Dubliners: Lord of the Dance

Ein paar Stunden vor Karfreitag…. Da darf´s auch mal wieder was flotteres sein, hm? Viel Vergnügen!



I danced in the morning when the world was young
I danced in the moon, and the stars, and the sun
I came down from Heaven and I danced on the Earth
At Bethlahem I had my birth

Dance Dance wherever you may be
I am the lord of the dance said he
And I lead you all wherever you may be
And I lead you all in the dance said he

I danced for the scirbes and the pharasies
They wouldn’t dance, they wouldn’t follow me
I danced for the fisherman James and John
They came with me so the dance went on

Dance Dance wherever you may be
I am the lord of the dance said he
And I lead you all wherever you may be
And I lead you all in the dance said he

I danced on the sabath and I cured the lame
The holy people said it was a shame
They ripped they stripped they hung me high
Left me there on the cross to die

Dance Dance wherever you may be
I am the lord of the dance said he
And I lead you all wherever you may be
And I lead you all in the dance said he

I danced on a friday when the world turned black
It’s hard to dance with the devil on your back
They buried my body they thought I was gone
But I am the dance, and the dance goes on

Dance Dance wherever you may be
I am the lord of the dance said he
And I lead you all wherever you may be
And I lead you all in the dance said he


Ich tanzte am Morgen, als die Welt entstand.
Ich tanzte auf Sonne, Mond und Sternenverband.
ich tanzte auf der Erde, kam vom Himmel herab.
Die Geburt von mir fand in Bethlehem statt.

Refrain:
Darum, wo auch immer du sein magst, tanze
Denn ich bin der Herr deines Lebenstanzes
deinen Tanz werde ich leiten, wo immer du bist
ich werde ihn leiten, das ist, was er verspricht.

Pharisäer und Schriftgelehrte lud zum Tanze ich ein,
sie wollten weder tanzen noch mit mir sein.
So tanzte ich für Jakob und für John
sie folgten mir nach und der Tanz war ihr Lohn.

Ich tanzte am Sabbat und heilte die Lahmen
Die Heiligen sagten nur: „Schäme dich – Amen!“
Sie entkleideten, peitschten und hingen mich auf
Am Kreuz hängend nahm der Tod seinen Lauf.

Ich tanzte am Freitag, die Schwärze im Blick,
schwer zu Tanzen mit dem Teufel im Genick.
Mein Leichnam im Grabe – jetzt schien es vorbei, aber ich bin der Tanz und das Tanzen, das sei.

Sie schnitten mich runter und ich fuhr hoch
Denn das Leben bleib ich – immer noch.
Werde ich leben – so lebst du in mir.
Denn des Tanzes Herr bin ich- so sage ich´s dir.

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Der gewissenhafte Maurer


Der Text ist von Otto Reuter. Sehr schön vorgetragen von Peter Frankenfeld.
Viel Vergnügen!

Der Deutsche ist im fremden Land
Meist als ein Philosoph bekannt
Man weiß, er geht zu jeder Stund‘
Dem kleinsten Anlaß auf den Grund!
Zu jeder Sache brauchen wir
‚Ne Menge Zeit und viel Papier –
Ob Republik, ob Monarchie
Der Schlendrian verläßt uns nie!

Ich hab ein Haus in Berlin, das ist noch wie neu,
bloß ganz oben, da ist was entzwei.
Nun fehl’n da ob’n ein paar Steine, ’s müssen neue dorthin.
Ich sagt zu ’nem Maurer: „Na, die sind doch bald drin!“
„Aber gewiss, lieber Mann, da fang’n wir gleich an!“

Also um acht soll er ankomm’n, ne Stunde vergeht,
da seh ich ihn rankomm’n – ich sage, ’s ist spät!
Nee, sagte er, ’s ist neune, ’s ist die richtige Zeit.
Der Weg zählt doch mit, und ich wohne sehr weit.
Ick wollt‘ die Straßenbahn nehm‘ – keine zu sehn,
ick ruf ’n Auto – besetzt! – na, da musst ick doch gehn.
Aber nun geh’n wir ‚ran – nu‘ fangn wir gleich an!

