Lust auf ´n kleines Rennen?

Foto0205.jpgSeit ich auf den doofen Rollstuhl angewiesen bin, weiß ich erst, wie schön ein Spaziergang sein kann. Die nächsten Tage werde ich einmal genaueres dazu schreiben, was bei mir gemacht wurde. Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld.

Und bei mir denke ich, lieber im Rollstuhl, als gar nicht mehr raus kommen.

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Dann ziehen wir mal ´n Hauseck weiter…

Heute morgen, während der täglichen Inspektion Visite erfuhr ich dann mal ganz nebenbei, dass ich ins Klinikum „Rechts der Isar“ verlegt werden solle.

Nun gut, Universitätsklinik mit Gefässkenntnissen (Hoffentlich habe ich das so richtig geschrieben?) klingt jetzt auch erst einmal besser, als das ummelige Kleinstadt Krankenhaus Freising. Morgen früh um 10:00h geht die Reise los. Ich werde weiter berichten.

 

Ich habe noch keinen Grund zu jubeln…

Tja, meine lieben Freundinnen und Freunde. nun hocke ich seit heute Morgen, 08:30h hier in Freising im Krankenhaus. Den ganzen Tag wurde ich untersucht und abgecheckt. Und morgen geht es gleich weiter. Wenn ich alles richtig mitbekommen habe, sollen diese Untersuchungen dem Arzt zeigen, ob ich die Narkose überleben werde. Zumindest kann ich im Internet wieder bei Euch lesen, und schreiben geht auch (eingeschränkt). Und nun werde ich mich wieder hinlegen, gehabt Euch wohl und macht nichts, was ich nicht auch machen würde!

Bis bald mal wieder,

Euer Werner

Ich muss leider ins Krankenhaus


Ja, leider ist es morgen früh soweit. Dann werde ich erst einmal Pause mit bloggen machen, denke ich. „Die Weisheit des Tages“ habe ich für die nächsten 8 Tage vordatiert.

Bin ein wenig besorgt, weil mein Arzt klang ziemlich unbeugsam, als er mich heute morgen mit seinem Hausbesuch beehrte. Lange genug hatte ich es ja aufschieben können, doch nun geht es nicht mehr. Die Schmerzen werden immer schlimmer…

Sollte es mir möglich sein, werde ich Euch natürlich sofort informieren.

Bis dahin bitte ich Euch: Vergesst mich nicht! Und denkt daran, was der Kölner bei solchen Gelegenheiten immer zu sagen pflegt:

„Et hätt noch immer jot jejange!“

Dankeschön an Euch alle und die herzlichsten Grüße, Euer Werner

Et hätt noch emmer joot jejange…

Der Spruch kam mir gestern wieder einmal in den Sinn, als ich wieder heil zu Hause angekommen war.

Für den Weg zum Netto brauchte ich früher, als noch alles halbwegs normal war, 20-25 Minuten. Gestern allerdings brauchte ich lächerliche 90 Minuten. Ich kam mir vor, wie eine Weinbergschnecke, allerdings gedopt. Als ich endlich mit meinen Einkäufen durch die Kasse war, setzte ich mich im Eingangsbereich erst einmal hin und trank eine Cola. Dann nahm ich mein „Sturmgepäck“ (Rucksack mit Lebensmitteln – frag nicht, was der Scheiß wiegt!) wieder auf.

Aber ein bisschen Glück braucht der Mensch… Zumindest brauchte ich nicht nach Hause laufen, sondern wurde freundlicherweise gefahren.

Es gibt auch Gutes zu berichten

In etwa 30 Minuten werde ich den Fuß vor die Tür setzen, ohne Begleitung, allein! Vorher werde ich zwei Schmerztabletten einwerfen, prophylaktisch. Ich habe nämlich nichts  essbares mehr im Haus, und weit und breit ist niemand zu erreichen. Dabei möchte ich erst einmal nur ein Schinkenbrötchen, oder so. Also werde ich mich auf den langen Weg zum NETTO machen. Die Sonne scheint und mein MP3-Player ist frisch bestückt. Also dann Musik auf die Ohren (alternativ geht auch Radio) und dann frisch, fromm,  munter fröhlich frei auf den Weg gemacht. Ihr kennt das! („Dann geh´ doch zum Netto!“)

Solltet ihr also nichts mehr von mir hören oder lesen, ist mein Abenteuer gründlich daneben gegangen. Aber ich bin ganz zuversichtlich. 🙂

Hat mich schon wer vermisst?

Lange konnte ich mich nicht mehr im Netz herumtreiben. Tatsächlich waren es ja nur einige Tage, jedoch für mich eindeutig zu lange. Nun bin ich erstmal wieder da, und es hat sich viel getan.

Um mich wurde es auf einmal ziemlich einsam. Ohne meine Freunde und Bekannten, auch wenn alles nur virtuell ist.  Ja, ihr fehlt mir.

Wenn man keine Möglichkeit hat, sich „draußen“ herumzutreiben und mit Menschen zu reden, beginnt man irgendwann damit, sich mit dem einzigen Menschen zu unterhalten, der gerade greifbar ist. Man redet mit sich selber.

Das kann seine Vorteile haben: Niemand widerspricht mir; jedoch langweilig ist das ja doch – irgendwie. Bleibt noch eine andere Möglichkeit: Man schreit alles an, was nicht gleich weglaufen kann, mein Fernseher weiß ein Lied davon zu singen! (Fällt mir gerade ein: Ich bin froh, dass ich keine Katze habe… 😀 )

Gestern war ich dann bei meinem Coroner Kardiologen, das heißt also, dass ich demnächst wieder einmal ins KH muss, also bin ich die nächste Zeit mal wieder offline.

Aber da kann ich die Krankenschwestern scheuchen. Immer noch besser, als meine Katze. 😉

Voll kranker Arztwitz zum Mittwoch: Die Diagnose

Ein Arzt hat einen neuen Computer, der anhand von Urin jede Krankheit feststellen kann. Nun kommt ein Mann, der sagt, er hat Schmerzen im rechten Arm. Die Urinprobe kommt in den Computer, und wenig später kommt unten ein Zettel heraus mit der Diagnose: „Sie haben einen Tennisarm.“ Der Arzt gibt dem Mann ein Rezept mit und einige Behandlungstips. Weil es nach einer Woche aber nicht besser ist, geht der Mann wieder zum Arzt. Die selbe Prozedur mit dem Computer- und wieder ist die Diagnose ‚Tennisarm‘! Nun denkt sich der Mann, ich werde dem Computer eins auswischen. Er lässt sich Urin von seiner Tochter und von seiner Frau geben. Diesen mischt er mit seinem und bringt das ganze wieder zum Arzt. Der Computer rattert einen Augenblick, dann kommt wie gehabt ein Papierstreifen heraus mit der Diagnose: „Ihre Tochter bekommt ein Kind, Ihre Frau hat ihre Tage. Und wenn Sie nicht aufhören zu onanieren, dann werden Sie Ihren Tennisarm nie los…“