Echter Trennungs-Schmerz

Echter Trennungs-Schmerz

Liebe Andrea, (Name von der Redaktion geändert)

ich weiß, der Eheberater hat gesagt, wir sollten uns während unserer „Abkühlphase“ nicht kontaktieren, aber ich konnte nicht mehr warten. Am Tag an dem du gegangen bist, habe ich mir geschworen, nie wieder mit dir zu sprechen. Aber das war nur der kleine, verletzte Junge in mir.
Trotzdem wollte ich nie der sein, der sich zuerst meldet. In meinen Träumen warst es immer du, die angekrochen kam. Ich glaube, mein Stolz brauchte das. Aber jetzt erkenne ich, dass mein Stolz mich eine Menge gekostet hat. Ich kann einfach nicht mehr so tun, als würde ich dich
nicht vermissen. Es ist mir egal, wer den ersten Schritt macht, Hauptsache einer von uns macht ihn.

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Ein Unfallbericht von Zürich Kosmos im Original (wirklich passiert!)

Der folgende Brief eines Dachdeckers ist an die SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) gerichtet und beschreibt die Folgen einer unüberlegten Handlung:

„In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte ich Ihnen folgendes mitteilen:
Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich „ungeplantes Handeln“ als Ursache angegeben. Sie baten mich, dies genauer zu beschreiben, was ich hiermit tun möchte.
Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich allein auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit meiner Arbeit fertig war, hatte ich etwa 250 kg Ziegel übrig. Da ich sie nicht die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne an der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt war, das über eine Rolle lief. Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf das Dach und belud die Tonne. Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los. Ich hielt es fest, um die 250 kg Ziegel langsam herunterzulassen. Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht-Formulares nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen. Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde. Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein. Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren. Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest. Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der Tonnenboden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ziegel wog die Tonne nun etwa 25 kg. Ich beziehe mich an dieser Stelle wieder auf mein in Frage 11 angegebenes Körpergewicht von 75 kg. Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun einen schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem Unterleib. Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meine Verletzungen beim Aufprall auf dem Ziegelhaufen gering ausfielen und so brach ich mir nur drei Wirbel. Ich bedauere es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor. Ich lies das Seil los, womit die Tonne diesmal ungebremst herunterkam, mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach. Wer sich jetzt nicht den Bauch hält vor Lachen, ist nicht normal. Ich bedauere den Zwischenfall sehr und hoffe, Ihnen mit meinen präzisen Angaben dienen zu können. Für genaue Auskünfte bitte ich Sie, mich anzurufen, da es mir manchmal schwer fällt, mich schriftlich auszudrücken.

