Das Lied von der Freundschaft

Das Lied von der Freundschaft

Töricht ist’s dem sanften Glühen,
Das die Freundschaft mild erregt,
Jene Wunden vorzuziehen,
Die die Liebe grausam schlägt.
Liebe nimmer uns erscheine,
Freundschaft bleib‘ uns zugewandt!
Wer verlässt Italiens Haine
Für Arabiens heißen Sand?

Für das flüchtige Entzücken,
Das die Liebe sparsam bringt,
Wie viel Qualen uns durchzücken,
Welcher Schrecken uns umringt!
Liebe mag die Blicke weiden,
Wenn ihr Opfer sinkt ins Grab;
Freundschaft nahet sich dem Leiden,
Trocknet ihm die Tränen ab.

Drum der Liebe bangen Schmerzen,
Ihrer Trunkenheit entflohn,
Woll’n der Freundschaft wir die Herzen
Reichen uns zu schönerm Lohn.
Uns die Freundschaft zu versüßen
Noch mit einer schönern Zier.
Lass mich dich als Bruder grüßen,
Gib den Schwesternnamen mir!

Freundschaft ist ein Knotenstock auf Reisen,
Lieb‘ ein Stäbchen zum Spazierengehn.

Highland Cathedral – A tribute to my colleagues

Ich habe die Highland Cathedral aufgenommen und war inspiriert, ein Video zu machen, um meinen großartigen Kollegen in Theatern zu danken – NHS, Fife. Ich frage, was meine Kollegen am meisten vermisst haben … sehen Sie sich das Video für ihre Antwort an. Um ihnen noch mehr zu danken, wird mein Anteil an den Verkäufen dieses Tracks für die nächsten 5 Monate an die Abteilung gespendet, um den Mitarbeitern ein wohlverdientes Dankeschön zu geben. Folgen Sie einfach dem Link, um Ihren Track zu kaufen und Ihre Unterstützung zu zeigen. ❤️❤️❤️❤️❤️ Danke! Klatschen für Betreuer! Klatschen für Keyworker! Danke nhs! Ich hoffe es gefällt dir. Viel Liebe ❤️❤️❤️❤️❤️ Highland Cathedral – Single von The Phantom Piperhttps://music.apple.com/…/highland-ca…https://thephantompiper.hearnow.comhttps://songwhip.com/album/the-phanto…

Ein Lichtblick

Wahrhaft tröstliche Worte in einer hoffnungslos erscheinenden Zeit!

wir wollen Freude haben

heute möchte ich Euch ein schönes Gedicht lesen lassen, welches in der schlimmen Corona-Zeit ein bisschen Licht in unser Leben bringt.

Ein Lichtblick

Wir sind oft ängstlich in diesen bedrohlichen Zeiten,
weil sich massenhaft tödliche Viren verbreiten.
Man sieht alles schwarz und dazwischen kein Licht.
Wo ist ein Zeichen, das uns etwas Hoffnung verspricht?

Man wartet, dass bald mal ein Wunder geschehe.
Man sehnt sich nach Liebe, nach menschlicher Nähe.
Man ersehnt einen Lichtblick in diesen Tagen
da so große Ängste und Sorgen uns plagen.

„Da, am Ende des Tunnels, da leuchtet ein Licht!“,
ruft jemand voll Freude. „Seht ihr es nicht?“
Eine Impfung ist möglich. Ihr braucht nicht zu verzagen!
Diese Impfstoffe könnten Corona verjagen.

Drum ihr Leute, lasst bitte schnellstens euch impfen.
Es ist sträflich und töricht auf das Impfen zu schimpfen.
Hört nicht auf die Querdenker und ihre lauten Tiraden,
die unken, das Impfen sei tödlich und…

Ursprünglichen Post anzeigen 68 weitere Wörter

Mathematiker-Witze

Behauptung: Eine Katze hat neun Schwänze!
Beweis: Keine Katze hat acht Schwänze.
Eine Katze hat einen Schwanz mehr als keine Katze.
Deshalb hat eine Katze neun Schwänze.

Alte Mathematiker sterben nicht – sie verlieren nur einige ihrer Funktionen.

Ein Mathematiker ist ein Gerät, das Kaffee in Behauptungen umwandelt.

Algebraische Symbole werden benutzt, wenn man nicht mehr weiß, worüber man redet.

