Schwarzer Humor | Top Ten

  1. Was steht auf dem Grabstein eines Mathelehrers? – Damit hat er nicht gerechnet!
  2. Wurde gestern aus der Bibliothek geschmissen, weil ich ein Buch über Frauenrechte in die Fantasy Abteilung gelegt habe.
  3. Was sucht ein Einarmiger in der Fußgängerzone? – Einen Secondhand-Shop.
  4. Frage an Siri: Wieso bin ich schon so lange Single? – Siri aktiviert die Frontkamera.
  5. Was ist der Unterschied zwischen Joghurt und Amerika?
    Wenn man Joghurt 200 Jahre lang allein lässt, entwickelt sich eine Kultur!
  6. Was bekommt ein Kannibale, der zu spät zum Essen kommt? – Die kalte Schulter.
  7. Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.
    (Kurt Tucholsky)
  8. Kind 1: „Papa, warum heiße ich eigentlich Schneeflocke?“
    Papa: „ Weil dir bei deiner Geburt eine Schneeflocke auf den Kopf gefallen ist.“
    Kind 2: „Papa, warum heiße ich eigentlich Blatt?
    Papa: „Weil dir bei deiner Geburt ein Blatt auf deinen Kopf gefallen ist.“
    Kind 3: „öööäüäöö“
    Papa: „ SEI STILL BACKSTEIN!“
  9. Ein Egoist ist eine Person minderen Geschmacks,
    die mehr an sich interessiert ist als an mir.
    (Ambrose Bierce)
  10. Meine Frau sagt, ich behandle eins unserer Kinder unfair. Ich weiß gar nicht, welches sie meint: Philipp, Paul oder das fette Hässliche?

Amerikas klügster Präsident

Ein Flugzeug ist am Abstürzen. 5 Passagiere sind an Bord, es gibt jedoch nur 4 Fallschirme.

Der erste Passagier sagt: „Ich bin Christiano Ronaldo, der beste Fussball-Spieler der welt. Real braucht mich, ich kann es ihnen nicht antun, zu sterben.“ Also nimmt er sich den ersten Fallschirm und springt.

Der zweite Passagier, Iwanka Trump, sagt: „Ich bin die Tochter des Präsidenten der USA. Ebenso bin ich eine der engagiertesten Frauen der Welt,“ Sie schnappt sich ein Fallschirm-Paket und springt.

Der dritte Passagier, Donald Trump, sagt: „Ich bin der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Ich habe eine riesige Verantwortung in der Weltpolitik. Und außerdem bin ich auch der klügste Präsident in der ganzen Geschichte dieses Landes, also kann ich es gegenüber meinem Volk nicht verantworten, zu sterben.“ Und so nimmt er ein Paket und springt.

Der vierte Passagier, der Papst, sagt zum fünften Passagier, einem zehnjährigen Schuljungen: „Ich bin schon alt. Ich habe mein Leben gelebt, als guter Mensch und Priester und als solcher überlasse ich Dir den letzten Fallschirm.“ Darauf erwidert der Bub: „Kein Problem, es gibt auch noch für Sie einen Fallschirm. Amerikas klügster Präsident hat meine Schultasche genommen…“

Ich wünsche süße Träume…

Diese Witze sind nicht ernst gemeint. Wer keinen schwarzen Humor mag, soll bitte hier nicht weiterlesen.


Jedes Mal wenn ein Vogel auf mein Auto kotet, gehe ich auf meine Terrasse und esse Rührei, einfach nur um zeigen, wer hier der Boss ist. 


Die Nachbarskindern wollen, dass ich bei einer Wasserschlacht mitmache. Ich zieh mich nur noch schnell und um sobald das Wasser kocht, kann es losgehen.“


Patient: „Doktor, wie lange habe ich noch zu leben?“

Doktor: „Zehn.“

Patient: „Wie zehn? Zehn Monate, Wochen, Tage?“

Doktor: „Neun…“

„Herr Bademeister, Herr Bademeister, da isst ein Hai ein Kind auf!!!!“ 
– 
„Ja, die machen das so…“


Vater: Sohn, ich habe all dein Spielzeug dem Kinderheim gespendet. 

Sohn: Warum hast du das gemacht?

Vater: Damit es dir dort nicht zu langweilig wird.


Wo ist eigentlich der nervige Nachbar geblieben, von dem du mir erzählt hast. Ich sehe ihn gar nicht mehr.“

„Der ist im Garten“

„Wo den?“

„Also man muss schon ein bisschen graben.“


Der nächste Kiosk ist 500 Meter von unserer Wohnung entfernt. Der Mensch geht im Durchschnitt mit einer Geschwindigkeit von 3,6 km/h. Warum braucht mein Vater jetzt schon15 Jahre um Zigaretten zu holen.


Was ist der Unterschied zwischen KLATSCH! „Ahhhhh!!!“ und „Ahhhhh….“ KLATSCH! 

Antwort: Ein Sturz aus dem 1 und einer aus dem 10. Stock.

