Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame… gell, Tinchen?

Foto0204Nun kennen wir uns schon so lange, und ich habe Dir noch nichts von meinem Tattoo erzählt? Hmm…

Lynn und ich ließen es uns damals stechen, als gemeinsame Erinnerung an Irland. Nun ist es meine einzige Erinnerung an Lynn.

Hier in Freising ließen wir es uns stechen, bei einem Stecher, den es längst nicht mehr gibt. Lynn hatte die Idee, uns ein „Shamrock“ auf die Oberarme setzen zu lassen. Als der Stecher (den es längst nicht mehr gibt) fertig war, beschwerte sich Lynn, das sei kein Shamrock, ein Shamrock hat ja, wie jeder weiß, nur drei Blätter. Was wir da trugen seien ganz normale vierblättrige Glücksklees. Sie bequatschte den armen Mann, bis dem nichts mehr einfiel und er uns die Tattoos schenkte.

Der 9. rauchfreie Tag

dynamit.jpgKeine Angst, meine Lieben, Ihr werdet von heute an nicht täglich mit meinen Erfolgen in punkto Nichtrauchen bombardiert. Aber soeben fand ich einen Cartoon, der deutlich zeigt, wie man den Weg abkürzen kann. Wenns gar nicht mehr anders geht, werde ich einfach mal die Marke wechseln…

Dann ziehen wir mal ´n Hauseck weiter…

Heute morgen, während der täglichen Inspektion Visite erfuhr ich dann mal ganz nebenbei, dass ich ins Klinikum „Rechts der Isar“ verlegt werden solle.

Nun gut, Universitätsklinik mit Gefässkenntnissen (Hoffentlich habe ich das so richtig geschrieben?) klingt jetzt auch erst einmal besser, als das ummelige Kleinstadt Krankenhaus Freising. Morgen früh um 10:00h geht die Reise los. Ich werde weiter berichten.

 

Ich habe noch keinen Grund zu jubeln…

Tja, meine lieben Freundinnen und Freunde. nun hocke ich seit heute Morgen, 08:30h hier in Freising im Krankenhaus. Den ganzen Tag wurde ich untersucht und abgecheckt. Und morgen geht es gleich weiter. Wenn ich alles richtig mitbekommen habe, sollen diese Untersuchungen dem Arzt zeigen, ob ich die Narkose überleben werde. Zumindest kann ich im Internet wieder bei Euch lesen, und schreiben geht auch (eingeschränkt). Und nun werde ich mich wieder hinlegen, gehabt Euch wohl und macht nichts, was ich nicht auch machen würde!

Bis bald mal wieder,

Euer Werner

Ich muss leider ins Krankenhaus


Ja, leider ist es morgen früh soweit. Dann werde ich erst einmal Pause mit bloggen machen, denke ich. „Die Weisheit des Tages“ habe ich für die nächsten 8 Tage vordatiert.

Bin ein wenig besorgt, weil mein Arzt klang ziemlich unbeugsam, als er mich heute morgen mit seinem Hausbesuch beehrte. Lange genug hatte ich es ja aufschieben können, doch nun geht es nicht mehr. Die Schmerzen werden immer schlimmer…

Sollte es mir möglich sein, werde ich Euch natürlich sofort informieren.

Bis dahin bitte ich Euch: Vergesst mich nicht! Und denkt daran, was der Kölner bei solchen Gelegenheiten immer zu sagen pflegt:

„Et hätt noch immer jot jejange!“

Dankeschön an Euch alle und die herzlichsten Grüße, Euer Werner

Die 30 Tage von Sodom…

Es gab einmal einen Film von Paolo Pasolini aus dem Jahr 1975. In diesen Film schleppte mich meine damalige Freundin Isabella.Er lief im „Cinema“ in der Nymphenburger-Straße in München.
Dort gab es damals noch sogenannte „Triple-Features“, das heißt, an ausgesuchten Wochenenden konnte man abends 3 Filme hintereinander sehen, zum Preis von – glaube ich – Einem. Immer ein anderes Thema und für Isabella und mich ein „have must“.

Das Thema kann ich nicht mehr nennen, aber es musste sich um Blut, Schmerzen oder Pfefferminzbonbons handeln…
Den Anfang machte „Caligula“ (1979, Reg. Tinto Brass. Eigentlich hatte ich nach diesem Film ja schon die Schnauze voll, im wahrsten Sinne des Wortes: Das Gyros krabbelte aus meinem Magen empor und suchte unbedingt den Weg ins Freie. Die Beschreibung der diversen Szenen erspare ich mir – und Euch.
Den zweiten Film machte nach einer kurzen Pause dann „Die 120 Tage von Sodom“ (1975, Reg. Pier Paolo Pasolini).

