das frei Wort zu Greta und der Klimaschutz

Darüber sollte man einmal wirklich nachdenken; zumindest sollte man es einmal versuchen!
Greta hatte immer meine Bewunderung – uneingeschränkt. Wenn man Lisas Worte gelesen hat, beginnt man allmählich damit, sich andere Gedanken zu machen…

Liebe Grüße,
Werner

Herzlich Willkommen bei Lis

Ich gehöre auch der Generation an, die nicht mit einem Auto zur Schule gebracht wurde sondern 5km zu Fuß im Sommer (ohne Schuhe) wie im Winter (ohne gefütterten Schuhen) gehen musste. Handy war ein Fremdwort, Essen…ja essen…Brot wurde im Haus gebacken. Wenn es hart war hat mir meine Oma das Brot in Wasser getaucht damit es wieder weich wird. Kleidung….wir hatten ein Wochentags – Kleid und ein Sonntags – Kleid. Dieses bekam ich übertragen von meiner Cousine. Spielzeug…die Natur war für uns das Spielzeug, wir spielten im Bach mit den Steinen und tobten uns dort aus, im Winter habe ich mit Oma gestrickt, Socken damit wir warme Füße bekommen. Taschengeld…meine Eltern haben schwer gearbeitet um Hungerlohn und hatten selbst kaum Geld um uns Kinder zu ernähren. Aber wir konnten noch miteinander Spielen und saßen nicht jeder in einer Ecke mit dem Handy in der Hand. Urlaub….ich wusste nicht einmal was…

Ursprünglichen Post anzeigen 98 weitere Wörter

Die Gnade der späten Geburt?

stauffenberg
Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Heute ist der 20. Juli. Heute, vor 75 Jahren, nämlich am 20. Juli 1944 misslang ein Attentat auf Adolf Hitler. Ein Attentat in einer Reihe von mehreren.

Liste der Attentate auf Adolf Hitler

Das Attentat vom 20.07.1944 gilt jedoch als der bedeutendste Umsturzversuch im 3. Reich. Dieser mutige Versuch kostete in der Folge mehr als 200 tapfere Männer das Leben. Sippenhaft und Verschleppungen inklusive.

Heute hört und liest man vielfach von dem Unmut mancher Menschen über das „dauernde Erinnern “ daran. Ich denke, in der heutigen Zeit kann gar nicht genug daran erinnert werden. Helmut Kohl prägte in den Jahren 1983/1984 den Spruch von der „Gnade der späten Geburt“.
Ich halte dagegen mit Bertolt Brecht:
„Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was hätt‘ einmal fast die Welt regiert!
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Dass keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“
(Epilog zu Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui )

Wie wahr Bertolt Brechts Worte sind, zeigen nicht zuletzt die Erfolge der AfD.
Denkt bitte einmal darüber nach, meine lieben Leser, Besucher und Freunde!

Inspiriert zu diesem Eintrag wurde ich übrigens durch einen Beitrag meines Bloggerfreundes Sigurd6. 😉

 

Sage Nein! | Ezé Wendtoin

Gerade in dieser Zeit wird das folgende Lied immer wichtiger. Von Konstantin Wecker kenne ich es schon seit ca. 20 Jahren. Diese Aufnahme lernte ich heute durch einen Beitrag von Christiane kennen. Danke, Christiane!



 

Am 23.04.2019 veröffentlicht

Einigkeit und Recht und Freiheit für das kunterbunte Mutterland!

Fürchtet Euch nicht! Traut Euch, „Nein“ zu sagen! Ich hoffe durch dieses Video und die Beteiligung von vielen Menschen ein bisschen Mut und Funken Hoffnung an alle zu geben, die es zu diesen Zeiten brauchen. Ich denke an alle, die sich unermüdlich für die Freiheit, die Vielfalt, die Gerechtigkeit, die Demokratie in diesem Lande engagieren.

