Let him roll | Johnny Cash


Let him roll, boys let him roll
I bet he’s gone to dallas rest his soul

Now he was a wino, tried and true
Done about everything there is to do
He worked on freighters, he worked in bars
He worked on farms, ’n he worked on cars

Now it was white port whine, that put that look in his eye
That grown men get when they need to cry
And we sat down on the curb to rest
And his head just fell down on his chest

He said „every single day it gets
Just a little bit harder to handle and yet…“
Then he lost the thread and his mind got cluttered
The words just rolled off down in the gutter

He was a elevator man in a cheap hotel
In exchange for the rent on a one room cell
And he’s years old before his time
No thanks to the world, and the white port wine

And he said „son“, he always called me son
He said, „life for you has just begun“
And then he told me the story that i heard before
How he fell in love with a dallas whore

He could cut through the years to the very night
That it all ended, in a whore house fight
And she turned his last proposal down
In favor of being a girl about town

Now it’s been seventeen years right in line
And he ain’t been straight none of the time
It’s too many years of fightin‘ the weather
And too many nights of not being together

So he died…

Let him roll, boys let him roll
I bet he’s gone to dallas rest his soul
Let him roll, boys let him roll
He always thought that heaven
Was just a dallas whore

When they went through his personal affects
In among the stubs from the welfare checks
Was a crumblin‘ picture of a girl in a door
An address in dallas, and nothin‘ more

Well the welfare people provided the priest
And a couple from the mission down the street
Sang amasing grace, and nobody cried
‚cept some lady in black way off to the side

We all left and she’s standing there
The black veil covering her silver hair
And one-eyed john said her name was alice
She used to be a whore in dallas

Let him roll, boys let him roll
I bet he’s gone to dallas rest his soul
Let him roll, boys let him roll
He always thought that heaven
Was just a dallas whore
Let him roll, boys let him roll


Lass ihn rollen, Jungs lass ihn rollen
Ich wette, er ist gegangen, um seine Seele ruhen zu lassen

Jetzt war er ein Wino, erprobt und wahr
Fertig mit allem, was zu tun ist
Er arbeitete an Frachtern, er arbeitete in Bars
Er arbeitete auf Farmen und er arbeitete an Autos

Jetzt war es weißes Portwein, das ihm diesen Blick in die Augen legte
Dass erwachsene Männer bekommen, wenn sie weinen müssen
Und wir setzten uns auf den Bordstein, um uns auszuruhen
Und sein Kopf fiel einfach auf seine Brust

Er sagte: „Jeden Tag wird es
Nur ein bisschen schwerer zu handhaben und doch … “
Dann verlor er den Faden und sein Verstand wurde unübersichtlich
Die Worte rollten einfach in der Rinne runter

Er war ein Fahrstuhlfahrer in einem billigen Hotel
Im Austausch für die Miete auf einer Zelle mit einem Raum
Und er ist Jahre alt vor seiner Zeit
Nein, danke an die Welt und den weißen Portwein

Und er sagte „Sohn“, er nannte mich immer Sohn
Er sagte: „Das Leben für dich hat gerade erst begonnen.“
Und dann erzählte er mir die Geschichte, die ich zuvor gehört hatte
Wie er sich in eine Dallas-Hure verliebte

Er konnte die Jahre bis in die Nacht durchschneiden
Das alles endete in einem Hurenhauskampf
Und sie lehnte seinen letzten Vorschlag ab
Für ein Mädchen in der Stadt

Jetzt sind es siebzehn Jahre
Und er war die ganze Zeit nicht aufrichtig
Es sind zu viele Jahre, in denen wir gegen das Wetter kämpfen müssen
Und zu viele Nächte nicht zusammen zu sein

Also ist er gestorben …

Lass ihn rollen, Jungs lass ihn rollen
Ich wette, er ist gegangen, um seine Seele zu beruhigen
Lass ihn rollen, Jungs lass ihn rollen
Er dachte immer an diesen Himmel
War nur eine Dallas Hure

Als sie durch seine persönlichen Affekte gingen
In den Stichproben der Wohlfahrtskontrollen
War ein zerbröckelndes Bild von einem Mädchen in einer Tür
Eine Adresse in Dallas und sonst nichts

