Ich liebe Kirschen

cherries-3016761_640Und ich liebe auch Pfirsiche und Birnen (besonders die Sorte Conference hat es mir angetan 😉 ) Hier geht es aber nur um Kirschen. Seit Wochen schon versuche ich in den diversen Supermärkten deutsche Ware zu erhalten. Vergebens.
Während sich die Kirschbäume unter der Last biegen, sind die Märkte hier scheinbar von türkischen Früchten überschwemmt. Und die sind nicht dunkelrot und süß, sondern fast alle hellrot und schmecken… nach nix. 🙄

Was ist da los?
Als ich einen Marktleiter daraufhin ansprach, meinte der nur, ich solle sie einfach etwas liegen lassen, quasi zum „nachreifen“. 😕

Nein, du Torfnase! Kirschen reifen nicht nach. Kirschen gehören zu den nichtklimakterischen Früchten, d.h. sie werden genussreif geerntet und atmen nach der Ernte nicht mehr weiter.

Ich habe im Netz einige Höfe in Deutschland gefunden. Da kann man sich die Dinger auch schicken lassen. Allerdings muss man da mindestens 3 Kg abnehmen.
Das Kilogramm um die € 18,00…  Und das sind mir die Luderchen nicht wert. 🙂

 

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Busfahren in Moosburg | Nachtrag

Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Freunden  für die aufmunternden Kommentare zu meinem letzten Beitrag bedanken! Ihr seid Klasse! Ich liebe Euch!  Herzlichen Dank auch an Frau Doktor Dinkelschnitte  für den beigefügten Link in ihrem Kommentar! Ich hatte ja keine Ahnung, dass sich mein Ärger schon in bis in die Hauptstadt rumgesprochen hat! 😀

Ich rief also gerade diese Firma an und hatte eine sehr freundliche Dame in der Leitung (eigentlich war sie für das zur gleichen Firma gehörende Busreisenunternehmen zuständig).
Sie bat mich um einen Moment Geduld; an der Warteschleifenmusik gehört dringendst was geändert!
Kurze Zeit später meldete sie sich wieder und teilte mir mit, sie habe mit ihrem Chef gesprochen, und der würde sich sofort darum kümmern.
Na also, geht doch. Wahrscheinlich wird sich vor Montag nichts ändern (Wochenende!), aber wenn nicht…
Die Nummer habe ich gespeichert. Und ich habe zum telefonieren eine Flatrate! Und viiiel Zeit!

Und jetzt schnappe ich mir meine Susi, gehe zum Hendlman und kauf mir nen Broiler. Und dazu brauch ich keinen Bus.

 

 

 

 

Busfahren in Moosburg

Was ist eigentlich die Voraussetzung dafür, einen Linienbus im ÖPNV fahren zu dürfen? Nicht viel, könnte man glauben, wenn man die Fahrer des Stadtbusses hier in Moosburg kennen gelernt hat.

Worum es gerade geht? Nun, ich bin ja, wie vielleicht einige wissen, seit langer Zeit gehbehindert. Seit meiner Operation auch noch auf meine „Susi“ angewiesen.
Zum Einkaufen fahre ich in der Regel mit dem Stadtbus. Dass es dort Fahrer gibt, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, geschenkt.
In den Jahren, in denen ich in Moosburg lebe, kenne ich die Haltestellen alle auswendig, ich brauche keine Informationen zusätzlich (könnte ich höchstens noch geben). 😉
Nun habe ich jedoch das Problem, dass bei den Bussen der Einstieg doch relativ hoch ist und ich ziemlich wacklig meinen Rollator hochhieven muss.
Eine Fahrerin gibt es, die unaufgefordert, quasi selbstverständlich, einen Knopf drückt, der den Bus an der rechten Seite absenkt, um den Fahrgästen einen halbwegs komfortablen Ein- oder Ausstieg zu bieten.

Die anderen Fahrer lassen sich erst mal bitten, um dann zugeben zu müssen, dass sie nicht wissen, wie das geht. Wenigstens den Hintern vom Sitz zu lupfen, um eventuell behilflich sein zu können, absolut nicht ihr Ding. What is?

