Weisheit des Tages | 27.01.2020

dickensKönnten wir alle Reichen in die tiefen Armutszustände versetzen und sie zurücksenden an die Gerichtstafel und auf die Kanzel, dann würden die schönen Reden von der Verdorbenheit und Sittenlosigkeit der Armen aufhören, die bei harter Arbeit von der Hand in den Mund leben; dann würden sie’s wissen, dass sie, verglichen mit jenen Hilflosen, himmlische Engel in ihrem täglichen Leben sein sollten und nur noch demütige Ansprüche auf den Himmel machen.

Autor: Werner Philipps

Mein Leben und ich! So könnte man den Inhalt meines Blogs kurz und knapp überschreiben. Er beinhaltet (ich hoffe in der richtigen Balance!) Episoden und Ereignisse aus meinem Leben (sic!), Humor und Gedichte... Lasst Euch einfach mal überraschen. Über Kommentare zu den einzelnen Artikeln freue ich mich natürlich auch sehr und meistens antworte ich sogar! Ich freue mich sehr über Euren Besuch. Herzlichst, Werner Philipps

9 Kommentare zu „Weisheit des Tages | 27.01.2020“

  1. Ich denke, man sollte nicht „alle Reichen“ (wann fängt das eigentlich an) über einem Kamm scheren, denn wenn man sich seinen Reichtum selbst erarbeitet hat … Das Zitat zeigt daher doch eher eine Verallgemeinerung, die man tunlichst vermeiden sollte.

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    1. Ebenso sind nicht alle „Armen“ verdorben und sittenwidrig. Ich denke mal dass Charles Dickens keine Lust hatte alle Namen derer aufzuzählen, die sich in abfälliger Weise über Leute ohne viel Geld ausließen. Seine Erfahrungen wird er aber gemacht haben.
      Im Übrigen wurde ich als Oma auch schon pauschal als „Umweltsau“ einsortiert. Da tat man es aber als „Satire“ ab….

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      1. Sicher sind nicht alle Armen verdorben..
        Genau diese Verallgemeinerung ist es ja, die ich kritisiere. Schau einmal „Ossi-Wessi“ – kann man wirklich nicht mehr hören, ist aber in den Köpfen drin.
        Und mit solchen Zitaten bekommt man es dann auch nicht aus den Köpfen, sondern verschärft die Verallgemeinerung und kann damit auch Hass schüren.

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        1. Nun – ich wollte nur den Ausgleich schaffen bei der von Ihnen monierten pauschalisierung der „Reichen“.
          Hätten Sie gleich etwas objektiver geschrieben, wäre nicht der Eindruck entstanden dass Sie lediglich für die „Reichen“ Partei ergreifen – und die Vorurteile gegen die „Armen“ als gegeben hinnehmen.
          „Ossi – Wessi“ finde ich nicht schlimm, solange keine Wertung vorgenommen wird.

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  2. Danke lieber Werner,

    für das Einstellen dieser wahren und weittragenden Worte;
    wenn doch nur die, welche dieses Potenzial haben oder besitzen (materiell, wie ?geistig?),
    es auch mal „an den Start bringen würden“!
    Letztendlich ein Auftrag an uns alle …

    Alles Liebe,
    Raffa.

    p.s.: du „fummelst“ gerade reichlich an den „Themes“ herum ….

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