Nun, die Wohlfahrtsleute stellten den Priester
Und ein paar von der Mission die Straße runter
Sang amasing Gnade, und niemand weinte
»Ich habe eine Dame auf dem schwarzen Weg zur Seite gehalten

Wir sind alle gegangen und sie steht da
Der schwarze Schleier über ihren silbernen Haaren
Und einäugiger John sagte, ihr Name sei Alice
Sie war eine Hure in Dallas

Lass ihn rollen, Jungs lass ihn rollen
Ich wette, er ist gegangen, um seine Seele ruhen zu lassen
Lass ihn rollen, Jungs lass ihn rollen
Er dachte immer an diesen Himmel
War nur eine Dallas Hure
Lass ihn rollen, Jungs lass ihn rollen

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Ultreia Pilgerlied auf deutsch

Passend zu meinem letzten Beitrag, möchte ich als Ergänzung dieses Pilgerlied anbieten.



Am 13.11.2017 veröffentlicht

Ultreia – Lied der Pilger am Jakobsweg
deutscher Text 2017: Meinrad Schneckenleithner (A)

Diese deutschsprachige Version des Liedes Ultreia‘ knüpft am französischen Text von Jean-Claude Bénazets ‚Tous le matins nous prenon le chemin …‘ (1989) an. Sie will die europäische Symbolik des Jakobsweges betonen, der vom Europarat 1987 zum Kulturweg Europas ernannt wurde. ‚Der Weg verbindet ganz Europa von weit im Osten bis nach West …‘, heißt es so im Lied. Auch will sie die positive Perspektive des christlichen Glaubens hervorheben die Europa primär geprägt hat und auch in Zukunft prägen möge. ‚… so haben wir ein Bild vor Augen, nur keine Angst die Liebe lohnt!‘, heißt es in diesem Zusammenhang. Tatsächlich lässt sich der Wunsch ‚Einen guten Weg, und keine Angst!‘ oftmals am Wegrand lesen – auf Tafeln und Steine geschrieben. Damit verbindet sich auch die Hoffnung auf ein friedliches Europa und einen positiven Ausgang des Einigungsprozesses der Nationen auf diesem Kontinent.

Der Hintergrund für die Leidenschaft des Autors für den Jakobsweg entspringt seiner langjährigen ‚Begehung‘ des Jakobsweges. In zumeist 2-wöchigen Jahresetappen ist er immer wieder Teilabschnitte in Spanien, Frankreich und der Schweiz gemeinsam mit Freunden gegangen. Erstmals 1978 am Camino Frances von Leon nach Santiago, als es noch kaum Wegbeschreibungen und Wegmarkierungen gab. Inzwischen kann er auf 18 Jahresetappen zurückblicken.

Zum Video: Das Video mit der einfachen Gesangsaufnahme dieser Textversion, die in der Jugendherberge in Lausanne gemeinsam mit Enrico de Dominicis (I – Brixen/Bressanone) und seinem Bruder Bernhard entstand, wurde von Gottfried Glechner (A – Lichtenberg) erstellt und mit einer instrumentalen Begleitung unterlegt.

‚Ultreia‘ – Lied der Pilger am Jakobsweg
Melodie und Worte: Jean-Claude BENAZET, F 1989
* deutscher Liedtext , 2017, Meinrad Schneckenleithner (A) d C d
1. An jedem Morgen, müssen wir weiter, d C d
am Morgen treibt es uns hinaus. d C d
Und Tag um Tag erklingt ein Lied so hell, d C d
ertönt der Ruf, von Compostelle! d C F C d
Ref.: Ul – tre – i – a, Ul – tre – i – a, d C F g a d
e Su – sei – a, Deus ad – juva nos!

2. Der Weg verbindet ganz Europa,
von weit im Osten, bis nach West,
im Guten leben wir hier zusammen,
es soll nichts kommen was uns trennt! Ref.:

3. Ein Weg auf Erden, ein Ruf des Glaubens,
an Jesus Christ, den Menschensohn,
so haben wir ein Bild vor Augen,
Nur keine Angst – die Liebe lohnt! Ref.:

4. Zu Jakobs Grab sind schon viele gegangen,
geführt von Sternen, Tag und Nacht,
so geh’n auch wir den Weg zusammen.
ans End‘ der Welt, nach Finisterre! Ref.

