Weisheit des Tages | 14.08.2020

bonhoefferIch glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist, und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

Autor: Werner Philipps

Mein Leben und ich! So könnte man den Inhalt meines Blogs kurz und knapp überschreiben. Er beinhaltet (ich hoffe in der richtigen Balance!) Episoden und Ereignisse aus meinem Leben (sic!), Humor und Gedichte... Lasst Euch einfach mal überraschen. Über Kommentare zu den einzelnen Artikeln freue ich mich natürlich auch sehr und meistens antworte ich sogar! Ich freue mich sehr über Euren Besuch. Herzlichst, Werner Philipps

11 Kommentare zu „Weisheit des Tages | 14.08.2020“

  1. Ich mag keinen Fundamentalismus – egal welcher Art und Religion wird leider zu oft missbraucht.

    Mit dem Christentum resp. der Auslegung von dem was ich über die Bibel weiss (was nicht viel ist, Kirche war bei uns daheim tabu, bin aber konfirmiert und dann ausgetreten), bin ich überhaupt nicht einverstanden. Das ist genau so dämlich wie die Lügen, die gewisse islamische Strömungen verbreiten. Ausserdem mag ich es nicht wie den Menschen das Patriarchat aufgedrängt wurde unter dem Deckmantel der Kirche und wie alte Opferplätze entweiht oder christianisiert wurden (was natürlich der Lauf der Welt ist. Schliesslich war die Hagia Sophia auch schon allerlei und soll ja jetzt wieder eine Moschee werden). Und die ganze Missionierung fand ich schon als Kind ganz schlimm. Wie kann man nur so respektlos und menschenverachtend sein?

    Am Ehesten kann ich mich mit polytheistischen Religionen identifizieren, praktizieren tue ich nichts. Glauben tu ich an einen grossen Masterplan und eine „Macht“, die alles irgendwie im Gleichgewicht hält. Weiter glaube ich an ein gewisses Schicksal, das man jedoch ein Stück weit lenken kann, wenn man aktiv in sein Leben eingreift und nicht einfach die Hände in den Schoss legt. Und ich bin fest davon überzeugt, dass jeder eine Aufgabe im Leben hat und wenn er die erfüllt hat, wird er nicht mehr wiedergeboren.

    Es ist uns wohl allen klar, dass der Mensch etwas braucht, woran er glauben resp. sich fest halten kann und das ist halt in unseren Breiten das Christentum. Ich glaube auch, dass die Mehrheit der Christen sehr wohl versteht, worum es geht. Ein anständiger Mensch zu sein, Nächstenliebe, Nachbarschaftshilfe etc. pp. Doch ich kann ein guter Mensch sein, ohne ein Christ sein zu müssen. Wer das nicht kann, kann auch kein guter Religionsangehöriger sein.

    Normalerweise äussere ich mich zu dem Thema nicht, da das zu oft Streit gibt, doch da es hier nun allerlei Meinungen gibt und es mich von Anfang an in den Finger gejuckt habe, müsst ihr halt nun meinen Senf dazu auch lesen 😀

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  2. Immerhin beschäftigen sich, nicht unbedingt nur und auch nicht zuletzt, aufgrund der Bibel manche Leute noch mit „dem da Oben, wenn´s Ihn denn gibt“. Und das ist ja auch schon was.

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    1. Jeder noch so kleine Volksstamm hatte einen oder mehrere Götter. Wir kommen schon mit diesem Ur-
      Wissen auf die Welt. Kaum ein Theologe kennt die Bibel. Ich sehe diese Schriften aber als Wege zur Wahrheit…oder zur Unwahrheit.

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  3. Alle Antworten aus der Bibel? Welcher Fälschung soll ich glauben, die des Hieronymus im Auftrag des Papstes oder den Überlieferungen des Paulus, der das Christentum geradezu auf den Kopf gestellt hat, ohne die Hauptperson überhaupt zu kennen? Hat Jesus uns vor den Priestern gewarnt? Er hat gewiss nichts aufschreiben lassen, weil er wusste, dass der ‚Teufel‘ auch vor der Bibel nicht Halt macht. Jesus warnte: „Sie kommen als Lichtgestalt.“ Das Alte Testament besteht aus dem Kriegstreiben der damaligen Könige und seit Anbeginn der Aufzeichnungen auf dem Minderwertigkeitsempfinden gegenüber Frauen.
    Wenn wir das Vaterunser beten, lautet es: „…geheiligt werde Dein Name.“ Wie lautet der Name, den wir heiligen sollen? Gott ist ja nur eine Bezeichnung. Fragen über Fragen…die Kirchen lassen keine Antworten zu. Einmal Dogma, immer Dogma.
    So, nun habe ich genug Senf dazugegeben.
    Liebe Grüße
    Gisela

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  4. Ich halte es für sehr gefährlich, sein Leben nach einem alten Buch ausrichten zu wollen, dass die präsente Zeit nicht gekannt hat.

    Gerade das Schickal Bonhoeffers zeigt doch sehr deutlich, dass das Vertrauen auf die Bibel schnell die braune Sch…. dann wachsen lässt.

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    1. Bisschen weit hergeholt, meine ich. Das Vertrauen auf die Bibel hat das „Dritte Reich“ nicht ermöglicht. Beklagenswert allerdings das Verhalten einiger Berufskollegen Bonhoeffers – als kichliche Handlanger der Nazi Herrschaft. Was aber auch in vielen anderen (auch akademischen) Kreisen in Mode war.

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Mein Senftöpfchen wartet auf neue Nahrung. ;) Also, gib gerne Deinen Senf dazu!

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