Wie soll ich mich nennen ?

Einmal war ich ein Baum und gebunden,dann entschlüpft ich als Vogel und war frei,in einen Graben gefesselt gefunden,entließ mich berstend ein schmutziges Ei. Wie halt ich mich? Ich habe vergessen,woher ich komme und wohin ich geh,ich bin von vielen Leibern besessen,ein harter Dorn und ein flüchtendes Reh. Freund bin ich heute den Ahornzweigen,morgen vergehe ich„Wie soll ich mich nennen ?“ weiterlesen

Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (48)

48. Die Königstochter vom Rhein Vor grauen Zeiten soll das alte Worms auch die Hauptstadt des burgundischen Reiches gewesen sein. Ein Zigeunerweib stahl aus der Insel des Rosengarten eine Königstochter in einem kleinen Badewännlein und trug sie über den Rhein. Niemand wußte, wo das Kind hingekommen. Sein Vater grämte sich zu Tode, und seine Mutter„Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (48)“ weiterlesen

Was Oma noch wusste | 1000 praktische Tipps | 651-700

Bunte Stickereien bügeln.Auf die linke Seite der Stickerei wird ein weißes, mit Essigwasser befeuchtetes Tuch gelegt und heiß überbügelt, bis es trocken ist. Nur so färben die Farben nicht ab. Cachenez richtig waschen.Einige Kartoffeln werden geschält, gerieben und durch ein Tuch gepreßt. Dem erhaltenen Kartoffelwasser mengt man nur 2 Liter frisches Wasser bei und wäscht„Was Oma noch wusste | 1000 praktische Tipps | 651-700“ weiterlesen

Die Schildbürger, oder: Das Lallen- und Narrenbuch. | Sechsunddreißigstes Kapitel

Sechsunddreißigstes Kapitel.Die Schildbürger hatten Mitleiden mit einem armen Nußbaum; was sie daher mit ihm vorgenommen haben. Nicht weit von Schildburg in. Misnoropotamien floß ein Wasser vorbei, an dessen Gestade ein großer Nußbaum stand. Von diesem Nußbaum herab hing ein großer Ast über das Wasser, so daß er dasselbe mit seinen Zweigen beinahe berührte. Die Schildbürger„Die Schildbürger, oder: Das Lallen- und Narrenbuch. | Sechsunddreißigstes Kapitel“ weiterlesen