Münster

Eigentlich mag ich ja die Krimis, die in Münster spielen: Wilsberg, zum Beispiel. Immer unterhaltsam, mit viel Humor. Eigentlich.
Was ich jedoch heute im WDR erfuhr, macht mich fassungslos und wütend. Und es erfüllt mich mit Abscheu und Ekel. Der Lebensgefährte der Mutter wurde zweimal wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Und wieder reagierten die Behörden nicht. Im Fernsehen erfuhr ich, dass seine ebenfalls inhaftierte Mutter Erzieherin und Leiterin einer Kita ist.

Die Mutter des Hauptverdächtigen im Fall des Kindesmissbrauchs in Münster ist nach WDR-Recherchen Erzieherin. Sie soll in einer Kita arbeiten.

Die Mutter des Hauptverdächtigen im Fall des Kindesmissbrauchs in Münster ist nach WDR-Recherchen Erzieherin. Sie soll in einer Kita in Münster arbeiten. Ermittelt wird aber nur in ihrem privaten Umfeld und nicht an ihrer Arbeitsstelle, so die Staatsanwaltschaft. Die Kita wurde am Sonntagnachmittag (07.06.20) darüber informiert. Der 45-Jährigen gehört die Gartenlaube, in der ihr 27-jähriger Sohn zahlreiche Vergewaltigungen von kleinen Jungen begangen haben soll.

Gemeinschaftliche Vergewaltigung von Jungen

Der 27-jährige Münsteraner, seine 45-jährige Mutter sowie fünf weitere Männer aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Brandenburg und Hessen sind derzeit in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Münster am Samstag (06.06.2020) mitteilten, wird gegen die Männer wegen Kindesmissbrauchs, gegen die Frau wegen Beihilfe ermittelt.

Bisher bekannte Opfer sind der 5-jährige Sohn eines der mutmaßlichen Täter, der 12-jährige Neffe eines anderen und der 10-jährige Stiefsohn des Hauptverdächtigen aus Münster. Zwei der Jungen sollen gemeinschaftlich und über Stunden von den Männern in der Gartenlaube vergewaltigt worden sein. Weitere Taten fanden außerhalb der Gartenlaube statt. Die Ermittlungen sind noch am Anfang.

Quelle: wdr.de  Tagesschau.de

Und ich gehe jetzt erst einmal mich übergeben…

Autor: Werner Philipps

Mein Leben und ich! So könnte man den Inhalt meines Blogs kurz und knapp überschreiben. Er beinhaltet (ich hoffe in der richtigen Balance!) Episoden und Ereignisse aus meinem Leben (sic!), Humor und Gedichte... Lasst Euch einfach mal überraschen. Über Kommentare zu den einzelnen Artikeln freue ich mich natürlich auch sehr und meistens antworte ich sogar! Ich freue mich sehr über Euren Besuch. Herzlichst, Werner Philipps

17 Kommentare zu „Münster“

  1. Heute gab es übrigens einen neuen Artikel in der WN: Der Mann ist wg. Des Besitzes von Kinderpornografie vorbestraft, nicht wg. Einer entsprechenden Handlung. Es gab ein Gutachten, aus dem hervorging das es sich bei ihm um reine Phantasien handelt und er diese nicht auslebt. Darüber war auch seine Lebensgefährtin informiert. Darum sind die Behlrden auch nicht eingeschritten, obwohl ihr Sohn ja in der gemeinsamen Wohnung lebte …..

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  2. Hier in Münster sind es Mitarbeiter der Stadtwerke, die in den Bussen kontrollieren. Die betreiben ja auch das Busnetz.
    Aber das nur nebenbei. Es ist mir ein Rätzel warum wg. Des Verstosses gegen die Bewährungsauflagen nicht erneut inhaftiert werden konnte?
    Das schlimme ist, scheinbar kann das überall passieren – ohne das einer was merkt. Schrecklich die Vorstellung das es tatsächlich der eigene Nachbar sein könnte.
    Ich bin gespannt was in diesem Fall noch alles raus kommt. Die Laube ist ja inzwischen abgerissen und komplett zerlegt worden. Und ein hoher Beamter, der mit dem „mutmaßlichen Täter“ bekannt war, wurde vom Oberbürgermeister entlassen.

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    1. Mir ist das mehr als bewusst, dass alles jederzeit überall passieren kann. Ich habe den Nachbarn auch schon die Polizei auf den Hals gehetzt, weil ich nicht sicher war, ob die sich nicht gleich umbringen.

