Seit heute bin ich wieder zu Hause.

Zehn Tage lag ich auf der Intensivstation. Blut wurde erneuert, und die Ärzte mitsamt dem netten und fürsorglichen Pflegepersonal taten alles mögliche, dem Gevatter sein Spiel zu verderben und ihm auf die knochigen Finger zu klopfen.

Für Eure guten Wünsche möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken! Noch bin ich etwas zu müde, um lange zu schreiben – aber auch das wird sich bald wieder ändern… Meine Engel stehen jedenfalls Gewehr bei Fuß.

Ganz liebe Grüße und noch einmal den besten Danke für Euch alle! Es tut gut zu wissen, dass man Freunde hat! ❤ ❤ ❤

 

In Liebe, Euer Werner.

Liebe Freunde, Besucher und Leser…

…ganz kurz nur ein Bericht. In wenigen Minuten kommt der Krankentransporter und bringt mich ins Krankenhaus.

Näheres werde ich mitteilen, wenn ich wieder ins Netz komme.

Füt Eure rege Anteilnahme danke ich von Herzen! ❤

Ich werde versuchen, aus dem Khaus mein Blog weiterzuführen.

Denkt an mich, bleibt mir treu und denkt daran:

„Et is noch immer jot jejange!!!

Herzlichst, Euer Werner

Freudig überrascht…

Vor wenigen Tagen, nämlich am Freitag, dem 08.05. stöberte ich ein wenig bei Amazon, mehr aus Langeweile. Dort entdeckte ich ein Angebot, dem ich einfach nicht widerstehen konnte:

Einem Minibackofen, 45 Liter, mit Drehspieß (Platz für 2 Hähnchen á 1000g).
Außerdem noch mit Umluft und Innenbeleuchtung. Und das ganze für schlappe 89.- €. Da ich eh einen neuen brauchte, dachte ich nicht lange nach und bestellte.

Per E-Mail informierte man mich, dass der voraussichtliche Liefertermin der 22.05. im Laufe des Tages wäre. Na gut, dachte ich mir, paar Tage Zeit…
Um 16:00 h heute klingelte es an der Tür… 😀

Nun habe ich einen nigelnagelneuen Backofen. Nur noch auspacken und freuen.
Morgen zum Frühstück gibt´s frische Brötchen – und am Wochenende ein gegrilltes Hähnchen. Morgen unbedingt einkaufen – Ihr wisst schon: Jede Menge Petersilie (frische), Gewürze und was man halt so braucht…

Vielleicht gibt es ja auch mal wieder ein gutes Steak. Hawaii-Toast könnte ich auch mal wieder… 😆

Sollte mich jemand suchen, ich bin beim fertig auspacken und aufbauen… 😉

Tränen der Freude – Freudentränen!

Als ich gestern am Spätnachmittag heimkehrte, wollte ich bloß noch eines: Türe schließen, Kaffee kochen und mit einer Schmerztablette ab auf die Couch. Gerade eben dann leerte ich meinen Briefkasten.
Und dann schossen mir, ehe ich noch im Lift war, Freudentränen in die Augen und ein warmes Glücksgefühl durchstömte meinen Körper.

Ich hielt in den Händen eine Karte von Alice! Darauf eins von den schönen gezeichneten Fuzzys (Ihr wisst schon: Die mit den unglaublich schönen Augen)! Es ist ein Vogel und ein Wurm. Und der Spruch:

„Der frühe Vogel fängt den Wurm!“

Fast wäre ich gegen die Tür gerannt, weil ich den Blick nicht von der schönen Zeichnung lassen konnte. Ich werde versuchen, die Karte zu fotografieren, das Ergebnis werde ich Euch natürlich anschließend hier präsentieren.

Liebe Alice,
Du glaubst gar nicht, welche Freude Du mir bereitet hast! Ich danke Dir von ganzem Herzen dafür! ❤ ❤ ❤

Ganz liebe Grüße,
Werner mit Fuzzy

Es geht wieder heim…

Morgen werde ich wieder in Moosburg einlaufen. Hatte ja ein paar Tage wieder die Ärzte und Schwestern im KH belustigen dürfen. Eine Änderung gibt es nicht, mein Bein nässt immer noch und eine OP lehne ich ab.

Sollte sich jemand schon gefragt haben, was mit dem Bart (an dem ein Mann hängt) los ist, jetzt wisst ihr es ja; aber ab morgen könnt ihr wieder an der Tür kratzen. 😉

Mit den Händen voller Geschenke – versteht sich! 😀

Too Good to Go


Durch Zufall stieß ich heute auf eine Idee, die es anscheinend schon einige Zeit hier in Deutschland gibt. Und das klang wirklich gut. In ca. 1,5 Minuten informiert dieses Filmchen darüber, um was es geht.