Konstantin Wecker – Willy – 1978 Live


Mei, Willy, jetz wo i di so doliegn sich, so weit weg hinter dera Glasscheibn, genau oa Lebn zweit weg, da denk i ma doch, es hat wohl so kumma müassn – i glaub oiwei, du hast as so wolln, Willy!

Ogfanga hat des ja alles achtasechzge, woaßt as no?
Alle zwoa san ma mitglaffa für die Freiheit und fürn Friedn, mit große Augn, und plärrt habn ma:
„Bürger lasst das Glotzen sein
Kommt herunter, reiht euch ein!“
Und du warst halt immer oan Dreh weiter wia mir – immer a bisserl wuider und a bisserl ehrlicher.

Mia habns eana zoagn wolln, Willy, und du hast ma damals scho gsagt: „Freiheit, Wecker, Freiheit hoaßt koa Angst habn, vor neamands!“ Aber san ma doch ehrlich, a bisserl a laus Gfühl habn ma doch damals scho ghabt, wega de ganzen Glätzen, die einfach mitglaffa san, weils aufgeht. Wega de Sonntagnachmittagrevoluzzer: d’Freindin fotzen, wenns an andern oschaugt, aber über de bürgerliche Moral herziagn! Die gleichn, Willy, die jetzt ganz brav as Mei haltn, weils eana sonst naß nei geht! Und du hast damals scho gsagt: „Lang halt des ned, da is zvui Mode dabei, wenn scho die Schickeria ihrn Porsche gegan 2 CV umtauscht, dann muaß was faul sei an der großen Revolution – mitlaffa ohne Denken ko hofft ma guat sei, aa ned für a guate Sach!“

Gestern habns an Willy daschlogn
Und heit, und heit, und heit werd a begrobn!
Gestern habns an Willy daschlogn
Und heit, und heit, und heit werd a begrobn!

Dann hast plötzlich mim Schlucka ogfanga, und i glaub, a bisserl aufgebn hast damals scho. I versteh di, des is ja koa Wunder, wenn man bedenkt, was alles wordn is aus de großen Kämpfer. Heit denkas ja scho mit siebzehn an ihr Rente, und de Madln schütteln weise an Kopf, wenn d’Muater iam Mo as Zeig hischmeißt und sagt: „Mach doch dein Krampf alloa, i möcht lebn! „Trotzdem, Willy, ma muaß weiterkämpfen, kämpfen bis zum Umfalln, a wenn die ganze Welt an Arsch offen hat – oder grad deswegn!

Und irgendwann hast dann ogfanga, die echten Leit zum suacha, de wo ned dauernd „Ja Herr Lehrer!“ sagn – hinten in dene Kneipn am Viktualienmarkt und am Bahnhofseck. Echter san de scho, Willy, aber i hab di gwarnt, aufpassen muaßt bei dene, weil des san Gschlagene, und wer dauernd treten werd, der tritt halt aa amoi zruck! Aber du hast koa Angst ghabt, i kenn di doch: „Mia duad koana was!“ – mei, Willy, du dummer Hund du, jetzt sickst as ja, wia da koana was duad!

Gestern habns an Willy daschlogn
Und heit, und heit, und heit werd a begrobn!
Gestern habns an Willy daschlogn
Und heit, und heit, und heit werd a begrobn!

Sakrament, Willy! Warst gestern bloß aufm Mond gwesen oder aufm Amazonas in am Einbaum oder ganz alloa aufm Gipfel, drei Schritt vom Himme weg – überall, bloß ned in dera unselign Boazn!

I hab in da Früah no gsagt: „Fahrn ma raus! As Wetter is so glasig, die Berg san so nah, schwänz ma a paar Tag, wia damals in da Herrnschui! An Schlafsack und die Welt in der Taschn!“. Aber du hast scho wiederamoi oan sitzn ghabt in aller Früah, und am Abnd hast as dann wiedar amoi zoagn müassn, dassd doch no oana bist!

