God save Ireland | The Wolfe Tones

Das Lied God Save Ireland (Gott schütze Irland) erfüllte zur Zeit der Irischen Republik von 1919 bis 1922 und des Irischen Freistaats zwischen 1922 und 1926 die Funktion einer Nationalhymne, obgleich das Lied keinen offiziellen Status hatte. Im Jahr 1926 wurde The Soldier's Song offiziell zur Nationalhymne des Freistaats erhoben und blieb es auch, nachdem der Freistaat im Jahr 1937 durch Éire abgelöst wurde.


High upon the gallows tree
Swung the noble hearted three
By the vengeful tyrant stricken in their bloom
But they met him face to face
With the courage of their race
And they went with souls undaunted to their doom

God save Ireland, said the heroes
God save Ireland, said they all
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die
Oh no matter when for Ireland dear we fall!

Grit around with cruel foes
Still their courage proudly rose
For they thought of hearts that loved them far and near
For the millions true and brave
For the ocean’s swilling wave
And their friends in dear old Ireland ever dear

God save Ireland, said the heroes
God save Ireland, said they all
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die
Oh no matter when for Ireland dear we fall!

Climbed they up the rugged stair
Rang their voices out in prayer
Then with England’s fatal cord around them cast
Close beside the gallows tree
Kissed like brothers lovingly
True to home and faith and freedom to the last

God save Ireland, said the heroes
God save Ireland, said they all
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die
Oh no matter when for Ireland dear we fall!

Never till the latest day
Shall their memory pass away,
Oh, the gallant lives thus given for our land
But on the cause must go
Midst joy and weal and woe,
Till we make our Isle a nation free and grand!

God save Ireland, said the heroes
God save Ireland, said they all
Whether on the scaffold high
Or the battlefield we die
Oh nomatter when for Erin dear we fall!


Hoch auf dem Galgenbaum
Schwang die edelherzigen drei
Durch den rachsüchtigen Tyrannen in ihrer Blüte geschlagen
Aber sie trafen ihn von Angesicht zu Angesicht
Mit dem Mut ihrer Rasse
Und sie gingen mit unerschrockenen Seelen in ihr Verderben

Gott schütze Irland, sagten die Helden
Gott schütze Irland, sagten sie alle
Ob auf dem Gerüst hoch
Oder das Schlachtfeld, auf dem wir sterben
Oh, egal wann für Irland, Liebling, wir fallen!

Grit mit grausamen Feinden herum
Trotzdem stieg ihr Mut stolz
Denn sie dachten an Herzen, die sie nah und fern liebten
Für die Millionen wahr und mutig
Für die Welle des Ozeans
Und ihre Freunde im lieben alten Irland immer lieb

Gott schütze Irland, sagten die Helden
Gott schütze Irland, sagten sie alle
Ob auf dem Gerüst hoch
Oder das Schlachtfeld, auf dem wir sterben
Oh, egal wann für Irland, Liebling, wir fallen!

Sie stiegen die schroffe Treppe hinauf
Richten Sie ihre Stimmen im Gebet aus
Dann mit Englands tödlicher Schnur um sie herum gegossen
Schließen Sie neben dem Galgenbaum
Liebevoll geküsst wie Brüder
Heim und Glauben und Freiheit bis zuletzt treu

Gott schütze Irland, sagten die Helden
Gott schütze Irland, sagten sie alle
Ob auf dem Gerüst hoch
Oder das Schlachtfeld, auf dem wir sterben
Oh, egal wann für Irland, Liebling, wir fallen!

Niemals bis zum letzten Tag
Soll ihre Erinnerung vergehen,
Oh, das tapfere Leben, das so für unser Land gegeben wurde
Aber auf die Sache muss gehen
Mitten in Freude und Wohl und Leid,
Bis wir unsere Insel zu einer Nation machen, die frei und großartig ist!

Gott schütze Irland, sagten die Helden
Gott schütze Irland, sagten sie alle
Ob auf dem Gerüst hoch
Oder das Schlachtfeld, auf dem wir sterben
Oh Nomatter, wenn für Erin Liebling wir fallen!


 

Der Friedensmaler | FredrikVahle

Der Friedensmaler – Lustige und nachdenkliche Lieder vom Angsthaben und Mutmachen. Vom Liedermacher und Autoren Fredrik Vahle, geboren im Jahr 1942 in Stendal (Sachsen-Anhalt), der zudem Professor für Germanistik an der Uni Gießen ist und dem 2000 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen wurde für seine Verdienste in der Entwicklung des „neuen Kinderliedes“.



Da war ein kleiner Junge, und der lief hinein ins Haus
Und packte in der Küche seine Zeichensachen aus
Er sass da, wo man immer den Himmel sehen kann
Nahm Pinsel und nahm Farben und fing zu malen an!
Er malte in den Himmel eine grosse Sonne rein
Darunter auch zwei Menschen, einen gross und einen klein
Und neben diesen Menschen fing er zu schreiben an
Er schrieb mit sehr viel Mühe, dass man’s gut lesen kann:
Immer soll die Sonne scheinen
Immer soll der Himmel blau sein
Immer soll Mutter da sein
Und immer auch ich!

Aus diesen Kinderworten, da hat zu später Nacht
‚Ne Frau mit viel Musik im Kopf ein kleines Lied gemacht
Das Lied kam bis nach Frankreich, Yvonne und auch Madeleine
Die sangen es zusammen, sehr deutlich und sehr schön:
Gardez-nous le soleil!
Gardez-nous le bleu du ciel!
Gardez-nous ma mère en vie!
Gardez-mois mon avenir!

Das Lied kam nach Amerika und über den Ozean
Ein Sänger, der Pete Seeger hieß, der fing zu singen an
Es sang für den Frieden in Vietnam, für den Frieden in USA
Und die Kinder sangen es alle mit, weil das auch ihr Lied war:
May there always be sunshine
May there always be blue skies
May there always be mama
May there always be me!

Doch einmal fragten die Leute: „Wo lebt er, in welcher Stadt
Der Junge, der diese Worte zuerst geschrieben hat?“
Der Junge lebt in Moskau, sein Vater fiel im Krieg
Und er hatte in seiner Sprache diese Welt und den Frieden lieb:
Pust fsegda budjet sonze
Pust fsegda budjet njeba
Pust fsegda budjet mama
Pust fsegda budu ja!
Immer soll die Sonne scheinen
Immer soll der Himmel blau sein
Immer soll Mutter da sein
Und immer auch ich!


 

Milva – Freiheit in meiner Sprache (Official Video) (VOD)

 


Freiheit in meiner Sprache heißt Liberta
Gibt es ein schön\’res Wort als Liberta?
Doch nicht nur in Italien, überall wo Menschen leben
stehst Du an erster Stelle, Liberta (fine)

Du bist in aller Munde, Liberta
Alle woll\’n doch im Grunde Liberta
Aber die Dich besitzen sind auf Dich sehr eifersüchtig
woll\’n Dich mit keinem teilen, Liberta

Instrumental

Einige Menschen denken, Liberta
Dich würde man verschenken, Liberta
Und die es besser wissen lassen sie in diesem Glauben,
denn sie sind gegen zuviel Liberta

Instrumental

da capo al fine


 

Trizonesien-Song – Karl Berbuer (1948)


Und so klingt´s heute. 😉
Bläck Fööss – Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien 2000



