Mein Onkel Paul|Der Mensch

Onkel Paul. Einer der Menschen, die mich bis zum Tode begleiten werden. Es sind Wenige, die dies für sich in Anspruch nehmen können. Viele sind es, die mich in der einen oder anderen Weise prägten. Natürlich.
Onkel Paul war da ganz eigen. Er lehrte mich, die Natur zu BEGREIFEN. Im wahren Sinn des Wortes.
Ein Spaziergang mit Onkel Paul war für mich ein Erlebnis. Fast immer ging es in den Wald.
Ich hatte als Kind sehr viel Angst. Und ich fürchtete mich, in diesen dunklen Wäldern, wo mich auserkorene Feinde erwarteten. Riesige Bäume, bereit, sich jederzeit auf mich zu stürzen und zu verschlingen. Das Sonnenlicht, welches ich so sehr liebte, fehlte ja fast gänzlich.
Verzagt und furchtsam, Onkel Pauls Hand fest umklammernd, tapste ich in dieses grauenerregende Gebiet.
Und ich war stolz, einen so starken und furchtlosen Beschützer an meiner Seite zu wissen.
Er lehrte mich, meine Angst ins Positive zu kehren. Der einzige Mensch, der mir Angst nahm. Und dafür Mut gab. Mut, in meinem Leben immer zu versuchen, das RICHTIGE zu tun. MUT, immer, wenn es darauf ankam, das Maul aufzureißen und zu sagen:
„DAS ist SCHEISSE!“
Aber es dauerte, ziemlich lange sogar. Er erzählte von seinen Ängsten, damals, ehe er meine Oma kennen lernen… musste.
Von seiner Furcht vor den GESTAPO-Leuten. Von seiner unwahrscheinlichen Angst, wenn es in dem Hause, in dem er damals wohnte, irgendwo klingelte.
Und von der Angst vor dem Nachbarn aus dem Nebenhaus, Koloschowskii – glaub ich – war der Name. Seines Zeichens Blockwart, trotz seines Namens…
Auch von den Demütigungen erzählte mein Onkel Paul mir, die er wegen seiner äußerlichen Erscheinung erleiden musste.

Davon aber beim nächsten Mal mehr.

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Amish People – Das Wunder

Eine Familie der Amish People kommt zum ersten Mal in ihrem Leben in eine große Stadt. Der Vater hat einen Termin bei einer Bank und nimmt seinen Sohn mit. Er sagt der Frau sie solle draußen warten.
Er betritt mit seinem Sohn die Eingangshalle eines riesigen, gläsernen Gebäudes. Alles blitzt und glänzt.
Vor einer polierten Marmorwand sitzt eine alte Frau im Rollstuhl. Plötzlich geschieht das unfaßbare. Es mach „BING“ und die Wand öffnet sich langsam. Ein kleiner Raum kommt zum vorschein in den die alte hineinrollt. Die Wand schließt sich wieder. Die beiden Besucher starren total entgeistert.
über dem Teil der Wand, der eben noch offen stand leuchten goldene Zahlen auf 1, 2, 3, 4…, 12 – dann der Reihe nach wieder Rückwärts – 12, 11, 10, 9, …, 1 „BING“. Und wieder öffnet sich die Wand. Nun steht dort aber eine jung, wunderschöne Blondine mit langen Beinen und einem kurzen Kleid.
Der Vater drückt die Hand seines Sohnes ganz fest und sagt: „Schnell, hol deine Mutter!“