Zur Blauen Stunde | Wohin

Wohin Wohin kannst du mich noch führen,dem längst die Sterne entfacht,die Weiten atmen und spürendie ganze Tiefe der Nacht? Wovon kannst du mich noch lösen,dem alles gleitet und rinnt,die Stimmen, die guten, die bösen,ihre Schilfe rauschen im Wind? Wovon gibst du noch Kunde,wozu, von wem erwählt,dem in Fäden der Spinne die Stunde,nur sie, die fallende,„Zur Blauen Stunde | Wohin“ weiterlesen

Gute Ausreden – so kostbar wie Gold!

Eine Porsche-Fahrerin fährt mit ca. 200 km/h auf der Autobahn, obwohl sie nur 100 km/h fahren dürfte. Ein Streifenwagen verfolgt sie und erst nach einer Viertelstunde hält sie an. Die Polizistin sagt: „Wenn Sie mir eine Ausrede nennen, die ich zuvor noch nie gehört habe, lasse ich Sie straffrei davon kommen.“ Daraufhin sagt die Porsche-Fahrerin:„Gute Ausreden – so kostbar wie Gold!“ weiterlesen

Die Schildbürger, oder: Das Lallen- und Narrenbuch. | Zweiundvierzigstes Kapitel

Zweiundvierzigstes Kapitel.Wie die Schildbürger ihrem Kaiser Volk zuschicken und wie es ihrer Soldaten einem erging. Das Geschrei von dem Krieg, weswegen unsere Schildbürger ihre Glocke in den tiefen See versenkten, war nicht so gar nichtig, daß sie es nicht in der That selbst empfunden hätten. Wenige Tage nachher kam der Befehl, etliche Knechte sollen zur„Die Schildbürger, oder: Das Lallen- und Narrenbuch. | Zweiundvierzigstes Kapitel“ weiterlesen

Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (52)

52. St. Katharinens Handschuh Gar eine schöne Schildsage hatten die edlen Herren von Handschuchsheim, deren letzter im Jahre 1600 des Todes verblich, indem ihn Friedrich von Hirschhorn zu Heidelberg auf offnem Markt zur Nachtzeit auf den Tod verwundet hatte, und mit deren erstem sich das Folgende soll begeben haben. Er war ein frommer junger Ritter,„Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (52)“ weiterlesen