Der Tag, an dem die Erde Feuer fing

In den vergangenen Sommern, und besonders in dem diesjährigen, kommt mir immer wieder ein Film in den Sinn, den ich Anfang der 1970er Jahre sah:

Der Tag, an dem die Erde Feuer fing

Nennt mich paranoid, aber… 🙄

Nein so weit wird es wohl nicht kommen, keine Sorge! 😉
Jedoch – ein dummes Gefühl bleibt…

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Die Gnade der späten Geburt?

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Claus Schenk Graf von Stauffenberg

Heute ist der 20. Juli. Heute, vor 75 Jahren, nämlich am 20. Juli 1944 misslang ein Attentat auf Adolf Hitler. Ein Attentat in einer Reihe von mehreren.

Liste der Attentate auf Adolf Hitler

Das Attentat vom 20.07.1944 gilt jedoch als der bedeutendste Umsturzversuch im 3. Reich. Dieser mutige Versuch kostete in der Folge mehr als 200 tapfere Männer das Leben. Sippenhaft und Verschleppungen inklusive.

Heute hört und liest man vielfach von dem Unmut mancher Menschen über das „dauernde Erinnern “ daran. Ich denke, in der heutigen Zeit kann gar nicht genug daran erinnert werden. Helmut Kohl prägte in den Jahren 1983/1984 den Spruch von der „Gnade der späten Geburt“.
Ich halte dagegen mit Bertolt Brecht:
„Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was hätt‘ einmal fast die Welt regiert!
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Dass keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“
(Epilog zu Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui )

Wie wahr Bertolt Brechts Worte sind, zeigen nicht zuletzt die Erfolge der AfD.
Denkt bitte einmal darüber nach, meine lieben Leser, Besucher und Freunde!

Inspiriert zu diesem Eintrag wurde ich übrigens durch einen Beitrag meines Bloggerfreundes Sigurd6. 😉

 

Dreck störte: Störche mussten weg – Landkreis Regensburg – Nachrichten – Mittelbayerische

Als ich diese Nachricht gestern hörte, wurde ich wütend. Nicht nur, dass die Kirchen sich so einfach das Recht herausnehmen, wann immer sie wollen, ihre Glocken lautstark zum Einsatz zu bringen… Gesetze scheint es für die Schwarzkutten ja sowieso nicht zu geben. Siehe den vertuschten und „liebevoll“ gepflegten Umgang mit Kindern und Jugendlichen. 😐

Jetzt wurde auch noch bekannt, dass eine Kirchengemeinde bei Regensburg einfach mal so ein Storchennest vernichtete.
Rechtfertigungsversuch: „Die Störche stehen ja nicht auf der Roten Liste…“

Das mag sein, aber sie sind – zumindest hier in Bayern – streng geschützt, ihr Ignoranten.
Hier zeigt sich wieder einmal, wie wenig der Mensch anderes Leben achtet und respektiert.
Frei nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht! 🙄

Rege ich mich wieder einmal zu viel auf? Oder wie seht Ihr das? ❓

Mehr dazu unter dem Link.


Vom Dach der Ramspauer Kirche wurde ein Storchennest illegal entfernt. Auch die Tiere am Kulturhaus müssen weichen.

➡ Quelle: Dreck störte: Störche mussten weg – Landkreis Regensburg – Nachrichten – Mittelbayerische

Leckere Birnen

Ich bin ein Fan leckerer Birnen. Gar nicht so einfach, eine – mir – wohlschmeckende Frucht zu finden; bis mir im vergangenen Jahr eine Sorte

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Conference birne

auffiel. Die ist so hässlich, die muss einfach lecker sein! dachte ich mir, kaufte einfach mal drei Stück – und war begeistert. Süß und etwas säuerlich, saftig, und einfach lecker. Wie das Früchtchen wohl hieß? Ich machte mich ein wenig schlau. Im Internet wurde ich schnell fündig. Conference. Welch ein Name. Auf einer anderen Seite fand ich einen Satz, der mein Verhalten im Supermarkt beschrieb. 😉

Viele Menschen gehen einfach in den Supermarkt und kaufen die Sorte Birnen, die eben gerade vorhanden ist. Oft achtet man dabei gar nicht darauf, dass es Birnen in verschiedenen Sorten gibt. Bei den Äpfeln ist dies wohl jedem bekannt, aber auch Birnen schmecken je nach Sorte unterschiedlich. (Quelle)

So unterschiedlich wie die Sorten sind, so sind auch die Preise. Im Supermarkt erstand ich gestern das Kilo für € 1,49. Der kleine Bioladen die Ecke rum verlangte stolze € 5,42 /kg. Dafür, dass außer auf dem handgemalten Schildchen „Bio“ drauf stand, fand ich keinerlei Hinweis darauf, wo die Dingerchen herkamen. Geht´s noch?