Aus Schreiben an die Krankenversicherungen

  • Ich möchte Ihrer Versicherung beitreten. Die Krankenhauskosten sind jetzt so hoch. Das kann sich eine gewöhnlich Sterbende nicht mehr leisten.
  • Kann ich als Mormone mit einer Beitragsermäßigung rechnen, da ich viel gesünder lebe als andere?
  • Zur Wiederherstellung meiner Krankheit mußte ich eine Kur antreten.
  • Ich bin Zoologe und glaube deshalb, den Zustand meiner Frau sachverständig beurteilen zu können.
  • Nach einer aufregenden Nacht mit meinem Mann mußte ich den Arzt einschalten, der die in der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung festgestellte Diagnose stellte.
  • Da mein Mann vor 3 Tagen verstorben ist, schicken sie mir bitte ihren Vertreter vorbei.
  • Als Arzt brauche ich zum Operieren Kontaktlinsen. Eine andere Möglichkeit wäre, daß mir eine sterile Schwester ständig die Brille auf- und absetzt…
  • Die Kopfwunde wurde durch die Arbeiter-Samariter versorgt und zu den Barmherzigen Brüdern gebracht.
  • Der neue Arbeitgeber wurde Ihnen bereits zugesandt.
  • Meine Frau wurde mit Geldsucht ins Krankenhaus eingeliefert.
  • …verlange mein Geld zurück. Seit 20 Jahren zahle ich in Ihre Versicherung und nichts ist passiert!
  • Ihr Computer hat mir ein Kind zugelegt. Ich habe aber kein Kind, schon gar nicht von Ihrem Computer.
  • Heute schreibe ich zum ersten und letzten Mal! Wenn Sie dann nicht antworten, schreibe ich gleich wieder.
  • Mein verletzter Mann befindet sich in größter Lebensgefahr, denn er steht bei Dr.med.S. in ärztlicher Behandlung.
  • Hiermit übersende ich Ihnen zwei Rechnungen von meiner Frau und den zwei Kindern, die gestern eingegangen sind.
  • Aus der anliegenden Urkunde können Sie ersehen, daß mein Mann gestorben ist, damit sein Vertrag erlischt.
  • Ich danke Ihnen für Ihre Großzügigkeit, daß Sie mich ab 01.08. laufen lassen.
  • …erlaube ich mir, wieder ein Rezept über Antibaby-Pillen beizufügen, da ich glaube, daß dies Ihrer Versicherung doch sicher billiger kommt, als eine Schwangerschaft mit Klinikentbindung und vielen Nebenkosten zu erstatten.
  • In der Anlage übersende ich Ihnen eine Duplikatrechnung, die keine Duplikatrechnung mehr ist, weil ich das Wort Duplikat gestrichen habe.
  • Meine Frau wurde am 7.d .Monats zur Entfernung eines gutmütigen Geschwürs in die Frauenklinik eingeliefert…
  • Ich teile Ihnen höflich mit, daß meine Frau auf Anordnung von Herrn Dr. M. infolge eines Herzanfalles gestorben ist.
  • …und schoß mir mit der Gaspistole ins Gesicht. Dann brachte man mich zum Heiligen Geist.
  • Dr. K. hat mir neue Zähne eingesetzt, die zu meiner Zufriedenheit ausgefallen sind.
  • Ich bin schwerkrank gewesen und zweimal fast gestorben. Da können Sie mir doch wenigstens das halbe Sterbegeld auszahlen!
  • Ich habe nun so viele Formulare ausfüllen müssen, daß es mir bald lieber wäre, mein geliebter Mann wäre überhaupt nicht gestorben.
  • Ich dachte, das Fenster sei offen, es war jedoch geschlossen, wie sich herausstellte, als ich meinen Kopf hindurchsteckte.
  • Wenn ich oft krank werde, geht Sie das gar nichts an . Sie haben bloß zu zahlen, sonst verzichte ich in Zukunft ganz auf das Kranksein…
  • Die Massage hat meinem Handgelenk wieder auf die Beine geholfen.
  • Die Brille muß ich für meine schwachen Nerven haben. Sie sind der einzige Körperteil, mit dem ich sehen kann.

Nette Sätze aus Briefen an das Sozialamt

Für meine Frau beantrage ich eine neue Hose. Dieselbe ist 52 Jahre alt und hat ein steifes Bein.

Mein Mann macht keine Geschäfte mehr – und wenn er mal eins macht, dann sind es nur ein paar Tropfen.

In dieser Wohnung kann ich nicht länger bleiben, da ich dauernd der Sittlichkeit ausgesetzt bin.

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Brief einer Studentin

Liebe Mama, lieber Papa,

Ich habe vor 3 Monaten die Universitaet begonnen und weiss, dass wir wenig Kontakt hatten. Darum will ich euch jetzt alles erzaehlen, was bisher so geschehen ist. Bitte sorgt dafuer, dass ihr beim lesen nicht gestoert werdet.

Eigentlich laeuft alles recht gut. Ich hatte vor ein paar Wochen eine Gehirnerschuetterung, die ich mir auf einer Party zugezogen habe, aber das kam einfach daher, dass ich die falschen Pillen geschluckt habe, die irgendein Junge mir gegeben hat.
Aber ich erinnere mich nicht mehr so genau daran und meine Klamotten habe ich auch fast alle wieder gefunden, also macht euch mal deswegen keine Sorgen – denn Gott sei dank musste ich nicht ins Krankenhaus, und habe jetzt nur noch ein paarmal am Tag Kopfschmerzen.