Schweigen ist gerade nicht die Lösung. Jede/r muss etwas für eine bessere Zukunft tun. In ihrer/seiner engeren Umgebung, bei der Arbeit, auf der Straße, in der Familie, im Bus, im Freundeskreis. Überall!

Jede/r muss mitentscheiden. Rassismus, Sexismus, Ungerechtigkeit, Chancenungleichheit und jede Art von Diskriminierung dürfen nicht mehr blind in unserer Gesellschaft zugelassen werden. Mischt Euch ein! Die Zukunft liegt an Dir, an uns allen!

Danke an meinen Freund @Konstantin Wecker für die Bereitschaft und die ständige Verfügbarkeit. Danke an alle Mitwirkenden. Danke an meinen Energizer Christian Suhr und an alle Musiker.
Gerne könnt Ihr für das Schulprojekt @Fondation Warc-en-ciel spenden, um Fluchtursachen zu bekämpfen und Kindern sowie jungen Frauen Perspektiven vor Ort zu schaffen: http://atticus-dresden.de/schulprojek…


 

Respekt, ja bitte! – Mehr Respekt für Polizei und Rettungskräfte!


Respekt, ja bitte! – Mehr Respekt für Polizei und Rettungskräfte. Einsatzkräfte retten Leben. Diese Menschen haben unseren Respekt verdient!
Gaffer gehören für das behindern von Einsatzkräften hart bestraft.

Eine Produktion der Deutschen Feuerwehr Gewerkschaft.


 

´n Bisschen über Politiker? Büddeschööön…

Was ist der Unterschied zwischen Politikern und Terroristen?
Terroristen haben Sympathisanten!


Wer waren die drei ersten Politiker?
Die Heiligen Drei Könige:
Sie hörten auf zu arbeiten, schmückten sich mit schönen Kleidern und machten viele Reisen…


Was ist der Unterschied zwischen einer Telefonzelle und Politik?
In der Telefonzelle muss man erst zahlen und darf dann wählen.
In der Politik darf man erst wählen und muss dann zahlen.


Wie lässt sich das Theater vom Bundestag unterscheiden?
Im Theater bekommen gute Schauspieler einen schlechten Lohn!


Auf einem Bauernhof im tiefsten Bayern liegt der alte Bauer im Sterben. Er sagt zum Pfarrer: „Ich habe noch einen Wunsch, ich möchte in die SPD eintreten!“ Sagt der Pfarrer: „Aber Huberbauer, warum denn das, du warst doch Zeit deines Lebens in der CSU!“ „Ich dachte mir, lieber stirbt einer von denen!“


Umfrage: „Welche Koalition würden Sie bevorzugen? Die große Koalition? Die Ampel-Koalition? Oder die Jamaika-Koalition?“ – „Die Sahara-Koalition!“ –„Wie bitte? Sahara-Koalition?“ – „Sahara-Koalition: Man schickt sie alle in die Wüste!“


Merkel zum Bauingenieur: “Wenn ich nicht Kanzlerin wäre, würde ich auch Häuser bauen.“ – „Wenn Sie nicht Kanzlerin wären, würde ich das auch tun!“


Journalist: „Frau Bundeskanzlerin Merkel, sind Sie eine Feministin?“
Merkel: „Nein!“
Journalist: „Aber Sie führten eine Frauenquote ein.“
Merkel: „Das war nicht ich, sondern meine Ministerin.“
Journalist: „Sie wollen in der Bildungspolitik Frauen besonders fördern.“
Merkel: „Das war nicht ich, sondern meine Ministerin.“
Journalist: „Sie stellen im öffentlichen Dienst bevorzugt Frauen ein.“
Merkel: „Das war nicht ich, sondern meine Ministerin.“
Journalist: „Sprechen wir über ein anderes Thema. Sie sind verheiratet und Ihr Mann scheint sehr glücklich zu sein.“
Merkel: „Das war nicht ich, …“


