Besuch bei Freunden 3. | Tschechei, Stadlkneipe, Schinderhannes

Der letzte Teil unseres kleinen Ausflugs verlief dann relativ unspektakulär. Als wir die Grenze zur Tschechei überfuhren deutete nur das „etwas andere“ Straßenbild darauf hin, dass wir in Deutschland verlassen hatten. Armselige, blasse und teilweise dem Verfall nahe Häuser säumten hie und da die Straße, diese hätten gut zu einem alten Film -gedreht in der DDR- entnommen worden sein. Und dann reihten sich wie Perlen an einer Schnur die „Etablissements“ aneinander: Spielhöllen und „Sauna“-Clubs wechselten sich ab mit Buden und offenen Ständen, an denen man von Handtaschen über Kleidung bis hin zu CDs so ziemlich alles bekam. In Deutschland gibt es ja sowas auch, dort wird dann Spargel verkauft, oder Körbe. Allerdings nicht so gehäuft. 😉
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Besuch bei Freunden 2. | Weiden, Burgruine Leuchtenberg

Nach dem leckeren Essen bewunderte ich dann ihren schönen Garten, der einiges zu bieten hat. Einen „Treffpunkt für Engel“, einen kleinen Garten extra für Feen und noch einiges mehr. Fast fühlte ich mich nach Irland zurückversetzt…. 🙂

In einem Haus wie diesem, bei diesen Freunden, dort kann man sich nur wohlfühlen!

Noch schnell ein Zigarettchen geraucht, und dann ging es auch schon wieder ins Auto. Wir wollten in die Tschechei fahren. Ich war ja noch nie dort, und von Weiden aus ist es nur ein Katzensprung. Auch bei der Kälte und nebligem Wetter war die Landschaft immer noch atemberaubend.

Wahnsinn, diese Landschaft. Wenn die Sonne es schaffte, sich durch den ganzen Nebel zu kämpfen, einfach herrlich. Urlaub pur!
Von unten macht sie gar keinen so gefährlichen Eindruck, diese Ruine.

Bevor wir allerdings in des Deutschen liebstes Einkaufsparadies fuhren, machten wir noch einen kurzen Schlenker nach Leuchtenberg. Die Ruine dort ist nicht ohne -der Anstieg zu derselben allerdings auch nicht- und wir mühten uns redlich, die beißende Kälte, die uns ein scharfer Wind entgegenblies, zu ignorieren. Man spürte deutlich, dass wir uns schon etliche Meter oberhalb des relativ milden Weiden befanden.

Konnte ich die rechte Hand in meiner Hosen- oder Jackentasche wärmen, fror mir die Linke bald fast ab, da sie meine Gehhilfe halten musste, ohne die ich da niemals hochgekommen wäre. Es war aber trotzdem ein Erlebnis und ich freue mich schon wieder auf den Sommer. 🙂

Man kann sich einen kleinen Eindruck machen, wie beschwerlich der Weg zur Burg ist. Zumal Bauarbeiter gerade neben dem Weg einen Graben für Stromkabel aufrissen.
Eine bessere Beschreibung, sowie mehr Informationen findet man auf der Website der Burg selbst: http://www.burgenseite.de/html/leuchtenberg.html

Endlich war die höchste Stelle erreicht, wir waren oben angekommen. Hier traf uns der Wind mit seiner geballten Kraft, drang durch Jacken und Schals und ließ uns bibbern. Einige Meter weiter sah ich, wie eine junge Frau mit einem großen Schlüssel an einer eisernen Gittertür hantierte. Leute kamen uns entgegen. Sie hatte gerade eine Führung beendet und in der Winterzeit war der Zugang zum Inneren der Anlage versperrt. Ich dankte inbrünstig Gott, konnten wir uns doch nun endlich auf den Weg zum rettenden -weil warmen- Auto machen. Aber ein Erlebnis war es für mich allemal, und ich möchte es wirklich nicht missen.
Nun machten wir uns auf den Weg, die Tschechei zu erobern. Aber davon, meine Lieben, erzähle ich Euch dann morgen weiter. 🙂
Schaut Euch derweil einfach einmal die Seite der Burgruine Leuchtenberg an, dann wird Euch auch nicht langweilig. 😀
:bye:

Hier geht es zum ersten Teil
Hier geht es zum dritten Teil

Besuch bei Freunden 1. | Weiden in der Oberpfalz und Tina

Als ich im vergangenen Jahr meinen ersten Besuch in Weiden machte, war bald klar: „Wir müssen das wiederholen!“ Bis zu diesem Zeitpunkt kannten Tina und ich uns lediglich aus dem Internet, von meiner Webseite her und vom chatten. Irgendwann tauschten wir die ersten Fotos aus und auch Birgit, eine langjährige Freundin Tinas machte eifrig mit. Ich möchte jetzt nicht auf alles eingehen, es sind Zeiten, die schon Jahre zurückliegen. Aber ich möchte auch Anke nicht vergessen, die trotz ihrer schweren Krankheit, tapfer versuchte, den Kontakt in meinem eigenen Chat damals nicht abreißen zu lassen. Auch, wenn sie manchmal die Buchstaben nicht mehr oder nur sehr schwer erkennen konnte. leider blieb die Krankheit Sieger und wir konnten sie nicht mehr persönlich kennen lernen. Aber vergessen, liebe Anke, vergessen haben wir Dich bis heute nicht!

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