Beweis, dass alle ungeraden Zahlen prim sind:
Mathematiker: 3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, der Rest folgt durch Induktion.
Statistiker: 100 Prozent der Probe mit 5, 13, 37, 41 und 53 sind prim. Also sind alle ungeraden Zahlen prim.
Physiker: 3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 ist ein Messfehler, 11 ist prim, 13 ist prim,… OK
Quantenphysiker: Alle Zahlen sind gleichzeitig prim und nicht prim, solange sie nicht beobachtet werden.
Chemiker: 3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim. Das reicht.
Informatiker: Ich schreib ein Programm: 1 ist prim, 1 ist prim, 1 ist prim, …
Microsoft: 3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 ist ein Feature, …
BWLer: 3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 ist prim, 11 ist prim…
Jurist: 3 ist prim. Da haben wir doch einen Präzedenzfall.
Politiker: 3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 wird nächstes Jahr prim,…
Philosoph: Wenn wir alle ungeraden Zahlen Primzahl und alle Primzahlen ungerade nennen, dann sind alle ungeraden Zahlen Primzahlen.
Psychiater: 3 ist prim, 5 ist prim, 7 ist prim, 9 ist prim, versucht es aber zu verdrängen.
Multikulturist: Pfui! Wer bist Du, dass Du Zahlen in Gruppen einteilst.

Was macht ein Mathematiker, der vor dem Fliegen Angst hat, dass eine Bombe im Flugzeug ist?
Er nimmt eine eigene Bombe mit, da die statistische Wahrscheinlichkeit, dass sich in einem Flugzeug zwei Bombenbefinden, nahe zu Null ist.

Hans Ostwald

Rinnsteinsprache

Lexikon der Gauner- Dirnen und Landstreichersprache

Berliner Dirnenlied.

Eenes Abends nach dem Sturm 
jing ick um den Juliusturm, 
kam de stolze Sitte her: 
Klenet Mächen komm mal her! 
        Berlin, o wie süß. 
        is dein Paradies! 
        Der de »Freunde« kennt, 
        die man Sitte nennt. 
        Eene Vaterstadt 
        schneid’ge Huren hat. 
        Schwamm darüber, tralala!

Hab’n se eene uffjefischt, 
die so recht verkränkelt is, 
kommt se nach de Fröbelstraß‘; 
im Krankenhaus, da macht et Spaß! 
        Berlin, o wie süß 
        is dein Paradies! 
        Der de »Freunde« kennt, 
        die man Sitte nennt. 
        Eene Vaterstadt 
        schneid’ge Huren hat. 
        Schwamm darüber, tralala!

Nachtrag

Adelskalender, Steckbriefverzeichnis.

Mit’n Arm ins Nasse setzen, anführen, betrügen, im Stich lassen.

Akazie, Arbeitsscheue, Pennbrüder in Leipzig.

Balkonfresse, vorstehender Unterkiefer.

D  Balkenvater, Dirnenwirt.

Ballonfahrer, Erpresser (§ 175)), männliche Prostituierte.

Blindschleiche, Bettler mit schlechten oder kranken Augen.

Fräter, Pennbrüder in Krefeld.

Gebumst, verhaftet.

Gummibälle, Kartoffelklöße in Anstalten.

Guten Tag sagen, bei Abwesenheit der Bewohner mit Nachschlüssel in Wohnung eindringen und stehlen.

Hackenschmettern, Zahnschmerzen.

Kälberzähne, Graupen.

Kaltbäckerei, Brotbeutel stehlen.

Kalte Füß haben, ohne Geld sein.

Kippe, das Ausleeren der gestohlenen Portemonnaies in der Tasche des Taschendiebs.

Kolonievögel, Arbeitshäusler, Arbeiterkolonisten, die fast ihr ganzes Leben in Anstalten verbringen und die dadurch stumpfsinnig geworden.

Leineziehn, ausrücken.

Luftsuppe und Windbuletten essen, hungern, mittellos sein.

Der Masematten fällt, Diebstahl wird ausgeführt.

Mehlsuppenklaps, Arbeitshäusler, Arbeiterkolonisten, die schon stumpfsinnig geworden sind und stets wieder in die Anstalten einkehren, haben den Mehlsuppenklaps. D  Nährmutter, Prostituierte.

Pinselquäler, Anstreicher.

Rheinkadetten, Pennbrüder in Köln, Koblenz usw.

Sargnägel, Mohrrüben.

Schmierlapp, Anstreicher.

Schock, alles was zum Schaubudenleben gehört.

Schwimmen, im Gefängnis sitzen.

Sonntagsfahrer, siehe Guten Tag wünschen.

