Der Postillion

Lieblich war die Maiennacht,
Silberwölklein flogen,
Ob der holden Frühlingspracht
Freudig hingezogen.

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Am Meere

O leiser Wogenschlag, eintönig Lied,
Dazu die Harfe rührt der müde Wind,
Wenn Well‘ auf Welle blinkend strandwärts zieht
Und dann auf goldnem Ufersand verrinnt,
Wie oft in märchenhaftes Traumgebiet
Verlockte mich dein Wohllaut schon als Kind!
Versunken stand ich dann und lauschte tief,
Bis mich die Nacht vom lieben Strande rief.

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Der Bauer und sein Sohn

Ein guter dummer Bauerknabe,
Den Junker Hans einst mit auf Reisen nahm,
Und der trotz seinem Herrn mit einer guten Gabe,
Recht dreist zu lügen, wieder kam:
Ging kurz nach der vollbrachten Reise
Mit seinem Vater über Land.
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Adelstan und Röschen

Ebentuer von einem Ritter, der sich in ein Mädchen verliebt,
und wie sich der Ritter umbrachte.

Ein Mann mit einem Ordensband,
Der Ritter Hardiknut,
Verließ die Stadt, und kam aufs Land,
Wie oft der Städter tut.
Von Geigern und Kastraten fern,
Und vom Redoutentanz,
Vertauscht‘ er seinen Ordensstern
Mit einem Schäferkranz.

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