Interessant und Wissenswert:
„Ein kleines Häuflein Diplomaten macht heut die große Politik,
sie schaffen Zonen, ändern Staaten.“– Karl Berbuer: Trizonesien-Song
Das Lied verfügt über einen eingängigen Refrain:Wir sind die 
Eingeborenen von Trizonesien, 
Hei-di-tschimmela-tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm!
Wir haben Mägdelein mit feurig wildem Wesien,
Hei-di-tschimmela-tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm!
Wir sind zwar keine Menschenfresser, doch wir küssen um so besser.
Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien,
Hei-di-tschimmela-tschimmela-tschimmela-tschimmela-bumm!
Der Text ist eine versteckte Kritik an den Besatzungsmächten, 
die offenbar nicht nur als Befreier vom Nationalsozialismus, 
sondern als eine Art Kolonisatoren empfunden wurden, und verballhornt 
das nationalsozialistische Schlagwort vom Deutschen Wesen zum 
wilden Wesien.
Textanalyse: Das Lied wird als Indiz für gewonnene Distanz zum 
vergangenen Krieg gedeutet, als humorvolles Lachen über die eigene 
Situation. Das Wort ‚Menschenfresser‘ ist ein eng mit Eingeborenen 
assoziierter Begriff. Der Musikwissenschaftler Fred Ritzel bezeichnet 
1998 in seiner Songanalyse die Verwendung dieses Wortes vor dem 
Hintergrund der Kriegstoten und Judenmorde als erschreckend und 
skrupellos. In einer musikpsychologischen Untersuchung fand man 
Hinweise auf den Wunsch zur Überwindung der nationalen Isolation. 
Das Karnevalslied sei ein „Spiegel der Mentalitäts- und 
Politikgeschichte 1948“ und der „in Selbstironie verpackte Wunsch, 
die nationale Isolation zu überwinden“. 
Es schildere ironisch wie kein anderer die Lage der Deutschen 
zwischen Währungsunion und Republikgründung. 
„Wir ‚Trizoniesier', so streichelte das (…) Liedchen die arg 
gekränkte Volksseele, sind ganz, ganz harmlose Menschen“.  
Der mit hochdeutschem Text versehene Karnevalsschlager wurde ein 
großer Erfolg für Berbuer, denn er avancierte zum ersten Nachkriegshit 
 des Kölner Karnevals. Nach Neugebauer reflektiert das Lied wie kaum 
ein anderes zeitgenössisches Dokument die Befindlichkeit 
der Deutschen in den drei westlichen Besatzungszonen.

Quelle: Trizonesien-Song – Wikipedia

 

Wildwood Flower | Reese Witherspoon

Reese Witherspoon – Wildwood Flower with Lyrics From the movie Walk the Line Song written by Carter Family .Sing by Reese Whiterspoon



Oh, I’ll twine with my mingles and waving black hair
With the roses so red and the lilies so fair
And the myrtles so bright with the emerald dew
The pale and the leader and eyes look like blue

I will dance, I will sing and my laugh shall be gay
I will charm every heart in each crown I will sway
When I woke from my dreaming my idols were clay
All portions of love had all flown away

Oh, he taught me to love him and promised to love
And to cherish me over all others above
How my heart is now wondering no misery can tell
He’s left me no warning no words of farewell

Oh, he taught me to love him and call me his flower
That was blooming to cheer him through life’s dreary hour
How I long to see him and regret the dark hour
He’s gone and neglected his pale wild wood flower


Oh, ich werde mich mit meinen Mischungen und schwarzen Haaren winden
Mit den Rosen so rot und den Lilien so schön
Und die Myrten so hell mit dem smaragdgrünen Tau
Das Blasse und der Anführer und die Augen sehen aus wie blau

Ich werde tanzen, ich werde singen und mein Lachen wird schwul sein
Ich werde jedes Herz in jeder Krone bezaubern, die ich wiegen werde
Als ich aus meinen Träumen erwachte, waren meine Idole Lehm
Alle Teile der Liebe waren weggeflogen

Oh, er hat mir beigebracht, ihn zu lieben und versprochen zu lieben
Und mich über alle anderen oben zu schätzen
Wie sich mein Herz jetzt wundert, kann kein Elend sagen
Er hat mir keine Warnung hinterlassen, keine Abschiedsworte

Oh, er hat mir beigebracht, ihn zu lieben und mich seine Blume zu nennen
Das blühte, um ihn durch die trostlose Stunde des Lebens zu jubeln
Wie sehr ich mich danach sehne, ihn zu sehen und die dunkle Stunde zu bereuen
Er ist gegangen und hat seine blasse wilde Holzblume vernachlässigt

Udo Jürgens – Die Krone der Schöpfung (Das letzte Konzert Zürich 2014


Die Krone der Schöpfung Songtext

Prolog: Mario Adorf
…und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes
schuf er ihn und schuf ihn als Mann und Weib – Und
Gott segnete sie und sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar und mehret
Euch – Und füllet die Erde und macht sie Euch untertan —
Und herrscht über die Fische im Meer. Und über die Vögel
am Himmel und über das Vieh und über alles Getier,
das auf Erden kriecht…“
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte –
und siehe — es war gut…

Der Mensch hat sich die Erde längst untertan gemacht.
Mit Feuer, Schwert und Bombe hat er sie überwacht.
Was kümmert uns die Zukunft, wir beichten im Gebet:
„Verzeih‘ mir meine Habgier, denn mein ist der Planet!“

Wir predigen die Liebe und führen täglich Krieg.
Wir kämpfen nicht für Ziele, nur für den eig’nen Sieg.
Wir sagen nicht mehr „Bitte!“, wir schreien nur „Ich will!“
Die halbe Welt verhungert, die halbe Welt hält still!