Am Anfang meines Studiums wurde ich durch den Laerm im Studentenhaus sehr gestoert, aber jetzt wohne ich bei einem sehr netten Jungen, der bei der Tankstelle um die Ecke arbeitet.
Er ist wirklich ein Schatz und wir wollen heiraten. Wir haben zwar noch kein Datum festgelegt, aber ich will nicht zu lange warten, sonst sieht man dass ich schwanger bin.

Ja Mama und Papa, ich bekomme ein Kind und es laeuft prima. Ich fuehle mich zwar ab und zu etwas muede, aber das kommt durch die Medikamente die ich gegen die Infektion nehme, die ich mir dummerweise von Abdul eingefangen habe. Aber das ist nicht seine Schuld, ich haette einfach besser aufpassen muessen.

Ihr werdet Abdul moegen. Er hatte zwar keine Ausbildung, ist aber sehr ehrgeizig und will bald seine eigene Tankstelle eroeffnen. Zumindest falls wir das Geld unter meinen Namen leihen koennen.
Es ist schon bloed, nur weil er kein Deutscher ist, und ne weile im Gefaengnis gesessen hat, kann er keinen Kredit bekommen.
Das ist doch echt diskriminierend.

Er interessiert sich auch sehr in Politik und ist Mitglied von 3 arabischen Organisationen, wo ein Bin Laden Vorsitzender ist – ein sehr netter, reicher Mann mit einem schwarzgrauen langen Bart. Ansonsten weiss ich da nicht so viel drueber, ich muss naemlich immer gehen, wenn sie sich versammeln.

Vorgestern musste ich ihn bei der Polizei abholen und es war toll zu sehen, wie er die 3 Polizisten mit ein paar Argumenten zum schweigen brachte.

Er ist wirklich stolz auf mich und findet, dass ich mit dem Kopftuch (ja, das muss halt) noch viel schoener bin als all die anderen Frauen, die er bisher hatte.

So, jetzt wisst ihr, was alles HAETTE geschehen koennen. Ich will noch eben loswerden, dass ich keine Gehirnerschuetterung, Pillen, Baby, Geschlechtskrankheit oder Freund habe.
Ich habe ne 4 in Geschichte und ne 5 in Philosophie und wollte eigentlich nur deutlich machen, dass das im Vergleich kein Desaster ist….

Brief eines Mannes an seine Frau in Kur

Alles in Ordnung, liebe Gerda!

Herzlichen Dank für Deinen lieben Brief. Du brauchst Dir wirklich keine Sorgen um mich zu machen. Es ist alles in Ordnung. Das Essen koche ich selbst, und ich staune täglich mehr, wie gut es doch klappt. Mittlerweile kann ich es essen ohne dass mir anschließend im Krankenhaus der Magen ausgepumpt werden muss.

Da es oft schnell gehen muß, habe ich mir gestern Bratkartoffeln gemacht. Weiterlesen „Brief eines Mannes an seine Frau in Kur“

Eine ostfriesische Mutter schreibt ihrem Sohn

Lieber Sohn!

Ich schreibe Dir diesen Brief, damit Du weißt, dass ich noch lebe. Ich schreibe langsam, weil ich weiß, dass Du nicht schnell lesen kannst. Wenn Du wieder mal nach Hause kommst, wirst Du unsere Wohnung nicht mehr wiederkennen, wir sind nämlich umgezogen. In der neuen Wohnung war sogar schon eine Waschmaschine. Ich tat 14 Hemden hinein und zog an der Kette. Die Hemden habe ich bis heute nicht wiedergesehen. Weiterlesen „Eine ostfriesische Mutter schreibt ihrem Sohn“

Hotelseife – ein Briefwechsel zum schmunzeln

Im Folgenden ein Schriftwechsel, der zwischen den Mitarbeitern eines Londoner Hotels und einem seiner Gäste hin- und herging. Die Namen sind natürlich frei erfunden.