Bevor ich mir irgendwann einmal den Hals breche, habe ich mich dazu entschlossen, den Busunternehmer, die Firma H. anzurufen, und vorzuschlagen, einmal die Damen und Herren Fahrer zu unterrichten, wo dieser verdammte Knopf oder Schalter ist. Und diesen, zum Teufel noch eins, auch zu benutzen.

Oder rege ich mich wieder einmal unnötig auf? Was denkt Ihr?

Dreck störte: Störche mussten weg – Landkreis Regensburg – Nachrichten – Mittelbayerische

Als ich diese Nachricht gestern hörte, wurde ich wütend. Nicht nur, dass die Kirchen sich so einfach das Recht herausnehmen, wann immer sie wollen, ihre Glocken lautstark zum Einsatz zu bringen… Gesetze scheint es für die Schwarzkutten ja sowieso nicht zu geben. Siehe den vertuschten und „liebevoll“ gepflegten Umgang mit Kindern und Jugendlichen. 😐

Jetzt wurde auch noch bekannt, dass eine Kirchengemeinde bei Regensburg einfach mal so ein Storchennest vernichtete.
Rechtfertigungsversuch: „Die Störche stehen ja nicht auf der Roten Liste…“

Das mag sein, aber sie sind – zumindest hier in Bayern – streng geschützt, ihr Ignoranten.
Hier zeigt sich wieder einmal, wie wenig der Mensch anderes Leben achtet und respektiert.
Frei nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht! 🙄

Rege ich mich wieder einmal zu viel auf? Oder wie seht Ihr das? ❓

Mehr dazu unter dem Link.


Vom Dach der Ramspauer Kirche wurde ein Storchennest illegal entfernt. Auch die Tiere am Kulturhaus müssen weichen.

➡ Quelle: Dreck störte: Störche mussten weg – Landkreis Regensburg – Nachrichten – Mittelbayerische

Leckere Birnen

Ich bin ein Fan leckerer Birnen. Gar nicht so einfach, eine – mir – wohlschmeckende Frucht zu finden; bis mir im vergangenen Jahr eine Sorte

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Conference birne

auffiel. Die ist so hässlich, die muss einfach lecker sein! dachte ich mir, kaufte einfach mal drei Stück – und war begeistert. Süß und etwas säuerlich, saftig, und einfach lecker. Wie das Früchtchen wohl hieß? Ich machte mich ein wenig schlau. Im Internet wurde ich schnell fündig. Conference. Welch ein Name. Auf einer anderen Seite fand ich einen Satz, der mein Verhalten im Supermarkt beschrieb. 😉

Viele Menschen gehen einfach in den Supermarkt und kaufen die Sorte Birnen, die eben gerade vorhanden ist. Oft achtet man dabei gar nicht darauf, dass es Birnen in verschiedenen Sorten gibt. Bei den Äpfeln ist dies wohl jedem bekannt, aber auch Birnen schmecken je nach Sorte unterschiedlich. (Quelle)

So unterschiedlich wie die Sorten sind, so sind auch die Preise. Im Supermarkt erstand ich gestern das Kilo für € 1,49. Der kleine Bioladen die Ecke rum verlangte stolze € 5,42 /kg. Dafür, dass außer auf dem handgemalten Schildchen „Bio“ drauf stand, fand ich keinerlei Hinweis darauf, wo die Dingerchen herkamen. Geht´s noch?

Also: Augen auf beim Birnenkauf. 😉 Man sollte die Dinger sowieso nur in flüssiger Form zu sich nehmen. Einmal die Woche ein Obsttag… Obstwässerle, Pflaumen in Armagnac und so weiter. Da wird jeder fündig! 😆

 

 

Amazon? Warum nicht?

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin kein Kunde von Amazon. Gleichwohl habe ich schon seit Jahren ein Konto.
Nun zerbreche ich mir schon seit geraumer Zeit den Kopf, woher ich wohl einen Wäscheständer für den Balkon herbekomme. Überhaupt einen Laden zu erreichen der so ein Teil verkauft – ohne Auto, zu Fuß? Vergiss´ es.