Atomexplosion – was heißt das schon?
Feuer einbetonier’n!
Wir haben den Dreck – in Meeren versteckt! –
denn was soll schon passier’n?

Wir fragen nicht, wir nehmen, wir leben uns’re Gier!
Denn nach uns kommt die Sintflut, doch erstmal kommen wir!

Wir nennen uns Krone der Schöpfung,
Die Helden der Evolution.
Das Meisterwerk im Universum
Benimmt sich wie die Inquisition.

Wir tragen Die Krone der Schöpfung
Eher so wie einen Karnevalshut.
Besoffen vom Größenwahn
Fühlt sich die Menschheit – edel und gut –
Und absolut…

Wir haben das Gewissen im Überfluß verlor’n.
Und wenn man uns erinnert, verschließen wir die Ohr’n.
Wir leben ohne Gnade und stoßen uns gesund:
Giganten der Verschwendung mit nimmersattem Schlund.

Die Schöpfung ist so wunderbar! –
Aus Finsternis – das erste Licht – der erste Tag.
Himmelszelt und Erde – Land und Meer!

Was sie wollte, das geschah! –
Ein Samenkorn – ein Vogelschwarm
Aus dem Nichts gebor’n! –
Doch der Mensch – er wollte mehr!

Du und ich, wir wurden wahr –
Weil irgendwann – ein Weg begann –
der Liebe hieß.
Die eine Chance für jeden –
die man uns ließ!

Vielleicht bleibt uns noch etwas Zeit
Um zu versteh’n – Gemeinsamkeit
Und Bescheidenheit –
sind der Weg zur Ewigkeit…

Wir nennen uns Krone der Schöpfung,
Die Helden der Evolution.
Das Meisterwerk im Universum
Benimmt sich wie die Inquisition.

Wir tragen Die Krone der Schöpfung
Eher so wie einen Karnevalshut.
Besoffen vom Größenwahn
Fühlt sich die Menschheit – edel und gut –
Und absolut…

Wir stehlen unser’n Kindern die Zukunft ihrer Welt.
Warum in Demut leben, die bringt zuwenig Geld!
Wir opfern uns’re Wälder dem Gott aus Stahlbeton
Und jeder baut sein eig’nes privates Babylon!


Katja Ebstein | Eurovision 1971 – Germany (3. Platz)

Tut mal bitte nicht so, als hätte sich nicht schon jemand aus unserer Generation Sorgen um unseren Planeten gemacht.
Es gab auch schon ein Leben vor Greta (die ich übrigens für ihren Mut immer noch bewundere)!



DIESE WELT SONGTEXT

Sternenklare Nächte
und die Luft ist wie JasminFlüsse wie Kristall so klar
und Wälder saftig grün:
Kann es das noch geben
oder ist es schon zu spätdaß für alle überall
dieser Traum noch in Erfüllung geht.

Diese Welt

diese Welt
hat das Leben uns geschenkt.
Sie ist dein

sie ist mein

es ist schön auf ihr;

was werden soll

liegt an dir.

Rauch aus tausend Schloten
senkt sich über Stadt und Land.
Wo noch gestern Kinder war’n

bedeckt heut Öl den Strand.
In den Düsenriesen
fliegen wir dem Morgen zu;
wie wird dieses Morgen sein

sinnlos oder voller Sonnenschein.

Diese Welt

diese Welt…

Und ist sie auch ein Staubkorn nur
in der Unendlichkeit

nur dieser Stern ist unser Stern

die andern sind viel zu weit.