Na, nun sieht er sich um, recht gründlich, exakt.
Was er mitgebracht hat, wird ausgepackt.
Er guckt rauf nach dem Haus. Da fehlt ’n Stein an dem Fleck.
Also nimmt er ’nen Stein – und legt ihn gleich wieder weg.
Er sucht erst ’ne Leiter, um nach oben zu gehn,
trägt sie acht Schritte weiter – da schlägt es zehn.
Na, nu‘ frühstückt er ’n bissken, holt sein Pülleken raus.
Steckt die Pfeife in Brand – die geht fünfzehnmal aus.
Und wie sie brennt, sagt er dann: Nu fang‘ wir gleich wieder an.

Er nimmt noch ne Prise – es ist über elfe –
dann nimmt er den Stein – s ist noch immer derselbe.
Da muss er niesen – der Kopf wird ihm schwer –
er legt den Stein wieder weg – denn sonst gibt’s ein Malheur.
Er sucht nach nem Tuch – er hat leider keins –
ich sage: ’s ist gut – hier haben sie meins!
Nun fühlt er sich wieder wohl – wie ’n Fisch in der Elbe,
und dann nimmt er den Stein, ’s ist noch immer derselbe –
und will auf die Leiter – da schlägt es zwölfe!

Na, nu legt er den Stein wieder weg – seine Frau bringt das Essen –
nach so ’ner Arbeit, da schmeckt’s – es wird feste gegessen.
Sie setzt sich zu ihm – er setzt sich zu ihr,
es gibt Karbonade und Gurken und Bier. –
Dann liest er die Zeitung und sagt entrüstet zu ihr:
Du, da streiken sie wieder – die soll’n schaffen, wie wir!
Dann gibt er ihr n Küssken,
dann schläft er ’nen bissken –
und dann schlägt die Uhr zwei –
da ist schon die kurze Pause wieder vorbei.
Nu, sagt er, geht’s ran – jetzt fang’n wir gleich an!

Nun wird der Lehm umgerührt – der weiche, der gelbe,
und dann nimmt er den Stein – ’s ist noch immer derselbe.
Da wird ihm schlecht – die Gurken, das Bier –
er legt den Stein wieder weg und nimmt sein Zeitungspapier,
denn der Stein wäre wen’ger geeignet dafür
und geht an ne Tür, da steht dran „hier“,
kommt nach drei wieder raus aus dem kleinen Gewölbe,
und dann nimmt er den Stein – ’s ist noch immer derselbe –
und geht nun wirklich, ohne Rast, ohne Ruh,
mit dem Stein auf die Leiter, wat sagen se nu?

Die hat zwanzig Sprossen – jede ’n fussbreit entfernt,
aber er geht unverdrossen – gelernt ist gelernt.
Da, bei der achzehnten, hält er. Die Uhr schlägt vier.
’s ist Feierabend – und er steht hier –
nicht oben, nicht unten – die Sache geht schief.
Er darf nicht mehr weiter – nach ‚m Tarif.
Er hat noch zwei Sprossen – aber er darf sie nicht gehn –
oder achzehn nach unten – ja, aber nicht mit ‚m Steen.
Was soll er nun machen – so nah am Ziel?
Er schwankt zwischen Arbeits- und Pflichtgefühl.
Aber ’s Pflichtgefühl siegt – ’s ist egal, sagt er grob
und er lässt den Stein fallen – und mir uff ’n Kopp.
Und wie ich schimpfe, sagt er:
„Warum stehn sie denn hier?
Wir brauchen ihr ’n Kopp nicht –
Sie könn‘ ja schaffen wie wir!“


Me and Bobby McGee – Janis Joplin Rare Version!


Busted flat in Baton Rouge, waitin‘ for a train
When I’s feelin‘ near as faded as my jeans
Bobby thumbed a diesel down just before it rained
And rode us all the way into New Orleans

I pulled my harpoon out of my dirty red bandana
I’s playin‘ soft while Bobby sang the blues
Windshield wipers slappin‘ time
I was holdin‘ Bobby’s hand in mine
We sang every song that driver knew

Freedom’s just another word for nothin‘ left to lose
Nothin‘, it ain’t nothin‘ honey, if it ain’t free
And feelin‘ good was easy, Lord, when he sang the blues
You know feelin‘ good was good enough for me
Good enough for me and my Bobby McGee

From the Kentucky coal mines to the California sun
Yeah, Bobby shared the secrets of my soul
Through all kinds of weather, through everything we done
Yeah, Bobby baby kept me from the cold

One day up near Salinas, Lord, I let him slip away
He’s lookin‘ for that home and I hope he finds it
Well, I’d trade all my tomorrows for one single yesterday
To be holdin‘ Bobby’s body next to mine

Freedom’s just another word for nothin‘ left to lose
Nothin‘, and that’s all that Bobby left me
Well, feelin‘ good was easy, Lord, when he sang the blues
And feelin‘ good was good enough for me
Good enough for me and my Bobby McGee, yeah

La da da, la da daa, la da daa da daa da daa
La da da da daa dadada Bobby McGee-ah
La li daa da daa daa, la da daa da daa
La la laa la daada Bobby McGee-ah yeah
La di da, ladida LA dida LA di daa, ladida LA dida LA di daa

Hey now Bobby now now Bobby McGee yeah
Lo lo LO lolo LO lo laa, lololo LO lolo LO lolo LO lolo LO la laa
Hey now Bobby now now Bobby McGee yeah

Lord, I called him my lover, I called him my man
I said I called him my lover, did the best I can
C’mon, hey now Bobby now, hey now Bobby McGee, yeah
Lo lo Lord, a Lord, a Lord, a Lord, a Lord, a Lord, a Lord, oh
Hey, hey, hey, Bobby McGee, Lord

Die deutsche Übersetzung findet Ihr auf der nächsten Seite 😉

„Me and Bobby McGee – Janis Joplin Rare Version!“ weiterlesen

Steigerlied mit Text (Lyrics)

Am 13.03.2016 veröffentlicht

Das deutsche Steigerlied mit Untertiteln, das auch im Stadion des FC Schalke 04 und Erzgebirge Aue als Hymne des Clubs gespielt wird. Mit Lyrics zum Mitsingen!


 

 


Glück auf, Glück auf,
der Steiger kommt
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt,
schon angezündt.

Schon angezündt,
das gibt einen Schein,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
ins Bergwerk ein,
ins Bergwerk ein.

Der Eine gräbt das Silber,
der Andere gräbt das Gold,
Und dem schwarzbraunem Mägdelein bei der Nacht,
und dem schwarzbraunem Mägdelein bei der Nacht,
dem sein sie hold,
dem sein sie hold.

Adé, nun Adé, herzliebste Mein,
Und dadrunten im tiefen, finsteren Schacht bei der Nacht,
Und dadrunten im tiefen, finsteren Schacht bei der Nacht,
Da denk ich dein,
da denk ich dein.

Und kehr ich heim,
zur liebsten Mein,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,
Glück auf, Glück auf,
Glück auf, Glück auf

Die Bergleut sein kreuzbrave Leut‘,
denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
und saufen Schnaps,
und saufen Schnaps

Die letzte Schicht – dat glaub ich einfach nicht.
Warum steh ich hier jede Nacht am Schacht?
Und Sankt Barbara hält für uns die Wacht
passt schön auf uns auf,
Glück auf, Glück auf.


 

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern


Erinnert sich noch jemand? Das Lied durfte Ende der 1970er Jahre nicht mehr im Radio gespielt werden. Sehr zur Freude meines Vaters… Ich erinnerte mich erst wieder, als ich das Foto bei fridaauferden entdeckte.


Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach’s wie deine Brüder.

So sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor.
Er schlich aber immer wieder durch das Gartentor
und in die Kaninchenställe,
wo sie Sechsundsechzig spielten
um Tabak und Rattenfelle,
Mädchen unter Röcke schielten,
wo auf alten Bretterkisten
Katzen in der Sonne dösten,
wo man, wenn der Regen rauschte,
Engelbert, dem Blöden, lauschte,
der auf einen Haarkamm biß,
Rattenfängerlieder blies.
Abends, am Familientisch, nach dem Gebet zum Mahl,
hieß es dann: Du riechst schon wieder nach Kaninchenstall.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach’s wie deine Brüder.

Sie trieben ihn in eine Schule in der Oberstadt,
kämmten ihm die Haare und die krause Sprache glatt.
Lernte Rumpf und Wörter beugen.
Und statt Rattenfängerweisen
mußte er das Largo geigen
und vor dürren Tantengreisen
unter roten Rattenwimpern
par coeur Kinderszenen klimpern
und, verklemmt in Viererreihen,
Knochen morsch und morscher schreien,
zwischen Fahnen aufgestellt brüllen, daß man Freundschaft hält.
Schlich er manchmal abends zum Kaninchenstall davon,
hockten da die Schmuddelkinder, sangen voller Hohn:

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach’s wie deine Brüder.

Aus Rache ist er reich geworden. In der Oberstadt
hat er sich ein Haus gebaut, nahm jeden Tag ein Bad.
Roch, wie bessre Leute riechen,
lachte fett, wenn alle Ratten
ängstlich in die Gullys wichen,
weil sie ihn gerochen hatten.
Und Kaninchenställe riß er
ab. An ihre Stelle ließ er
Gärten für die Kinder bauen.
Liebte hochgestellte Frauen, schnelle Wagen und Musik,
blond und laut und honigdick.
Kam sein Sohn, der Nägelbeißer, abends spät zum Mahl,
roch er an ihm, schlug ihn, schrie: Stinkst nach Kaninchenstall.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach’s wie deine Brüder.

Und eines Tages hat er eine Kurve glatt verfehlt.
Man hat ihn aus einem Ei von Schrott herausgepellt.
Als er später durch die Straßen
hinkte, sah man ihn an Tagen
auf ’nem Haarkamm Lieder blasen,
Rattenfell am Kragen tragen.
Hinkte hüpfend hinter Kindern,
wollte sie am Schulgang hindern
und schlich um Kaninchenställe.
Eines Tags in aller Helle
hat er dann ein Kind betört
und in einen Stall gezerrt.
Seine Leiche fand man, die im Rattenteich rumschwamm.
Drum herum die Schmuddelkinder bliesen auf dem Kamm:

Spiel nicht mit den Schmuddelkindem,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach’s wie deine Brüder!


 

 

Carrickfergus


I wish I was in Carrickfergus,
Only for nights in Ballygrant
I would swim over the deepest ocean,
For my love to find
But the sea is wide and I cannot cross over
And neither have I the wings to fly
I wish I could meet a handsome boatsman
To ferry me over, to my love and die.

My childhood days bring back sad reflections
Of happy times I spent so long ago,
My boyhood friends and my own relations
Have all passed on now like melting snow.
But I’ll spend my days in endless roaming,
Soft is the grass, my bed is free.
Ah, to be back now in Carrickfergus,
On that long road down to the sea.

But in Kilkenny, it is reported,
On marble stones there as black as ink
With gold and silver I would support her,
But I’ll sing no more ‚till I get a drink.
For I’m drunk today, and I’m seldom sober,
A handsome rover from town to town,
Ah, but I’m sick now, my days are numbered,
Come all you young men and lay me down.