Mehr aus Langeweile rief ich dann die Seite von Amazon auf. Cool, da war einer, der könnte es sein. Nur in mein Konto zu kommen, war nicht so einfach. Dauernd erhielt ich die Meldung, die Mail-Adresse sei mit keinem Konto verknüpft. Egal, dachte ich mir und versuchte (wie vorgeschlagen) ein neues Konto zu eröffnen.
Nun jedoch beharrte der „gegnerische“ Rechner steif und fest, die von mir verwendete E-Mail gehöre bereits zu einem anderen Konto. Ich hatte – wie gesagt – Langeweile und auch Zeit, also rief ich die angegebene Nummer an. Der wirklich sehr freundlichen Dame erklärte ich mein Problem. Zack! Zehn Minuten später war ich in meinem Konto. Den Ständer habe ich bestellt, klar.

Während des langen Telefonats mit der sehr geduldigen und freundlichen Dame stellte ich dann fest, dass mein Rechner bei der Anmeldung einfach einen Buchstaben meiner E-Mail „unterschlagen“ hatte. Logisch, dass diese Adresse dem System unbekannt war.
Aber das habe ich natürlich für mich behalten… 😆

Übrigens: Bücher kaufe ich selbstverständlich weiterhin hier in „Barbaras Bücherstube“.
Aber für solche Sachen, die ich nicht so ohne weiteres hier bekommen kann, ist der Versandhandel eine durchaus lohnende Alternative.

 

Dat macht mich dat Blut am kochen!

Was ist geschehen?

Nun, seit Langem besuche ich hin und wieder, wenn ich  in der Stadt bin,eine Bäckerei. Im hinteren Teil des Ladens befinden sich einige Tische. Dort bestelle ich mir eine Tasse Kaffee und eine Butterbreze. Das gefällt mir. Ich kann  in Ruhe meine Zeitung lesen. Bevor ich mich auf den Heimweg mache, kaufe ich auch des öfteren mal ein Wurst- oder Käsebrötchen, welches ich dann zu Hause esse.

Vor langer Zeit bot mir die Verkäuferin Kärtchen an. Auf einem konnte ich Stempel für meinen Kaffee sammeln, auf dem Anderen für belegte Brötchen. Nach zehn dieser Stempel gab es ein Brötchen meiner Wahl oder einen Kaffee gratis. Coole Sache, dachte ich. Langsam begann sich das Kärtchen für die Semmeln zu füllen. Auf dem Ding für die Brötchen waren noch zwei Felder offen. Nun kaufte ich mir drei belegte Brötchen. Nach Adam Riese und Eva Zwerg hätte ich zwei zu bezahlen, das Dritte wäre ja kostenlos. Dachte ich. Die dumme Verkäuferin kassierte für Drei von den Dingern, wohlgemerkt: Auuf der blöden Karte waren nur noch zwei Felder abzustempeln! Nachdem ich sie auf den Umstand aufmerksam gemacht hatte, meinte sie das gilt erst beim nächsten mal…

Ich hatte keine Lust, mit ihr zu diskutieren, zahlte und ging heim. Morgen muss ich wieder in die Stadt. Und Ihr habt es erraten: Ich lasse mir das dämliche Brötchen kostenlos geben.

Und meinen Kaffee mit der Butterbreze genieße ich beim entspannten Zeitung lesen die Ecke rum. Dort gibt es nämlich auch eine schnufflige Bäckerei.

Früher habe ich auch mal gedichtet…

Das heißt, ich hatte damit begonnen. Im doch schon reifen Alter wollte ich damit einer Frau meine Liebe gestehen. Kurz entschlossen setzte ich mich eines Tages an meine alte Triumph-Schreibmaschine und hämmerte in die Tasten. Das Ergebnis ist leider nicht mehr vorhanden, ebenso wie die Triumph. Ich habe alle Beweise vernichtet. Aber in meinem Kopf, in meinem Kopf taucht es hin und wieder einmal auf. Hier stelle ich mein Opus einmal vor, urteilt selbst: 😳

Was mach ich?
Träum oder wach ich?
Seh vor mir dein lieb Gesicht,
Will es greifen… kanns doch nicht!
Flatternd wie ein Schmetterling
huscht es fort – wer weiß wohin?

Ich erwach im dunklen Raum
Gott sei Dank! wars nur ein Traum!
Nicht länger dunkel mehr der Raum
Denn weil ich weiß, dass du mich liebst,
mir deine ganze Liebe gibst, erstrahlt
ein helles Lichtlein!

