger der Toten Hosen, sondern Dein Spieß!

Die Kameraden
Jetzt lernst Du auch Deine Stubenkameraden kennen. Mit ziemlicher Sicherheit entpuppen sie sich als Profischläger, Kopfgeldjäger oder bengalische Berggorillas – aber vielleicht hast Du Glück, und sie sind nur harmlose Knoblauchfans und Dauerfurtzer!

Das Duschen
Der fröhlichste Abschnitt des ganzen Tages! Zum Totlachen, was den Kumpels täglich Neues einfällt, um Dich zu schikanieren. Von Verstecken Deiner Klamotten über die Prügelschlacht mit einem nassen Handtuch bis zur fidelen Seifenrutschpartie.

Die Waffe
Das Gewehr nennt man liebevoll „Die Braut des Soldaten.“ Das ist eine äußerst zutreffende Bezeichnung. Denn wie bei den meisten Bräuten kann es auch bei einem Gewehr mit schweren Verletzungen enden, wenn Du es zu unbeherrscht befummelst!

Die Ausrüstung
Sie hat drei wichtige Funktionen: Erstens ist es unmöglich sie in Ordnung zu halten. Und wenn sie nicht in Ordnung ist, muss man sie zweitens zur Straße durch die Gegend schleppen. Damit erfüllt sie ihren dritten Zweck: Sie ist tierisch schwer!

Die Grundausbildung
Heißt deshalb so, weil sie hauptsächlich auf dem Grund stattfindet, egal, wie nass, dreckig, zugefroren, abschüssig oder sonst wie lebensgefährlich dieser ist. Sie macht Dir klar, welche Überlebenschancen Du im Ernstfall hast … nämlich KEINE!

Die Wehrkunde
Zwischendurch sitzt Du im Klassenzimmer – vorausgesetzt, Du kannst noch sitzen – wo Dir beigebracht wird, dass die Bundeswehr die größte Friedensbewegung sei und warum man dazu unbedingt Atomraketen benötigt, die die Amis kontrollieren.

Die Bezahlung
Der Sold richtet sich nach dem Dienstgrad und ist recht großzügig bemessen, so dass Du sicher zufrieden sein wirst … Du warst vor Deiner Einberufung Leibssklave eines Außerirdischen oder römischer Galeeren-Sträfling.

Der Arrest
Gerecht ist gerecht und Ordnung muss sein. Solltest Du Dich also eines schweren Vergehens schuldig machen, kommst Du in den Bau! Ein schweres Vergehen ist es z. B. den Spieß nicht zu grüßen oder ihm Deine Sex-Heftchen (lechz) vorzuenthalten.

Das Manöver
In regelmäßigen Abständen werden Kriegszustände simuliert. Diese Übungen heißen „Trutzige Sachsen“, „Brüllender Löwe“, „Wochenend Heimfahrt“ oder „Disco Besuch“. Vor allem die beiden letzten führen unweigerlich zu erbitterten Schlachten.

Die Entlassung
Auch die schlimmsten Dinge haben mal ein Ende. Nach Ablauf deiner Dienstzeit enteilst Du glücklich ins Leben, suchst Dir einen Job … und triffst dort alle die miesen Geier wieder, die Dir schon beim Bund das Leben stets zur Hölle gemacht haben.

Leben nach der Geburt

Gespräch von ungeborenen Zwillingen…
Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt??

Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet.

Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?

Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?

So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz.

Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt?. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.

Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?

Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein!

Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….

Neulich bei IKEA

Meine Freundin meint „Lass uns mal wieder zusammen zu IKEA fahren. Ist doch schön, da mal wieder durchzubummeln.“. Bummeln…von wegen. Als ob Frauen durch den Schuppen BUMMELN würden. Sie KAUFEN sich durch.

