Schreiben zum aufarbeiten***

Dies schrieb ich vor 7 oder acht Jahren. Und damals wusste ich noch nicht, wie mein Leben sich so weiterentwickelt. 

Ich bin ein Mensch, der schon SÄMTLICHE Höhen und Tiefen in seinem Leben erlebte. Über manches schreibe ich, vieles steht noch auf meiner „Schreiben-Liste“ und manche Dinge möchte ich erst einmal genau wissen, ehe ich meinen Senf dazu abgebe.
Aber, Ihr dürft an Traumschoepfers Leben teilhaben.

Ich wurde in meinem Leben getäuscht, hereingelegt, verlor Geld an „Freunde“, verlor den Rest meiner Familie, weil ich entweder den Kontakt verlor, und/oder der Kontakt mit mir einfach nur lästig war. Keine Ahnung. Über eine erneute „Kontaktaufnahme“ zu meiner Familie werde ich zu gegebener Zeit einmal schreiben.

Aber ich bin nicht allein. Meine Wurzeln liegen in Irland. Ich kenne mich mit der Terminologie nicht so aus.
War es mein Großvater, väterlicherseits, der Irisch-Stämmig war? Mein Ur-Großvater?
Sicher ist: Mein XX-Großvater schrieb sich WILLIAM PHILLIPS. Also anders, als ich. Ich schreibe mich PHILIPPS.

Und mein Freund und Vertrauter in Kindertagen, Onkel Paul, BETTELTE meine Eltern an, MICH zu ihm zu schicken. Das war kurz vor seinem Tod und er lag schon einige Zeit im Krankenhaus.

Damals tat ich Dienst bei der Bundesmarine und hätte JEDERZEIT Sonderurlaub bekommen.
Und die Nachricht seines Todes bekam ich von meiner Mutter, so ganz beiläufig während eines Telefonats einmal mitgeteilt.

Ich bin traurig. Ich werde es niemals mehr erfahren.

Es ist so viel, was mir zur Zeit durch meinen Kopf geht.
Und zu allem, egal was, fällt mir meine Lynn ein.

Sie sagte immer: „Eine Kuh, die tot ist, gibt keine Milch mehr!“
Und sie hatte Recht!

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Mein Onkel Paul|Formen

Nun, mein Onkel Paul lebte nun – gezwungenermaßen – mit meiner Großmutter zusammen.

Und so liebten sie sich und wurden glücklich alle Tage… So enden Märchen. Die Geschichte von Oma und Onkel Paul fing da erst an.

So schrieb ich in meinem ersten Artikel über meinen Onkel Paul.
Natürlich weiß ich nicht, ob sie je eine „Beziehung“ eingegangen waren. Interessiert mich auch nicht. Sie waren jedenfalls – so meine Erinnerung – immer „Gut“ miteinander.
Die Oma, groß, hager und mit weißem Haar. Penibel auf ihre Kleidung achtend, auf Deckchen, die auf dunklen, eichernen Tischen lagen, auf den Glanz ihres Parkettbodens und dass wir Kinder – meine Schwestern und ich – sittsam, Hände auf dem Tisch, bei den Mahlzeiten saßen.
Selten – zu selten, dass ich als Kind das ertragen konnte – gab es Kekse. Selbstgebacken von Oma. Noch heute stellt sich ein Kratzen im Halse ein, wenn ich nur daran denke.
Mit Worten wie: „Die Negerkinder wären froh, hätten sie etwas so Gutes zu essen!“, wurden wir Kinder erpresst.
Die „Heidenkinder“, so wussten wir ja schließlich aus dem Religionsunterricht, bedurften unserer Hilfe, nicht zu verhungern. Kleine Pappschachteln, zusammenfaltbar und von uns Kindern wieder entfaltet und zusammengesteckt. Aufdrucke von armen Negerkindern sollten die Seele rühren.
Und: „DIASPORA“ und „BROT FÜR DIE WELT“ stand draufgedruckt. Und wer da in den oben angebrachten Schlitz nichts hineinwarf… AB! Ins FEGEFEUER!

So, und die nächsten Tage erfahrt Ihr, wie es weitergeht. Also: BLEIBT DRAN!
Und alle, die hier nur zufällig aufgetaucht sind: Ihr könnt ja auch abonnieren. Kostenlos, versteht sich!

Mein Onkel Paul|Ankunft

Woran mag es liegen? Sobald man einmal angefangen hat, sich intensiv mit der – vor allen Dingen seiner eigenen – Vergangenheit zu beschäftigen und zu Papier Bildschirm zu bringen, treten immer mehr Dinge zu Tage, welche man längst verdrängt glaubte.
Abgeschlossen. Ad Acta gelegt. Vergessen und begraben…
Nein, nicht mein Onkel Paul fällt in diese Kategorie. Aber meine Familie. Meinen Onkel Paul liebte ich abgöttisch. Und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Heute weiß ich es mehr denn je…
Und er ist mir ebenso unvergesslich im Gedächtnis geblieben, wie der alte einsame Mann, Franz, über den ich ja vor kurzer Zeit schrieb.
So möchte ich denn einem weiteren, wichtigen Menschen in meinem Leben einen Eintrag widmen.
Seid gewarnt: Diesmal wird es eine etwas längere Geschichte. Zu lang für einen Artikel, zu kurz für eine Soap bei RTL… Lasst mich beginnen, bitte.

Es war damals, in einer Zeit, als Menschen, die sich heute rühmen: „WIR haben alles wieder aufgeräumt…!“, ohne zu bedenken, dass ja auch SIE diejenigen waren, welche fast die ganze Welt in Schutt und Asche gelegt hatten, kaum noch etwas fanden, mit dem sie ihren Hunger stillen, geschweige, wo sie denn hausen sollten.
Und da war es wieder. Dieses Deutsche, dieses verfickte. Flugs wurden wieder Ämter geschaffen, bevölkert von Beamten. Es musste ja wieder Ordnung herrschen.
Es möge ein jeder, der es Besser weiß, mich berichtigen. Ich wurde ja erst sieben Jahre später geboren…

Ein Amt beschäftigte sich damit, Menschen Wohnraum zu beschaffen. Viel gab es nicht. Aber doch war Einiges nicht der Vernichtung anheim gefallen.
Und so wies man Menschen, die sich nicht kannten, „Wohnraum“ zu, bei einer Witwe, deren Mann „ehrenvoll für das Vaterland gefallen“ war. Diese Witwe war meine Großmutter, väterlicherseits. Und der „Zugewiesene“ war mein Onkel Paul.
Und so liebten sie sich und wurden glücklich alle Tage… So enden Märchen. Die Geschichte von Oma und Onkel Paul fing da erst an.
Wie es mit den Beiden weiterging? Und wann ich ins Spiel kam? Ihr werdet es erfahren, ganz sicher!
Ich brauchte diese Einleitung jetzt einfach, um meine Gedanken ins Reine zu bringen.
Ich denke, ich habe es, zumindest Ansatzweise, geschafft.

Immer diese Hunde…?

Ein Junge ist zum ersten mal bei seiner Freundin zu Besuch. Nach dem Essen spürt er einen Drang zum Furzen. Leise aber hörbar lässt er einen Fahren. Da sagt der Vater zum Hund: „Rex!“

„Puh“, denkt der Junge: „Der Alte denkt das der Hund es war.“, und lässt noch ein fahren. „Rex!“ ruft der Vater. Darauf lässt der Junge noch einen Fahren, aber diesmal einen Lauten. „Rex!“ sagt der Vater: „Geh da weg, bevor der Spinner dir noch auf den Kopf scheißt!!!“