Also: Augen auf beim Birnenkauf. 😉 Man sollte die Dinger sowieso nur in flüssiger Form zu sich nehmen. Einmal die Woche ein Obsttag… Obstwässerle, Pflaumen in Armagnac und so weiter. Da wird jeder fündig! 😆

 

 

Ein Herz voller Liebe

-Du siehst müde aus.
-Ich… bin… müde!
-Ja.

Ich höre Stimmen, so müde bin ich.
Schlaflos.
Ruhelos.
Fast am Ende dessen, was man „Kraft“ nennt.

-Du hast viele Freunde gewonnen.
-Ja, ich habe viele neue Freunde gewonnen.
-Schön!
-Ja, das ist schön.

Diese Stimme!
Sanft und doch bestimmt.
Ernst, doch immer ein leises Lächeln.
Der Versuch, mich zu erinnern.
Fehlgeschlagen.
Erinnerung ist ein teuflisches Werkzeug. Sie soll Mut machen, lehren…
Egal.
Ich bin müde.
Ein Duft. Apfel?
Ja, Apfel. Grüner Apfel! Wie konnte ich diesen Duft vergessen?

-Du bist einsam.
-Nein! Ich habe viele, ganz viele Freunde!
-Deshalb bist Du einsam.
-Verzeih‘, aber das ist Unfug!
-Oh nein… !
-Erkläre es mir, bitte!
-Gerne.
-Dein Herz ist voller Liebe. Aber deine Seele verkümmert. Glaube mir!
-Ich verstehe es nicht.

Nachfragen, Zeit gewinnen, nachzudenken.
Eine Stimme, die mich tröstet. Worte, die mich verunsichern.
Schaudern und Bangen.

-Dein Herz ist ein Baum, behangen voller Früchte. Früchte, die man „Liebe“ nennt.
-Ja, du hast Recht.
-Und du kannst diese Früchte nur anbieten. Wie in diesem Märchen, dessen Name mir leider entfiel.
-Frau Holle?
-Mag sein.
-Ja, und?
-Suche Dir jemanden, der wieder auflebt, wenn man ihn umarmt.
-Hm… Ich versuche es…
-Die Welt ist voll davon! Glaube mir!

Als eine Hand über meine Stirn strich.
Als ich den Gruß hörte.
Da konnte ich den Namen sagen… und hörte ein zärtliches, wohlbekanntes Lachen in der Ferne.

-Gute Nacht, mein Träumer!
-Gute Nacht, Lynn!
Und… DANKE!

Nachdem ich heute die Nachrichten sah…

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Lichtblume-eV.de

In der vergangenen Woche sind wieder einige Jugendliche und Kinder auf den Straßen schwer verletzt worden oder sogar ums Leben gekommen. Am 28. 11. 2018 hatte ich einen Videoclip gepostet. Heute – nach den erschütternden Nachrichten der vergangenen Woche – möchte ich dieses Gedicht noch einmal veröffentlichen; und auch den Hintergrund dazu. Mir ist durchaus bewusst, dass ich damit nicht viel verändern werde. Jedoch hoffe ich, dass es sich weiterverbreitet und einige Menschen zum Nachdenken bewegt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! In diesem Sinne, danke fürs Lesen!

Das Gedicht: „Warum Mami? – Tod einer Unschuldigen“

Anmerkung: Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) in Umlauf, nachdem zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:
JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT; DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN. GIB ES BITTE AN SO VIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER. WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN, DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT!

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund deiner Erziehung – so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Straße ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm` doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.
    

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

Sag` meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt „Papis Mädchen“ auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die Sterben muss?