Am Anfang wars ja no ganz gmüatlich. Und natürlich habn ma den alten Schmarrn wieder aufgwärmt, wieder amoi umanandgstritten, wer jetz eigentlich mim Lehrer Huber seiner Frau poussiert hat am Faschingsball. Sentimental san ma gwordn, so richtig schee wars, bis der Depp an unsern Tisch kumma is mit seim Dreikantschlüsselkopf – kloa, schwammig und braun. Und dann hat a uns gfragt, ob ma beim Bund gwesen san – na ja, des habn ma ja noch ganz lustig gfunden, und dass a so froh wär, dass jetzt wieder Ordnung kummt in die rote Staatssauce, und die Jugend werd ja aa wieder ganz vernünftig, und die Bayern wissens as eh scho lang, wos lang geht politisch. Willy, i hab gnau gwusst, des haltst du ned lang aus – und dann hat a plötzlich as Singa ogfanga, so was vom Horst Wessel. Hinten an de andern Tisch habns scho leise mitgsummt, und dei Birn is ogschwolln, und plötzlich springst auf und plärrst:

„Halts Mei – Faschist!“

Stad wars, knistert hats – die Luft war wiara Wand. Zum Festhalten. Da hätt ma no geh kenna, Willy – aber na, i verstehs ja, du hast bleibn muässn – und dann is losganga an de andern Tisch: „Geh doch in d’Sowjetunion, Kommunist!“ Freili, Willy, da muass ma narrisch werdn, wenns scho wieder soweit is. Aber trotzdem: „Lassn geh!“, hab i gsagt, „der schad doch neamands mehr, der oide Depp! „Nix“, hast gsagt, „alle schadens – de oiden und de junga Deppen!. Und dann hat der am Nebentisch plötzlich sei Glasl daschlogn, ganz ruhig, und is aufgstanden, Willy, du dumme Sau, i hab di bei da Joppen packt und wollt di rausziagn, obwohl i’s scho nimmer glaubt hab, und du hast di losgrissen: „Freiheit, des hoaßt koa Angst habn vor neamands!“ und bist auf ean zua und nacha hat a halt auszogn…
Willy, Willy, warn ma bloß weggfahrn in da Früah, i hätt di doch no braucht – wir alle brauchen doch solche, wia du oana bist!

Gestern habns an Willy daschlogn
Und heit, und heit, und heit werd a begrobn!


Der „Ur“-Willy. Zuerst veröffentlicht auf der CD von 1977 „Genug ist nicht genug“


 

Sage Nein! | Ezé Wendtoin

Gerade in dieser Zeit wird das folgende Lied immer wichtiger. Von Konstantin Wecker kenne ich es schon seit ca. 20 Jahren. Diese Aufnahme lernte ich heute durch einen Beitrag von Christiane kennen. Danke, Christiane!



 

Am 23.04.2019 veröffentlicht

Einigkeit und Recht und Freiheit für das kunterbunte Mutterland!

Fürchtet Euch nicht! Traut Euch, „Nein“ zu sagen! Ich hoffe durch dieses Video und die Beteiligung von vielen Menschen ein bisschen Mut und Funken Hoffnung an alle zu geben, die es zu diesen Zeiten brauchen. Ich denke an alle, die sich unermüdlich für die Freiheit, die Vielfalt, die Gerechtigkeit, die Demokratie in diesem Lande engagieren.

Schweigen ist gerade nicht die Lösung. Jede/r muss etwas für eine bessere Zukunft tun. In ihrer/seiner engeren Umgebung, bei der Arbeit, auf der Straße, in der Familie, im Bus, im Freundeskreis. Überall!

Jede/r muss mitentscheiden. Rassismus, Sexismus, Ungerechtigkeit, Chancenungleichheit und jede Art von Diskriminierung dürfen nicht mehr blind in unserer Gesellschaft zugelassen werden. Mischt Euch ein! Die Zukunft liegt an Dir, an uns allen!

Danke an meinen Freund @Konstantin Wecker für die Bereitschaft und die ständige Verfügbarkeit. Danke an alle Mitwirkenden. Danke an meinen Energizer Christian Suhr und an alle Musiker.
Gerne könnt Ihr für das Schulprojekt @Fondation Warc-en-ciel spenden, um Fluchtursachen zu bekämpfen und Kindern sowie jungen Frauen Perspektiven vor Ort zu schaffen: http://atticus-dresden.de/schulprojek…


 

Joan Baez

We Shall Overcome ist ein Protestlied, das eine wichtige Rolle in der USBürgerrechtsbewegung spielte. Die Refrainzeile, die auch als Titel dient, bedeutet: „Wir werden (es) überwinden!“ Titel und/oder Song werden heute weltweit als musikalischer Protest gegen jede Art von Missständen verwendet. Die bekannteste Fassung des Liedes stammt von Joan Baez. Quelle: Wikipedia



WE SHALL OVERCOME SONGTEXT

We shall overcome, we shall overcome, we shall overcome some day.
Oh, deep in my heart I do believe: We shall overcome some day.

