National Anthem of Ireland (English Version) – „The Soldier’s Song“

Beloved mother-in-law,
i did it!
In a few days I’ll get my first vaccination – and soon I’ll be able to travel to Ireland
And I swear to God: At the airport in Dublin or Shannon I will kiss it like the Pope Irish soil after leaving the plane!
God save you and dad! 😍

Geliebte Schwiegermama,
ich habe es geschafft!
In wenigen Tagen erhalte ich meine erste Impfung – Und bald kann ich nach Irland reisen
Und ich schwöre bei Gott: Auf dem Flughafen in Dublin oder Shannon werde ich es nach dem Verlassen des Flugzeuges wie damals der Papst Irischen Boden küssen!
Gott schütze Dich und Dad!
😍


Amhrán na bhFiannSeo dhibh a chairde duan Óglaigh,
Cathréimeach briomhar ceolmhar,
Ár dtinte cnámh go buacach táid,
’S an spéir go min réaltogach
Is fonnmhar faobhrach sinn chun gleo
’S go tiúnmhar glé roimh thíocht don ló
Fé chiúnas chaomh na hoiche ar seol:
Seo libh canaídh Amhrán na bhFiann.

Refrain:
Sinne Fianna Fáil
Atá faoi gheall ag Éirinn,
Buíon dár slua
Thar toinn do ráinig chugainn,
Faoi mhóid bheith saor.
Seantír ár sinsir feasta
Ní fhagfar faoin tíorán ná faoin tráil
Anocht a théam sa bhearna bhaoil,
Le gean ar Ghaeil chun báis nó saoil
Le gunna scréach faoi lámhach na bpiléar
Seo libh canaídh Amhrán na bhFiann.

Cois bánta réidhe, ar árdaibh sléibhe,
Ba bhuachach ár sinsir romhainn,
Ag lámhach go tréan fén sár-bhrat séin
Tá thuas sa ghaoith go seolta
Ba dhúchas riamh dár gcine cháidh
Gan iompáil siar ó imirt áir,
’S ag siúl mar iad i gcoinne námhad
Seo libh, canaídh Amhrán na bhFiann.

Refrain

A bhuíon nách fann d’fhuil Ghaeil is Gall,
Sin breacadh lae na saoirse,
Ta scéimhle ’s scanradh i gcroíthe namhad,
Roimh ranna laochra ár dtire.
Ár dtinte is tréith gan spréach anois,
Sin luisne ghlé san spéir anoir,
’S an bíobha i raon na bpiléar agaibh:
Seo libh, canaídh Amhrán na bhFiann.

Refrain
The Soldier’s SongWe’ll sing a song, a soldier’s song,
With cheering rousing chorus,
As round our blazing fires we throng,
The starry heavens o’er us;
Impatient for the coming fight,
And as we wait the morning’s light,
Here in the silence of the night,
We’ll chant a soldier’s song.

Chorus:
Soldiers are we
whose lives are pledged to Ireland;
Some have come
from a land beyond the wave.
Sworn to be free,
No more our ancient sire land
Shall shelter the despot or the slave.
Tonight we man the gap of danger
In Erin’s cause, come woe or weal
’Mid cannons’ roar and rifles peal,
We’ll chant a soldier’s song.

In valley green, on towering crag,
Our fathers fought before us,
And conquered ’neath the same old flag
That’s proudly floating o’er us.
We’re children of a fighting race,
That never yet has known disgrace,
And as we march, the foe to face,
We’ll chant a soldier’s song.

Chorus

Sons of the Gael! Men of the Pale!
The long watched day is breaking;
The serried ranks of Inisfail
Shall set the Tyrant quaking.
Our camp fires now are burning low;
See in the east a silv’ry glow,
Out yonder waits the Saxon foe,
So chant a soldier’s song.