Ich wünschte, ich wär in Carrickfergus,
Nur für eine Nacht, in Ballygran.
Ich würde durch den tiefsten Ozean schwimmen.
Den tiefsten Ozean. Nur um meine Liebe wiederzufinden.
Aber das Meer ist weit, und ich kann weder durch schwimmen,
Noch hab‘ ich die Flügel, um drüber weg zu fliegen.
Aber ich wünschte, ich könnte einen Fährmann finden,
Der mich rüber fährt. Zu meiner Liebe. Zum Sterben.

Meine Kindheitstage wecken traurige Erinnerungen
An fröhliche Zeiten, die so lange zurück liegen.
Meine Jugendfreunde und meine alten Beziehungen
Sind alle längst von uns gegangen, wie schmelzender Schnee.
Aber ich werde meine Tage mit endlosem Wandern verbringen.
Das Gras ist weich. Mein Bett ist frei.
Ah, noch einmal zurück sein, in Carrickfergus,
Auf dieser langen Straße runter zum Meer.

Und in Kilkenny, sagen sie,
Gäbe es Marmor, schwarz wie Tinte.
Mit Gold und Silber würde ich sie versorgen –
Aber jetzt sind ich gar nichts mehr, bis mir einer einen Drink ausgibt.
Klar, bin ich heute besoffen. Bin ja überhaupt selten nüchtern.
Ein hübscher Wanderer, der von Stadt zu Stadt zieht.
Ah, aber ich fühl mich krank, und meine Tage sind gezählt.
Also kommt her, ihr Jungspunde, und tragt mich zu Grabe.

Kölsche Jong


[Intro]
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh

[Strophe 1]
Deutschunterricht, dat wor nix för mich
Dann ming Sproch, die jof et do nit
„Sprech ödentlich!“, hät de Mam jesaht
Di Zeuchniss, dat weed kene Hit
Ich sprech‘ doch nur ming eijene Sproch
Wusst nit, wat se vun mer will
Ejal, wat ich saachen dät
Et wor verkeht

[Refrain]
Dann ich ben nur ’ne Kölsche Jung
Un mi Hätz, dat litt mr op d’r Zung
Op d’r Stross han ich ming Sprooch jeliehrt
Und jedes Wort wie tättowiert
Op minger Zung
Ich ben ne Kölsche Jung


[Post-Refrain]
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh

Ich ben ’ne Kölsche Jung
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh

[Strophe 2]
Hück ben ich glöcklich, dat ich et kann
Uns Sproch, die määt uns doch us
Mor hürt schon von Wiggem, wenn ener Kölsch schwaad
Do föhl ich mich direkt ze Hus
Wann m’r se spreche, dann läv se noch lang
Dann jeht se och niemols kapott
Uns Sproch es a Jeschenk
Vum leeve Jott

[Chorus]
Dann ich ben nur ’ne Kölsche Jung
Un mi Hätz, dat litt mr op d’r Zung
Op d’r Stross han ich ming Sprooch jeliehrt
Und jedes Wort wie tättowiert
Op minger Zung
Ich ben ne Kölsche Jung

[Post-Refrain]
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh

Ich ben ’ne Kölsche Jung
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh yeah
Oh, oh, oh, yeah-oh

Oh, oh, oh, yeah-oh
Ich ben ’ne Kölsche Jung
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh

[Refrain]
Ich ben nur ’ne Kölsche Jung
Un mi Hätz, dat litt mr op d’r Zung
Dann ich ben nur ’ne Kölsche Jung
Un mi Hätz, dat litt mr op d’r Zung
Op d’r Stross han ich ming Sprooch jeliehrt
Und jedes Wort wie tättowiert
Op minger Zung
Ich ben ne Kölsche Jung

[Post-Refrain]
Oh, oh, oh, yeah-oh
‚Ne Kölsche Jung
Oh, oh, oh, yeah-oh
Oh, oh, oh, yeah-oh
Kölsche Jung
Oh, oh, oh, yeah-oh

Oh, oh, oh, yeah-oh
‚Ne Kölsche Jung
Oh, oh, oh, yeah-oh
Jedes Wort
Oh, oh, oh, yeah-oh
Wie tättowiert
Oh, oh, oh, yeah-oh
Op minger Zung

Dann ich ben nor
Oh, oh, oh, yeah-oh
‚Ne Kölsche Jung
Oh, oh, oh, yeah-oh
Und jedes Wort
Oh, oh, oh, yeah-oh
Wie tättowiert op minger Zung
Dann ich ben nor
‚Ne Kölsche Jung

Du bes de Stadt!