Das Terrbarium

Das war meine Erfindung:
Vor allen Dingen muss man die Tiere lebendig pressen.
Anfangs kostet es Überwindung,
Aber schließlich wird nichts so heiß gekocht wie gegessen.

Die Presse muss mindestens sechs Quadratmeter messen.

Meine Anlage war ein technisches Wunder;
Riesensäle, um die getrockneten Bestien
Übersichtlich hübsch an der Wand zu befestigen.

Denn ein geplättetes Nashorn ist keine Flunder.
Wegen der Dickhäuter und et cetera
Brauchte ich selbstverständlich elektrische Kraft. –
Doch ich speiste mit dem herausfließenden Saft
Sämtliche Waisenkinder von Zentralamerika.
Ganz abgesehen von der Naturwissenschaft.
Manches lässt sich nicht beim erstenmal schaffen.
Oftmals zappelt und zuckt noch der Hals,
Wenn der Unterkörper schon platt ist, so bei den Giraffen.
Und ich besinne mich eines noch schwereren Falls.

Um meine Sammlung zu komplettieren,
Wollte ich auch einen Menschen so präparieren.
Jene Miss Hamsy, die ich dazu erkor,
War eine ernste, wohlgebaute Mulattin,
Leichthin sommersprossig und Zollwächters Gattin.
Und der setzte ich Arrak mit Blumenkohl vor,
Sagte, das sei Barbarossas Lieblingsgericht,
Las ihr zwei Novellen von Freiherrn v. Schlicht.
Bis sie langsam das Bewusstsein verlor.
Als ich sie dann im Dunkeln entkleidet hatte,
Legte ich sie behutsam tastend auf die untere Platte,
Kurbelte an. Doch sie erwachte dabei.
Aber ich suchte sie taktvoll bescheiden zu trösten:
Wieviel schlimmer es wäre, lebendig zu rösten,
Und dass die Presse nicht zu umgehen sei.

Nichts stimmt trauriger als ein menschlicher Todesschrei.
Aber was bedeutet solch kurzer Ton
Gegen die furchtbaren Gräuel der Vivisektion!
Und wie Miss Hamsy dann an der Wand die vierte
Halle für Säugetiere und Eidechsen zierte,
Hat ihr Anblick jeden Besucher gebannt.
Die Kritiken hörten nicht auf sie zu loben.
Bis sich schließlich die Popolaca erhoben.
Diese Indianer haben das ganze Museum niedergebrannt.
Alles haben mir diese Schweine gestohlen.
Aus Miss Hamsy schnitten sie Mokassinsohlen.
Was ein Barbar ist, hat weder Kultur noch Geschmack.
Aber einen von ihnen erwischte ich später,
Kochte ihn lebend mit Kienharz und Wasserstoff-Äther.
Und den Kerl verbrauche ich heute als Siegellack.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Das Gewitter

Urahne, Großmutter, Mutter und Kind
In dumpfer Stube beisammen sind;
Es spielet das Kind, die Mutter sich schmückt,
Großmutter spinnet, Urahne gebückt
Sitzt hinter dem Ofen im Pfühl –
Wie wehen die Lüfte so schwül!

Das Kind spricht: „Morgen ists Feiertag,
Wie will ich spielen im grünen Hag,
Wie will ich springen durch Tal und Höhn,
Wie will ich pflücken viel Blumen schön;
Dem Anger, dem bin ich hold!“ –
Hört ihrs, wie der Donner grollt?

Die Mutter spricht: „Morgen ists Feiertag,
Da halten wir alle fröhlich Gelag,
Ich selber, ich rüste mein Feierkleid;
Das Leben, es hat auch Lust nach Leid,
Dann scheint die Sonne wie Gold!“ –
Hört ihrs, wie der Donner grollt?

Großmutter spricht: „Morgen ists Feiertag,
Großmutter hat keinen Feiertag,
Sie kochet das Mahl, sie spinnet das Kleid,
Das Leben ist Sorg und viel Arbeit;
Wohl dem, der tat, was er sollt!“ –
Hört ihrs, wie der Donner grollt?

Urahne spricht: „Morgen ists Feiertag,
Am liebsten morgen ich sterben mag:
Ich kann nicht singen und scherzen mehr,
Ich kann nicht sorgen und schaffen schwer,
Was tu ich noch auf der Welt?“ –
Seht ihr, wie der Blitz dort fällt?

Sie hörens nicht, sie sehens nicht,
Es flammet die Stube wie lauter Licht:
Urahne, Großmutter, Mutter und Kind
Vom Strahl miteinander getroffen sind,
Vier Leben endet ein Schlag –
Und morgen ists Feiertag.

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Gustav Schwab (1792-1850)

Zwei Wünsche

Ach, zwei Wünsche wünscht’ ich immer
Leider immer noch vergebens.
Und doch sind’s die innig-frommsten,
Schönsten meines ganzen Lebens!

Dass ich alle, alle Menschen
Könnt’ mit gleicher Lieb’ umfassen,
Und dass Ein’ge ich von ihnen
Morgen dürfte hängen lassen.

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Adolf Glaßbrenner (1810-1876)