Jede von den Weibern reißt riesige Löcher in die Regale.
Natürlich am Samstag. Warum eigentlich ausgerechnet immer Samstags?
Kann mir jemand sagen, warum Frauen immer Samstags zu IKEA fahren wollen?
Oder Sonntags? Oder Freitags? Ich will nicht zu IKEA. An keinem Tag.
Aber widersprich da mal einer. Der Samstag wäre völlig im Eimer.
Und der Sonntag. Und der SEX auch. Also was tun?
Klar – was sie alle tun: lächeln, innerlich sterben und mitgehen.
Anfahrt: Der Stau reicht zurück bis auf die Autobahn. Von der Ausfahrt bis auf den IKEA-Parkplatz brauchen wir 35 Minuten. Ich bin innerlich schon am kochen, lasse mir aber nichts anmerken. Auch nicht, als sich ein Fahrer rücksichtslos vorne in die Parklücke drängt. („Komm her du Arsch. Los steig aus. Dir hau ich ein paar aufs Maul. Depp, blöder. Dummes Arschloch. Los trau dich. Wichser“.)

Nun, er hat sich nicht getraut, meine Freundin nagt an der Unterlippe und mir geht es kurzzeitig wieder etwas besser. Obwohl ich ihm schon gern…

Gott sei dank hat sie sich diesmal nicht gleich im ersten Stock ausgetobt. Da hatte sie letztes Mal schon mit einer neuen Couch gedroht: „Die hier ist schön. Und sooo praktisch.
Den Bezug kann man abziehen und waschen.“ Ich schau aufs Preisschild. („Wir werden das Ding höchstens dreimal waschen, also kostet jedesmal Waschen 1.500 Euro? Wieso nehmen wir nicht ne billige, schmeissen sie weg, sobald sie nen Fleck hat, und kaufen ne Neue?“) – „Prima. Du hast recht. Sehr schön. Sitzt sich auch bequem. Und gar nicht teuer. Ein echtes Schnäppchen. Willst Du sie gleich haben?“

Zum Glück wollte sie das Ding dann doch nicht kaufen. Der Härtetest kommt im Untergeschoss: Millionen Dinge, die Frau unbedingt braucht. Jeder Artikel 5233mal vorhanden. Natürlich will sie nur ein paar Kleinigkeiten, die sie unbedingt schon immer gebraucht hat und nirgendwo anders bekommt und schon gar nicht zu deeem Preis. Ein Nudelklammereisen… oder so.

Jedenfalls total praktisch und gar nicht teuer. Und die tollen Gläser mit Stiel. Gibt“s nur im 10-er Pack. Aber was soll“s – die alten hatte sie ja schon seit dem letzen IKEA-Besuch vor…was? (Acht Wochen? Und die sind ja auch schon nicht mehr schön. Und die praktischen Fressbretter Brotzeitteller aus Holz – scheiss-schwer!) Und diese Kerzenhalter und „sieh doch mal die kleine Leuchte da“ und die praktischen zusammenfaltbaren „kannmanimmerbrauchen“-Teile und … Sie stopft mir das Zeug in diese tolle gelbe Umhängetasche, mit der ich aussehe wie ein geistig zurückgebliebener Pfadfinder. Oder Stadtreinigung. Offenbar muss jeder Mann so ne Tasche umhaben, obwohl sie fast alle auch noch einen Wagen schieben müssen.Aber Frauen scheinen die Dinger schick zu finden. Sie scheint jetzt alles zu haben …
dann die Schlange an der Kasse.Sie haben jetzt Schilder aufgestellt: „Ab hier 25 Minuten Wartezeit zur Kasse“. Eins kann ich von hier aus schon fast lesen. Sie kann nur mühsam verhindern, dass ich die Tasche ins nächste Regal schmeisse. Ich fasse es nicht: Die Frauen schwatzen miteinander oder wuseln nochmal davon, um schnell noch ein paar „hättenwirdochfastvergessen“ zu holen, während die Männer wie die Deppen mit ihren Wagen in der Schlange stehen. Das nächste Schild: „Noch 15 Min. bis zur Kasse“ veranlasst mich, mit der Tasche Schwung zu holen, aber sie meint, sie könne die Kasse schon sehen … Na gut. Wuselwuselwusel und schon habe ich noch einen tollen Übertopf für den Dingsbums-Busch im Esszimmer (Das Drecksding werde ich mit Domestos giessen!) in der Tasche.Das nächste Schild kann man schon nicht mehr lesen: Das muss wohl jemand umgekickt haben – lauter Fussabdrücke drauf.
Aber jetzt kann ich die Kasse auch sehen. Endlich sind wir dran. Nach fünf Minuten Vorzeigen von Driver“s license, Organspenderausweis, ATM-, Visiten-, Kredit- und Krankenversicherungskarte glaubt mir die blöde Kuh an der Kasse („Mein Freund hat das nicht so gemeint.“) endlich, dass ich mit dem Nachnamen und nicht dem Vornamen unterschrieben habe. („Ich hab“s noch ganz anders gemeint…“) Der Tritt gegen den Tresen hat aber auch keinen Schaden hinterlassen.
Abfahrt: Auf dem Parkplatz beginnt das Drama von vorn: Wie komme ich von IKEA wieder weg? Die Ausfahrt ist verstopft. Der Parkplatz ist verstopft, der Weg bis zur Ampel ist verstopft, die Autobahnauffahrt ist verstopft. 35 Min für 1,6km. Aber den blöden Deppen von der Herfahrt habe ich diesmal in eine Parklücke abgedrängt, wo er vermutlich ne Stunde gebraucht hat, um da rückwärts wieder rauszukommen.