 

Du bes die Stadt op die mir all he ston
Du häs et uns als Pänz schon anjedon
Du häs e herrlich Laache em Jeseech
Du bes die Frau die Rotz un Wasser kriesch
Jrau ding Hoor, un su bunt die Kleid
Du häs Knies en d’r Bud, doch de Näjele rut
Jrell jeschmink, un de Fott jet breit
E Jlöck, dat dir dat all jot steit
Du bes die Stadt…

Frech wie Dreck. doch et Hätz es jot
E klei beßje verdötsch, met nix jet am Hoot
Jot jelaunt, das et bal schon nerv
All dat han mer vun dir jeerv
Du bes die Stadt…
Du bes die Stadt am Rhing, dem jraue Storm
Du bes verlieb en dinge staatse Dom
Du bes en Jungfrau un en ahle Möhn
Du bes uns Mam un du blievs iwich schön
Du bes uns Stadt un du bes einfach schön


Bläck Fööss & Kölner Jugendchor St. Stephan: Kölscher Stammbaum


ch wor ne stolze Römer, kom met Caesar‘s Legion,
un ich ben ne Franzus, kom mem Napoleon.
Ich ben Buur, Schreiner, Fescher, Bettler un Edelmann,
Sänger un Gaukler, su fing alles aan.

Refrain:
Su simmer all he hinjekumme,
mir sprechen hück all dieselve Sproch.
Mir han dodurch su vill jewonne.
Mir sin wie mer sin, mir Jecke am Rhing.
Dat es jet ,wo mer stolz drop sin.

Ich ben us Palermo,braat Spaghettis für üch met.
Un ich wor ne Pimock, hück laach ich met üch met.
Ich ben Grieche, Türke, Jude, Moslem un Buddhist,
mir all, mir sin nur Minsche, vür‘m Herjott simmer glich
Refrain: Su simmer all …

De janze Welt, su süht et us,
es bei uns he zo Besök.
Minsche us alle Länder
triff m‘r he aan jeder Eck.
M‘r gläuv, m‘r es en Ankara, Tokio oder Madrid,
doch se schwade all wie mir
un söke he ihr Glöck.

Refrain: Su simmer all ….

Refrain: Su simmer all …


Ich war ein stolzer Römer, kam mit Caesars Legion
Und ich bin ein Franzose, kam mit dem Napoleon
Ich bin Bauer, Schreiner, Fischer, Bettler und Edelmann
Sänger und Gaukler (Unterhaltungskünstler)
So fing alles an

Refrain
So sind wir alle hier hingekommen
Wir sprechen heute all dieselbe Sprache
Wir haben dadurch so viel gewonnen
Wir sind wie wir sind, wir Jecke (Verrückte) am Rhein
Das ist wo wir stolz drauf sind

Ich bin aus Palermo, brachte Spaghettis für euch mit
Und ich war ein Pimock (Hinzugezogener, ein nicht aus dem Ort Stammender (so z. B. die kölsche Interpretation), heute lach ich mit euch mit
Ich bin Grieche, Türke, Jude, Moslem und Buddhist
Wir alle sind nur Menschen, vor dem Herrgott sind wir gleich

Refrain

Die ganze Welt, so sieht es aus st bei uns zu Besuch
Menschen aus allen Ländern, stehen mit uns heut an der Theke
Man glaubt, man ist in Ankara, Tokio oder Madrid
Doch sie reden alle wie wir und suchen hier ihr Glück

Refrain

Refrain


© Bläck Fööss 2000