das frei Wort zu Greta und der Klimaschutz

Darüber sollte man einmal wirklich nachdenken; zumindest sollte man es einmal versuchen!
Greta hatte immer meine Bewunderung – uneingeschränkt. Wenn man Lisas Worte gelesen hat, beginnt man allmählich damit, sich andere Gedanken zu machen…

Liebe Grüße,
Werner

Herzlich Willkommen bei Lis

Ich gehöre auch der Generation an, die nicht mit einem Auto zur Schule gebracht wurde sondern 5km zu Fuß im Sommer (ohne Schuhe) wie im Winter (ohne gefütterten Schuhen) gehen musste. Handy war ein Fremdwort, Essen…ja essen…Brot wurde im Haus gebacken. Wenn es hart war hat mir meine Oma das Brot in Wasser getaucht damit es wieder weich wird. Kleidung….wir hatten ein Wochentags – Kleid und ein Sonntags – Kleid. Dieses bekam ich übertragen von meiner Cousine. Spielzeug…die Natur war für uns das Spielzeug, wir spielten im Bach mit den Steinen und tobten uns dort aus, im Winter habe ich mit Oma gestrickt, Socken damit wir warme Füße bekommen. Taschengeld…meine Eltern haben schwer gearbeitet um Hungerlohn und hatten selbst kaum Geld um uns Kinder zu ernähren. Aber wir konnten noch miteinander Spielen und saßen nicht jeder in einer Ecke mit dem Handy in der Hand. Urlaub….ich wusste nicht einmal was…

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Greta Thunberg

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Greta Thunberg vor dem schwedischen Parlamentsgebäude in Stockholm, August 2018

Ich bin ja schon, seit ich das erste mal von den Freitags-Streiks der Schülerinnen und Schüler  erfuhr, auf deren Seite; und ich frage mich, was viele Menschen daran auszusetzen haben. Sollen sie doch froh sein, dass sich junge Menschen einsetzen, dafür einsetzen und darauf aufmerksam machen, dass es so auf keinen Fall mehr weitergehen kann.

 

Gestern nun sah ich im Fernsehen Anne Will, deren Sendung genau dieses Thema behandelte. Unter anderen war auch Prof. Harald Lesch anwesend. Er war meiner Meinung nach der Einzige, der sich konkret zu den Gefahren äusserte, die auf uns zukommen, wenn nicht schleunigst was geschieht. Und zwar von Seiten der Politik… Und was bekam man zu hören?  „Die sollen lieber lernen, statt Schule schwänzen…“ (Wolfgang Kubicki, FDP)

In einem Interview sagte Greta Thunberg:

„Einige Leute sagen, dass ich studieren sollte, um Klimawissenschaftlerin zu werden, damit ich die Klimakrise ‚lösen kann‘. Aber die Klimakrise ist bereits gelöst. Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist aufzuwachen und uns zu verändern.“

Greta Thunberg: Rede bei der “Declaration of Rebellion” in London 31. Oktober 2018

„Es ist kein Streik, es ist ein Schulschwänzen“, kritisierte FDP-Mann Kubicki die Bewegung. „Zu sagen Politik reagiert nicht, ist falsch“, sie reagiere nur eben langsam. Die Schüler würden nur sich selbst schaden, sagte er und brachte damit gleich Wissenschaftler Lesch gegen sich auf.

Anne Will: „Atmen Sie ruhig durch Herr Kubiki“

Wenn ein Sturm wie Harvey in den USA Europa treffen würde, würde nicht über Schulpflicht gesprochen werden, legte Lesch los und vernimmt bei seinem Nachbarn Kubicki ein Stöhnen. „Atmen Sie ruhig durch Herr Kubiki. Ich höre an dem Einatmen, dass hier noch einer sitzt, der hier nur herumlamentiert“.

Lesch fordert, die Freitagsbewegung noch stärker zu machen und endlich anzuerkennen: Das Thema Klimakatastrophe ist das Thema schlechthin. „Die jungen Leute sind die einzigen, die die Wissenschaft wirklich ernst nehmen.“

Kubicki seinerseits erhält Zustimmung von Haseloff. Die jungen Leute müssten sich in der Schule aufrüsten, um später etwas bewirken zu können, sagt der Ministerpräsident. (Quelle: Der Westen )

Zum Schluss möchte ich nur noch sagen: Ich habe größten Respekt vor dieser Jugend und ziehe meinen Hut!