Präsident Donald Trump macht im Mittleren Westen einen Besuch auf einer Farm und lädt dazu auch die Presse ein. Ein Fotograf knipst ihn im Schweinestall. Darauf sagt Trump mitsstrauisch zu ihm: „Dass Ihr mir aber nicht wieder so ein dummes Zeug unter das Bild schreibt, wie „Trump zwischen den Schweinen“ oder so!“ – „Nein, nein, versprochen“, antwortet der Fotograf. Am nächsten Tag ist das Bild in der Zeitung mit der Bildunterschrift: „Präsident Donald Trump (3.v.l.) besucht Farm“


„Angela Merkel steht vor Petrus. „Himmel oder Hölle?“ fragt dieser. „Nun“, meint Angela Merkel, “um dies entscheiden zu können, müsste ich schon vorher beide Optionen prüfen.“ – „Klar, kein Problem“, entgegnet Petrus. Dieser führt sie zunächst in den Himmel. Dort herrscht ruhige Gelassenheit. In der Hölle hingegen eröffnet sich eine fröhliche und laute Partygesellschaft. Nach der Besichtigung entscheidet sich Angela Merkel sofort für die Hölle. „Wieder kein Problem“ entgegnet Petrus, „ allerdings brauche ich ein wenig Zeit, um die Papiere fertig zu machen“.
Nachdem dies geschehen ist, passiert Angela die Tür zur Hölle und findet sich im schrecklichsten Szenario, das sie sich vorstellen kann, wieder. Mit vor Entsetzen geweiteten Augen wendet Sie sich von dem Horrorbild ab und fragt Petrus, wo die Party denn geblieben sei, die sie vor einiger Zeit hier unten besichtigt hat. Antwortet Petrus: „Nun ja, das war vor der Wahl!“


Greta Thunberg

Greta Thunberg_4
Greta Thunberg vor dem schwedischen Parlamentsgebäude in Stockholm, August 2018

Ich bin ja schon, seit ich das erste mal von den Freitags-Streiks der Schülerinnen und Schüler  erfuhr, auf deren Seite; und ich frage mich, was viele Menschen daran auszusetzen haben. Sollen sie doch froh sein, dass sich junge Menschen einsetzen, dafür einsetzen und darauf aufmerksam machen, dass es so auf keinen Fall mehr weitergehen kann.

 

Gestern nun sah ich im Fernsehen Anne Will, deren Sendung genau dieses Thema behandelte. Unter anderen war auch Prof. Harald Lesch anwesend. Er war meiner Meinung nach der Einzige, der sich konkret zu den Gefahren äusserte, die auf uns zukommen, wenn nicht schleunigst was geschieht. Und zwar von Seiten der Politik… Und was bekam man zu hören?  „Die sollen lieber lernen, statt Schule schwänzen…“ (Wolfgang Kubicki, FDP)

In einem Interview sagte Greta Thunberg:

„Einige Leute sagen, dass ich studieren sollte, um Klimawissenschaftlerin zu werden, damit ich die Klimakrise ‚lösen kann‘. Aber die Klimakrise ist bereits gelöst. Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist aufzuwachen und uns zu verändern.“

Greta Thunberg: Rede bei der “Declaration of Rebellion” in London 31. Oktober 2018

„Es ist kein Streik, es ist ein Schulschwänzen“, kritisierte FDP-Mann Kubicki die Bewegung. „Zu sagen Politik reagiert nicht, ist falsch“, sie reagiere nur eben langsam. Die Schüler würden nur sich selbst schaden, sagte er und brachte damit gleich Wissenschaftler Lesch gegen sich auf.

Anne Will: „Atmen Sie ruhig durch Herr Kubiki“

Wenn ein Sturm wie Harvey in den USA Europa treffen würde, würde nicht über Schulpflicht gesprochen werden, legte Lesch los und vernimmt bei seinem Nachbarn Kubicki ein Stöhnen. „Atmen Sie ruhig durch Herr Kubiki. Ich höre an dem Einatmen, dass hier noch einer sitzt, der hier nur herumlamentiert“.