We’ll walk hand in hand, we’ll walk hand in hand, we’ll walk hand in hand some day.
Oh, deep in my heart I do believe: We’ll walk hand in hand some day.

We are not alone, we are not alone, we are not alone today.

Oh, deep in my heart I do believe: We are not alone today.

We shall live in peace, we shall live in piece, we shall live in peace some day.
Oh, deep in my heart I do believe: We shall live in peace some day.

We shall all be free, we shall all be free, we shall all be free some day.
Oh, deep in my heart I do believe: We shall all be free some day.

Black and white together now, black and white together now, black and white together now some day.
Oh, deep in my heart I do believe: Black and white together now some day.


 

Lieb Vaterland


LIEB VATERLAND SONGTEXT

Lieb Vaterland
du hast nach bösen Stunden
aus dunkler Tiefe einen neuen Weg gefundenich liebe dich
das heißt ich hab‘ dich gern

wie einen würdevollen
etwas müden alten Herrn.
Ich kann dich nicht aus heißem Herzen lieben

zu viel bist du noch schuldig uns geblieben

die Freiheit
die du allen gleich verhießen

die dürfen Auserwählte nur genießen.
Lieb Vaterland magst ruhig sein

die Großen zäunen Wald und ufer ein

und Kinder spielen am Straßenrand

lieb Vaterland!
Lieb Vaterland
magst ruhig sein

doch schlafe nicht auf deinen Lorbeeren ein!
Die Jugend wartet auf deine Hand

lieb Vaterland!

Lieb Vaterland
wofür soll ich dir danken?
Für die Versicherungspaläste oder Banken?
Und für Kasernen
für die teure Wehr

wo tausend Schulen fehlen
tausend Lehrer und noch mehr!
Konzerne dürfen maßlos sich entfalten

im Dunkeln stehn die Schwachen und die Alten

für Krankenhäuser fehlen dir Millionen

doch unsre Spielkasinos scheinen sich zu lohnen.
Lieb Vaterland
magst ruhig sein

die Großen zäunen ihren Wohlstand ein

die Armen warten mit leerer Hand

lieb Vaterland!

Lieb Vaterland
wofür soll ich dich preisen?
Es kommt ein Tag
da zählt ein Mann zum alten Eisen

wenn er noch schaffen will
du stellst ihn kalt

doch für die Aufsichtsräte sind auch Greise nicht zu alt.
Die alten Bärte rauschen wieder mächtig

doch junge Bärte sind dir höchst verdächtig

das alte Gestern wird mit Macht beschworen

das neue Morgen
deine Jugend
geht verloren.
Lieb Vaterland
magst ruhig sein

doch schlafe nicht auf deinen Lorbeeren ein!
Die Jugend wartet auf deine Hand

lieb Vaterland!


jürgens
Udo Jürgens

Auch Jahrzehnte nach seinem Erscheinen (es war das Jahr 1971), hat dieses Lied nichts von seiner Aktualität und Bedeutung verloren! Im Gegenteil: Es scheint heute wie eine Prophezeiung und aktueller, als je zuvor!

Danke, Udo!

Komm, großer schwarzer Vogel


 

Komm, großer schwarzer Vogel,
komm jetzt!
Schau, das Fenster is weit offen,
Schau, ich hab der Zucker aufs Fensterbrett g’straht.

Komm, großer schwarzer Vogel,
komm zu mir!
Spann‘ Deine weiten, sanften Flügel aus
und leg’s auf meine Fieberaugen!
Bitte, hol‘ mich weg von da!

Und dann fliegen wer
aufi, mitten in Himmel eini,
in a neuche Zeit,
in a neuche Welt.
Und i werd‘ singen,
i werd‘ lachen,
i werd‘ „das gibt’s net“, schrei’n,
weil, i werd‘ auf einmal kapier’n
worum sich alles dreht.

