Achtet auf eure Kinder!

In diesem Sommer gab es leider schon sehr viele Tote. Und immer erschüttert es mich sehr, zu hören/lesen, wenn es wieder einmal Kinder getroffen hat. Im Rhein sind vor wenigen Tagen wieder einmal zwei kleine Mädchen ums Leben gekommen (9 und 13 Jahre alt). Mein Blogfreund Videbitis schrieb zu der Situation an deutschen Flüssen:

Niedrigwasser, aber ein paar Schiffe fahren noch, wenn auch nur mit vermindeter Last. Trotzdem sollte man nicht Schwimmen gehen, die Flüsse in Deutschland sind sehr tückisch, an keinem Ort ertrinken mehr Leute.

Aber auch in Schwimmbädern sieht man unverantwortliche Erwachsene, die ihre Augen lieber auf ihr Handy oder Smartphone richten, als auf ihre Kinder. Wozu sind denn die Bademeister da? Unverantwortlich!

Und wenn ich dann im Fernsehen die sogenannten „Experten“ (in was eigentlich?) im Brustton der Überzeugung tönen höre, man kann sich ruhig in Flüssen abkühlen, sollte aber nie „tiefer als Brusttiefe ins Wasser gehen!“, dann dreht sich mir nicht nur der Magen um. Was für Flüsse meinen die denn? Den „Eisbach“ im Englischen Garten in München? Notabene: Das Wasser, in welchem die beiden Mädchen den Tod fanden, war gerade einmal 60cm tief…

Wenn Kinder ertrinken, geschieht das in der Regel ohne großes Geschrei oder Geplansche, sie gehen still und leise unter, das war´s dann… Und die Menschen, die ja eigentlich die Kinder schützen sollen, daddeln ganz ruhig weiter.

Ist es nicht viel schöner, Kindern beim Spielen zu beobachten? Bei Katzen geht das doch auch…

 

Autor: Werner Philipps

Mein Leben und ich! So könnte man den Inhalt meines Blogs kurz und knapp überschreiben. Er beinhaltet (ich hoffe in der richtigen Balance!) Episoden und Ereignisse aus meinem Leben (sic!), Humor und Gedichte... Lasst Euch einfach mal überraschen. Über Kommentare zu den einzelnen Artikeln freue ich mich natürlich auch sehr und meistens antworte ich sogar! Ich freue mich sehr über Euren Besuch. Herzlichst, Werner Philipps

Ein Gedanke zu „Achtet auf eure Kinder!“

  1. Ja, das ist eine traurige Tatsache. Leider ertrinken zur Zeit auch viele Erwachsene.
    Als erstes würde es schon mal helfen, wenn Kinder flächendeckend Schwimmunterricht erhalten. Meine Kinder haben mit 4 / 5 Jahren Schwimmunterricht erhalten. Und nicht nur einen Kursus, sondern mehrere hintereinander.
    Leider werden in den Schulen Schwimmunterricht / Sportstunden gekürzt, weil nicht genug Lehrer und nicht genug Schwimmzeiten im Schwimmbad zur Verfügung stehen.
    Die beiden Mädchen, von denen die schreibst, sind im Rhein ertrunken, weil sie in einen Strudel geraten sind. Ich vermute, niemand hat die afghanischen Mädchen auf die Gefahr hingewiesen.
    Ein harter Schicksalsschlag und sehr, sehr traurig für die Familie.
    Es sind nicht immer daddelne Eltern schuld, wenn solche tragischen Unglücke geschehen. Jede Familie hat mein Mitgefühl.
    Grüßli

    Gefällt 1 Person

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