Johnny Cash | Lead me gently home, Father…


Originaltext:
Oh Lead Me Gently Home father
Lead Me Gently Home
When life's toils are ended and parting days have come
Sin no more will tempt me there from Thee I'll roam
If you'll only lead me father
Lead Me Gently Home


Oh Lead Me Gently home father
Lead Me Gently home father
If I fall upon the wayside
Lead Me Gently Home

Lead Me Gently home father
Lead Me Gently home
If life's darkest hours father when my troubles come

Keep my feet from wandering there from Thee I'll roam
Lest I fall upon the wayside
Lead Me Gently Home

Oh Lead Me Gently home father
Lead Me Gently home father
If I fall upon the wayside
Lead Me Gently Home

Übersetzung:
Oh, führe mich sanft nach Hause, Vater
Führe mich sanft nach Hause
Wenn die Mühen des Lebens beendet sind und Abschiedstage gekommen sind
Die Sünde wird mich dort nicht mehr von dir verführen, ich werde durchstreifen
Wenn du mich nur Vater führst
Führe mich sanft nach Hause


Oh, führe mich sanft nach Hause, Vater
Führe mich sanft nach Hause Vater
Wenn ich auf die Strecke falle
Führe mich sanft nach Hause

Führe mich sanft nach Hause Vater
Führe mich sanft nach Hause
Wenn die dunkelsten Stunden des Lebens, Vater, sind, wenn meine Probleme kommen,

Halte meine Füße davon ab, von Dir dorthin zu wandern. Ich werde durchstreifen
Damit ich nicht auf die Strecke falle,
Führe mich sanft nach Hause!

Oh, führe mich sanft nach Hause, Vater
Führe mich sanft nach Hause Vater
Wenn ich auf die Strecke falle
Führe mich sanft nach Hause

Die Erschaffung des Altenpflegers

Als der Liebe Gott den Altenpfleger schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden.

Da erschien ein Engel und sagte: „Herr Ihr bastelt aber lange an dieser Figur!“

Der Liebe Gott antwortete: „Hast du die lange Liste spezieller Wünsche auf der Bestellung gesehen? Er soll als Mann und Frau lieferbar sein, wartungsfrei und leicht zu desinfizieren, aber nicht aus Plastik, er soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Rücken auf dem sich alles abladen lässt, dabei aber so zierlich, das er sich in viel zu kleinen Dienstzimmern wohl fühlt. Er muss fünf Dinge zur gleichen Zeit tun können und soll dabei immer noch eine Hand frei haben“.

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: „Sechs Hände, das wird kaum gehen!“

„Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen“, sagte der Liebe Gott, „aber die drei Paar Augen, die schon das Standardmodell haben soll: ein Paar, das nachts durch alle Wände sehen kann, damit eine Nachtwache zwei Stationen betreuen kann, ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem er sieht, was man vor ihm verbergen will, was er aber unbedingt wissen muss, und natürlich das eine hier vorn, mit dem er einen Patienten ansehen kann und ihm bedeutet: ‚Ich verstehe Sie und bin für Sie da‘, ohne daß er ein Wort sprechen muss.“

Der Engel zupfte ihn leicht am Ärmel und sagte: „Geht schlafen Herr, und macht morgen weiter.“

„Ich kann nicht“, sagte der Liebe Gott. „Ich habe bereits geschafft, dass er fast nie krank wird, und wenn, dann heilt er sich selbst. Er kann begreifen, dass zehn Doppelzimmer 40 Patienten bedeuten können, aber zehn Stellen nur 5 Schwestern sind. Er hat Freude an einem Beruf, der alles fordert und schlecht bezahlt wird, er kann mit Wechselschichten leben und kommt mit wenigen freien Wochenenden aus.“

Der Engel ging langsam um das Modell des Altenpflegers herum: „Das Material ist zu weich“, seufzte er.

„Aber dafür zäh“, entgegnete der Liebe Gott, „du glaubst gar nicht was es alles aushält!“

„Kann er denken?“ fragte der Engel.

„Nicht nur denken, sondern auch urteilen und Kompromisse schließen“, sagte der Liebe Gott.

Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit den Fingern über die Wange des Modells. „Da ist ein Leck“, sagte er. „Ich hab Euch ja gesagt, Ihr versucht zuviel in dieses Modell hineinzupacken.“

„Das ist kein Leck“, entgegnete der Liebe Gott, „das ist eine Träne!“

„Wofür ist die?“ fragte der Engel.

„Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit“, sagte der Liebe Gott versonnen, „die Träne ist das Überlaufventil!“