 


Sehr geehrtes Zimmermädchen,

ich möchte Sie bitten, keine dieser kleinen Seifenstückchen mehr in meinem Badezimmer zurückzulassen, weil ich ein großes Stück meiner eigenen Lieblingsseife (Dial) mitgebracht habe. Bitte entfernen Sie die sechs ungeöffneten kleinen Seifenstücke von der Ablage unter dem Medizinschränkchen, ebenso wie die drei weiteren Stücke aus der Seifenschale in der Dusche – sie stören mich.

Danke. S. Berman

* * *

Sehr geehrter Gast in Zimmer 635, Weiterlesen „Hotelseife – ein Briefwechsel zum schmunzeln“

Einladung zum Trinkerkongress

Sehr geehrter Herr ………,
hiermit laden wir Sie herzlich ein zum I. EUROPÄISCHEN TRINKERKONGRESS in Berlin

Weil wir wissen, dass Sie zu dem kleinen exklusiven Kreis derjenigen gehören, die sich aus dem ganzen Heer namenloser Trunkenbolde zu einem anerkannten Spitzentrinker empor gesoffen haben, laden wir Sie ein.

Neben unzähligen Probierständen mit Alk-Spezialitäten aus dem In- und Ausland, wird sicherlich auch die Trinker-Zubehör-Messe Ihre Aufmerksamkeit finden. Außer Bierseideln, Schnapsgläsern und Cognacschwenkern gibt es dort viel nützliches was das Herz eines gestandenen Trinkers höher schlagen lässt:
– Kopfschmerztabletten mit Ihren Initialen
– Fahnentöter mit Knoblauchgeschmack
– Farbarme Pusteröhrchen
– Schwankometer (ideal für Papi zum Geburtstag)
– Betten mit Gegenschauckel-Mechanismus
– Ersatzführerscheine im Zehnerpack usw.

Daneben finden in Halle 3 Vortragsreihen statt u.a. 22:00 Uhr Herr Schluck zum Thema: „Saufen ohne Kotzen – ohne Training geht es nicht“.

Zur Organisation:
– Parkplätze gegenüber dem Eingang
– Berechtigungskarten für die Ausnüchterungszelle gibt es am Informationsstand
– Eierlikör-Liebhaber besuchen besser die Puddingmesse in Halle 10.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen. Mit brüderlichem

Gut Schluck, hick-hick, hurra!
X.X.X

Kinder sind… einfach göttlich!

Liebe Zahnfee, ich habe meinen Zahn am 23.Oktober verloren. Heute ist der 12. November. Ich habe meinen Zahn in einer Pizza verloren. Heute habe ich beide verloren. Du schuldest mir 1 Dollar. Ich will nicht hart sein, aber ich brauche das Geld. Annisa


Lieber Brody, Miss P. wollte, dass ich dir diesen Brief schreibe. Ich wollte Entschuldigung sagen, dass es mir nicht leid tut, weil ich wollte, dass es mir Leid tut, aber es geht nicht. Liam


Liebe Mom, ich danke dir sooooooo sehr, dass du meine Mom bist. Wenn ich eine andere Mom hätte, würde ich ihr ins Gesicht schlagen und dich suchen. In Liebe, Brooke


Dad, denk dran: Es heißt Vater-und-Sohn-Tag, nicht Papa-liegt-in-seinem-Bett-Tag, verstehst du?

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Ich bin sauer auf dich und ich rede heute und morgen nicht mit dir.
P.S.: Den ganzen Tag
P.P.S.: Ich habe dich immer noch lieb


185160_w400h230Lieber Papa, warum willst du jetzt Vegetarier sein – hat Mama dich dazu gezwungen? Wenn sie das so wollte, musst du nicht auf sie hören, denn sie ist nicht dein Boss!