Der perfekte Grillsamstag

Der perfekte Grillsamstag mal chronologisch geordnet!

10.00 Uhr: 
Aufstehen

10.05 Uhr: 
Blick aufs Außenthermometer. 20° oder mehr: TOP!

10.06 Uhr: 
Blick aus dem Fenster. Blauer Himmel und Sonne: OBER-TOP!

10.10 Uhr: 
Frühstück (aufgetaute Brötchen) und Zigarette. Weiterlesen „Der perfekte Grillsamstag“

Regeln von Männern für Frauen

Männer bekommen immer „Regeln“ von Frauen um die Ohren gehauen. Hier sind die Regeln von uns Männern. Dies sind unsere Regeln! Frau möge beachten, dass alle mit „1.“ nummeriert sind. Absichtlich!

1.
Lerne endlich, mit dem Klositz zurecht zu kommen. Du bist ein großes Mädchen. Wenn der Sitz oben ist, klapp ihn runter. Wir brauchen ihn oben, ihr braucht ihn unten. Wir beschweren uns auch nicht, wenn der Sitz unten ist.
1.
Geburts-, Valentins- und Jahrestage sind keine Aufgaben. Das sind nicht die Tage, an denen wir beweisen müssen, dass wir schon wieder das perfekte Geschenk gefunden haben.
1.
Manchmal denken wir nicht an euch. Akzeptier das!
1.
Wochenende = Sport. Das ist wie Vollmond oder der Wechsel der Gezeiten. Du kannst das einfach nicht ändern.
1.
Lass dir nicht deine Haare schneiden. Niemals! Langes Haar ist immer attraktiver als kurzes. Ein Grund, warum Männer nicht heiraten wollen ist, dass verheiratete Frauen immer ihr Haar schneiden lassen. […]
1.
Einkaufen ist KEIN Sport! Nein, das wird auch niemals so sein!
1.
Weinen ist Erpressung.
1.
Frag, wenn du etwas willst. Lass uns eines klar stellen: Anspielungen funktionieren nicht! Andeutungen klappen nicht! Hinweise reichen nicht! Sag einfach, was du willst!
1.
Wir können uns keine Daten merken. Markier Geburtstage und Jahrestage auf einem Kalender und erinnere uns häufig daran, BEVOR es zu spät ist.
1.
„Ja“ und „Nein“ sind absolut annehmbare Antworten auf fast alle Fragen.
1.
Du kannst mit uns jedes Problem besprechen, das du lösen willst. Das können wir. Wenn du Sympathiebekundungen brauchst, geh zu deinen Freundinnen.
1.
Die Kopfschmerzen, die du seit 17 Monaten hast, sind ein Problem. Du solltest mal zum Arzt gehen!
1.
Alles, was wir vor 6 Monaten gesagt haben, kannst du nicht mehr als Argument heranziehen. Alle unsere Kommentare verlieren jegliche Gültigkeit nach 7 Tagen.
1.
Wenn du glaubst, du seist dick, bist du es wahrscheinlich auch. Frag uns nicht danach. Wir werden dir darauf keine Antwort geben.
1.
Wenn wir etwas gesagt haben, das man auf zwei Arten interpretieren kann, und eine Art davon macht dich traurig oder böse, dann meinten wir die andere.
1.
Lasst uns gaffen. Wir werden sowieso hinschauen. Das liegt in unseren Genen.
1.