Chorus
Deutsche ÜbersetzungWir singen ein Lied, ein Soldatenlied
In jubelndem, feurigem Chor
Während wir uns um die lodernden Feuer scharen,
Den sternenklaren Himmel über uns;
Ungeduldig harrend des kommenden Kampfs,
Und während wir das Morgenlicht erwarten,
Werden wir hier in der Stille der Nacht
Ein Soldatenlied singen.

Refrain:
Wir sind Soldaten
Deren Leben Irland geweiht ist;
Einige sind aus einem Land
Jenseits der See gekommen.
Der Freiheit verschworen,
Soll unser altes Vaterland nie wieder
Despoten oder Sklaven beherbergen.
Heute Nacht besetzen wir die Schlucht der Gefahr
Für Erin, komme was da wolle,
Inmitten Kanonendonner und Flintenschüssen
Werden wir ein Soldatenlied singen.

Im Talesgrün, auf hochragendem Gipfel,
Kämpften vor uns unsere Väter,
Und siegten unter derselben alten Flagge,
die stolz über uns weht.
Wir sind Kinder einer kämpfenden Rasse,
Die bisher noch nie Schande gekannt hat,
Und während wir vorrücken, Auge in Auge mit dem Feind,
Werden wir ein Soldatenlied singen.

Refrain

Söhne der Gälen! Männer des Pale!
Der langerwartete Tag bricht heran;
Die dichten Reihen von Inisfail
Sollen den Tyrannen das Fürchten lehren.
Unsere Lagerfeuer brennen nun herunter;
Seht den Silberstreif im Osten,
Da draußen wartet der angelsächsische Feind,
So singt denn ein Soldatenlied.

Lieber Gott, wenn es Dich gibt… Peter Maffay (1982)


Wenn das Schweigen Dich umgibt
Wird ein Lied zum Gebet
Und ich warte so auf eine Antwort
Ich such das Licht das die Flamme entfacht
Wer führt mich durch die dunkle Nacht

Geht ein Wort von Mund zu Mund
Siegt die Menschlichkeit
Allein dafür lohnt es sich zu Leben
So lange Hoffnung für mich Frieden heißt
geb ich die Hoffnung auch nicht auf

Wenn die Hand ins Leere greift
Wird ein Flüstern zum Schrei
Und ich frage mich
Wer wird ihn hören
Brich Dein Schweigen
Und lass uns nicht allein
Und hilf uns aus unserer Einsamkeit

Lieber Gott wenn es Dich gibt
Zeig uns deinen Weg
Eh das Böse in uns siegt
Dass es noch Gutes gibt
Dann glaube ich
Ich schwöre dazu stehe ich

Hoffnung

Hoffnung schlummert tief im Herzen
Wie im Lilienkelch der Tau
Hoffnung taucht, wie aus den Wolken
Nach dem Sturm des Himmels Blau
Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen
Auch aus nackter Felsenwand
Hoffnung leuchtet unter Tränen
Wie im Wasser der Demant

Schon so tausendfach betrogen
Armes, schwaches Menschenherz
Immer wendest du dich wieder
Gläubig trauernd himmelwärts
Wie Arachne unverdrossen
Täglich neue Netze spannt
Kreuze auch durch ihre Fäden
Täglich rau des Schicksals Hand

Franz von Gaudy (* 19. April 1800 in Frankfurt (Oder); † 5. Februar 1840 in Berlin) war ein deutscher Dichter und Novellist.

Zerstoben sind die Wolkenmassen…

Zerstoben sind die Wolkenmassen,
Die Morgensonn’ ins Fenster scheint:
Nun kann ich wieder mal nicht fassen,
Dass ich die Nacht hindurch geweint.

Dahin ist alles, was mich drückte,
Das Aug‘ ist klar, der Sinn ist frei,
Und was nur je mein Herz entzückte,
Tanzt wieder, lachend, mir vorbei.

Es grüßt, es nickt; ich steh‘ betroffen,
Geblendet schier von all dem Licht:
Das alte, liebe, böse Hoffen –
Die Seele lässt es einmal nicht.

Theodor Fontane (1819-1898)