Komm, großer schwarzer Vogel,
hilf mir doch!
Press‘ Dein‘ feuchten, kalten Schnabel
auf meine Wunde, auf meine heiße Stirn!

Komm, großer schwarzer Vogel,
jetzt wär’s grad günstig!
Die ander’n da im Zimmer schlafen fest
aber ganz leise sein,
da hört uns die Schwester ned
Bitte, hol mich weg von da!

Und dann fliegen wir
aufi, mitten in Himmel eini,
in a neuche Zeit,
in a neuche Welt.
Und i werd‘ singen,
i werd‘ lachen,
i werd‘ „das gibt’s net“, schrei’n,
i werd‘ auf einmal kapier’n
worum sich alles dreht.

Ja, großer schwarzer Vogel,
endlich!
Ich hab‘ Di gar ned eini kommen ghert,
wie lautlos Du fliegst,
mein Gott,
wie schön Du bist!

Auf geht’s, großer schwarzer Vogel,
auf geht’s!
Baba, ihr meine Lieben daham!
Du, mei Mädel,
und du, Mama, baba!
Bitte, vergesst’s mi ned!

Auf geht’s,
mitten in Himmel eini,
ned traurig sein!
na, na, ist ka Grund zum Traurigsein!
Weil, i werd‘ singen,
i werd‘ lachen,
i werd‘ „des gibt’s net“ schrei’n.
I werd‘ endlich kapier’n
I werd‘ glücklich sein!

I werd‘ singen,
i werd‘ lachen,
i werd‘ „des gibt’s net“ schrei’n.
I werd‘ endlich kapier’n,
i werd‘ glücklich sein!

Ja, i werd‘ singen,
i werd‘ lachen,
i werd‘ „des gibt’s net“ schrei’n
i werd‘ endlich kapier’n
i werd‘ endlich glücklich sein!

I werd‘ singen
i werd‘ lachen
i werd‘ „des gibt’s net“ schrei’n
i werd endlich kapier’n
i werd‘ endlich glücklich sein!

Dirty old Town


DIRTY OLD TOWN SONGTEXT

I met my love,
By the gas works wall.
Dreamed a dream,
By the old canal.
I kissed my girl,
By the factory wall.

Dirty old town,
Dirty old town.

Clouds are drifting,
Across the moon.
Cats are prowling,
on their beat.
Spring-s-a girl,
From the streets at night.

Dirty old town,
Dirty old town.

I heard a siren,

From the docks.
Saw a train,
Set the night on fire.
Smelled the spring,
On the smoky wind.

Dirty old town,
Dirty old town.

I’m going to make,
Me a good sharp axe;
Shining steel,
Tempered in,
the Fire.
I’ll chop you down,
Like an old dead tree.

Dirty old town,
Dirty old town.

I met my love,
By the gas works wall.
Dreamed a dream,
By the old canal.
I kissed my girl,
by the factory wall.

Dirty old town,
Dirty old town


DIRTY OLD TOWN SONGTEXT ÜBERSETZUNG

Dreckige alte Stadt

Ich traf meine Liebste
an der Gaswerksmauer.
Träumte einen Traum
am alten Kanal.
Ich küsste mein Mädchen
an der Fabrikmauer.

Dreckige alte Stadt,
dreckige alte Stadt.

Wolken ziehen
über den Mond.
Katzen stolzieren daher
auf ihrer Runde.
Der Frühling ist ein Mädchen
von den Straßen der Nacht.

Dreckige alte Stadt,
dreckige alte Stadt

Ich hörte eine Sirene
von den Docks her.
Sah einen Zug,
der die Nacht entflammte.
Roch den Frühling
im rauchigen Wind.

Dreckige alte Stadt,
dreckige alte Stadt.

Ich werde mir
eine gute, scharfe Axt machen;
schimmernder Stahl,
gehärtet im Feuer.
Ich werde dich niederstrecken
wie einen alten, toten Baum.

Dreckige alte Stadt,
dreckige alte Stadt.

Ich traf meine Liebe
an der Gaswerksmauer.
Träumte einen Traum
am alten Kanal.
Ich küsste mein Mädchen
an der Fabrikmauer.