Du kannst uns entweder bitten etwas zu tun oder uns sagen, wie du es gerne haben möchtest, aber bitte nicht beides. Wenn du schon weißt, wie man es am besten macht, dann mach es einfach selbst.
1.
Wenn es irgendwie geht, sag das, was du zu sagen hast – bitte in den Werbepausen.
1.
Christopher Kolumbus mußte nicht nach dem Weg fragen. Wir auch nicht.
1.
Unsere Beziehung wird nie mehr so sein, wie in den ersten 2 Monaten, nach unserem Kennenlernen. Finde dich damit ab. Und beschwere dich nicht immer darüber bei deinen Freundinnen.
1.
Männer können NUR 16 Farben sehen. Das ist wie bei Windows im abgesicherten Modus. Pfirsich, zum Beispiel, ist eine Frucht und keine Farbe. Woher sollen wir wissen, was „malve“ ist.
1.
Wenn etwas juckt, wird gekratzt. Wir tun das einfach so.
1.
Wir sind keine Gedankenleser und werden es auch nie werden. Unsere Unfähigkeit, Gedanken zu lesen, ist kein Anzeichen dafür, dass du uns nichts bedeutest.
1.
Wenn wir dich fragen, was los ist, und du antwortest: „Nichts“, dann werden wir uns so verhalten, als wenn nichts los wäre. Wir wissen, dass du lügst, aber es ist den ganzen Ärger einfach nicht wert.
1.
Wenn du eine Frage stellst, auf die du keine Antwort brauchst, dann erwarte eine Antwort, die du nicht hören willst.
1.
Wenn wir irgendwo hingehen, ist alles, was du tragen willst, schön. Ganz ehrlich!
1.
Frag uns nicht, was wir denken. Außer, wenn du über Bauchnabelpiercings, Abseits oder die Vierer-Abwehrkette diskutieren möchtest.
1.
Du hast genügend Kleider.
1.
Du hast zu viele Schuhe.
1.
Ganz ehrlich, du hast wirklich zu viele Schuhe.
1.
Es ist weder in deinem noch in unserem Interesse, wenn wir zusammen Tests lösen. Egal, welche Tests.
1.
Bier ist für uns so spannend wie für euch Handtaschen.
1.
Ich bin in Form. Rund ist auch eine…
1.
Danke, dass du dies hier gelesen hast. Ich weiß, ich weiß, ich werde heute Nacht auf dem Sofa schlafen. Aber hast du gewusst, dass wir das sogar mögen? Das ist fast so wie zelten.

Was ist Elektrizität?

Die heutige wissenschaftliche Frage lautet:

Was um alles in der Welt ist Elektrizität?

Und wo geht sie hin, wenn sie den Toaster wieder verläßt?

Fangen wir mit einem kleinen Experiment an, um Ihnen ein paar wesentliche Dinge über Elektrizität beizubringen: Schlurfen Sie an einem kalten, verdammt trockenen Tag mit Ihren Füßen über einen Teppichboden und fassen Sie dann mit Ihrer Hand in den Mund eines Freundes und berühren Sie eine seiner Zahnfüllungen. Haben Sie bemerkt, wie sich Ihr Freund unter Schmerzen gekrümmt und erbärmlich geschrien hat? Hieraus lernen wir, daß Elektrizität eine gewaltige Kraft entwickeln kann, aber wir dürfen sie niemals einsetzen um andere zu verletzen – es sei denn, wir möchten einige wesentliche Dinge über Elektrizität lernen.

