Der Traum

Ich schlief. Da hatt‘ ich einen Traum. Mein Ich verließ den Seelenraum. Frei vom gemeinen Tagesleben, Vermocht ich leicht dahinzuschweben. So, angenehm mich fortbewegend, Erreicht ich eine schöne Gegend. Wohin ich schwebte, wuchs empor Alsbald ein bunter Blumenflor, Und lustig schwärmten um die Dolden Viel tausend Falter, rot und golden. Ganz nah auf einem Lilienstengel, … Weiterlesen „Der Traum“

Bewerten:

Die zehn Anzeichen dafür, dass Sie Ihren Urlaub in einem diktatorischen Land verbringen

1. Bei der Einreise heißt man Sie herzlich willkommen und verspricht ihnen die Ausreise, sobald das Lösegeld für Sie eingetroffen ist. Ihr Hotelzimmer wird abends von außen verschlossen. Der nette Taxifahrer, der ihnen am Vorabend den Satz „Lange lebe Salman Rushdie !“ entlockte, steht nachts mit drei Polizisten an Ihrem Bett. Den Rhabarber von Günthers … Weiterlesen „Die zehn Anzeichen dafür, dass Sie Ihren Urlaub in einem diktatorischen Land verbringen“

Bewerten:

Die Heinzelmännchen zu Köln

Wie war zu Cölln es doch vordem mit Heinzelmännchen so bequem! Denn, war man faul, man legte sich hin auf die Bank und pflegte sich: Da kamen bei Nacht, eh‘ man es gedacht, die Männlein und schwärmten und klappten und lärmten und rupften und zupften und hüpften und trabten und putzten und schabten und eh … Weiterlesen „Die Heinzelmännchen zu Köln“

Bewerten:

1000 lustige Einzeiler | 701-750

Nach dem Essen sollst Du ruhn, und am besten gar nix tun. 701. Nach dem Trinken sollst Du lallen oder auf die Schnauze fallen. 702. Nach dem Urlaub sollst du schweigen oder tausend Dias zeigen. 703. Nach einem Gläschen Gülle ist der Bauer knülle. 704. Nachts wenn alles schläft, ist meistens keiner wach. 705. Nehmt … Weiterlesen „1000 lustige Einzeiler | 701-750“

Bewerten:

Lob der schwarzen Kirschen

Des Weinstocks Saftgewächse ward Von tausend Dichtern laut erhoben; Warum will denn nach Sängerart Kein Mensch die Kirsche loben? O die karfunkelfarbne Frucht In reifer Schönheit ward vor diesen Unfehlbar von der Frau versucht, Die Milton hat gepriesen. Kein Apfel reizet so den Gaum‘ Und löschet so des Durstes Flammen; Er mag gleich vom Chineser-Baum … Weiterlesen „Lob der schwarzen Kirschen“

Bewerten:

Die Edda | 20. Helgakvidha Hundingsbana önnur.

20. Helgakvidha Hundingsbana önnur. Das andere Lied von Helgi dem Hundingstödter. König Sigmund, Wölsungs Sohn, hatte Borghilden von Bralundr zur Frau. Sie nannten ihren Sohn Helgi und zwar nach Helgi, Hiörwards Sohne. Den Helgi erzog Hagal. Hunding hieß ein mächtiger König; nach ihm ist Hundland genannt. Er war ein großer Kriegsmann und hatte viel Söhne, … Weiterlesen „Die Edda | 20. Helgakvidha Hundingsbana önnur.“

Bewerten:

An meinen Apfelbaum

Ich sah hinterm Zaun dein verzagtes Gesicht, von Dornen und Sträuchern umgeben. Du strebtest vergebens nach Sonne und Licht, die Zweige verbogen. Nein, schön warst du nicht. Ich half dir im Kampf um dein Leben. Ich habe gegraben, gehackt und gesägt, befreite vom Moos deine Rinde, die Krone gesäubert, den Stamm freigelegt. Ich hab‘ dich … Weiterlesen „An meinen Apfelbaum“

Bewerten: