Zur Blauen Stunde | Ach Liebste, lass uns eilen

Ach Liebste, lass uns eilen Ach Liebste, lass uns eilen,Wir haben Zeit:Es schadet das VerweilenUns beiderseit. Der edlen Schönheit GabenFliehn Fuß für Fuß,Daß alles, was wir haben,Verschwinden muss. Der Wangen Zier verbleichetDas Haar wird greis,Der Äuglein Feuer weichet,Die Brunst wird Eis. Das Mündlein von KorallenWird ungestalt,Die Händ als Schnee verfallen,Und du wirst alt. Drum lass„Zur Blauen Stunde | Ach Liebste, lass uns eilen“ weiterlesen

Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (53)

53. Des Rodensteiners Auszug Im Odenwalde oder nahe dabei stehen zwei Trümmerburgen, die heißen der Rodenstein und der Schnellert, zwei Stunden voneinander entfernt. Die Herren von Rodenstein waren ein mächtiges Rittergeschlecht. Einer derselben war ein gewaltiger Kriegs- und Jagdfreund, Kampf und Jagd war sein Vergnügen, bis er auf einem Turnier zu Heidelberg auch die Minne„Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (53)“ weiterlesen

Die Schildbürger, oder: Das Lallen- und Narrenbuch. | Dreiundvierzigstes Kapitel

Dreiundvierzigstes Kapitel.Wie ein Schildbürger seinen Sohn in die Schule führt und was sich daselbst verlief. Dem Sprüchworte getreu, daß man den Baum biegen soll, so lange er noch jung sei, konnte nicht versäumt werden von einem namhaften Schildbürger, daß er auch für seinen Sohn seine Jugend nützlich verwenden lasse.

Weisheit des Tages | 09.01.2021

Wenn ein Kind lesen gelernt hat und gerne liest, entdeckt und erobert es eine zweite Welt, das Reich der Buchstaben. Das Land des Lesens ist ein geheimnisvoller, unendlicher Erdteil. Aus Druckerschwärze entstehen Dinge, Menschen, Geister und Götter, die man sonst nicht sehen könnte. Wer noch nicht lesen kann, sieht nur, was greifbar vor seiner Nase„Weisheit des Tages | 09.01.2021“ weiterlesen