Es lehrt uns auch, wie ein elektrischer Schaltkreis funktioniert. Als Sie mit ihren Füßen geschlurft sind, haben Sie ein paar „Elektronen“ aufgesammelt, das sind kleine Objekte, die die Teppichhersteller in die Teppiche weben, damit diese den Schmutz anziehen. Die Elektronen wandern durch Ihre Blutbahn und sammeln sich in Ihrem Finger, wo sie Funken bilden, die auf die Zahnfüllungen Ihres Freundes überspringen. Von dort aus wandern sie runter zu seinen Füßen und dann zurück in den Teppich um den Kreis zu schließen.

Verblüffende Fakten der Elektrizität: Würden Sie lange genug herumschlurfen ohne etwas anzufassen, dann könnten Sie so viele Elektronen aufsammeln, daß Ihr Finger explodieren würde! Aber machen Sie sich keine Sorgen – das alles ist kein Problem, solange Sie keinen Teppich haben.

Wir modernen Menschen nehmen elektrisches Licht, Radios, Mixer usw. wie selbstverständlich an. Vor einigen hundert Jahren kannten die Menschen dergleichen überhaupt noch nicht – zum Glück, denn sie hätten ja nicht gewusst, wo sie das alles hätten einstöpseln sollen.
Dann kam der erste Pionier auf dem Gebiet der Elektrotechnik: Benjamin Franklin, der während eines Gewitters einen Drachen steigen ließ und einen ernsthaften elektrischen Schlag davontrug. Damit war bewiesen, daß Gewitter von den gleichen Kräften angetrieben werden wie Teppiche. Allerdings wurde auch Franklins Gehirn derart geschädigt, daß er anfing nur noch in merkwürdig unverständlichen Sprüchen wie „A penny saved is a penny earned.“ zu reden. Man hätte ihm wohl besser einen Job bei der Post oder so gegeben…

Nach Franklin gab es dann jede Menge weiterer Elektrischer Pioniere, die heute Teil unserer Elektrotechnischen Terminologie geworden sind: Myron Volt, Mary Louise Amp, James Watt, Bob Transformer, etc. Diese Pioniere führten viele bedeutende elektrische Experimente durch. Zum Beispiel entdeckte Luigi Galvani im Jahre 1780 (und das ist die volle Wahrheit), daß, wenn er zwei verschiedene Arten von Metall an Froschschenkeln anbrachte, ein Strom floß und das Froschbein zuckte – obwohl es gar nicht mehr am Frosch befestigt war, der eh tot war. Galvanis Entdeckung führte zu wesentlichen Fortschritten im Bereich der Amphibien-Medizin.
Heutzutagen können excellente Tiermediziner einen schwerverletzten oder toten Frosch hernehmen, ihm Metallteile in die Muskeln implantieren und dann beobachten, wie er ganz normal, wie ein springlebendigen Frosch in den Teich zurückhüpft – mit der Ausnahme, daß er dann anschließend untergeht wie ein Stein.

Aber der größte elektrische Pionier von allen war Thomas Edison, wirklich ein genialer Erfinder, mal abgesehen davon, daß er ansonsten recht ungebildet war und in New Jersey lebte. Edisons erste größere Erfindung, im Jahre 1877, war der Phonograph, der kurz darauf in tausenden amerikanischer Haushalte zu finden war, wo er im wesentlichen bis 1923 blieb, als die Schallplatte erfunden wurde. Aber Edisons größter Verdienst kam im Jahre 1879, als er die Elektrizitätsgesellschaften erfand. Edisons Idee war eine brilliante Umsetzung des einfachen Prinzips des elektrischen Stromkreises: Die Elektizitätsgesellschaft schickt Elektrizität durch ein Kabel zum Kunden, bekommt sie unmittelbar durch ein weiteres Kabel zurück und dann (das ist das brilliante daran) schickt sie sie gleich wieder zum Kunden zurück.