Dreckige alte Stadt,
dreckige alte Stadt.


Molly Malone


MOLLY MALONE SONGTEXT

In Dublin’s fair city,
where the girls are so pretty,
I first set my eyes on sweet Molly Malone,
As she wheeled her wheel-barrow,
Through streets broad and narrow,
Crying, „Cockles and mussels, alive, alive, oh!“

„Alive, alive, oh,
Alive, alive, oh“,
Crying „Cockles and mussels, alive, alive, oh“.

She was a fishmonger,
And sure ‚twas no wonder,
For so were her father and mother before,
And they each wheeled their barrow,
Through streets broad and narrow,
Crying, „Cockles and mussels, alive, alive, oh!“

(chorus)

She died of a fever,
And no one could save her,
And that was the end of sweet Molly Malone.
Now her ghost wheels her barrow,
Through streets broad and narrow,
Crying, „Cockles and mussels, alive, alive, oh!“

(chorus)


MOLLY MALONE SONGTEXT ÜBERSETZUNG

In der lieblichen Stadt Dublin
wo die Mädchen so schön sind,
warf ich sofort ein Auge auf die süße Molly Malone,
wie sie ihren Karren
durch breite und enge Straßen rollt
und ruft, „Herzmuscheln und Miesmuscheln, lebendig, lebendig Hoo !“

„Lebendig, lebendig, ho – hoo !“
„Lebendig, lebendig, ho – hoo !“
Ruft, „Herzmuscheln und Miesmuscheln, lebendig, lebendig Hoo !“

Sie war eine Fischhändlerin,
und das war kein Wunder,
denn das waren ihr Vater und ihre Mutter früher auch.
Und sie rollten ihre Karren
durch breite und enge Straßen
und riefen, „Herzmuscheln und Miesmuscheln, lebendig, lebendig Hoo !“

(Refrain)

Sie starb an einem Fieber,
und niemand konnte sie retten,
und das war das Ende, der süßen Molly Malone.
Nun rollt ihr Geist den Karren
durch breite und enge Straßen
und ruft, „Herzmuscheln und Miesmuscheln, lebendig, lebendig Hoo !“

(Refrain)

Hallo Arschlochmensch

Carolin Kebekus. Kennt Ihr Carolin Kebekus?  Einfach einmal reinhören, lachen und sich wohlfühlen… 😆



Text
Ich konnte dich schon nicht mehr leiden
Nach deinem allerersten Wort
Und bereits seit deinem zweiten
Denk ich heimlich schon an Mord
Quatsch mich nicht voll
Lass mich in ruh
Ich hör dir überhaupt nicht zu
Hallo Arschlochmensch es wäre schön wenn du jetzt gehst
Sonst wünsch ich Weihnachten dass du nicht mehr lange Lebst
Weil ich mit dir nur meine Zeit vergeude
Wir werden keine Freunde
Hallo Arschlochmensch es wäre schön wenn du jetzt gehst
Ich würde dir zu gern mal sagen
Was ich wirklich von dir denke
Doch dann stellst du tausend Fragen
Und das Gespräch geht nie zu Ende
Und darum schweig ich aus Prinzip
Und singe in Gedanken dieses Lied
Hallo Arschlochmensch es wäre schön wenn du jetzt gehst
Sonst wünsch ich Weihnachten dass du nicht mehr lange Lebst
Weil ich mit dir nur meine Zeit vergeude
Wir werden keine Freunde
Hallo Arschlochmensch es wäre schön wenn du jetzt gehst
Hallo Arschlochmensch es wäre schön wenn du jetzt gehst
Sonst wünsch ich Weihnachten dass du nicht mehr lange Lebst
Wer soll dich heiraten
Du bist selbst scheiße wenn du schläfst
Hallo Arschlochmensch es wird Zeit das du verstehst
Hallo Arschlochmensch es wäre schön wenn du jetzt gehst
Sonst wünsch ich Weihnachten dass du nicht mehr lange Lebst
Weil ich mit dir nur meine Zeit vergeude
Wir werden keine Freunde
Hallo Arschlochmensch es wäre schön wenn du jetzt gehst.
Songwriter: Daniel Junker / Maik Timmermann / Costa Cannabis
Songtext von Arschlochmensch © BMG Rights Managemen