I wish, I was in Carrickfergus….

….ist der Titel des Songs, den ich gerade in einem Konzert der Dubliners höre.
Eigentlich sollte es ja heißen: I wish, I was in Wexford, denn dort wäre ich in der Tat jetzt so gerne. Meine Seele würde ich an den Teufel abgeben, brächte er mich dorthin. Zu meinen lieben Schwiegereltern, in meine Heimat, zu meinen Freunden. Meinen wirklichen Freunden. Und sei es nur für diese eine Nacht.



 

I wish I was in Carrickfergus,
Only for nights in Ballygrant
I would swim over the deepest ocean,
For my love to find
But the sea is wide and I cannot cross over
And neither have I the wings to fly
I wish I could meet a handsome boatsman
To ferry me over, to my love and die

2. My childhood days bring back sad reflections
Of happy times I spent so long ago,
My boyhood friends and my own relations
Have all passed on now like melting snow.
But I’ll spend my days in endless roaming,
Soft is the grass, my bed is free.
Ah, to be back now in Carrickfergus,
On that long road down to the sea.

3. But in Kilkenny, it is reported,
On marble stones there as black as ink
With gold and silver I would support her,
But I’ll sing no more ‚till I get a drink.
For I’m drunk today, and I’m seldom sober,
A handsome rover from town to town,
Ah, but I’m sick now, my days are numbered,
Come all you young men and lay me down.


„Carrickfergus“ ist übrigens eines der Lieder des Genres „Pity the Poor Emigrant“, das zwar einen Namen für eine irische Stadt hat, aber keinen Hinweis darauf gibt, wo der Sänger sich tatsächlich aufhält. So kann es mit voller Überzeugung in Melbourne, Montreal, Manhattan oder Manchester gesungen werden. Sozusagen ein Lied, um alle zu binden.

„Carrickfergus“ Lyrics

Ich wünschte, ich wäre in Carrickfergus,
Nur für Nächte in Ballygrant
Ich würde über den tiefsten Ozean schwimmen,
Für meine Liebe zu finden
Aber das Meer ist breit und ich kann nicht überqueren
Und ich habe auch keine Flügel zum Fliegen
Ich wünschte, ich könnte einen gutaussehenden Bootsmann treffen
Um mich zu meiner Liebe zu bringen und zu sterben.

Meine Kindheitstage bringen traurige Reflexionen zurück
Von glücklichen Zeiten, die ich vor so langer Zeit verbracht habe,
Meine Jugendfreunde und meine eigenen Verwandten
Sind jetzt alle vorbei wie schmelzender Schnee.
Aber ich werde meine Tage in endlosen Roaming verbringen,
Weich ist das Gras, mein Bett ist frei.
Ah, jetzt wieder in Carrickfergus zu sein,
Auf diesem langen Weg runter zum Meer.

Aber in Kilkenny wird berichtet,
Auf Marmorsteinen dort schwarz wie Tinte
Mit Gold und Silber würde ich sie unterstützen,
Aber ich werde nicht mehr singen, bis ich etwas zu trinken bekomme.
Denn ich bin heute betrunken, und ich bin selten nüchtern,
Ein hübscher Rover von Stadt zu Stadt,
Ah, aber ich bin jetzt krank, meine Tage sind gezählt,
Kommt alle jungen Männer und legt mich nieder.

Worum geht „s?

Offensichtlich ist „Carrickfergus“ ein irisches Volkslied, das nach der Stadt Carrickfergus benannt ist – obwohl Kilkenny auch namentlich überprüft wird und letztendlich der tatsächliche Ort in Irland absolut bedeutungslos zu sein scheint. Die Geschichte ist einfach – der Mensch sitzt irgendwo (vermutlich weinend in seinem Getränk) und beklagt die Tatsache, dass er nicht zu Hause ist und wieder zurückkehren möchte. Aber er ist alt und wird wahrscheinlich im Exil sterben. Natürlich unglücklich. Ende der Geschichte.

 

Schlagfertiger Ire

Ein irischer Priester war nach Texas verlegt …
Pater O’Malley erhob sich von seinem Bett eines Morgens. Es war ein schöner Frühlingstag in seiner neuen Texas Mission Pfarrei. Er trat ans Fenster seines Schlafzimmers, einen tiefen Atemzug vom schönen Tag im Freien zu erhalten. Dann bemerkte er, dass ein Esel tot in der Mitte seines Vorgartens lag. Er rief umgehend die örtliche Polizeidienststelle …. Das Gespräch ging so:
„Guten Morgen, Dies ist Unteroffizier Jones. Wie könnte ich Ihnen helfen?“
„Dies ist Vater O’Malley in der St. Ann’s katholischen Kirche. Ein Esel liegt tot in meinem Vorgarten.“
Sergeant Jones hielt sich für einen recht witzigen Kerl und antwortete mit einem Grinsen: „Nun Vater, es war immer mein Eindruck, dass Ihre Leute sich um die letzte Ölung kümmern!“
Es war für einen Moment Totenstille auf der Linie bis Vater O’Malley antwortete:
„Ja, es ist sicherlich richtig, aber wir sind auch verpflichtet, die nächsten Angehörigen zu benachrichtigen.“

Irischer Segenswunsch | Möge Gott dir immer geben…

nature-3048299_640Möge Gott Dir immer geben, was Du brauchst:
Arbeit für Deine fleißigen Hände,
Nahrung für Deinen hungrigen Leib,
Antworten für Deinen fragenden Geist,
Freude und Liebe für Dein warmes Herz
und Frieden für Deine suchende Seele.
Möge Gott weder Deine Gesundheit noch Deine Vorräte
und Deine Arbeit verringern.