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  3. Ich rege mich nicht über die Polizei auf wenn sie die Personalien von Schwarzfahrern feststellen muss. Ich rege mich über die Schwarzfahrer auf die glauben sich alles erlauben zu können um kostengünstig den öNv nutzen zu können. Und wer seine Daten nach dem erwischt werden freiwillig angibt schafft Zeit für andere Aufgaben der Polizei.
    Mal davon abgesehen, dass Schupos die Personalien feststellen und nicht die Kriminalbeamten die sich mit „harten“ Verbrechen abmühen müssen.
    Vielmehr soll sich die Gesellschaft mal selbst an die Nase fassen. Sich über Polizei aufregen – aber wenig Zivilcourage zeigen. Wieviele Menschen beobachten Tag für Tag Dinge, die verdächtig sind. Zum Beispiel dass der „nette Nachbar von nebenan“ permanent Kinder zu sich einlädt oder mitbringt. Tja, ist so, geht mich nix an???
    Was haben wir für Politiker die es als wichtig ansehen politsch korrekt zu sein und auf deren Einhaltung zu pochen, statt zu schauen was wirklich wichtig ist? Da werden Stellen bei Ämtern und Polizei gestrichen, Krankenhäuser privatisiert um dann, wenns nicht mehr läuft Protest zu schieben. Zum kotzen diese Doppelmoral.
    Wer sieht oder vermutet dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder missbraucht (vergewaltigt!) wird, sollte seinen Hintern hoch bekommen und es anzeigen. Lieber einmal zuviel als einmal zuwenig! Und dabei ist es mir echt scheißegal ob diese Dinge in staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen, im privaten oder beruflichen Umfeld passieren.

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  4. Berechtigte Zweifel an der Kompetenz der Ermittler (Staatsanwaltschaft) sind da ja wohl auch angebracht. Oder nehmen die das, ähnlich wie seinerzeit Frau Künast (Ex Ministerin der Grünen) einfach nicht so richtig ernst. Weiteren Verbrechen vorzubeugen gehört wohl nicht zur Job Discribtion eines Ermittlers.. Was früher in der katholischen Kirche üblich war, ist in den Kitas und Jugendbetreuungen jetzt wohl in Mode. In Sportvereinen allerdings auch zu hinterfragen. Ich denke da immer noch an einen bestimmten Trainer der jungen Eisprinzessin en. Was ist dem denn schon passiert.. Münster ist leider ueberall.

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      1. Das Schlimme ist ja dass auch die Kompetenz der Jugendbehoerden anzuzweifeln ist. Die Uebersozis machen dann doch lieber Erlebnisurlaub mit schwer Erziehbaren in exotischen Ländern oder stellen sich auf einem Auge blind. Und manch Politikern einer bestimmten Coleur ist der Umweltschutz näher als das Wohl der Kinder.. Die Polizei ist eh‘ überfordert und die Justiz hat Mitleid mit den Tätern.. Ein paar Mal zu schnell und ich kann zu Fuss gehen. Ein paar Missbrauchsfälle und der arme, kranke Täter wird verwarnt oder bekommt Bewährung. „Schwanz ab!“ wäre vielleicht angebrachter – o.k. geht nicht, wir sind ja (in so Faellen leider) zivilisiert.

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  5. Ich habe das vorhin auch in den Nachrichten gesehen und mich gefragt, was eine Mutter mit Kind bei ihr lebend dazu bringt einen Pädophilen als Partner zu haben.

    Wusste sie es überhaupt? Hat ihr Junge es ihr erzählt?

    Ich kann da immer nur halbwegs mithören, da ich selber zwar nicht von sexuellem Missbrauch als Kind, jedoch von (vor allem emotionaler) Vernachlässigung betroffen war unds keinen interessiert hat. Was dann zu späterem Missbrauch durch Männer geführt hat. Ist jedoch alles therapiert und abgehakt (naja fast alles).

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    1. Wenn das so wäre, dann wären nicht jetzt 11 Kindesmissbraucher in Untersuchungshaft und es wären nicht Terrabyteweise Videos sicher gestellt worden, um die Schuld dieses Kindesmissbraucherringes zu beweisen. – Ich beneide nicht einen dieser untersuchenden Polizisten, die sich diese Grausamkeiten ansehen müssen.

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      1. Haupt u. Nebenaufgabe sind schon unterschiedlich zu sehen. Schwarzfahrer werden täglich unerbittlich bekämpft. Andere Personaldichte:
        «In einem solchen Fall stellen wir beim Blick in die kriminalpolizeiliche Praxis fest, dass wir über unsere Grenzen hinauskommen. Wir müssen ja Experten haben, die ermitteln, aber die ziehen wir woanders los und holen sie aus anderen Dienststellen», sagte Sebastian Fiedler.

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Mein Senftöpfchen wartet auf neue Nahrung. ;) Also, gib gerne Deinen Senf dazu!

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