The Pogues – The band played waltzing matilda


Waltzing Matilda hat nichts mit Walzertanzen zu tun. Vielmehr geht das Wort Waltzing auf das Wort Walz zurück, und Matilda ist eine Bezeichnung für den Tucker bag, den im 19. Jahrhundert in Australien üblichen Umhängebeutel mit allen lebenswichtigen Utensilien der Tramps im australischen Outback.


When I was a young man I carried my pack
And I lived the free life of a rover
From the Murray’s green basin to the dusty outback
I waltzed my Matilda all over
Then in nineteen fifteen my country said, „Son
It’s time to stop rambling ‚cause there’s work to be done“
So they gave me a tin hat and they gave me a gun
And they sent me away to the war
And the band played Waltzing Matilda
As we sailed away from the quay
And amidst all the tears and the shouts and the cheers
We sailed off for GallipoliHow well I remember that terrible day
When the blood stained the sand and the water
And how in that hell that they called Suvla Bay
We were butchered like lambs at the slaughter
Johnny Turk, he was ready, he primed himself well
He showered us with bullets, he rained us with shells
And in five minutes flat he’d blown us all to hell
Nearly blew us right back to Australia
And the band played Waltzing Matilda
As we stopped to bury our slain
And we buried ours and the Turks buried theirs
Then it started all over again

Now those who were living did their best to survive
In that mad world of death, blood, and fire
And for seven long weeks I kept myself alive
While the corpses around me piled higher
Then a big Turkish shell knocked me arse over tit
And when I awoke in my hospital bed
And saw what it had done, Christ I wished I was dead
Never knew there were worse things than dying
And no more I’ll go waltzing Matilda
To the green bushes so far and near
For to hang tent and pegs, a man needs two legs
No more waltzing Matilda for me

So they collected the cripples, the wounded and maimed
And they shipped us back home to Australia
The legless, the armless, the blind and insane
Those proud wounded heroes of Suvla
And as our ship pulled into Circular Quay
I looked at the place where me legs used to be
And thank Christ, there was nobody waiting for me
To grieve and to mourn and to pity
And the band played Waltzing Matilda
As they carried us down the gangway
But nobody cheered, they just stood and stared
And they turned their faces away

And now every April, I sit on my porch
And I watch the parade pass before me
I see my old comrades, how proudly they march
Reliving their dreams of past glory
I see the old men, all twisted and torn
The forgotten heroes of a forgotten war
And the young people ask me, „What are they marching for?“
And I ask myself the same question
And the band plays Waltzing Matilda
And the old men still answer the call
But year after year their numbers get fewer
Someday no one will march there at all

Waltzing Matilda, Waltzing Matilda
Who’ll go a-waltzing Matilda with me?


Deutsche Übersetzung

Nun, als ich ein junger Mann war, packte ich meine Sachen
und lebte das freie Leben eines Landstreichers.
Vom grünen Becken des Murray-Flusses bis in staubige entlegene Gebiete,
überall hin trug ich mein Bündel.
Dann, im Jahr 1915, sagte mein Land:
„Sohn, es ist Zeit mit dem Rumstreunen aufzuhören.
Wir haben eine Arbeit, die getan werden muss.“.
Und sie gaben mir einen Stahlhelm und sie gaben mir ein Gewehr
und sie schickten mich fort, in den Krieg.

Und die Band spielte „Waltzing Matilda“
als unser Schiff vom Kai ablegte.
Und unter all dem Jubel, den wehenden Fahnen und den Tränen
segelten wir los nach Gallipoli.
Oh, wie gut erinnere ich mich an diesen schrecklichen Tag,
als unser Blut den Sand und das Wasser rot färbte.
Und in dieser Hölle, die sie Suvla Bay nannten,
wurden wir abgeschlachtet, wie Lämmer auf dem Schlachthof.
Johnny Turk wartete schon, war gut vorbereitet.
Er jagte uns mit Kugeln, ließ Granaten regnen,
und in knapp fünf Minuten hatte er uns zur Hölle gejagt –
fast bis nach Hause zurück nach Australien.

Doch die Band spielte Waltzing Matilda
als der Kampf ruhte, um die Toten zu begraben.
Wir begruben unsere und die Türken ihre.
Dann begann alles wieder von vorn.