Too Good to Go

Man lädt sich eine kostenlose Appauf sein Smartphone und legt los. 😉

Ich finde diese Idee gut und sie erinnert mich an einen kleinen Laden hier in Moosburg. Leider gibt es den nicht mehr. Vor knapp 10 Jahren allerdings konnte man in der Kühltheke fündig werden. Dort lagen dicke Plastiktüten, prall gefüllt mit allem, was „weg musste“.
Für 3-4 Euro erhielt man Joghurt, Wurst, Pudding und mehr. Viele Sachen hätte ich mir damals niemals gekauft. Das tat mir nicht nicht nur meinem Geldbeutel gut, sondern ich lernte Sachen kennen, die ich früher keines Blickes gewürdigt hätte. 😀
Es wäre schön, würde diese Sache weite Kreise ziehen.
Und das nicht (nur) der Preise wegen!

Mein Freund der Baum ist tot…

Erinnert sich eigentlich noch jemand an Alexandra?
Sie wurde bekannt mit Liedern wie Mein Freund, der Baum, ist tot, Sehnsucht oder Zigeunerjunge bekannt. Ihr Tod war tragisch.
Und immer, wenn ich bei Blogfreundin Jacqueline Artikel wie diesen lese, kommt mir dieses Lied in den Sinn. Und das ist schön.



MEIN FREUND DER BAUM SONGTEXT

Ich wollt dich laengst schon wieder sehen
mein alter Freund aus Kindertagen
Ich hatte manches dir zu sagen
und wusste du wirst mich verstehen
Als kleines Maedchen kam ich schon
zu dir mit all den Kindersorgen
ich fuehlte mich bei dir geborgen
und aller Kummer flog davon
Hab ich in deinem Arm geweint
strichst du mir mit deinen Blaettern
mir uebers Haar mein alter Freund
Refrain:
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im fruehen Morgenrot
Du fielst heut frueh ich kam zu spaet
du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
du musst gefaellt am Wegrand liegen
und manche der vorruebergeht
der achtet nicht den Rest von Leben
und reißt an deinen gruenen Zweigen

die sterbend sich zur Erde neigen

wer wird mir nun die Ruhe geben
die ich in deinem Schatten fand
mein bester Freund ist mir verloren
der mit der Kindheit mich verband
Refrain
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im fruehen Morgenrot
Bald waechst ein Haus aus Glas und Steinen
dort wo man ihn hat abgeschlagen
bald werden graue Mauern ragen
dort wo er liegt im Sonnenschein
Vielleicht wird es ein Wunder geben
ich werde heimlich darauf warten
vielleicht blueht vor dem Haus ein Garten
und er erwacht zu neuem Leben
Doch ist er dann noch schwach und klein
und wenn auch viele Jahren gehen
er wird nie mehr der selbe sein
Refrain
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im fruehen Morgenrot

Wie geht´s eigentlich meinem Bein?

Seit meiner REHA vor knapp einem Jahr geht es mir ja schon einigermaßen. Seit einigen Wochen erscheint Vormittags ja der ambulante Pflegedienst bei mir und wechselt den Verband. Nun habe ich nur noch selten Schmerzen; die waren vorher unerträglich und nur mit Schmerztabletten auszuhalten. Dabei spielte es keine Rolle, ob ich saß, lag, oder rumlief.
Das ist ja mittlerweile soweit zurückgegangen, dass ich zumindest zum Einkaufen komme. Ich bin niemand, der mit seinen „Zipperlein“ anderen Menschen auf die Nerven gehen will. Nur meiner lieben Schwiegermutter gestehe ich alle paar Tage per Skype, wie es mir wirklich geht.

Und das ist die zweite Strophe in diesem blöden Lied. Wie sehr hatte ich mich darauf gefreut, meine Rente lustig und fröhlich in Irland zu „verballern“. 😆
Leider traue ich mich nicht, die Einladung meiner Schwiegereltern anzunehmen. Nicht, solange das Bein nicht vollkommen in Ordnung ist. Daran ändert auch der gutmütige Spott meiner Schwiegermama nichts, die öfter mal fragt, ob ich glaube, in Irland gäbe es keine Ärzte.
„Die Druiden, die singend und tote Katzen hinter sich herziehend um die Hütte tanzen, gibt es wirklich schon lange nicht mehr!“ 😛

Vielleicht würden die wenigstens etwas helfen, denke ich mir dann,  lege die DVD mit Carrickfergus ein und beginne weinend zu träumen. 😥

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