 

Die Statistik spricht eine klare Sprache:

Auf eine amtliche (also „erwischte“) Trunkenheitsfahrt kommen 600-3000 (!) Fahrten, die nicht entdeckt werden.
Wir wollen hier niemanden ankreiden, und zum Glück wird man in dieser Sache auch nicht rückwirkend vom Gesetz belangt, aber kommt beim Lesen des Gedichtes nicht bei dem/der ein oder anderen ein arg mulmiges Gefühl auf?
Ich selbst kann den Text heute noch nicht lesen, ohne das ich sofort einen riesen Kloß im Hals habe und mich beherrschen muss, nicht loszuheulen. Ehrlich.
Mein erster Kontakt mit „Warum Mami?“ war in einer Schulklasse mit Manuela und Joe als Referent in Sachen Schul-Prävention. Nichtsahnend gab mir Manuela den Text zum Vorlesen. Nur mit äußerster Mühe konnte ich mich von Absatz zu Absatz arbeiten, am Ende war ich nicht mehr in der Lage, ohne Tränen in den Augen zu sprechen.
Nicht, das mich der Text wegen seiner Lyrik so fesselte, sondern weil ich selbst so ein Arschloch war, das betrunken, teilweise besoffen hinterm Steuer saß, mir weiß-Gott-wie-cool vorkam und natürlich in der festen Überzeugung, ein wahrer Meister des Fahrens zu sein.
– mir passiert schon nix.
Mir ist auch nix passiert, sieht man z.B. von drei Totalschäden ab, in denen meine Autos nur noch Schrottwert hatten, (und ich selbst einmal beinahe von einer Leitplanke durchbohrt worden wäre) die aber jedesmal durch „fürsorgliche“ Mitmenschen ohne Polizeikontakt aus der Welt geschafft wurden.

„Aber was wäre wenn . . ?“

Diese Frage kann ich nicht beantworten, sie übersteigt schlicht mein Vorstellungsvermögen. Ich glaube nicht, das ich mit einer solchen Schuld leben könnte.

Gott sei Dank bin ich aus dem tödlichen Wahnsinn des Trinkens ausgestiegen.
Vergangenheit hin oder her, heute kann ich stolz auf mich sein, und jede Polizeikontrolle wird eine wahre Freude sein, denn ich weiß: Ich bin klar im Kopf.

Lee-Roy

Impressionen aus Bad Feilnbach…

Leider hat sich mein Bericht über meine Reha in Bad Feilnbach nun doch ein wenig verzögert.

Ich befand mich ja die letzten 3 Wochen in Bad Feilnbach, in der Klinik Blumenhof. Ungefähr 20 km von Rosenheim entfernt. Es wäre eine wunderschöne Gegend, wenn ich denn mehr davon sehen hätte können. Auf Grunde des vielen Schnees hätte die Ortschaft auch ebenso gut in Lappland liegen können. 😀

Die Ärzte und Schwestern waren ohne Ausnahme sehr nett, freundlich und hilfsbereit. Vor allem gab es dort zwei junge Schwestern aus Spanien, die auch im richtigen Leben Schwestern sind, kein Witz. 😉 Himmel, manchmal wünschte ich mir, ich wäre 35 Jahre jünger…Scherz Auch mein Zimmer war 1a, wie ein kleines Appartement.

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Hier konnte man wohlig schlafen, in vollkommener Ruhe
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Hier schloss sich eine kleine Terrasse an
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Ein bisschen Sonne hätte es perfekt gemacht… 🙂
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Und in DEM Bad hätte ich Orgien feiern können.
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Ihr wollt wissen, was ich von meiner Terrasse sehen konnte? Na, das hier…  😀

Alles in allem waren es drei Wochen, die meiner Gesundheit sehr gut taten. Und Elena und Carmen (Ihr erinnert Euch, die beiden Schwestern aus Spanien) halfen mit dem täglichen Verbandwechsel und dem Reinigen meiner Wunde nach Kräften mit. Morgen schreibe ich noch weiter. Ich habe nämlich auch einige wirklich nette Menschen kennengelernt.