Nun, die Übriggebliebenen versuchten, am Leben zu bleiben
in einer verrückten Welt von Blut, Tod und Feuer.
Zehn schlimme Wochen lang blieb ich am Leben,
doch um mich herum türmten sich die Leichen immer höher.
Dann traf mich eine große türkische Granate, ich flog mit dem Hintern übern Kopf.
Als ich in meinem Hospitalbett erwachte
und sah, was mit mir geschehen war, wünschte ich, ich wäre tot.
Ich hätte nie geglaubt, dass es etwas Schlimmeres gibt,
als zu Sterben.

Denn ich werde nie wieder wandern können,
durch den grünen Busch fern und nah.
Um ein Zelt und die Heringe zu schleppen, braucht man zwei Beine.
Es ist aus mit Waltzing Matilda für mich.

Und so sammelten sie die Verkrüppelten, die Verwundeten
und die Verstümmelten ein und verschifften uns heim, nach Australien.
Die Armlosen, die Beinlosen, die Blinden und die Wahnsinnigen,
diese stolzen verwundeten Helden von Suvla.
Und als unser Schiff in die Landebucht segelte,
schaute ich dorthin, wo früher meine Beine waren
und dankte dem Herren, dass niemand auf mich wartete,
um mich zu beweinen, zu bedauern oder zu bemitleiden.

Und die Band spielte Waltzing Matilda
als sie uns die Gangway hinunter hievten.
Doch niemand rief Hurra, sie standen nur da und starrten
und wandten sich dann von uns ab.

Jeden April sitze ich nun vor meinem Haus
und sehe die Parade vorbeiziehen.
Ich sehe meine alten Kameraden, wie stolz sie marschieren
und alte Träume von vergangenem Ruhm aufleben lassen.
Ich sehe die alten Männer, wie sie langsam marschieren, alle gekrümmt,
mühsam und wund.
Die müden alten Helden eines vergessenen Krieges.
Und die jungen Leute fragen: Wofür marschieren die hier?
Und ich stelle mir die gleiche Frage.

Und die Band spielt Waltzing Matilda
und die alten Männer machen immer noch mit.
Doch Jahr für Jahr wird ihre Zahl geringer
und eines Tages marschiert
keiner mehr.


 

Mein Freund der Baum ist tot…

Erinnert sich eigentlich noch jemand an Alexandra?
Sie wurde bekannt mit Liedern wie Mein Freund, der Baum, ist tot, Sehnsucht oder Zigeunerjunge bekannt. Ihr Tod war tragisch.
Und immer, wenn ich bei Blogfreundin Jacqueline Artikel wie diesen lese, kommt mir dieses Lied in den Sinn. Und das ist schön.



MEIN FREUND DER BAUM SONGTEXT

Ich wollt dich laengst schon wieder sehen
mein alter Freund aus Kindertagen
Ich hatte manches dir zu sagen
und wusste du wirst mich verstehen
Als kleines Maedchen kam ich schon
zu dir mit all den Kindersorgen
ich fuehlte mich bei dir geborgen
und aller Kummer flog davon
Hab ich in deinem Arm geweint
strichst du mir mit deinen Blaettern
mir uebers Haar mein alter Freund
Refrain:
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im fruehen Morgenrot
Du fielst heut frueh ich kam zu spaet
du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
du musst gefaellt am Wegrand liegen
und manche der vorruebergeht
der achtet nicht den Rest von Leben
und reißt an deinen gruenen Zweigen

die sterbend sich zur Erde neigen

wer wird mir nun die Ruhe geben
die ich in deinem Schatten fand
mein bester Freund ist mir verloren
der mit der Kindheit mich verband
Refrain
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im fruehen Morgenrot
Bald waechst ein Haus aus Glas und Steinen
dort wo man ihn hat abgeschlagen
bald werden graue Mauern ragen
dort wo er liegt im Sonnenschein
Vielleicht wird es ein Wunder geben
ich werde heimlich darauf warten
vielleicht blueht vor dem Haus ein Garten
und er erwacht zu neuem Leben
Doch ist er dann noch schwach und klein
und wenn auch viele Jahren gehen
er wird nie mehr der selbe sein
Refrain
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im fruehen Morgenrot