Am vierten Sonntage nach Heilige Drei Könige

Evang.: Von den Arbeitern im Weinberge Ich kann nicht sagen:»Keiner hat mich gedingt.«Wem soll ich klagen,Wenn es mich niederzwingtIn meine schmählich selbstgeflochtnen Bande!Vor Millionen hast du mich erwählt,Mir unermeßnes Handgeld zugezähltIn deiner Taufe heil’gem Unterpfande.Ich kann nicht sagen:»Siehe, des Tages LastHab‘ ich getragen!«Wenn nun, zu Duft erblaßt,Mich meine matte Sonne will verlassen;Mein Garten liegt ein„Am vierten Sonntage nach Heilige Drei Könige“ weiterlesen

Am dritten Sonntage nach Heilige Drei Könige

Am dritten Sonntage nach Heilige Drei Könige Evang.: Vom Aussätzigen und Hauptmann Geh hin, und dir gescheh, wie du geglaubt!«Ja, wer da glaubt, dem wird sein Heil geschehen;Was aber ihm, dem in verborgnen WehenDas Leben hat sein Heiliges geraubt?Herr, sprich ein Wort, so wird dein Knecht gesund!Herr, sprich das Wort, ich kann ja nichts als„Am dritten Sonntage nach Heilige Drei Könige“ weiterlesen

Am Feste vom süßen Namen Jesus

Was ist süß wie Honigseim,Wenn er sich der Wab‘ entgießt?Süßer ist des Lebens Keim,Der durch unsre Adern fließt.Doch dein Name, lieber Jesu mein,Der ist über Alles mild und süß!Daß der Tod vergißt die herbe Pein,Wo ein frommer Mund ihn tönen ließ.

Am ersten Sonntage nach Heilige Drei Könige

Am ersten Sonntage nach Heilige Drei Könige Evang.: Jesus lehrt im Tempel Und sieh, ich habe dich gesucht mit Schmerzen,Mein Herr und Gott, wo werde ich dich finden?Ach, nicht im eignen ausgestorbnen Herzen,Wo längst dein Ebenbild erlosch in Sünden:Da tönt aus allen Winkeln, ruf‘ ich dich,Mein eignes Echo wie ein Spott um mich.Wer einmal hat„Am ersten Sonntage nach Heilige Drei Könige“ weiterlesen

Am Feste der heiligen drei Könige

Am Feste der heiligen drei Könige Durch die Nacht drei Wandrer ziehn,Um die Stirnen Purpurbinden,Tiefgebräunt von heißen WindenUnd der langen Reise Mühn.Durch der Palmen säuselnd GrünFolgt der Diener Schar von weiten;Von der Dromedare SeitenGoldene Kleinode glühn,Wie sie klirrend vorwärts schreiten,Süße Wohlgerüche fliehn.Finsternis hüllt schwarz und dichtWas die Gegend mag enthalten;Riesig drohen die Gestalten:Wandrer, fürchtet ihr„Am Feste der heiligen drei Könige“ weiterlesen

Am Neujahrstage

Am Neujahrstage Das Auge sinkt, die Sinne wollen scheiden:»Fahr wohl, du altes Jahr, mit Freud und Leiden!Der Himmel schenkt ein neues, wenn er will.«So neigt der Mensch sein Haupt an Gottes Güte,Die alte fällt, es keimt die neue BlüteAus Eis und Schnee, die Pflanze Gottes, still. –Die Nacht entflieht, der Schlaf den Augenlidern:»Willkommen junger Tag„Am Neujahrstage“ weiterlesen

Am Sonntage nach Weihnachten

»Das Kind aber wuchs heran und wardgestärket, voll der Weisheit, und GottesGnade war mit ihm« An Jahren reif und an GeschickeBlieb ich ein Kind vor Gottes Augen,Ein schlimmes Kind voll schwacher Tücke,Die selber mir zu schaden taugen.Nicht hat Erfahrung mich bereichert;Wüst ist mein Kopf, der Busen leer;Ach keine Frucht hab‘ ich gespeichertUnd schau auch keine„Am Sonntage nach Weihnachten“ weiterlesen