Zur Blauen Stunde | Sternenglaube.

Sieh, da ist ein lichter Stern gesunken! 
Wie ein weißer wirrer Irrlichtfunken 
Schwebt er zu des Abends Blütenbeet . . .

Du . . . Jetzt flink, noch eh‘ er ganz verweht 
Sprich den Wunsch der in Erfüllung geht! –

Zitternd ist der müde Stern gesunken . . . 
Schweigend hab‘ ich Deinen Blick getrunken 
Und mit ihm Dein innerstes Gebet . . .

Stefan Zweig (1881-1942)

Positives von meinem Arztbesuch heute…

Heute Vormittag hatte ich wieder meinen Termin bei meinem Hausarzt.
Alle 4 Wochen bin ich ja eingeladen bei ihm. Bluttest für meinen Quick.

Aber das Schönste ist: Seit heute sind meine Beine das erste mal seit fast 2 Jahren verbandfrei! Ok, sie sehen noch nicht so schön aus (den Minirock werde ich wohl noch etwas im Schrank hängen lassen). 😀

Aber bis zum Sommer dauert es ja eh noch ein Weilchen. 😉

Es tut so wohl, endlich wieder einen kleinen Fortschritt zu sehen und auch zu spüren.
Zur Zeit übe ich wieder das Gehen, ohne meine Susi.
Sie guckt mich zwar immer vorwurfvoll an, aber da muss sie leider durch. 😆

Für Erwachsene!

Der Richter zum Bauern:

”Sie werden beschuldigt Sex mit einer Ziege gehabt zu haben. Wie war es wirklich?”

Der Bauer: “Nicht anders als mit meiner Frau, die meckert auch immer!”

Im Dschungel abgestürzt…

Ein Deutscher, ein Italiener und ein Holländer sind die einzigen Überlebenden nach einen Flugzeugabsturz im afrikanischem Urwald.

Ziemlich schnell werden sie von den Eingeborenen gefangen genommen und vor den Häuptling geschleppt.

Der stellt die drei vor eine Wahl: “Tod oder Bunga-Bunga?”

Der Italiener entscheidet sich schnell: “Bunga-Bunga!” und wird vom halben Stamm nacheinander durchgenommen.

Der Deutsche überlegt hin und her, entscheidet sich auch für “Bunga-Bunga” und wird von der anderen Hälfte über Stunden hart rangenommen.

Der Holländer sagt: “Das ist unter meiner Würde! Ich wähle den Tod!”

Daraufhin der Häuptling: “Tod durch Bunga-Bunga!”

Auf dem Bauernhof


Der Bauer wäscht sich im Hochsommer draußen und wird plötzlich von einer Wespe gestochen.
Er läuft zu seiner Frau in die Küche und jault. 

Die Frau reagiert und holt aus dem Kühlschrank Buttermilch und gießt sie in eine Schale, damit er sein Ding reinhalten kann. 

Nun kommt die Magd in die Küche und macht große Augen. 

Der Bauer fragt: “Was kuckst Du so blöd, hast Du sowas noch nicht gesehen?”

Die Magd: “Doch, aber noch nie wie er aufgeladen wird!”


Kommt ein Paar aus der Stadt an einem Bauernhof vorbei.

Der Hahn sitzt gerade auf einer Henne.
Fragt die Frau den Bauer: “Wie oft macht er das am Tag?”

Sagt der Bauer: “So zehn mal am Tag.” Sagt die Frau zu ihrem Mann “Siehste!”


Fragt der Mann den Bauer “Etwa auch immer mit dem selben Huhn?”

Darauf der Bauer: “Ne natürlich nicht!”

Sagt der Mann zu seiner Frau “Siehste!”

Ein Vater will seine drei Töchter aufklären.

Er setzt sich deshalb nackt auf das Sofa und ruft die Mädchen einzeln herein. Als erstes kommt die 15 Jährige herein.

Der Vater deutet auf seinen Penis und fragt:”Weißt du, wozu man das benutzt?”

“Na klar! Natürlich zum Bumsen.”

Dann die 13-Jährige, dieselbe Frage, genau dieselbe Antwort.

Als letztes kommt die 11 Jährige. “Weißt du, wozu man das benutzt?”

“Klar, Papi, zum Spielen.” erklärt die Jüngste. 

“Und du denkst, dass das die einzige Möglichkeit ist?”

“Natürlich Papi, zum Bumsen ist er zu klein!”

Ludwig Bechstein – Deutsches Sagenbuch (14)

14. Von Drachen und Lindwürmen

Auf dem hohen Pilatus hat es Drachen und Lindwürme vollauf gegeben, die hausten in unzugänglichen Höhlen und Schluchten des gewaltigen Alpenbergstocks. Oft haben Schiffer auf den Seen sie mit feurigen Rachen und langen Feuerschweifen vom Pilatus herüber nach dem Rigi fliegen sehen. Solch ein Drache flog einstmals in der Nacht vom Rigi zurück nach dem Pilatus; ein Bauer, der, von Horn bürtig, die Herden hütete, sah ihn, und da ließ der Drache einen Stein herunterfallen, der war wie eine Kugel geformt und glühend heiß; der war gut gegen allerlei Krankheit, wenn man davon eine Messerspitze voll abschabte und dem Kranken eingab. Zu andrer Zeit hat man einen grauslich großen Drachen aus dem Luzerner See die Reuß hinaufschwimmen sehen.