Das bedeutet, daß eine Elektrizitätsgesellschaft einem Kunden den gleichen Strom wieder und wieder, einige tausend Male am Tag verkaufen kann, ohne dabei erwischt zu werden, denn nur sehr wenige Stromkunden nehmen sich die Zeit ihren Strom genauer zu untersuchen. Im Vertrauen gesprochen: Das letzte Jahr in dem in Amerika überhaupt neue Elektrizität produziert wurde, war 1937. Seitdem machen die Elektrizitätsgesellschaften nichts weiter als diese Elektrizität fleißig immer wieder zu verkaufen. Das ist übrigens auch der Grund dafür, daß sie soviel freie Zeit haben, um die Strompreise zu erhöhen.

Heute, dank Männern wie Edison und Franklin und Fröschen, wie dem von Galvani, profitieren wir nahezu grenzenlos vom Segen der lektrizität. Zum Beispiel haben während der letzten Jahrzehnte Wissenschaftler den Laser entwickelt: Ein elektrisches Gerät, das so wirkungsvoll ist, daß es einen Bulldozer in 500 Metern Entfernung verdampfen kann, aber trotzdem so präzise ist, daß Ärzte damit Operationen am menschlichen Auge durchführen können – vorausgesetzt, sie vergessen nicht den Leistungsregler von „Verdampfe Bulldozer“ auf „Empfindlich“ umzustellen.

Gebet für die Gestressten

Gib mir die Kraft, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht akzeptieren kann
und einen Weg, die Körper derer verschwinden zu lassen,
die ich heute umbringen musste, weil sie mich nervten.

Hilf mir aufzupassen, auf wessen Füße ich heute trete,
da sie eventuell zu dem Hintern gehören könnten,
in den ich möglicherweise morgen reinkriechen muss.

Hilf mir, bei der Arbeit immer 100% zu geben…
12% am Montag
23% am Dienstag
40% am Mittwoch
20% am Donnerstag
5% am Freitag

Und wenn ich mal einen richtig schlechten Tag habe,
und es scheint, als wolle mich jeder anmachen,
dann hilf mir nicht zu vergessen,
dass es 42 Muskeln braucht, um ein verärgertes Gesicht zu machen,
jedoch nur ganze 4, um meinen Mittelfinger auszustrecken,
und ihnen zu sagen, wo sie’s hinstecken können.

Amen

Unnütze TV Kommentare

„Der Pilot war sofort tot. Verletzt wurde bei dem Unglück jedoch niemand“
(Gabi Bauer in den „Tagesthemen“ / ARD)

„Polo ist eine schwierige Sportart. Prinz Charles hat sich dabei schon so manchen Arm gebrochen.“
(Manuela Lundgren im „Hamburger Journal“ / N3)

„Für unsere Spätzle-Pizza verwenden wir natürlich deutschen Käse – z-B. Gouda oder Emmentaler“
(Armin Rossmeyer im „Frühstücksfernsehen“ / SAT.1)

„Marion Hughes ist eine sehr erfahrene Reiterin. Sie stammt aus einer Pferdefamilie“
(Reporter bei der Springreiter-EM / ZDF)

„Die einzigen Techniker beim HSV waren die Stadion-Elektriker“
(Moderator Uwe Bahn in „Sport 3“ / NDR)

„Der Vorteil des Pudels ist: Er haart nicht in der Wohnung. Im Gegensatz zu einem Yorkshire – da finden Sie überall Pudelhaare“
(Gehört im Magazin „DAS!“ / N3)

„Die Medaillen sind vergeben, wer sie bekommt, ist offen“
(Kugelstoß-Trainer Dieter Kollacl / ZDF)

Dieter Thomas Heck zu Angelika Milster: „Sie sind eine wunderbare Frau!“ Sie: „Danke, gleichfalls!“
(Dialog im „Show Palast“ / ZDF) Weiterlesen „Unnütze TV Kommentare“