Leider bekam die von mir so Angebetete mein Werk nie zu Gesicht.
Ich war einfach zu schüchtern.

Damals war ich 8 Jahre alt, und die Holde hieß Frl. Postner  – und war meine Lehrerin.

 

Danke, Mitzi!

Vergangenen Samstag war ich ja in München. Dort wollte ich endlich einmal unsere Mitzi live kennenlernen.  🙂

Um es gleich vorweg zu schicken: Es gibt leider keine Katastrophen zu vermelden, dafür eine sehr schöne Lesung. Und ich habe es nicht bereut, war froh und glücklich, mich auf den Weg nach München gemacht zu haben! Selbst die Deutsche Bahn zeigte sich von ihrer besten Seite, war pünktlich und brachte mich wohlbehalten an mein Ziel; und -natürlich- war ich viel zu früh dran. Egal, besser so, als andersrum. 🙂

Das Wetter war perfekt, ein schöner Frühlingstag. Die Zeit vertrieb ich mir mit einem Kaffee und etwas später mit einem großen Eisbecher in einem kleinen Eiscafé. Die Menschen waren alle sehr freundlich (wer sagt eigentlich, dass der Münchner nur grantig sein kann?? 😉 Meine Kamera hatte ich auch nicht vergessen; dass ich nicht mit Fotos dienen kann, liegt daran, dass sie mir gnadenlos den Dienst verweigerte. Hätte ich vielleicht doch eher daran denken sollen, sie mit frischen Batterien zu füttern? So what…

Also machte ich mich wieder auf den Weg in die Zeppelinstrasse. Dort angekommen, hörte ich Stimmen aus der Tür klingen. Noch ehe ich eintreten konnte, hatte Mitzi mich entdeckt und begrüßte mich schon mit einem strahlenden Lächeln. Schon sehr lange wurde ich nicht mehr mit einer solchen Herzlichkeit willkommen geheißen, wie gestern! Sie stellte mir ihr Eltern vor, die ich auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich grüßen möchte. 🙂

Endlich begann die Lesung, und ich genoss jedes ihrer Worte! Die Geschichten waren sehr schön ausgewählt und Mitzi las sie mit ihrer wohlklingenden Stimme vor; dass auch die Betonungen stimmten, erwähne ich hier nur am Rande…

Mitzi, ich danke Dir sehr für diese schönen Stunden. Ich komme ganz sicher wieder, beim nächsten mal! Und allen anderen möchte ich eine Empfehlung ans Herz legen: Solltet Ihr einmal die Möglichkeit haben, nehmt sie wahr! Es lohnt sich wirklich! Ich habe es auch geschafft und werde es ganz sicher niemals mehr vergessen.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Sonntag!

Danke, dass Ihr bis hierhin durchgehalten habt.

Jetzt sind es nur noch 9 Stunden…

… und ich bin in München. Ich bin aufgeregt, wie damals mit 16, als ich mein erstes Date hatte. 🙂

Nicht nur, dass ich seit über einem Jahr nicht aus Moosburg herausgekommen bin (wenn man einmal von den Fahrten nach Freising ins Krankenhaus absieht). Ich freue mich nur und sehe der Fahrt gespannt entgegen. Fast wie Urlaub… Ach, was sage ich: Das ist der pure Urlaub. 😀

mitzilesung.jpgNun wollt Ihr sicher wissen, was mit mir los ist, nicht wahr? Es geht doch nur nach München, das sind 50 km mit der Bahn und dauert etwas über eine halbe Stunde. Ich bin auf dem Weg ins Valentinhaus in München. Dort hat unsere Mitzi um 18:00 nämlich eine Lesung; und sofort, nachdem ich davon erfuhr, stand für mich fest: Da bin ich dabei, egal wie! Und nun ist es bald soweit, und ich bin aufgeregt, wie damals… Ach, das hatte ich ja schon erwähnt. 😀

Drückt mir die Daumen, dass die Bahn nicht wieder einmal ausfällt. Aber ich habe – denke ich – ein genügend großes Zeitfenster eingeplant… 😉

Ich werde berichten. Bis denne, liebe Freunde.