Stampe, kleine Kneipe.

Ständeln, stellungslose Artisten produzieren sich in Wirtschaften und sammeln.

Stecher, feine Stichsäge.

Vorbeifassen, Unglück haben. D  Wackeln, auf den Strich gehn. D  Wonneknaben, männliche Prostituierte.

Wricker, linealähnliches Werkzeug aus härtestem Stahl, mit schmalen Einschnitten, mit dem die Panzerplatten der Geldschränke abgebröckelt werden.

Zaaf = Safe, Tresor, Geldschrank.

zehren, betteln, erpressen.

Zenserei, Polizei.

Zänker, Verräter.

Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (116)

116. Herr Gryn und der Löwe

Mittleres Relief an der Rathauslaube des Kölner Rathauses

Zu Köln saß auf dem geistlichen Herrscherstuhle Erzbischof Engelbert, der hatte viel Streitens mit der Bürgerschaft, das bis zum blutigen Kampf gedieh. Dieser Bischof hatte einen Löwen, den hatten ihm zwei Domherren aufgezogen. Gegen den Bischof stand im steten Streite der Bürgermeister der Stadt, Herr Hermann Gryn, und hielt zur Gemeinde und verteidigte deren Rechte, doch war er mit den Domherren gleichwohl persönlich nicht verfeindet. So luden die zwei, welche des Erzbischofs enge Freunde waren, eines Tages – es soll im Jahre 1266 sich zugetragen haben – den Bürgermeister zu sich ein zu einem Gastmahl und brachten das Gespräch auf den Löwen, den sie heimlich hatten fasten und sehr hungrig werden lassen, und erboten sich, vor dem Essen ihm den Löwen sehen zu lassen. Sie führten Hermann Gryn an die Pforte des Löwenzwingers, öffneten diese und stießen ihn unversehens hinein, worauf sie die Türe zuschlugen und vermeinten, der Löwe werde ihn alsobald zerreißen. Der Löwe, als er den Mann sah, riß den Rachen mit den scharfen Zähnen weit auf, schlug einen Schweifring und legte sich nach Katzenart zum Sprunge; Herr Hermann Gryn aber, wie er sah, was ihm drohte, schlang rasch seinen Mantel um den linken Arm und faßte seine Gugel, die er in der Hand hielt, fest und zog sein Schwert und wartete nicht, bis der Löwe sprang, sondern stürzte sich auf ihn mit gezücktem Schwerte, fuhr ihm mit dem linken Arm in den Rachen hinein und durchstieß ihn mit dem Schwerte. Dann gewann er einen Ausgang und ging, ohne gegessen zu haben, seinem Hause zu. Dieses Mittagessen bekam aber den beiden Domherren gar übel, denn der Bürgermeister sandte seine Häscher unversehens und ließ sie greifen und aufhenken an einen Balken gleich am Tore des Chorherrenhauses neben dem Dom, das nannte man seitdem das Pfaffentor. Darauf wurde zum Andenken solchen Mutes das Bild Gryns mit noch dreien andern Löwenbändigern in Gesellschaft in Stein ausgeführt und zur Zier über dem Pfeilerbogengang am Rathaus angebracht, da sieht man die Mär von Herzog Heinrich dem Löwen, Simsons Löwenkampf und Daniel in der Löwengrube dem Kölner Löwensieger beigesellt. –

Carl Karlweis | Wiener Kinder 4. Kapitel

Viertes Kapitel.

»Er wird’s nicht wieder thun.«

Eine Woche später, die Mittagssonne lugt eben durch die Korridorfenster, tritt Vater Schober langsam und zögernd in die Thüre seiner Wohnung. Er hat den Hut tief in die Stirne gezogen und späht mit verdrossener Miene den Korridor entlang. Erst da er diesen völlig still findet, tritt er heraus, drückt sich an der Wand hin bis zur Treppe und stolpert eilends hinab. Sobald seine schweren, ungleichmäßigen Schritte verhallt sind, öffnet sich die nur angelehnte Thüre von Fräulein Kathis Wohnung, die alte Tänzerin schlürft über den Korridor und blickt durch das vergitterte Fenster in die Schobersche Küche. Mit der Rechten hält sie ein buntfärbiges Tuch fest, das sie um den Hals gebunden hat, indes die Linke eine halbaufgeblühte Rose vorsichtig mit den Fingerspitzen faßt und sie, als ob es eine Überraschung gälte, hinter dem Rücken verborgen hält. Nachdem Fräulein Kathi sich überzeugt hat, daß die Küche leer ist, tritt sie vorsichtig ein. In dem schwach erhellten Raume ist’s still wie auf dem Korridor, im Herde glimmt ein verlöschendes Feuer, ein paar Töpfe, Schüsseln und Teller mit kärglichen Speiseresten stehen zerstreut auf der schwarzen Platte, während allerlei Abfälle und zerbrochene Küchengeräte das rote, schmutzigfeuchte Ziegelpflaster bedecken.

