Komme niemals zu spät

Ein Pfarrer wurde zum 25. Jahrestag seines Dienstantritts in der
Gemeinde mit einem Bankett geehrt. Ein führender Lokalpolitiker,
der ein Mitglied der Gemeinde war, wurde ausersehen, die Festrede
zu halten, aber verkehrsbedingt verspätete er sich.
So beschloss der Pfarrer, während der Wartezeit selbst ein paar
Worte zu sagen: „Ihr versteht doch,“ sagte er, „das Siegel des
Beichtgeheimnisses kann niemals gebrochen werden. Ich erhielt
aber meinen ersten Eindruck von der Pfarrei durch die erste
Beichte, die ich hier abnahm. Ich kann euch nur so ganz allgemein
darüber erzählen. Als ich hier ankam, dachte ich, dass mir ein
ganz schrecklicher Ort zugeteilt worden sei. Die allererste
Person, die meinen Beichtstuhl betrat, erzählte mir, wie er einen
Fernseher gestohlen hatte und wie er, als ihn die Polizei stoppte,
fast den Polizisten ermordet habe.
Außerdem erzählte er mir, er habe von seinen Eltern Geld
gestohlen, am Arbeitsplatz Geld unterschlagen, eine Affäre mit
der Frau seines Chefs und seine Schwester mit einer
Geschlechtskrankheit angesteckt. Ich war entsetzt.
Als aber die Tage vergingen, erkannte ich, dass meine Schäfchen
nicht alle so waren und dass ich doch in eine ausgezeichnete
Pfarrei voll von verständnisvollen und liebevollen Menschen
gekommen war.“
Gerade als der Pfarrer mit seinen Ausführungen zu Ende gekommen
war, traf der Politiker ein, mit wortreichen Entschuldigungen für
sein zu spät kommen.
Sofort begann er mit seiner Rede: „Ich werde niemals den Tag
vergessen, an dem unser Hochwürdiger Herr Pfarrer in der Pfarrei
eintraf“, sagte der Politiker, „ja, ich hatte die Ehre, der erste
zu sein, der bei ihm die Beichte ablegte.“

Und die Moral von der Geschichte: Komme niemals zu spät!

Die Arche Noah im 21. Jahrundert

Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde. Die Menschen waren verdorben und gewalttätig und er beschloss, sie zu vertilgen, genau so, wie er es vor langer langer Zeit schon einmal getan hatte. Er sprach zu Noah: „Noah, baue mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, so wie damals – 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine zweite Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazugelernt. Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken“.

Noah stöhnte auf, musste das denn schon wieder sein“. Wieder 40 Tage Regen und 150 unbequeme Tage auf dem Wasser mit all den lästigen Tieren an Bord und ohne Fernsehen! Aber Noah war gehorsam und versprach, alles genau so zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte. Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen. Noah saß in seinem Vorgarten und weinte, denn da war keine Arche. „Noah“, rief der Herr, „Noah, wo ist die Arche?

Noah blickte zum Himmel und sprach: „Herr, sei mir gnädig.“ Gott fragte abermals „Wo ist die Arche, Noah?“ Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: „Herr… was hast du mir angetan? Als Erstes beantragte ich beim Landkreis eine Baugenehmigung. Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen. Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen Schiffbau wollten sie nicht glauben. Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß, wie lang eine Elle ist. Also musste mein Architekt einen neuen Plan entwerfen. Die Baugenehmigung wurde mir zunächst abgelehnt, weil eine Werft in einem Wohngebiet planungsrechtlich unzulässig sei. Nachdem ich dann endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab es nur noch Probleme. Im Moment geht es z. B. um die Frage, ob die Arche feuerhemmende Türen, eine Sprinkleranlage und einen Löschwassertank benötige. Nach dem Hinweis, ich hätte im Ernstfall rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich über sie lustig machen. Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen, und zwar viel mehr als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den Besuch eines Arztes vom Landeskrankenhaus ein. Er wollte von mir wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem Gewässer, solle. Die Bezirksregierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte ja gern ein Schiff bauen, müsste aber selbst zusehen, wie es zum nächsten größeren Fluss käme. Mit dem Bau eines Sperrwerks könnte ich nicht rechnen, nachdem der Ministerpräsident zurückgetreten sei. Dann rief mich noch ein anderer Beamter dieser Behörde an, der mir erklärte, sie seien inzwischen ein kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen, dass ich bei der EU in Brüssel eine Werftbeihilfe beantragen könne, allerdings müsste der Antrag achtfach in den drei Amtssprachen eingereicht werden. Inzwischen ist beim Verwaltungsgericht ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren meines Nachbarn anhängig der einen Großhandel für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen Werbegag – mein Schiffbau sei nur darauf angelegt, ihm Kunden abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zwei Mal erklärt, dass ich gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das Verwaltungsgericht hat offenbar auch viel Zeit.

Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische Zedern dürfen nicht mehr eingeführt werden. Als ich deshalb hier im Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen unter Hinweis auf das Landeswaldgesetz verweigert. Dies schädige den Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es gar keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Arztes vom Landeskrankenhaus ein.

Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, für das notwendige Holz selbst zu sorgen. Sie wählten jedoch erst einmal einen Betriebsrat. Der wollte mit mir zunächst einen Tarifvertrag für den Holzschiffbau auf dem flachen Lande ohne Wasserkontakt aushandeln. Weil wir uns aber nicht einig wurden, kam es zu einer Urabstimmung und zum Streik. Herr, weißt du eigentlich, was Handwerker heute im Voraus verlangen? Wie soll ich denn das bezahlen? Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, Tiere einzusammeln. Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der Notwendigkeit ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthaltes bei mir überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte die artwidrige Haltung.

Und mein Nachbar klagt auch schon wieder, weil er auch die Eröffnung eines Zoos für geschäftsschädigend hält. Herr, ist dir eigentlich klar, dass ich auch nach d. Europäischen Tierschutz-transportverordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin schon auf Seite 22 des Formulars und grüble im Moment darüber, was ich als Transportziel angeben soll. Und wusstest du, dass z. B. Geweih tragende Tiere während der Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen? Und die Hirsche sind ständig am Schnackseln, wie Fürstin Gloria sagen würde und auch der gemeine Elch und der Stier denken an nichts anderes, besonders die südlicheren! Herr, wusstest du das?

Übrigens, wo hast du eigentlich die Callipepla caliconica du weißt schon, die Schopfwachteln und den Lethamus Discolor versteckt? Den Schwalbensittich habe ich bisher auch nicht finden können. Dir ist natürlich auch bewusst, dass ich die 43 Vorschriften der Binnenmarkt –Tier-schutzverordnung bei dem Transport der Kaninchen strikt beachten muss. Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese Vorschriften auch für Hasen gelten. Übrigens: wenn du es einrichten könntest, die Arche als fremdflaggiges Schiff zu deklarieren, das sich nur im

Bereich des deutschen Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel einfacher. Du könntest dich doch auch einmal für mich bemühen.

Ein Umweltschützer von Greenpeace erklärte mir, dass ich Gülle, Jauche, Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Damals ging es doch auch! Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet und von mir eine Karte der künftig überfluteten Gebiete erbeten. Ich habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt.

Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung; die haben den Verdacht, ich bereite meine Steuerflucht vor. Ich komme so nicht weiter Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber meinen Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?“ Noah fing wieder an zu weinen.

Da hörte der Regen auf, der Himmel wurde klar &die Sonne schien wieder. Und es zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen. Noah blickte auf und lächelte. „Herr, du wirst die Erde doch nicht zerstören“ – „Da sprach der Herr: „Darum sorge ich mich nicht mehr, das schafft schon eure Verwaltung!“

Beamte sind auch nur Menschen…

Der Beamte und der Bauunternehmer sind allein in einem Zimmer, da greift der Bauunternehmer in seinen Mantel, zieht eine Kiste echter Havannas raus und legt sie auf den Tisch.
Meint der Beamte: „Geschenke darf ich nicht annehmen.“
„Wieso denn Geschenk, die Kiste kostet 50 Cent!“
„Das ist was anderes, ich nehme zehn Kisten.“

Zwei moralische Fragen

Betreff: Mal ganz ehrlich!

Zwei moralische Fragen…
Frage 1:
Eine Frau ist schwanger. Sie hat bereits acht Kinder.
Drei sind taub, zwei sind blind, eines ist geistig behindert,
und Sie ist akut an Syphillis erkrankt.
Würden Sie unter diesen Umständen eine Abtreibung empfehlen?

Bitte lesen Sie zuerst die nächste Frage, bevor Sie zur Antwort auf Frage 1 weitergehen!

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Merkel gerettet

Drei Jungs sehen Merkel am Strand entlang gehen. Plötzlich verdreht sie sich das Bein und fällt ins Wasser. Die Jungs rennen so schnell sie können zur Kanzlerin und können sie vor dem Ertrinken retten. Darauf sagt sie zu den Jungs: „Danke, ihr habt jetzt alle einen Wunsch frei!“ Der erste wünscht sich ein Cabrio, der zweite ein Motorrad, der dritte sagt schließlich: „Ich will einen Rollstuhl!“ Merkel fragt erstaunt: „Aber wieso denn, du bist doch noch so jung und gesund!“ – „Das stimmt, aber wenn mein Vater erfährt, dass ich Sie gerettet habe, dann schlägt er mich zum Krüppel…“

Trump vor Gott

Bill Clinton, Barack Obama und Donald Trump sind gestorben und stehen vor Gott. Gott fragt Kennedy: „Woran glaubst Du?“ Kennedy antwortet: „Ich glaube an das Recht auf Freiheit und Gerechtigkeit und an die Pflicht zur Bewahrung der Schöpfung.“ Gott ist beeindruckt und sagt: „Komm zu meiner Rechten!“ Gott wendet sich an Obama und fragt: „An was glaubst Du?“ Obama antwortet: „Ich glaube an die Gleichberechtigung und Menschenwürde unabhängig von Herkunft und Hautfarbe.“ Gott ist sehr beeindruckt und sagt: „Setz Dich zu meiner Linken!“ Dann fragt er Trump: „Und was glaubst Du?“ Trump antwortet: „Ich glaube, Du sitzt auf meinem Platz.“