Aber das wird ein anderer Artikel… 😀

 

 

Mein Onkel Paul | Der Mensch

Onkel Paul. Einer der Menschen, die mich bis zum Tode begleiten werden. Es sind Wenige, die dies für sich in Anspruch nehmen können. Viele sind es, die mich in der einen oder anderen Weise prägten. Natürlich.
Onkel Paul war da ganz eigen. Er lehrte mich, die Natur zu BEGREIFEN. Im wahren Sinn des Wortes.
Ein Spaziergang mit Onkel Paul war für mich ein Erlebnis. Fast immer ging es in den Wald.
Ich hatte als Kind sehr viel Angst. Und ich fürchtete mich, in diesen dunklen Wäldern, wo mich auserkorene Feinde erwarteten. Riesige Bäume, bereit, sich jederzeit auf mich zu stürzen und zu verschlingen. Das Sonnenlicht, welches ich so sehr liebte, fehlte ja fast gänzlich.
Verzagt und furchtsam, Onkel Pauls Hand fest umklammernd, tapste ich in dieses grauenerregende Gebiet.
Und ich war stolz, einen so starken und furchtlosen Beschützer an meiner Seite zu wissen.
Er lehrte mich, meine Angst ins Positive zu kehren. Der einzige Mensch, der mir Angst nahm. Und dafür Mut gab. Mut, in meinem Leben immer zu versuchen, das RICHTIGE zu tun. MUT, immer, wenn es darauf ankam, das Maul aufzureißen und zu sagen:
„DAS ist SCHEISSE!“
Aber es dauerte, ziemlich lange sogar. Er erzählte von seinen Ängsten, damals, ehe er meine Oma kennen lernen… musste.
Von seiner Furcht vor den GESTAPO-Leuten. Von seiner unwahrscheinlichen Angst, wenn es in dem Hause, in dem er damals wohnte, irgendwo klingelte.
Und von der Angst vor dem Nachbarn aus dem Nebenhaus, Koloschowskii – glaub ich – war der Name. Seines Zeichens Blockwart, trotz seines Namens…
Auch von den Demütigungen erzählte mein Onkel Paul mir, die er wegen seiner äußerlichen Erscheinung erleiden musste.

Davon aber beim nächsten Mal mehr.

Schreiben zum aufarbeiten***

Dies schrieb ich vor 7 oder acht Jahren. Und damals wusste ich noch nicht, wie mein Leben sich so weiterentwickelt. 

Ich bin ein Mensch, der schon SÄMTLICHE Höhen und Tiefen in seinem Leben erlebte. Über manches schreibe ich, vieles steht noch auf meiner „Schreiben-Liste“ und manche Dinge möchte ich erst einmal genau wissen, ehe ich meinen Senf dazu abgebe.
Aber, Ihr dürft an Traumschoepfers Leben teilhaben.

Ich wurde in meinem Leben getäuscht, hereingelegt, verlor Geld an „Freunde“, verlor den Rest meiner Familie, weil ich entweder den Kontakt verlor, und/oder der Kontakt mit mir einfach nur lästig war. Keine Ahnung. Über eine erneute „Kontaktaufnahme“ zu meiner Familie werde ich zu gegebener Zeit einmal schreiben.

Aber ich bin nicht allein. Meine Wurzeln liegen in Irland. Ich kenne mich mit der Terminologie nicht so aus.
War es mein Großvater, väterlicherseits, der Irisch-Stämmig war? Mein Ur-Großvater?
Sicher ist: Mein XX-Großvater schrieb sich WILLIAM PHILLIPS. Also anders, als ich. Ich schreibe mich PHILIPPS.

Und mein Freund und Vertrauter in Kindertagen, Onkel Paul, BETTELTE meine Eltern an, MICH zu ihm zu schicken. Das war kurz vor seinem Tod und er lag schon einige Zeit im Krankenhaus.

Damals tat ich Dienst bei der Bundesmarine und hätte JEDERZEIT Sonderurlaub bekommen.
Und die Nachricht seines Todes bekam ich von meiner Mutter, so ganz beiläufig während eines Telefonats einmal mitgeteilt.

Ich bin traurig. Ich werde es niemals mehr erfahren.

Es ist so viel, was mir zur Zeit durch meinen Kopf geht.
Und zu allem, egal was, fällt mir meine Lynn ein.

Sie sagte immer: „Eine Kuh, die tot ist, gibt keine Milch mehr!“
Und sie hatte Recht!