Die alte Tänzerin blickt mißbilligend um sich.

»Wie’s da ausschaut!« murmelt sie. »Wenn man denkt, wie spiegelblank die Marie alles gehalten hat, und wie ihre Mutter jetzt wirtschaftet!« . . .

Mit einem Seufzer hebt sie ihr sauberes Kleid ein wenig auf, trippelt behutsam durch die Stube und pocht an die Kammerthüre.

»Herein!« ruft scharf und nicht allzu einladend die helle Stimme Mariens. Fräulein Kathi tritt ein. In der schmalen, weiß getünchten und nur ärmlich eingerichteten Kammer sitzt Marie allein. Sie hat den kleinen Tisch in die Fensternische gerückt und hockt dort, über eine Stickerei gebeugt. Ihre Wangen sind zwar vom Eifer der Arbeit ein wenig gerötet, unter dem flüchtigen Rot guckt aber jene gelbliche Blässe durch, welche Nachtarbeit und dumpfe Zimmerluft erzeugen. Ihre Augen blicken recht müde, da sie jetzt unwillig vom Stickrahmen zur Thüre wandern, und die kleine Falte zwischen den Brauen hat sich noch tiefer in die weiße Stirn gegraben. Sobald Marie in der Eintretenden die alte Freundin erkennt, erhellt sich ihre Miene; mit einem herzlichen Gruße will sie aufspringen, allein Fräulein Kathi drückt sie auf den Stuhl zurück.

»Wenn Sie nicht sitzen bleiben, Fräul’n Marie, geh‘ ich gleich wieder fort!« sagt sie bestimmt, und das Mädchen muß ruhig weiter arbeiten.

»Ich komm‘ ja nicht um Sie zu stören!« erklärt die Tänzerin eifrig. »Nur ein bißl G’sellschaft will ich Ihnen leisten und dann gleich wieder verschwinden. An Ihrer Arbeit hängt so viel! Glauben Sie, ich weiß nicht, daß Sie jetzt allein das Haus erhalten, seit Ihr Herr Vater statt etwas zu verdienen Ihr mühselig erworbenes Geld ins Wirtshaus trägt? Es ist zwar nicht schön von ihm, daß . . .«

Marie sieht bittend auf, Fräulein Kathi hält verlegen inne und meint dann stockend:

»Nun ja, Sie wollen nicht, daß man davon red’t, – ich weiß schon! Ich thu’s auch nicht mehr, . . . aber es drückt mir das Herz ab, wenn ich seh‘, wie Sie armes Kind sich abquälen, während die andern . . .«

Marie schüttelt eifrig den Kopf. »Sie müssen nicht so reden!« sagt sie ernst. »Sehen Sie, Fräul’n Kathi, der Vater kann jetzt nicht arbeiten. Er bekommt keinen Platz, weil er im Prozeß ist mit seinem Baumeister.«

»Mit Herrn Wiesinger?«

»Ja, . . . und mit der ganzen Genossenschaft dazu! Es nimmt ihn keiner! Seit er vom Gerüst gestürzt ist, haben sich alle recht schlecht gegen ihn benommen. Aber sie werden’s gewiß noch bereuen! Der Advokat sagt, daß der Vater den Prozeß ganz sicher gewinnen muß, und dann haben wir wieder Geld genug! Freilich hat der Vater den letzten Rest von seinem Ersparten, das in der Krankheit ohnehin stark zusammen g’schmolzen ist, als Vorschuß hergeben müssen, für die ersten Kosten. Aber das macht nichts. Derweil schau halt ich dazu, daß wir nicht gar zu tief in Schulden kommen, und so geht’s schon wieder!«

I wish I was in Wexford Town

Dear mom and dad,
on our last skype conversation mom asked me if i was crying … i said „no!“
But I did it because my heart ached so – with homesickness.

And now I am sending you a song and thinking of you and my Wexford with deep love!

Please stay safe until we meet again!
I send the dearest and warmest greetings to you!

Kisses, your tearful son Werner!