Lesch fordert, die Freitagsbewegung noch stärker zu machen und endlich anzuerkennen: Das Thema Klimakatastrophe ist das Thema schlechthin. „Die jungen Leute sind die einzigen, die die Wissenschaft wirklich ernst nehmen.“

Kubicki seinerseits erhält Zustimmung von Haseloff. Die jungen Leute müssten sich in der Schule aufrüsten, um später etwas bewirken zu können, sagt der Ministerpräsident. (Quelle: Der Westen )

Zum Schluss möchte ich nur noch sagen: Ich habe größten Respekt vor dieser Jugend und ziehe meinen Hut!


Aus dem Archiv vom 13. Juni 2011: HABE DIE EHRE, LUDWIG! IN MEMORIAM LUDWIG II., KÖNIG VON BAYERN

290px-De_20_jarige_Ludwig_II_in_kroningsmantel_door_Ferdinand_von_Piloty_1865
Ludwig II. im Alter von 20 Jahren. Gemälde vonFerdinand von Piloty, 1865

Heute vor 125 Jahren fischte man Dich aus dem Starnberger See. Ein Kreuz zeigt immer noch die Stelle an, wo man Dich dereinst fand.
Nach Jahren der glanzvollen Herrschaft entmündigte man Dich am 10. Juni 1886 und Dein Onkel Luitpold, Prinzregent von Bayern übernahm Deine Geschäfte. Man unterstellte Dir, geisteskrank gewesen zu sein. Es war  zu jener Zeit ja ein probates Mittel, unbequeme Menschen aus dem Weg zu räumen.
Und unbequem warst Du – von Anfang an. Ein König, ein Regent, der es ablehnte Krieg zu führen? Der sich lieber der Kunst widmete und so einem Richard Wagner mit Riesensummen den Weg ebnete? Undenkbar!
Heute profitieren wir alle davon, Deine Schlösser sind eine Rieseneinnamequelle für den Freistaat Bayern.
Nach Deiner Entmündigung ertrankst Du in diesem wundervollen See, drei Tage später, geradeLudwig-II-Kreuz-w050-h050 einmal40 Jahre alt. Ich möchte hier gar nicht auf die Umstände eingehen, wie wohl ein kraftvoller Schwimmer wie Du so zu Tode kommen konntest. Darüber haben schon andere Leute dicke Bücher geschrieben, der Doktor Bernhard von Gudden wurde durchleuchtet. Er hatte – mit zwei anderen Ärzten – ohne Dich je persönlich untersucht zu haben, nur auf Grund von „Zeugenaussagen“, Dein Schicksal besiegelt. Ein wenig Licht in das Dunkel könnte das Haus Wittelsbach bringen, würden sie denn endlich einmal ihre Geheimarchive öffnen. Auch die Erlaubnis zu einer Autopsie würde helfen.
Man bräuchte noch nicht einmal nach Dir zu buddeln…
450px-Grab_LudwigII_BayernNur Deinen Sarg öffnen. Der steht ja in der Gruft der Michaelskirche, in der Neuhauserstraße in München.Aber vielleicht kämen dann einige Wahrheiten ans Licht, die nicht unbedingt zum guten Ruf Deiner Nachfahren beitragen würden.
Vielleicht wäre dann auch die schöne Romantik dahin, das Geheimnis, das Dich und Deinen Tod immer noch umgibt, gelüftet.

Aber das alles hast Du schon vorhergesehen, stimmt’s?
Früh schon sagtest Du ja:

Ein ewig Rätsel will ich bleibenmir und anderen.“

Und das, Majestät, ist Dir ja auch gelungen. Immerhin.
Ruhe in Frieden.