Einstmals ging ein Binder oder Küfer aus Luzern auf den Pilatus, Reifholz und Holz zu Faßdauben zu suchen; er verirrte sich, und die Nacht überfiel ihn, mit einem Male fiel er in eine tiefe Schlucht hinab. Drunten war es schlammig, und als es Tag wurde, sah er zwei Eingänge in der Tiefe zu großen Höhlen, und in jeder dieser Höhlen saß ein greulicher Lindwurm. Diese Würmer flößten ihm viel Furcht ein, aber sie taten ihm kein Leid; sie leckten bisweilen an den feuchten salzigen Felsen, und das mußte der Küfer auch tun, damit fristete er sein Leben, und das dauerte einen ganzen Winter lang. Als der Frühling ins Land kam, machte sich der größte Lindwurm auf und flog aus dem feuchten Loche heraus mit großem Rauschen: der andre kleinere kroch immer um den Küfer herum, liebkoste ihn gleichsam, als wolle er ihm zu verstehen geben, daß er doch auch mit heraus sollte. Der arme Mann gelobte Gott und dem heiligen Leodager in die Stiftskirche im Hof zu Luzern ein schönes Meßgewand, wenn er der Drachengrube entrinne, und als der zweite Drache sich anschickte, aufzufliegen, hing er sich ihm an den Schweif und fuhr mit auf, kam also wieder an das Licht, ließ sich oben los und fand sich wieder zu den Seinen. Doch lebte er nicht lange mehr, weil er der Nahrung ganz entwöhnt war, hielt aber Wort und sein Gelübde, ließ ein prächtiges Meßgewand fertigen, darauf die ganze Begebenheit sticken und alles in das Kirchenbuch einzeichnen. Es soll diese Wundergeschichte sich ereignet haben 1410 oder 1420, und vom 6. November des einen Jahres bis zum 10. April des folgenden hauste der Küfer bei den Lindwürmern.

Irische Elfenmärchen | Das stille Volk (8)

8. Die beiden Gevatterinnen

(Siehe auch die Anmerkungen)

Zu Minane bei Tracton, das etwa fünf Stunden südlich von Cork liegt, lebte ein junges Ehepaar, namens Mac Daniel, und sie hatten ein so schönes, wohlaussehendes Kind, daß die Elfen Lust bekamen, es zu sich zu holen und einen Wechselbalg an seine Stelle zu legen. Doch Frau Mac Daniel hatte eine Gevatterin, namens Norah Buckeley, und die ging gerade bei dem Hause, worin die beiden lebten (es war eben neu mit Schiefern gedeckt und hatte ein neues Schild erhalten) in der Abenddämmerung vorbei. »Es ist zu spät«, dachte sie, »um einzutreten und mich nach der Gevatterin Befinden zu erkundigen.« Sie hatte noch eine gute Stunde zu gehen, überdies bemerkte sie, daß die Elfen ausgezogen waren, denn den Weg von Carrigaline war vor ihr ein Wirbel von Staub nach dem andern aufgestiegen; das sicherste Zeichen von einem Aufbruch und Umzug des stillen Volkes, und es tat ihr in den Beinen weh, sich so oft neigen zu müssen.

Indessen als Norah vor dem Hause ihrer Gevatterin war, blieb sie einen Augenblick stehen und sprach vor sich hin:

»Gott laß es ihr wohl ergehen!« Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, so sah sie, daß sich eins von den Fenstern öffnete und das schöne Kind ihrer Gevatterin eilig herausgereicht wurde; sie konnte, und wenn es ihr Leben gekostet hätte, nicht sagen, wie oder von wem. Sie ließ sich aber nicht abhalten, herbei zu gehen und das Kind in Empfang zu nehmen. Sie wickelte es aufs beste in ihren Mantel und eilte damit nach Haus.

Am folgenden Morgen machte sie sich auf, um nach ihrer Gevatterin zu sehen, die klagte und jammerte über die Veränderung ihres Kindes, die ganze Nacht sei sie von seinem Geschrei aufgeweckt worden und es mit nichts in der Welt zu beruhigen gewesen.

»Ich will Euch sagen, was Ihr mit dem Balg anfangen müßt«, sagte Norah, »streicht ihn erst mit einer Rute, dann tragt ihn hinaus auf den Kreuzweg und laßt ihn da in dem Graben liegen, wo ihn holen kann, wer Lust hat. Wißt, ich habe Euer leibliches Kind gesund und wohl daheim bei mir, in der letzten Nacht ist es mir aus Euerm Fenster herausgereicht worden.«

Als die Mutter das hörte, geriet sie ins größte Erstaunen und ging hinaus, eine Rute zu holen. Kaum aber kehrte sich die Gevatterin um und schaute umher, so war der Elfe fort und weder sie noch des Kindes Mutter sahen ihn wieder, noch konnten sie erfahren, auf welche wunderbare Weise er verschwunden war.

Die Frau Mac Daniel lief in aller Eile in das Haus ihrer Gevatterin, fand da ihr eigenes Kind, nahm es mit sich nach Haus und es ist zu dieser Zeit ein feiner junger Mann.