Hatte ich gedacht, schlimmer könne es nicht mehr werden, sah ich mich getäuscht. Arg getäuscht. Es war einfach so abscheulich, dass ich uns auch hier nähere Einzelheiten erspare.
Wer diese Filme kennt, weiß, wovon ich hier schreibe, und wer nicht, möchte bitte die Google-Bildersuche bemühen. Dort bekommt er einen netten Eindruck.
Den dritten Film kann ich nicht mehr nennen. Ich wurde ohnmächtig.Ich verließ das Kino. Und auch die sich hart an der Grenze des Jugendschutzes bewegenden Zärtlichkeiten Isabellas konnten mich nicht mehr halten. Ich suchte die nächste Kneipe auf, besoff mich und fuhr mit dem Taxi (allein) nach Hause.

Zwei Tage später war ich wieder solo. Ich sah das Glitzern in Isabellas Augen nun in einem ganz anderen Licht, wenn sie in der Küche ein Messer zur Hand nahm…5454338_502249cab8_s

Liebe Freunde, Leser und Besucher

Download (2)Sollte sich der ein oder andere meiner lieben Leser wundern, dass wieder alles anders aussieht… Ich versuche mich gerade wieder einmal in einem neuen Design.

So wird sich das Erscheinungsbild meines Blogs hin und wieder etwas ändern. Die Inhalte bleiben selbstverständlich. Nur die Suche nach einem Theme, bei dem ich sagen kann: „OH! Das ist es!“, kann sich noch etwas hinziehen. Bitte seid geduldig und bleibt mir treu!

Sollte jemand einen besonderen Wunsch oder Rat haben, mein „Senftöpfchen“ steht nach wie vor unter Beobachtung.

Ich will wieder heim…

Nachdem ich heute fast eine Stunde lang mit meiner Schwiegermutter in Wexford geskypt hatte, nimmt meine Sehnsucht nach „Zu Hause“ fast schon übermenschliche Züge an. Die kleine Stadt habe ich seit dem tragischen Tod meiner Frau Lynn nicht mehr besucht.Jetzt bin ich traurig…

 

Wexford (irisch: Loch Garman) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft Wexford im Südosten der Republik Irland nahe dem Hafen Rosslare Harbour. Die Stadt mit 20.188 Einwohnern (Stand: 2016)[1] liegt an der Nationalstraße N11 nach Dublin sowie an der N25 zwischen Cork und Rosslare. Wexford ist über die Strecke Dublin–Rosslare Harbour auch an das irische Schienensystem angeschlossen.

Quelle: Wexford – Wikipedia

Et hätt noch emmer joot jejange…

Der Spruch kam mir gestern wieder einmal in den Sinn, als ich wieder heil zu Hause angekommen war.

Für den Weg zum Netto brauchte ich früher, als noch alles halbwegs normal war, 20-25 Minuten. Gestern allerdings brauchte ich lächerliche 90 Minuten. Ich kam mir vor, wie eine Weinbergschnecke, allerdings gedopt. Als ich endlich mit meinen Einkäufen durch die Kasse war, setzte ich mich im Eingangsbereich erst einmal hin und trank eine Cola. Dann nahm ich mein „Sturmgepäck“ (Rucksack mit Lebensmitteln – frag nicht, was der Scheiß wiegt!) wieder auf.

Aber ein bisschen Glück braucht der Mensch… Zumindest brauchte ich nicht nach Hause laufen, sondern wurde freundlicherweise gefahren.

Es gibt auch Gutes zu berichten

In etwa 30 Minuten werde ich den Fuß vor die Tür setzen, ohne Begleitung, allein! Vorher werde ich zwei Schmerztabletten einwerfen, prophylaktisch. Ich habe nämlich nichts  essbares mehr im Haus, und weit und breit ist niemand zu erreichen. Dabei möchte ich erst einmal nur ein Schinkenbrötchen, oder so. Also werde ich mich auf den langen Weg zum NETTO machen. Die Sonne scheint und mein MP3-Player ist frisch bestückt. Also dann Musik auf die Ohren (alternativ geht auch Radio) und dann frisch, fromm,  munter fröhlich frei auf den Weg gemacht. Ihr kennt das! („Dann geh´ doch zum Netto!“)

Solltet ihr also nichts mehr von mir hören oder lesen, ist mein Abenteuer gründlich daneben gegangen. Aber ich bin ganz zuversichtlich. 🙂